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	<title>Nikolai Michailowitsch Romanow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T23:24:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikolai_Michailowitsch_Romanow&amp;diff=727731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2021-12-31T01:01:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nicholas Mikhailovich Grand Duke of Russia.jpg|mini|Nikolai Michailowitsch Romanow, um 1880]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großfürst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolai Michailowitsch Romanow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Николай Михайлович Романов}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Nikolaj Michajlovič Romanov}}&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|26|4|1859|Link=1}} in [[Zarskoje Selo]]; † [[30. Januar]] [[1919]] in [[Sankt Petersburg|Petrograd]]) war ein [[Russisches Kaiserreich|russischer]] [[General]] der [[Kaiserlich Russische Armee|zaristischen Armee]], Historiker und Unternehmer. Der Cousin [[Zar]] [[Nikolaus II. (Russland)|Nikolaus’ II.]] wollte Russland reformieren und wurde ein Opfer der [[Oktoberrevolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Nikolai Michailowitsch war das älteste Kind des Großfürsten [[Michael Nikolajewitsch Romanow|Michail Nikolajewitsch]], vierter Sohn Zar [[Nikolaus I. (Russland)|Nikolaus I.]] und der Großfürstin Olga Fjodorowna, geb. Prinzessin [[Cäcilie von Baden]]-Hochberg, Tochter des Großherzogs [[Leopold (Baden)|Karl-Leopold von Baden-Hochberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wuchs mit fünf Brüdern und einer Schwester in [[Tiflis]] auf, wo sein Vater als Generalgouverneur [[Transkaukasien]]s residierte. Er ging dort zur Schule, begann sich für Schmetterlingsforschung zu interessieren. Später diente er in einer Einheit der russischen &amp;#039;&amp;#039;Kaukasus-Armee&amp;#039;&amp;#039;, mit der er als Leutnant [[1877]] im [[Türkenkriege|10. Russischen Türkenkrieg]] focht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1885]] schloss er ein Studium an der Akademie des Generalstabs ab und wurde [[Flügeladjutant]] des russischen Zaren. [[1895]] wurde er Kommandeur einer Einheit in [[Mingrelien]]. [[1897]] befehligte er als Generalmajor die &amp;#039;&amp;#039;Kaukasische Grenadierdivision&amp;#039;&amp;#039;. [[1901]] schied er als [[Generalleutnant]] aus der [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historiker ===&lt;br /&gt;
Er widmete sich zunehmend der Geschichtswissenschaft. Breite Anerkennung fanden seine &amp;#039;&amp;#039;Russischen Porträts des 18. und 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; und eine Geschichte der diplomatische Beziehungen [[Russland]]s und [[Frankreich]]s [[1808]] bis [[1812]]. [[1909]] veröffentlichte er eine mehrbändige [[Biographie]] Louise von Badens, der späteren Zarin [[Elisabeth Alexejewna]]. [[1912]] erschien eine Biographie Zar [[Alexander I. (Russland)|Alexanders I.]] Es folgte ein Lebensbild der Königin [[Katharina Pawlowna|Katharina von Württemberg]], der früheren Großfürstin Katharina Pawlowna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Kaiserlichen Akademie der Künste&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Moskauer Archäologischen Instituts&amp;#039;&amp;#039;. 1909 ernannte ihn der Zar zum Vorsitzenden der &amp;#039;&amp;#039;Kaiserlichen Historischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. [[1910]] erhielt er die Ehrendoktorwürde der [[Berlin]]er [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms Universität]], [[1914]] die der [[Lomonossow-Universität|Universität Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine finanzielle Unabhängigkeit sicherte er mit der Gründung [[1906]] der ersten Abfüllfabrik für Mineralwasser im Kurort [[Bordschomi]] im Kleinen [[Kaukasus]]. Der Großfürst führte die gleichnamige [[Georgian Glass and Mineral Water|Mineralwasser-Marke]] erfolgreich in [[Russland]] ein. Sie existiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformpolitiker ===&lt;br /&gt;
Der Großfürst war ein liberaler Reformer. Er nutzte seine privilegierte Stellung, um den russischen Zaren und seine Regierung immer wieder zu Modernisierungen zu drängen. Er plädierte dafür, die [[Alleinherrschaft]] des Zaren mit republikanischen Freiheiten und Institutionen zu verbinden. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in den Generalstab der Westfront abkommandiert, warnte er, &amp;#039;&amp;#039;„dieser mörderische Krieg“&amp;#039;&amp;#039; werde das &amp;#039;&amp;#039;„Ende vieler Monarchien und den Triumph des weltweiten Sozialismus“&amp;#039;&amp;#039; herbeiführen. Nachdem er beim Zaren schriftlich Protest gegen die Machenschaften [[Grigori Jefimowitsch Rasputin|Rasputins]] eingelegt hatte, wurde er vom kaiserlichen Hof verbannt und auf seinem Landgut unter [[Hausarrest]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolutionsopfer ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Februarrevolution 1917]] war er der erste russische Großfürst, der freiwillig auf sämtliche dynastischen Privilegien verzichtete. Vom Vorsitz der &amp;#039;&amp;#039;Kaiserlich-Russischen Historischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; trat er im gleichen Jahr zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Oktoberrevolution]] in Russland wurde er nach [[Wologda]] verbannt. Im Juli [[1918]] wurde er inhaftiert und in das Petersburger Untersuchungsgefängnis verbracht. Vergeblich setzten sich der Präsident der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]], [[Alexander