<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Niklaus_Schilling</id>
	<title>Niklaus Schilling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Niklaus_Schilling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niklaus_Schilling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T06:20:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niklaus_Schilling&amp;diff=421870&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bph: Literaturangabe und Helveticat-Link ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niklaus_Schilling&amp;diff=421870&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-14T15:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturangabe und Helveticat-Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Schweizer Filmschaffenden Niklaus Schilling. Zu anderen Personen siehe [[Nikolaus Schilling]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niklaus Franz Josef Schilling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1944]] in [[Basel]]; † [[6. Mai]] [[2016]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/kultur/regisseur-und-autor-niklaus-schilling-ist-tot/13574516.html Niklaus Schilling ist tot]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Schweiz]]er [[Filmregisseur]], [[Kameramann]], [[Filmeditor]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Schilling ist ein wichtiger Vertreter des deutschen [[Autorenfilm]]s. Thematisch wie technologisch gilt er als ungewöhnlich experimentierfreudig. In seinen Filmen definiert der gebürtige Schweizer eine ganz eigene und jedes Mal andere Perspektive auf Deutschland. (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Rheingold&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Willi-Busch-Report&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Westen leuchtet!&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die blinde Kuh&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Niklaus Schilling 2.jpg|mini|hochkant|Grabstein auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bankbeamten wurde [[römisch-katholisch]] erzogen. Schon in früher Kindheit war er von den aufwendig inszenierten Gottesdiensten fasziniert – ein Spiel der Farben und Formen, der Symbole… &amp;#039;&amp;#039;„Meine ersten gravierenden Film-Erlebnisse fanden bei sonntäglichen Missionsfilm-Vorführungen in den beginnenden 50er-Jahren statt. Nicht selten riß oder brannte dabei der Film: ein unglaubliches Erlebnis…“&amp;#039;&amp;#039; Mittelschule, [[Kunstgewerbeschule Basel]] – legendärer [[Bauhaus]]-Vorkurs. 1960–1963 Lehre als (Schaufenster-)Dekorateur in einem Warenhaus. Trotz anfänglich großer moralischer Skrupel kann sich Schilling dem Sog des Kinos bald nicht mehr entziehen: Er sieht einen Film nach dem anderen, von &amp;#039;&amp;#039;À bout de souffle&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;Dr. No&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer kleinen Erbschaft Erwerb einer 8&amp;amp;nbsp;mm-Filmausrüstung inklusive Tonbandgerät, erste Experimente. 1962 entstehen so &amp;#039;&amp;#039;Reinigungsanlage II&amp;#039;&amp;#039; und in Zusammenarbeit mit seinem älteren Bruder ([[Alfons Schilling]]) &amp;#039;&amp;#039;Cosmos Action Painting&amp;#039;&amp;#039;. Anstellung als „Assistent für Alles“ bei einer Filmproduktion für Industrie und Werbung in Zürich. Kameraassistent, Fernseh-Reportagen als Kameramann für ITN und ABC. (u.&amp;amp;nbsp;a. „100 Jahre Erstbesteigung des Matterhorns“) Begegnung mit [[Vlado Kristl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1965 übersiedelte er nach München. Kurze Zeit Produktions-Assistenz bei Kruse-Film (=[[HB-Männchen]]!) Zusammentreffen mit der sogenannten (informellen) Münchner Gruppe. ([[Klaus Lemke]], [[Rudolf Thome]], Max Zihlmann u.&amp;amp;nbsp;a.) Kameramann bei Filmen von Lemke, Thome, Gosov, [[May Spils]], [[Jean-Marie Straub]] u.&amp;amp;nbsp;a. Dabei fand eine arbeitsteilige Kooperation mit Hubs Hagen statt, der für die Kamera-Bewegungen zuständig war, während Schilling vor allem das Licht einrichtete. 1971 war &amp;#039;&amp;#039;[[Nachtschatten (Film)|Nachtschatten]]&amp;#039;&amp;#039; seine erste Regie eines abendfüllenden Spielfilms, der ohne jegliche Fördermittel mit Hilfe eines Finanziers produziert wurde und bei dem Schilling anschließend auch die Verleiharbeit mitübernahm. („Auf der Suche nach einem Publikum.