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	<title>Niklaus Weckmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-15T19:26:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Niklaus Weckmann Geburt Christi und Anbetung der Koenige Ulm um 1515 Lindenholz Ulmer Museum-1.jpg|mini|Geburt Christi und Anbetung der Könige, Flügelreliefs vom ehem. Hochaltar der Pfarrkirche Attenhofen, Ulm um 1515, Lindenholz, Reste der originalen und einer neueren Fassung; [[Ulmer Museum]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niklaus Weckmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Lesart des Vornamens auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niclaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Bildhauer]], der archivalischen Nachrichten zufolge in der Zeit von 1481 bis 1527 in [[Ulm]] aktiv war. Er arbeitete zunächst für Aufträge von Jörg Syrlin dem Jüngeren und entwickelte seine Werkstatt in Ulm mit der Zeit zur tonangebenden süddeutschen Bildschnitzerwerkstatt. Er wird der [[Ulmer Schule (Spätgotik)|Ulmer Schule]] zugeordnet. Genauere Lebensdaten sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederentdeckung ==&lt;br /&gt;
Der Name Niklaus Weckmann war der kunstgeschichtlichen Forschung sowohl in Süddeutschland als auch in der Stadt Ulm bis weit ins 20. Jahrhundert hinein nicht mehr bekannt. So kam es, dass viele seiner Skulpturen unwissentlich [[Jörg Syrlin (der Jüngere)|Jörg Syrlin dem Jüngeren]] zugeschrieben wurden; aufgrund stilistischer Verbindungen erstellte vor allem [[Gertrud Otto]] 1927 eine entsprechende Werkgruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertrud Otto: &amp;#039;&amp;#039;Die Ulmer Plastik der Spätgotik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Forschungen zur Archäologie und Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Reutlingen 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der maßgeblichen Studie des Kunsthistorikers Wolfgang Deutsch von 1966&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Jörg Syrlin der Jüngere und der Bildhauer Niklaus Weckmann.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisch Hall 1966 (maschinenschriftlich); ders.: &amp;#039;&amp;#039;Jörg Syrlin der Jüngere und der Bildhauer Niklaus Weckmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, 1968, S. 39–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie darauf aufbauenden Untersuchungen insbesondere im Umfeld einer Weckmanns Werk gewidmeten Stuttgarter Großen Landesausstellung im Jahr 1993&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Weiland (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke massenhaft. Die Bildhauerwerkstatt des Niklaus Weckmann und die Malerei in Ulm um 1500.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Stuttgart 1993, insb. S. 7 ff. und 19 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; weiß man, dass viele der einst Syrlin zugeschriebenen Skulpturen in Wirklichkeit aus der Werkstatt Niklaus Weckmanns stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niklaus Weckmann gründete in Ulm im ausgehenden 15. Jahrhundert, am Vorabend der dortigen [[Reformation]], seine erfolgreiche Bildhauerwerkstatt. Sie ist dort bis 1528 nachweisbar. Man weiß inzwischen von 600 erhaltenen Bildwerken; eine unbekannte Zahl ging verloren, einige werden in schriftlichen Dokumenten erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlichen Betreuer der Stuttgarter Ausstellung gehen im Katalog davon aus, dass nur zehn Prozent der mittelalterlichen Kunstwerke erhalten sind, Weckmanns Werkstatt mithin 6.000 produziert habe. Das bedeutet, dass diese Werkstatt jährlich wenigstens 70 Arbeiten geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weckmann gilt als Subunternehmer von Jörg Syrlin. Während Syrlin als Schreiner die Kasten und Gesprenge eines Altars zimmerte und schnitzte, beauftragte er Weckmann und seine Werkstattmitarbeiter mit den Bildhauerarbeiten und mit der Fassung sowie Ulmer Maler mit den Tafelbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „Werkstatt Weckmann“ ==&lt;br /&gt;
=== Zuordnungsprobleme ===&lt;br /&gt;
Weil die persönliche Zuordnung zum Meister Niklaus Weckmann in einem solch großen Betrieb und unter solchen Produktionsbedingungen schwierig ist, bezeichnen manche Museen (z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Landesmuseum Württemberg]] und das [[Museum Ulm]]) einige ihrer entsprechenden Exponate mit Bemerkungen wie: &amp;#039;&amp;#039;„aus der Werkstatt Nikolaus Weckmanns“&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;„der Werkstatt Weckmanns zugeschrieben“&amp;#039;&amp;#039;. Viele Kunsthistoriker (z.&amp;amp;nbsp;B. Barbara Maier-Lörcher) gehen davon aus, dass Weckmann die größte Bildschnitzerei seiner Zeit in Ulm hatte. Die moderne Forschung über Niklaus Weckmann kam dadurch ins Rollen, dass sowohl in den Ulmer Steuerbüchern der Zeit, als auch auf Einzelkunstwerken eine entsprechende Notiz gefunden wurde. Dabei werden auch verschiedene Schreibweisen sichtbar: „byldschnytzer, mayster Nyklas“ (Ulmer Steuerbuch) und „niclaus weckman, bildhawer“ (1964 am „Ritter Stefan von Gundelfingen“ in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in [[Neufra an der Donau]] bei [[Riedlingen]] entdeckt). Es muss in jedem Fall davon ausgegangen werden, dass es sowohl den Künstler Niklaus Weckmann mit eigenem Personalstil als auch eine „Werkstatt Weckmann“ gab, die sogar noch nach seinem Tod Weckmann-Kunstwerke mit der Meistersignatur produzierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 104–105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese verschiedenen „Hände“ an konkreten Kunstwerken auseinanderzuhalten, fällt schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflegesohn Erhart ===&lt;br /&gt;
