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	<title>Nikodemus della Scala - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:40:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikodemus_della_Scala&amp;diff=1148953&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-08-31T12:02:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fürstengang Bischöfe 41 - Nikodemus della Scala.jpg|mini|Nikodemus della Scala auf einem Gemälde im [[Fürstengang]] [[Freising]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikodemus della Scala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[14. August]] [[1443]] in [[Wien]]) war von 1422 bis 1443 [[Fürstbischof]] von [[Erzbistum München und Freising|Freising]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freisinger Hochaltarretabel Stifterfigur Nikodemus della Scala.jpg|mini|hochkant|links|Nikodemus della Scala – Stifterfigur des von ihm 1443 für den Freisinger Dom gestifteten Hochaltarretabels, gefertigt von [[Jakob Kaschauer]] (heute im [[Bayerisches Nationalmuseum|Bayerischen Nationalmuseum]] in München als Dauerleihgabe des [[Diözesanmuseum Freising]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürstengang Tafel 41 - Nikodemus della Scala.jpg|mini|Wappentafel von Nikodemus della Scala im Fürstengang Freising]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikodemus della Scala (auch: Nikodemus von der Leiter) stammte aus der veronesischen Adelsfamilie der [[Scaliger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Nachdem die Scaliger die Macht in Verona verloren hatten, wanderte Guglielmo della Scala nach Bayern aus und begründete die deutsche Linie, die sich auch „von der Leiter“ nannte. Aus diesem Zweig stammt Nikodemus, der als Subdiakon in [[Landshut]] lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;W. E. Freiherr von Gumppenberg auf Wallenburg: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Scaliger v. Verona als oberbayerische Edelleute.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 7, 1846, S. 3–44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort stand er einige Jahre [[Heinrich XVI. (Bayern)|Heinrich XVI.]], dem Reichen, von Niederbayern als Schatzmeister zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Maß, Das Bistum Freising im Mittelalter, München, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Martin V.]] wollte 1420 den Bischof von [[Diözese Gurk-Klagenfurt|Gurk]], [[Ernst Auer von Herrenkirchen]], zum Bischof von [[Erzbistum Trient|Trient]] ernennen und hatte die nun freie Stelle in Gurk für Nikodemus vorgesehen. Herzog [[Friedrich IV. (Tirol)|Friedrich IV.]] von Österreich-Tirol widersetzte sich jedoch erfolgreich diesem Vorhaben, da er eigene Pläne mit Trient hatte. Auch eine erste Transferierung Nikodemus’ nach [[Erzbistum München und Freising|Freising]] im Sommer 1420 scheiterte, da der Papst die Ernennung [[Hermann von Cilli]] als Bischof von Trient wegen körperlicher Gebrechen seitens Hermanns rückgängig machen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischof von Freising ==&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tode des Freisinger Bischofs Hermann von Cilli am 13. Dezember 1421 gab es drei Anwärter für den Bischofsstuhl. In Freising wählte das [[Domkapitel]] im Januar 1422 den [[Wittelsbach]]er [[Johannes III. Grünwalder|Johannes Grünwalder]], einen nichtehelichen Sohn Herzogs [[Johann II. (Bayern)|Johann II.]] von Bayern-München zum Bischof. Der [[Habsburger]] Herzog [[Albrecht II. (HRR)|Albrecht V.]] setzte sich beim Papst für Albrecht von Pottendorf ein. Papst Martin V. hingegen entschied sich am 29. März 1422 wieder für den von Herzog Heinrich XVI. dem Reichen von [[Bayern-Landshut]] unterstützten Nikodemus della Scala. Herzog Albrecht gab seinen Kandidaten zugunsten von Nikodemus auf, doch das Domkapitel und Herzog Johann II. beharrten auf Johannes Grünwalder. Erst im Herbst 1422 kam durch Vermittlung des Salzburger Erzbischof ein Vergleich zu Stande: Grünwalder verzichtete auf den Bischofsstuhl und wurde dafür ständiger Generalvikar mit jährlichen Sonderzahlungen&amp;lt;ref&amp;gt;Köninger, Johann III. Grünwalder, S. 12f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Nikodemus konnte am 7. Dezember 1423 als Bischof in Freising einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Reaktion auf das [[Konzil von Konstanz]] ließ Nikodemus durch seinen Generalvikar umfangreiche Reformen und Klostervisitationen in seinem Bistum durchführen. Da er auch päpstlicher Kämmerer