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	<title>Niklaus Meienberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:47:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niklaus_Meienberg&amp;diff=170885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Klemens Renoldner; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-04T18:53:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Klemens Renoldner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Niklaus Meienberg.jpg|mini|Niklaus Meienberg (1979)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niklaus Meienberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1940]] in [[St. Gallen]]; † [[22. September]] [[1993]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweiz]]er [[Historiker]], [[Journalist]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meienberg lebte in Zürich und veröffentlichte zu Lebzeiten zehn Bücher mit [[Reportage]]n und Texten zur [[Zeitgeschichte]]. Diese haben massgeblich zur öffentlichen Meinungsbildung der Schweiz im 20. Jahrhundert beigetragen. Seine engagierten, angriffigen und sprachlich geschliffenen Texte gelten bis heute als Musterbeispiele eines [[Investigativer Journalismus|investigativen Journalismus]] und geniessen in [[Journalistenschule]]n grossen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. etwa [https://www.zhaw.ch/fileadmin/user_upload/linguistik/_Institute_und_Zentren/IAM/PDFS/Ueber_Uns/Auszeichnungen/2006/061027_df_auszeichnung_journalismus.pdf Diplomarbeit Herrmann] (PDF; 460&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Niklaus Meienberg wurde 1940 als Sohn von Alois Meienberg, einem Revisor bei der [[Raiffeisen Schweiz|Raiffeisen Bank]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und dessen Frau Maria Meienberg (geborene Geiges)&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren. Die Beziehung zu seiner Mutter blieb sein ganzes Leben über sehr eng. Meienberg wuchs im katholischen Milieu im St. Galler Quartier St. Fiden auf. Er war Ministrant&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde auch später in seiner Zeit in der Klosterschule als «aufrührerisch fromm» beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein deutlich älterer Bruder [[Peter Hildebrand Meienberg|Peter]] (1929–2021) war als Missionar und Entwicklungshelfer in Ostafrika tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niklaus Meienberg ging nach seiner fünfjährigen Internatszeit in der [[Kloster Disentis|Klosterschule Disentis]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999. S. 53–81.&amp;lt;/ref&amp;gt; als 20-Jähriger für ein Jahr in die USA, ins [[New York City|New Yorker]] Büro des [[Migros]]-Genossenschafts-Bundes.&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 89f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschliessend betätigte er sich wenige Tage als [[Planierraupe|Bulldozerfahrer]] im kanadischen [[Vancouver]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Fehr bemerkt, dass Meienberg auf diese Episode besonders stolz war. Fehr, 1999, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach begann er 1961 ein Studium mit Hauptfach [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]], zunächst an der [[Universität Freiburg (Schweiz)|Uni Freiburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; später an der [[ETH Zürich]] und mit einem [[Stipendium]] in [[Paris]]. Wieder in Freiburg, schloss er 1969 seine Studien ab mit der [[Lizenziat]]sarbeit &amp;#039;&amp;#039;De Gaulle und die USA von 1940–42&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Studienzeit war er ab 1964 Präsident des Vereins «Schweizer Freunde Angolas».&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausserdem engagierte er sich im Jahr 1964 kurzzeitig in der «[[Schulungsgemeinschaft]]» des katholischen Theologen [[Hans Urs von Balthasar]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 100–104.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seine Zeit in Paris fiel der [[Mai 1968 in Frankreich]], an dem er eher als Beobachter denn als Aktivist teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1966 war Meienberg beruflich fünf Jahre lang Pariser [[Korrespondent]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltwoche|Weltwoche]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1971 fertigte er Beiträge für das Kulturmagazin &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven&amp;#039;&amp;#039; des [[Schweizer Fernsehen]]s sowie etliche Produktionen für [[Schweizer Radio DRS|Radio DRS]], so für die satirische Sendung &amp;#039;&amp;#039;Faktenordner&amp;#039;&amp;#039;. Gleichzeitig wurde er (bis 1976) freier Mitarbeiter des Zürcher &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]]s&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger Magazins&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Das Magazin (Schweiz)|Das Magazin]]&amp;#039;&amp;#039;). Von 1982 bis 1983 war Meienberg Leiter des Pariser Büros der Hamburger Illustrierten &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 303–319.