Für die Kunstgeschichte interessant ist, dass Niklaus Weckmann 1506 auch als Vormundschaftspfleger eines Kindes von [[Michel Erhart]] auftritt. Davon wird abgeleitet, dass das Klima unter den Ulmer Künstlern in dieser Zeit eher freundschaftlich war; wo Konkurrenz zu erwarten wäre, herrschte ein Klima des gegenseitigen Unterstützens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Stiefsohn ===&lt;br /&gt;
Nach Weckmanns Tod wurde die Werkstatt noch einige Zeit von Weckmanns gleichnamigem Stiefsohn Niklaus Weckmann dem Jüngeren weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Werke Weckmanns ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niklaus Weckmann Hl. Katharina Ulm um 1510 Lindenholz Ulmer Museum-1.jpg|mini|hochkant|Hl. Katharina, Ulm, um 1510, Lindenholz, ehem. farbig gefasst; [[Ulmer Museum]]]]&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
* 1490/1495: Heiliger Sebastian, früher vermutlich Reichsstift [[Kloster Roggenburg]], heute Museum Ulm&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Jasbar (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Bildhauerei und Malerei vom 13. Jahrhundert bis 1600&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des Ulmer Museums.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Ulm 1981, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1492: [[Sebastian (Heiliger)|Sebastiansaltar]] im [[Ulmer Münster]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1494: Skulpturen im Kilchberger Retabel, heute [[Staatsgalerie Stuttgart]], Zusammenarbeit mit [[Bartholomäus Zeitblom]]&lt;br /&gt;
* 1496–1499: [[Petrus (Apostel)]] und [[Paulus von Tarsus]] in der Kirche St. Blasius von [[Bellamont]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 56–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1498/1519: Marienretable in [[St. Margaretha (Reutti)|St. Margaretha]], [[Reutti (Neu-Ulm)|Reutti]] bei [[Neu-Ulm]], geschaffen zusammen mit Jörg Syrlin dem Jüngeren&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 124–125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor 1500: diverse Figuren aus Holz, steinfarbig (grau) gefasst im Westportal des Ulmer Münsters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 17 Figuren des Westportals am Ulmer Münster sind leicht Weckmann und seiner Werkstatt zuzuordnen, weil sich an ihnen alle standardisierten, typischen Bausteine und Motive finden, die in immer neuen Variationen und Zusammensetzungen auch an anderen Bildwerken Weckmanns immer wieder auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1500: Reste einer Kreuzigungsgruppe in der Ulmer Wengenkirche&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 50–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittlere Phase ===&lt;br /&gt;
* um 1500: Marienretable in [[Schwendi]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 136–137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1500: Heilige Familie aus der [[Reichsabtei Gutenzell]], heute im Metropolitan Museum of Art in New York&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.metmuseum.org/art/collection/search/468257 |titel=Holy Family |werk=The Collection |hrsg=Metropolitan Museum of Art |sprache=en |abruf=2025-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1500: Maria mit Kinder in der [[Erbach (Donau)|Erbacher]] Schlosskirche St. Martin&lt;br /&gt;
* 1503–1505: [[Bingener Altar]] mit fünf Skulpturen (Maria mit dem Kind, Apostel Petrus und Paulus, Johannes der Täufer und Maria Magdalena)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Urban |Titel=Einer Kathedrale würdig. Das Meisterwerk des Bingener Altars |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg i. Allgäu |Datum=2018 |Seiten= |ISBN=978-3-95976-111-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1510: Heilige [[Katharina von Alexandrien]], Lindenholz, alte Fassung abgelaugt; stammt aus dem [[Kloster Heggbach]], heute Museum Ulm&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Jasbar (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Bildhauerei und Malerei vom 13. Jahrhundert bis 1600&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des Ulmer Museums.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Ulm 1981, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1511: Hochaltar in [[Kloster Adelberg]] bei Göppingen&lt;br /&gt;
* 1513: Rother Altar, früher Pfarrkirche [[Sauldorf]], dann Kapelle in [[Roth (Sauldorf)|Roth]] bei Meßkirch, seit 1909 in den [[Reiss-Engelhorn-Museen]] Mannheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Spurensuche-im-Museum;art372566,2372298 |titel=Spurensuche im Museum |werk=suedkurier.de |datum=2006-12-20 |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1515: Geburt Christi und Anbetung der Heiligen Drei Könige, früher Pfarrkirche [[Attenhofen (Weißenhorn)]], jetzt ausgestellt im Museum Ulm&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Jasbar (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Bildhauerei und Malerei vom 13. Jahrhundert bis 1600&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des Ulmer Museums.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Ulm 1981, S. 178–179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Phase ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weckmann (Werkstatt) Gefangennahme.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Gefangennahme Christi&amp;#039;&amp;#039;, Werkstatt Niklaus Weckmann, um 1520, mit Fassung des 17. Jahrhunderts (Teil einer Gruppe von Reliefs zur Passion Jesu aus dem [[Kloster Zwiefalten]], heute im [[Landesmuseum Württemberg]] in Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