war, war er im Auftrage Martin V. oft unterwegs und längere Zeit nicht in Freising. Ab Juli 1431 nahm er am [[Konzil von Basel]] teil. Dort vertrat er die Position des Herzog Albrecht V. von Österreich, während sein Generalvikar Grünwalder die Interessen des [[Hochstift Freising]] wahrnahm. Im September 1432 verließ Nikodemus das Konzil, um am Frankfurter Fürstentag, der am 4. Oktober 1432 stattfand, teilnehmen zu können. Offenbar erkrankte er in Frankfurt und kehrte nicht mehr zum Konzil zurück, sondern begab sich gleich nach Freising. In seinem Gefolge befand sich auch Enea Silvio Piccolomini, der bis zu Nikodemus Rückkehr nach Freising Ende Januar 1433 als dessen Konzilssekretär tätig war. Der spätere Papst [[Pius II.]] (1405–1464) bezeichnete Nikodemus als einen „in jeder Hinsicht verehrungswürdigen Mann“ und machte ihn in seinem 1443 erschienenen Buch „Pentalogus de rebus ecclesiae et imperii“ zum Mitglied einer imaginären Gesprächsrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz71745.html deutsche-biographie.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen kam es beim Basler Konzil zum Bruch zwischen Papst [[Eugen IV.]] und den meisten Bischöfen. Diese erklärten Eugen für abgesetzt und wählten am 5. November Amadeus von Savoyen zum Papst [[Felix V.]] Grünwalder unterstützte wie die meisten Anwesenden den neuen Papst und wurde von ihm am 12. Oktober 1440 zum Kardinal und Bischof von Freising ernannt. Nikodemus bekannte sich offen zu Papst Eugen IV und entzog Grünwalder den Titel des Generalvikars. Seitdem kam es bis zu Nikodemus’ Tod immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Grünwalder, wer nun der rechte Bischof sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1440 führte Nikodemus eine Diözesansynode durch, um die Reformen des Konstanzer und Basler Konzils in seinem Bistum umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit beschenkte Nikodemus den [[Freisinger Dom]] mit zahlreichen Kunstwerken. So ließ er einen neuen Hochaltar von [[Jakob Kaschauer]] (heute Bayerisches Nationalmuseum) in Wien anfertigen. Im September 1440 schenkte er dem Dom eine byzantinische Marienikone aus dem 12. Jahrhundert, das sogenannte [[Freisinger Lukasbild]] (heute im [[Diözesanmuseum Freising]]). Für das Hochstift konnte er zahlreiche verpfändete Gebiete, wie die [[Grafschaft Werdenfels]], wieder einlösen. Auch die Burgen [[Herrschaft Klingenfels|Klingenfels]] (heute Klevevž) und Preiseck in der [[Krain]] gewann er zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Meichelbeck: &amp;#039;&amp;#039;Historia Frisingensis.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg, 1724–1729, II/1, S. 196ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die finanzielle Lage blieb jedoch angespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 1443 starb Nikodemus della Scala in Wien. Er wurde in der [[Augustinerkirche (Wien)|Augustinerkirche]] vor dem Kreuzaltar begraben. Ein Grabmal existiert heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|261|262|Nicodemus Della Scala|[[Manfred Heim]]|138233160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nicodemo della Scala|Nikodemus della Scala}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=bishop|ID=bdscala|Artikel=Nicodemus della Scala|Abruf=2011-06-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Hermann von Cilli]]|NACHFOLGER=[[Heinrich II. Schlick]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Freising und der Erzbischöfe von München und Freising|Bischof von Freising]]|ZEIT=1422–1443}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Fürstbischöfe von Freising (1282–1803)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138233160|VIAF=88280467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Della Scala, Nikodemus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Hochstift Freising)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Scaliger|Nikodemus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. oder 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1443]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Della Scala, Nikodemus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Von der Leiter, Nicodemus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürstbischof von Freising (1422–1443)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert oder 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1443&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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