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach arbeitete er als Schriftsteller und als freier Mitarbeiter der Zürcher &amp;#039;&amp;#039;[[WOZ Die Wochenzeitung|WochenZeitung]] (WOZ)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 plante er, seine Reportagen in Buchform zu publizieren, und lernte auf der Suche nach einem Verleger den Schweizer Schriftsteller [[Otto F. Walter]] kennen, zu dem ein freundschaftliches Verhältnis entstand. Persönliche und berufliche Differenzen führten jedoch ab ca. 1979 zum Zerwürfnis. Meienberg warf Walter vor, seine Lebensgeschichte auf unangemessene Weise für seine Romane zu verwerten. Hinzu kam Walters negatives Urteil über Meienbergs lyrisches Schaffen. Nachdem der private Kontakt bereits zum Erliegen gekommen war, trugen die beiden 1983/1984 in der &amp;#039;&amp;#039;WOZ&amp;#039;&amp;#039; eine öffentliche Debatte zum Verhältnis zwischen politisch engagierter Literatur und gesellschaftlicher Wirklichkeit aus («Realismusdebatte»).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.woz.ch/0605/realismusdebatte/die-fiktive-debatte Urs Hafner: &amp;#039;&amp;#039;Die fiktive Debatte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;WochenZeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Februar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.entwuerfe.ch/entwuerfe24/text3.html |wayback=20071224203325 |text=Reto Caluori: &amp;#039;&amp;#039;Vom literarischen Stoff zum Konfliktstoff.&amp;#039;&amp;#039; Der Briefwechsel zwischen Niklaus Meienberg und Otto F. Walter.}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Entwürfe|Entwürfe – Zeitschrift für Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 24 (2000), S. 51–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Manie|manischen]] und [[Depression|depressiven]] Episoden, die Meienberg seit der Internatszeit durchmachte (und auch beschrieb), sich in den besten Jahren etwas gelegt hatten, nahmen sie Anfang der 90er Jahre wieder an Heftigkeit zu und steigerten sich während des [[Zweiter Golfkrieg|Golfkrieges]] zum Wahn.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Martin Büttner: {{Webarchiv|url=http://www.limmatverlag.ch/Default.htm?%2Fmeienb%2Ffehrmeib.htm |wayback=20051118183004 |text=&amp;#039;&amp;#039;Er lebte laut und heftig, er starb ganz still.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Februar 1999, auf der Website des Limmat-Verlages.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er glaubte sich von der [[Central Intelligence Agency|CIA]] verfolgt und meinte, die Welt vor einem [[Atomkrieg]] bewahren zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/328-hagenwil-les-deux-eglises.html Renoldner] (s. Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. September 1992 wurde er von zwei Nordafrikanern zusammengeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Er selbst berichtete davon drei Wochen später in einem Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[SonntagsZeitung]]&amp;#039;&amp;#039;; später abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Zunder&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 179–193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 465–468.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den Folgen dieses Überfalls erholte er sich nicht mehr. Kurz nacheinander folgten weitere Schicksalsschläge: der Tod der Mutter, «die einzige Instanz, die er respektiert hat»,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julian Schütt |url=https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/30-jahre-danach-ich-war-niklaus-meienbergs-sterbebegleiter-lange-sprach-er-nur-indirekt-von-selbstmord-ld.2518346?reduced=true |titel=Ich war Niklaus Meienbergs Sterbebegleiter |hrsg=Aargauer Zeitung |datum=2023-09-22 |abruf=2023-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Trennung von seiner letzten Freundin; eine harsche Abrechnung mit seinem Werk in der &amp;#039;&amp;#039;NZZ&amp;#039;&amp;#039;; ein schwerer Motorradunfall in Frankreich. Am 22. September 1993 starb Niklaus Meienberg durch [[Suizid]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 507f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach Meienbergs Tod wurde sein Privatleben erneut öffentlich diskutiert, als Aline Graf 1998 das Buch «Der andere Niklaus Meienberg: Aufzeichnungen einer Geliebten» veröffentlichte. Darin schilderte sie eine achtjährige, geheime Beziehung zu Meienberg. Das Buch erregte Aufsehen und Kontroversen aufgrund der intimen Einblicke und der persönlichen Darstellung Meienbergs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ronnie Grob |url=https://medienwoche.ch/2013/09/22/une-femme-de-lettre/ |titel=Une femme de lettre |werk=Medienwoche |datum=2013-09-22 |sprache=de |abruf=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=y9yWFS02VSU Interview auf Tele Züri mit Aline Graf geleitet von Roger Schawinski]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Wegen seiner kritischen Texte zur Schweizer Geschichte und Gegenwart wurde er 1976 beim &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; – vom Verleger [[Otto Coninx-Wettstein|Otto Coninx]] gegen den Willen der Redaktion – mit einem langjährigen Schreibverbot belegt. Den Ausschlag gab ein ironischer Artikel «Einen schön durchlauchten Geburtstag…» über Fürst [[Franz Josef II.]] von Liechtenstein im &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 7. August 1976.&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 226–229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 musste er wegen Passagen des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.]]&amp;#039;&amp;#039; vor Gericht. Wegen eines geplanten Theaterstücks über [[Ulrich Wille]] ergab sich 1977 eine weitere Vorladung. Meienberg, der von [[Moritz Leuenberger]] verteidigt wurde, gewann den Prozess gegen die beiden Söhne Willes.&amp;lt;ref&amp;gt;Fehr, 1999, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühling 1987 schrieb Meienberg in der &amp;#039;&amp;#039;Weltwoche&amp;#039;&amp;#039; eine kritische, viel beachtete Artikelserie, in welcher er Ulrich Wille und dessen Familie porträtierte. Als &amp;#039;&amp;#039;Die Welt als Wille &amp;amp; Wahn&amp;#039;&amp;#039; erschien sie im Herbst desselben Jahres in Buchform. Meienberg stützte sich dabei unter anderem auf unveröffentlichte Briefe Willes an seine Frau, die Meienberg ohne Erlaubnis in einem Dekorationsstück einer Ausstellung von [[Roland Gretler]], mit dem er das Museum besuchte, fotografieren liess, wie er im Nachwort des Buchs selbst schrieb: «Die wachhabende Aufsichtsperson des Ortsmuseums Meilen hatte das Buch noch nie aufgeblättert gehabt, freute sich aber, dass sein Inhalt dem Fotografen Roland Gretler und mir so gut gefiel, und hatte nichts dagegen, dass ich einige Passagen exzerpierte und Roland Gretler ein paar Dutzend Seiten integral fotografierte.»&amp;lt;ref&amp;gt;Niklaus Meienberg, &amp;#039;&amp;#039;Die Welt als Wille und Wahn, Verdankung der geleisteten Dienste oder aus Mariafelds Truhen und Kammern&amp;#039;&amp;#039;, S. 219–220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/kultur/581041.html | archive-is=20120912045508 | text=Thomas Feitknecht: &amp;#039;&amp;#039;«Man muss die Augen offen halten.»&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Dezember 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der damals kritische Historiker und stellvertretende Chefredaktor der NZZ, Alfred Cattani, nannte das Buch ein [[Pamphlet]], pflichtete Meienberg aber bei, dass das Archiv der Familie veröffentlicht gehöre. Bisher ist dies nicht geschehen, weshalb es bis heute keine kritische Biografie gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/schweiz/general-wille-und-sein-schaerfster-kritiker-ld.1358144 Niklaus Meienberg knöpft sich General Wille vor – und gerät selbst unter Beschuss], [[Neue Zürcher Zeitung]] vom 19. Februar 2018, Seite 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niklaus Meienbergs Nachlass wird im [[Schweizerisches Literaturarchiv|Schweizerischen Literaturarchiv]] in Bern aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen von Zeitgenossen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-KBAR - Niklaus Meienberg - KB-018256.tif|mini|Niklaus Meienberg, 1993&amp;lt;br /&amp;gt;(Foto: [[Herbert Maeder]])]]&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Für mich ist Meienberg vor allem ein grosser Prosaautor. Wo diese Prosa schliesslich erschienen ist, das ist gleichgültig. Das ist ähnlich wie bei [[Heinrich Heine|Heine]]. Heinrich Heine hat einen grossen Teil seines Werks für Zeitungen geschrieben. Das gehört heute zur verbindlichen deutschen Prosa.