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	<title>Niklaus Scherr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 8. April 2026 um 16:39 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Niklaus Scherr.jpg|mini|Niklaus Scherr bei der Einreichung der Pauschalsteuerinitiative im Oktober 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niklaus «Niggi» Scherr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1944]] in [[Riehen]]) ist ein Schweizer Politiker der [[Alternative Liste (Schweiz)|Alternativen Liste]] (AL) und der [[Alternative Linke|Alternativen Linken]]. Er war von 1978 bis 2017 Zürcher [[Gemeinderat (Stadt Zürich)|Gemeinderat]] (zuerst als Mitglied der [[Progressive Organisationen der Schweiz|POCH]] gewählt) und Mitbegründer der AL Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherr war unter anderem Redaktor der &amp;#039;&amp;#039;POCH-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Gewerkschaftssekretär, Geschäftsleiter des [[Schweizer Mieterinnen- und Mieterverband|Mieterverbandes Zürich]] und von Beruf [[Journalist]]. Er hat an mehreren eidgenössischen Initiativen massgeblich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Niklaus Scherr wurde 1944 in Riehen im Kanton Basel-Stadt geboren. Nach der [[Matura]] am [[Gymnasium am Münsterplatz|Humanistischen Gymnasium Basel]] 1963 studierte er deutsche, französische und italienische Literatur in [[Basel]], [[Perugia]] und [[Paris]]. Während des Studiums hielt er sich von 1966 bis 1969 in Paris auf, wo er als Deutschlehrer und Journalist arbeitete. 1970 schloss er das Studium mit einer Lizentiatsarbeit mit dem Titel «Das Bild der Stadt in der expressionistischen Lyrik» ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1972 arbeitete Scherr als Journalist und Übersetzer bei der Basler &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitung|National-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Danach wurde er von 1972 bis 1975 als [[Parteisekretär]] der [[Progressive Organisationen der Schweiz|POCH Zürich]] tätig. Ebenfalls 1972 heiratete er Traute Boie. Bereits zu dieser Zeit wurde Scherr vom [[Staatsschutz]] beobachtet; die Beobachtungsaktionen endeten mit der [[Fichenskandal|Fichenaffäre]] Ende der 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Scherr Redaktor der &amp;#039;&amp;#039;POCH-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, diese Stelle behielt er bis 1979. 1978 rückte er als Nachfolger des Schriftstellers [[Walter Matthias Diggelmann]] in den Zürcher [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] nach. 1980 wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten mit einem Berufsverbot als Journalist belegt und war knapp ein Jahr arbeitslos. In dieser Phase entstand das Buch «Basta!» zur Schweizer Ausländerpolitik, das Scherr zusammen mit Mitautoren schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1988 war er als Gewerkschaftssekretär der Gruppe Fernsehen Zürich beim [[Schweizer Syndikat Medienschaffender]] tätig. Seine nach eigenen Angaben grösste politische Niederlage&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Trüb: [http://niggischerr.ch/fileadmin/niggischerr/Medien/sr07_lt_portraet_070908.pdf &amp;#039;&amp;#039;«Innere Konsequenz wird geschätzt».&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zürcher Landzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 8. September 2007 (archiviert auf der Website von Niklaus Scherr).&amp;lt;/ref&amp;gt; bezog er durch die klare Ablehnung der [[Mitenand-Initiative]] 1981, zu deren Kampagnenausschuss Scherr gehörte. 1983 wurde er in den Zürcher [[Kantonsrat (Zürich)|Kantonsrat]] gewählt, trat jedoch bereits nach sieben Sitzungen zugunsten seiner Tätigkeit im Gemeinderat wieder zurück. Bis zum Ende der POCH war Scherr massgeblich in verschiedenen Bürgerinitiativen in Zürich tätig. 1988 wurde er beim [[Schweizerischer Mieterinnen- und Mieterverband|Mieterverband Zürich]] Sekretär für Öffentlichkeitsarbeit. Nach der Auflösung der POCH Zürich am 25. August 1990 gehörte Scherr zur POCH-Liquidationskommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach dem Ende der POCH gehörte Scherr zu den Mitbegründern der [[Alternative Liste (Schweiz)|Alternativen Liste]] und sass ab dann für diese im Zürcher Gemeinderat. 