* um 1520: Marientod in [[Böttingen (Dornstadt)|Böttingen]], Relief ursprünglich ohne Fassung konzipiert, also holzsichtig; 1818 von der Ulmer Deutschordenskirche gekauft, jetzt in einer Privatkapelle, eigens für das Relief erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 66–67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1520: Marientod in Ulm-[[Eggingen (Ulm)|Eggingen]]; Motiv ist hier die dahinsinkende Maria (ursprünglich holzsichtig, jetzt Fassung aus dem 19. Jahrhundert)&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2, S. 72–73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1520: Figuren des [[Talheimer Altar|Talheimer Altars]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bawue.museum-digital.de/object/22 |titel=Flügelretabel aus der Pfarrkirche St. Cyriacus und Pankratius in Talheim |werk=museum-digital,baden-württemberg |hrsg=Landesmuseum Württemberg |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250610065711/https://bawue.museum-digital.de/object/22 |archiv-datum=2025-06-10 |abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* um 1520/25: fünf Skulpturen im [[Kloster Alpirsbach#Marienretabel|Marienretabel]] in [[Kloster Alpirsbach]]&lt;br /&gt;
* 1521: Sechs Holzfiguren des [[Hutzaltar|Hutzaltars]] im Ulmer Münster, Zusammenarbeit mit [[Martin Schaffner]]&lt;br /&gt;
* 1521: [[Altarretabel Pfarrkirche Merklingen|Altarretabel]] in der Pfarrkirche [[Merklingen]]&lt;br /&gt;
* 1524: Marienkrönung in der Klosterkirche [[Mariä Himmelfahrt (Wettenhausen)|Mariä Himmelfahrt]] des Klosters Wettenhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Werke ===&lt;br /&gt;
Es sind keine großen Hochaltäre von Niklaus Weckmann erhalten geblieben. Beispiele wären gewesen:&lt;br /&gt;
* Hochaltar für die Kirche in [[Biberach an der Riß]], während des Bildersturms 1531 verlorengegangen&lt;br /&gt;
* Hochaltar für die Klosterkirche in [[Ochsenhausen]], Skulpturen teilweise in der Kirche St. Blasius in Bellamont und in der Liebieghaus Skulpturensammlung in Frankfurt&lt;br /&gt;
* Größere Altarschnitzwerke in der Kirche [[St. Michael zu den Wengen (Ulm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Werke der über 600 für die Weckmann-Werkstatt nachweisbaren Arbeiten sind zerlegt worden und haben die Jahrhunderte als Fragmente überdauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Jörg Syrlin der Jüngere und der Bildhauer Niklaus Weckmann.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisch Hall 1966 (maschinenschriftlich).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Jörg Syrlin der Jüngere und der Bildhauer Niklaus Weckmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, 1968, {{ISSN|0044-3786}}, S. 39–82.&lt;br /&gt;
* Gerald Jasbar (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Bildhauerei und Malerei vom 13. Jahrhundert bis 1600&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des Ulmer Museums.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Ulm 1981.&lt;br /&gt;
* Württembergisches Landesmuseum Stuttgart (Hrsg.) / [[Heribert Meurer]] (Konzeption) / [[Hans Westhoff (Restaurator)|Hans Westhoff]] (Konzeption): &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke massenhaft. Die Bildhauerwerkstatt des Niklaus Weckmann und die Malerei in Ulm um 1500.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1993, ISBN 3-929055-25-2.&lt;br /&gt;
** Darin: Wolfgang Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Syrlin der Jüngere oder Niklaus Weckmann?&amp;#039;&amp;#039; S. 7–18.&lt;br /&gt;
* Barbara Maier-Lörcher: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke Ulmer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7995-8004-2.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|529|530|Weckmann, Niclaus|[[Gerhard Weilandt]]|119107392}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nusplingen.de/Tourismus/Friedhofskirche/FIGURE_1/body_figure_1.HTM Die „Nusplinger Madonna“ von Niklaus Weckmann]&lt;br /&gt;
* [http://www.museum.ulm.de/sammlungen/spaetgotik/spaetgotik.htm Niklaus Weckmann im Ulmer Museum]&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerisches-nationalmuseum.de/presse/bollert/images/06.jpg Trauernder Johannes von Niklaus Weckmann im Bayerischen Nationalmuseum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119107392|LCCN=nr/94/23526|VIAF=5733801}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weckmann, Niklaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildschnitzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weckmann, Niklaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weckmann, Nikolaus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1481&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1526&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Ulm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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