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Peter von Matt]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es stimmt halt, was er geschrieben hat.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Max Frisch]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1982: [[Grimme-Preis|Adolf-Grimme-Preis]] mit Bronze für &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist kalt in Brandenburg (Hitler töten)]]&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Villi Hermann]] und [[Hans Stürm (Kameramann)|Hans Stürm]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf-Grimme-Preis 1982]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: Werkpreis der [[Max-Frisch-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Zürcher Journalistenpreis]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Kulturpreis der Stadt St. Gallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde in St. Gallen im neuen Quartier Birnbäumen, unweit seines Herkunftsquartiers St. Fiden, eine Strasse nach Meienberg benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.20min.ch/story/eine-strasse-fuer-niklaus-meienberg-616895540328 |titel=Eine Strasse für Niklaus Meienberg |abruf=2023-03-03 |werk=20min.ch |datum=2006-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reportagen aus der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von [[Peter Bichsel]], Luchterhand, Darmstadt 1974, ISBN 3-472-86395-1; Neuausgabe: [[Limmat Verlag]], Zürich 1994, ISBN 3-85791-227-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schmettern des gallischen Hahns. Reportagen aus Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand, Darmstadt 1976, ISBN 3-472-86415-X; Limmat, Zürich 1987, ISBN 3-85791-123-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand, Darmstadt 1977, ISBN 3-472-61247-9; erweiterte Neuausgabe: Limmat, Zürich 1992, ISBN 3-85791-201-4; Neuauflage 2013: ISBN 978-3-85791-719-6 (Buch) und ISBN 978-3-85791-720-2 (DVD-Video).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es ist kalt in Brandenburg. Ein Hitler-Attentat.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1980; Wagenbach, Berlin 1990, ISBN 3-8031-2186-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erweiterung der Pupillen beim Eintritt ins Hochgebirge. Poesie 1966–1981.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1981, ISBN 3-85791-028-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorspiegelung wahrer Tatsachen.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1983, ISBN 3-85791-060-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der wissenschaftliche Spazierstock.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1985, ISBN 3-85791-095-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimsuchungen. Ein ausschweifendes Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes, Zürich 1986, ISBN 3-257-21355-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Welt als Wille &amp;amp; Wahn. Elemente zur Naturgeschichte eines Clans.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1987, ISBN 3-85791-128-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vielleicht sind wir morgen schon bleich u. tot.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1989, ISBN 3-85791-149-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weh unser guter Kaspar ist tot. Plädoyers u. dgl.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1991, ISBN 3-85791-185-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Liebe und des Liebäugelns.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1992, ISBN 3-85791-210-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zunder. Überfälle, Übergriffe, Überbleibsel.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes, Zürich 1993; ebd. 1995, ISBN 3-257-22775-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reportagen 1 &amp;amp; 2.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 2000, ISBN 3-85791-343-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St. Fiden – Paris – Oerlikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Das Magazin (Schweiz)#Schweizer Bibliothek|Das Magazin – Schweizer Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 8), Tamedia, Zürich 2006, ISBN 3-905753-08-1.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.meienberg.ch/werk/st-fiden-paris-oerlikon/index.html Verlagstext]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* Filme für das Schweizer Fernsehen, zusammen mit Villi Hermann:&lt;br /&gt;