1990/1991 war Scherr mitbeteiligt an der Aufklärung der Fichenaffäre; er verfasste zusammen mit [[Peter Niggli]] den Bericht über die politische Polizei in der Stadt Zürich, war Mitinitiant der 1998 mit 75,4 % Nein und von sämtlichen Ständen abgelehnten [[Eidgenössische Volksinitiative «S.o.S. Schweiz ohne Schnüffelpolizei»|Volksinitiative «S.o.S. Schweiz ohne Schnüffelpolizei»]] und Ausschussmitglied des [[Archiv Schnüffelstaat Schweiz|Archivs Schnüffelstaat Schweiz]]. 1992 gehörte er zu den Mitinitanten der Eidgenössischen [[Eidgenössische Volksinitiative «für eine vernünftige Drogenpolitik»|DroLeg-Initiative]], die 1998 zur Abstimmung kam und mit 74,0 % Nein-Stimmen und von allen Ständen abgelehnt wurde. 1996 wurde Scherr Geschäftsleiter des Mieterverbands Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verhinderung der Privatisierung der [[Elektrizitätswerke des Kantons Zürich]] (EKZ) 2001 gelang Scherr ein politischer Erfolg in der Stadt Zürich. 2008 koordinierte er das Referendum gegen die biometrischen Pässe im Kanton Zürich (der Einführung der biometrischen Pässe wurde 2009 mit 50,1 % Ja-Stimmen zugestimmt). Im Februar 2009 wurde im Kanton Zürich als erstem Kanton schweizweit die [[Pauschalsteuer (Schweiz)|Pauschalsteuer]] auf eine Initiative hin abgeschafft. Scherr wurde von der [[Die Wochenzeitung|WOZ]] als der «geistige Vater» dieser Initiative bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Carlos Hanimann|titel=Zutritt verboten|werk=[[Die Wochenzeitung|WOZ]]|datum=2014-10-23|url=https://www.woz.ch/1443/pauschalsteuer/zutritt-verboten|zugriff=2014-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 ging er als Geschäftsleiter des Mieterverbands in Pension. 2009/2010 gehörte er zu den Mitinitanten der [[Alternative Linke|Alternativen Linken]] und ist seither einer der Vorstandsmitglieder. Er war mitbeteiligt an der Koordination der [[Eidgenössische Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)»|Eidgenössischen Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung]] der AL Schweiz, die am 30. November 2014 zur Abstimmung kam und mit 59,2 % Nein-Stimmen und 19 6/2 zu 1 Ständen abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Scherr geschieden und lebt in Zürich-[[Aussersihl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Autorengruppe für eine fortschrittliche Ausländerpolitik|Herausgeber=Niklaus Scherr|Titel=Basta!|TitelErg=Fremdarbeiter in den 80er Jahren: ein Lesebuch|Verlag=Limmat-Verlag|Ort=Zürich|Jahr=1980|ISBN=3-85791-026-7}}&lt;br /&gt;
* Niklaus Scherr: &amp;#039;&amp;#039;Nur noch für die Miete schaffen&amp;amp;nbsp;…?&amp;#039;&amp;#039; 125 Jahre Zürcher Mieterbewegung (1891–2016). Herausgegeben vom Mieterinnen- und Mieterverband, Zürich 2016. ISBN 978-3-033-05887-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Scharrer: [https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/zuerich/niklaus-scherr-das-nachsehen-haben-die-mieter-130778299 &amp;#039;&amp;#039;Das Nachsehen haben die Mieter.&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit Niklaus Scherr in: &amp;#039;&amp;#039;Limmattaler Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 9. Dezember 2012, abgerufen am 29. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20200302231934/https://niggischerr.ch/blog/ Website von Niklaus Scherr] (Archiv)&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinderat-zuerich.ch/mitglieder/detail.php?gid=ee86db77-a1a9-4def-8b78-b5e4ecd27c9a Niklaus Scherr] auf der Website des Gemeinderates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120158001|VIAF=4460148037707688350005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scherr, Niklaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kantonsrat (Zürich, Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AL-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:POCH-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scherr, Niklaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scherr, Niggi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Politiker der Alternativen Liste und der Alternativen Linken&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riehen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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