Petrowitsch Karpinski|Alexander Karpinski]], und der Schriftsteller [[Maxim Gorki]] für seine Freilassung ein. Ein Versuch der Regierung [[Dänemark]]s, den Großfürsten für 500.000 Goldrubel freizukaufen, scheiterte ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1919 [[Erschießung|erschossen]] ihn die [[Bolschewiki]] gemeinsam mit seinem Bruder Großfürst [[Georgi Michailowitsch Romanow (1863–1919)|Georgi Michailowitsch]] und zwei Cousins, den Großfürsten [[Pawel Alexandrowitsch Romanow|Pawel Alexandrowitsch]] und [[Dmitri Konstantinowitsch Romanow|Dmitri Konstantinowitsch]], in der Petrograder [[Peter-und-Paul-Festung]]. [[1999]] wurde er vom russischen Staat rehabilitiert. Im Jahr 2011 meldeten russische Archäologen, dass bei Ausgrabungen in der Peter-und-Paul-Festung durch Zufall wahrscheinlich die Gräber der Großfürsten gefunden wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Tribune de Genève |url=http://archives.tdg.ch/russes-pensent-retrouve-restes-princes-romanov-2011-06-08 |autor= |titel=Les Russes pensent avoir retrouvé les restes de princes Romanov |sprache=fr |datum=2011-06-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150201042054/http://archives.tdg.ch/russes-pensent-retrouve-restes-princes-romanov-2011-06-08 |archiv-datum=2015-02-01 |zugriff=2013-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Der Großfürst blieb unverheiratet. Er hatte sich unglücklich in Prinzessin [[Viktoria von Baden]] verliebt, durfte diese aber, gemäß den Regeln der orthodoxen Kirche, nicht heiraten, da sie eine Cousine ersten Grades war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Monografien ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fürsten Dolgorukij, die Mitarbeiter Kaiser Alexanders I. in den ersten Jahren seiner Regierung&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt &amp;amp; Günther, Leipzig 1902&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Comte Paul Stroganov&amp;#039;&amp;#039;. Impr. nat., Paris 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Correspondence de l’empereur Alexandre Ier avec sa soeur la grande-duchesse Catherine, princesse d’Oldenbourg, puis reine de Wurtemberg&amp;#039;&amp;#039;. Manufacture des Papiers de l’Etat, Paris 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’ Empereur Alexandre Ier: Essai d’étude historique&amp;#039;&amp;#039;. Manufacture des papiers de l’État, St.-Pétersbourg 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Rapports diplomatiques de Lebzeltern, Ministre d’Autriche, à la cour de Russie.&amp;#039;&amp;#039; Eksped. zagot. gosud. bumag, S.-Peterburg 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quelques observations sur les Lépidoptères de la partie du Haut-Plateu Arménien, comprise entre Alexandropol, Kars et Erzéroum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Horae Soc. entomol. Ross.&amp;#039;&amp;#039;, 14 (1879): 483–495&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Lépidoptères de la Transcaucasie. Ire Partie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mémoires sur les Lépidoptères&amp;#039;&amp;#039;. Stassulewitsch, St.-Pétersbourg, Vol. 1 (1884): 1–92, pl. 1–5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jamie H. Cockfield: &amp;#039;&amp;#039;White Crow: The Life and Times of the Grand Duke Nicholas Mikhailovich Romanov, 1859–1919.&amp;#039;&amp;#039; Praeger, Westport, Conn. 2002, ISBN 0-275-97778-1&lt;br /&gt;
* [[Clas Michael Naumann zu Königsbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu Besuch beim Grossfürsten Nikolai Mikhailovich Romanoff&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Entomologische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 110 (2000), Heft 1, S. 12–17, {{ISSN|0013-8843}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.peoples.ru/family/children/nikolay_romanov/ Swetlana Makarenko: Nikolai Michailowitsch Romanow (ru)]&lt;br /&gt;
* Je.W. Ptschelow und A.N. Bochanow: [http://books.google.de/books?id=5K0WAQAAIAAJ&amp;amp;q=%D0%9D%D0%B8%D0%BA%D0%BE%D0%BB%D0%B0%D0%B9+%D0%9C%D0%B8%D1%85%D0%B0%D0%B9%D0%BB%D0%BE%D0%B2%D0%B8%D1%87+14.4.+1859&amp;amp;dq=%D0%9D%D0%B8%D0%BA%D0%BE%D0%BB%D0%B0%D0%B9+%D0%9C%D0%B8%D1%85%D0%B0%D0%B9%D0%BB%D0%BE%D0%B2%D0%B8%D1%87+14.4.+1859&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=AEGaTaTfJMWZOs3lvbkO&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCYQ6AEwAA Genealogie der Romanows 1613–2001] (Генеалогия Романовых 1613–2001), Exlibris-Press 2001, Seite 71 (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119170078|LCCN=n/87/847143|VIAF=18025775}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Romanow, Nikolai Michailowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großfürst (Russland)|Nikolai Michailowitsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Oldenburg (Linie Romanow-Holstein-Gottorp)|Nikolai Michailowitsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lepidopterologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Ermordung der Zarenfamilie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Elefanten-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Lomonossow-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Romanow, Nikolai Michailowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Николай Михайлович Романов (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer General, Historiker, Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zarskoje Selo]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Petrograd]], [[Sowjetrussland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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