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	<title>Nikola Muschanow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikola_Muschanow&amp;diff=1130925&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derim Hunt: /* Zweiter Weltkrieg und Volksrepublik Bulgarien */</title>
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		<updated>2022-08-04T07:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zweiter Weltkrieg und Volksrepublik Bulgarien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:N.mushanov.jpg|mini|Nikola Muschanow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikola Stoikow Muschanow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Никола Стойков Мушанов}}; * [[12. April]] [[1872]] in [[Drjanowo]]; † [[10. Mai]] [[1951]] in [[Sofia]]) war ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Politiker]] und [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Studium und berufliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch absolvierte er ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität]] von [[Aix-en-Provence]] ([[Frankreich]]), das er 1893 abschloss. Noch im gleichen Jahr wurde er [[Staatsanwalt]] in [[Stara Sagora]] und [[Warna]]. Im Anschluss daran ließ er sich 1897 als [[Rechtsanwalt]] in [[Russe (Stadt)|Russe]] nieder, wo er bis 1908 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und Minister ===&lt;br /&gt;
Muschanow begann seine politische Laufbahn 1902 mit der Wahl zum Abgeordneten der Nationalversammlung, der er jedoch zunächst nur bis 1903 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Januar 1908 wurde er von Ministerpräsident [[Aleksandar Malinow]] zum Minister für Nationale Erziehung ernannt. Dieses Amt übte er bis zum 18. September 1910 aus und übernahm dann in dessen Kabinett bis zum 29. März 1911 das Amt des Innenministers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl zur Nationalversammlung von 1911 wurde er erneut zum Abgeordneten gewählt. Als solcher gehörte er dem Parlament diesmal bis 1934 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er vom 21. Juni bis zum 17. Oktober 1918 zunächst Minister für öffentliche Bauten und dann anschließend bis zum 28. November 1918 Minister für Verkehr, Post und Telegrafie im zweiten Kabinett von Malinow. Im Anschluss daran war er vom 28. November 1918 bis 7. Mai 1919 wiederum Innenminister sowie Minister für nationale Gesundheit im Kabinett von [[Teodor Teodorow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden zwölf Jahren war er lediglich als Abgeordneter aktiv, ehe er dann am 29. Juni 1931 von Ministerpräsident Malinow zum Innenminister sowie Minister für nationale Gesundheit in dessen drittem Kabinett berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident von 1931 bis 1934 ===&lt;br /&gt;
Am 12. Oktober 1931 wurde er schließlich als Nachfolger von [[Aleksandar Malinow|Malinow]] selbst zum [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsidenten]] ernannt. Zugleich war er Außenminister. Darüber hinaus war er vom 31. Dezember 1932 bis zum 18. Januar 1933 Justizminister sowie vom 5. bis zum 19. Mai 1934 Minister für Verkehr, Post und Telegrafie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein größter politischer Erfolg war die 1932 erzielte Beendigung der [[Reparationen|Kriegsreparationen]], die Bulgarien bis zu diesem Zeitpunkt zu zahlen hatte. Trotz dieses Erfolges verblieb die Wirtschaft jedoch in einem schlechten Zustand. Zum anderen führten die von ihm und [[Kemal Atatürk]] vorangetriebenen Verbesserungen zur [[Türkei]] zu einem Erstarken von rechtsgerichteten Parteien. Daneben war er ein überzeugter Verfechter der [[Freiheit]] der Völker und Gastgeber einer Konferenz der [[Liberalismus|Liberalen]] [[Entente]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.liberal-international.org/editorial.asp?ia_id=995 |text=Homepage der Internationalen Liberalen Organisation |archiv-bot=2019-05-04 02:45:17 InternetArchiveBot |webciteID=6HXHkH6Mp}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich wurde er am 19. Mai 1934 durch einen [[Militärputsch]] der [[Militär|militaristischen]] Bewegung ZVENO unter [[Oberst]] [[Kimon Georgiew]] gestürzt, der anschließend sein Nachfolger als Ministerpräsident wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Malinow zum Vorsitzenden der [[Demokraticeska Partija|Demokratischen Partei]] (&amp;#039;&amp;#039;Demokratičeska Partija&amp;#039;&amp;#039;) gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1947 inne. Von 1938 bis 1939 sowie von 1940 bis 1944 war er wiederum Abgeordneter der Nationalversammlung. Zudem war er von 1938 bis 1939 Präsident der 24. Nationalversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Volksrepublik Bulgarien ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erwarb er sich den Ruf eines Helfers der [[Juden|jüdischen Bevölkerung]] vor dem [[Holocaust]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/vjw/bulgaria.html#ww2 &amp;#039;&amp;#039;Bulgarien im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Virtual Jewish History Tour – Bulgaria&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 2. bis zum 9. September 1944 war [[Minister ohne Geschäftsbereich]] in der Regierung von Ministerpräsident [[Konstantin Wladow Murawiew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung der Volksrepublik Bulgarien versuchte er erfolglos die [[Bulgarische Kommunistische Partei|Kommunistische Partei]] zur Rückkehr zur [[Demokratie]] zu bewegen. Letztlich zog er sich jedoch aus dem öffentlichen Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.google.com/search?q=site%3Arulers.org&amp;amp;as_q=Mushanov Biographische Angaben in rulers.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.zum.de/whkmla/region/balkans/bulgaria19261934.html Bulgarien 1926–1934]&lt;br /&gt;
* [http://www.demparty.org/index.php?cat=platform&amp;amp;lang=en Homepage der Demokratischen Partei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident von Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1931–1934&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Aleksandar Malinow]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Kimon Georgiew]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der bulgarischen Außenminister|Außenminister]] von [[Geschichte Bulgariens#Fürstentum und Zarentum Bulgarien|Königreich Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=29. Oktober 1931 – 19. Mai 1934&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Aleksandar Malinow]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Kimon Georgiew]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Premierminister des Zarentums Bulgarien&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DP-Vorsitzende&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1112150676|LCCN=n93122685|VIAF=20485097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muschanow, Nikola}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muschanow, Nikola&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muschanow, Nikola Stoikow (vollständiger Name); Мушанов, Никола Стойков (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Drjanowo]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sofia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derim Hunt</name></author>
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