“) Begegnung mit [[Douglas Sirk]]. Nachdem insbesondere das geplante Melodram &amp;#039;&amp;#039;Pianoforte&amp;#039;&amp;#039; zweimal wenige Wochen vor Drehbeginn gescheitert war, konnte er &amp;#039;&amp;#039;[[Die Vertreibung aus dem Paradies (Film)|Die Vertreibung aus dem Paradies]]&amp;#039;&amp;#039; erst fünf Jahre später realisieren. Seit 1968 arbeitete Schilling mit der Schauspielerin [[Elke Haltaufderheide]] (auch Elke Hart) zusammen, deren Produktionsfirma Visual-Film seine Spielfilme produzierte. Seit 1981 experimentierte Schilling intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten der [[Videotechnik]] für den Kino-Spielfilm. 1986 erfolgte der Aufbau eines „Studios für das elektronische Bild“. Niklaus Schilling lebte von 1991 bis zu seinem Tod in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Max-Ophüls-Preis]]träger Schilling und seine bevorzugten Motive „Grenze“ und „Bewegung“ notierte [[Peter W. Jansen]]: &amp;#039;&amp;#039;Grenze bedeutet für Schilling und ist in seinen Filmen immer auch etwas anderes als die zwischen Staaten, Sprachen, Gesinnungen. Grenzen sind auch zwischen Tag und Nacht, Leben und Kino, Außen und Innen, Realität und Phantasie, starrer Einstellung und Travelling, Ort und Zeit, Szene und Fahrt. Und immer geht es auch hier darum, Grenzen zu überschreiten, zu überwinden und aufzulösen. Deshalb sind seine Filme so konsequent und besessen wie kaum andere von der Bewegung bestimmt, leben und atmen mit ihr, sind in doppeltem Sinne bewegte Bilder, in und mit denen viel gereist und gefahren wird.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niklaus Schilling wurde auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1965: Verlorene Stunden&lt;br /&gt;
* 1968: Einsamer Morgen&lt;br /&gt;
* 1968: [[Bengelchen liebt kreuz und quer]] (Kamera)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Nachtschatten (Film)|Nachtschatten]]&lt;br /&gt;
* 1976: [[Die Vertreibung aus dem Paradies (Film)|Die Vertreibung aus dem Paradies]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Rheingold (1978)|Rheingold]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Der Willi-Busch-Report]]&lt;br /&gt;
* 1981: Zeichen &amp;amp; Wunder&lt;br /&gt;
* 1981: [[Der Westen leuchtet!]]&lt;br /&gt;
* 1983: Die Frau ohne Körper und der Projektionist&lt;br /&gt;
* 1985: Dormire&lt;br /&gt;
* 1986: Unter 4 Augen&lt;br /&gt;
* 1989: Der Atem&lt;br /&gt;
* 1992: [[Deutschfieber]]&lt;br /&gt;
* 1995: Die blinde Kuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Niklaus Schilling – Kameramann, Regisseur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 6, 1986.&lt;br /&gt;
* [[Karl Prümm]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein notorischer Grenzverletzer. Niklaus Schilling und seine Filme&amp;#039;&amp;#039;. Verbrecher Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-943167-83-2. (&amp;#039;&amp;#039;Filit&amp;#039;&amp;#039;; 12).&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;111 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.visualfilm.de VISUALFilm]&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|032d2f24c0ea4744a0c51b14fc932d3a}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0771705}}&lt;br /&gt;
* [http://online-media.uni-marburg.de/medien/bewegte-kamera/schilling/ Philipps-Universität Marburg]&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=119491451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119491451|LCCN=no/2010/52295|VIAF=165877177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schilling, Niklaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmeditor]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Kategorie:Autor]] : Bitte belegen; bisher keine Hinweise dazu in Artikel od. GND--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schilling, Niklaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schilling, Niklaus Franz Josef (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Filmregisseur, Kameramann, Filmeditor und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bph</name></author>
	</entry>
</feed>