** 1974: &amp;#039;&amp;#039;Ein Fremdarbeiter namens Liebermann&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 1974: &amp;#039;&amp;#039;Bundesarchiv – Putzfrauen und Politiker&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.]]&amp;#039;&amp;#039;, Drehbuchautor (mit [[Richard Dindo]])&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist kalt in Brandenburg (Hitler töten)]]&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Villi Hermann]] und [[Hans Stürm (Kameramann)|Hans Stürm]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DER Meienberg.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm-Porträt von [[Tobias Wyss]]. 84 Min. Schweiz 1999.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.columbusfilm.ch/archiv/meienberg/info.html |wayback=20051201150103 |text=Film-Webseite}}, der [[Columbus Film]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2013/2014: &amp;#039;&amp;#039;«Warum Meienberg? Pourquoi Meienberg?» Journalist, Historiker, Dichter &amp;amp; Zeitgenosse.&amp;#039;&amp;#039; Kulturraum am Klosterplatz, St. Gallen (16. August – 29. September 2013) / [[Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern]] (16. November 2013 bis 15. Januar 2014)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sg.ch/home/kultur/kantonsbibliothek/angebote__dienstleistungen/veranstaltungen/ausstellungen.html |wayback=20130617153838 |text=Ausstellungshinweise}} auf der Website der [[Kantonsbibliothek St. Gallen]], abgerufen am 16. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Er-kann-noch-immer-provozieren/story/24994034 &amp;#039;&amp;#039;Er kann noch immer provozieren.&amp;#039;&amp;#039;] Ausstellungs-Besprechung im [[Tages-Anzeiger]] vom 16. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Tribelhorn: [https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/rueckkehr-eines-feuerkopfs-1.18137921 &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr eines Feuerkopfs.&amp;#039;&amp;#039;] Ausstellungs-Besprechung. In: [[Neue Zürcher Zeitung]], 24. August 2013, abgerufen am 26. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meienberg als literarische Figur ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel de Roulet]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Aus dem Französischen von [[Yves Raeber]], Limmat, Zürich 2021, ISBN 978-3-03926-019-5.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Charles Linsmayer |url=https://www.tagblatt.ch/kultur/kontroverses-buch-dieser-roman-mit-parallelen-in-die-politik-der-70er-war-dem-bundesamt-fuer-kultur-zu-heikel-um-verfilmt-zu-werden-ld.2210354 |titel=Heikler Roman: Wie viel Realität steckt in Roulets «Staatsräson»? |sprache=en |abruf=2022-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reto Caluori: &amp;#039;&amp;#039;Niklaus Meienberg. Ich habe nicht im Sinn, mich auf schweizerische Gutmütigkeit einzulassen.&amp;#039;&amp;#039; In: Sibylle Birrer et al.: &amp;#039;&amp;#039;Nachfragen und Vordenken. Intellektuelles Engagement bei Jean Rudolf von Salis, Golo Mann, Arnold Künzli und Niklaus Meienberg.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 2000, ISBN 3-905314-08-8, S. 187–236.&lt;br /&gt;
* Martin Durrer und [[Barbara Lukesch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niklaus Meienberg als Anlass.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1988, ISBN 3-85791-143-3.&lt;br /&gt;
* Marianne Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Meienberg. Lebensgeschichte des Schweizer Journalisten und Schriftstellers.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1999, ISBN 3-85791-326-6.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.limmatverlag.ch/Default.htm?%2Fmeienb%2Ffehrmeib.htm |wayback=20051118183004 |text=Rezensionen}} zu Marianne Fehrs Meienberg-Biographie von 1999, auf der Website des [[Limmat Verlag]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aline Graf: &amp;#039;&amp;#039;Der andere Niklaus Meienberg. Aufzeichnungen einer Geliebten.&amp;#039;&amp;#039; Weltwoche ABC, Zürich 1998, ISBN 3-85504-171-7.&lt;br /&gt;
* Christiane Kögel: &amp;#039;&amp;#039;Störrische Saftwurzel. Charmeur und Störenfried – Der Schweizer Niklaus Meienberg fürchtete nur den öffentlichen Konsens.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Juni 2003. [https://www.sueddeutsche.de/kultur/niklaus-meienberg-xxviii-stoerrische-saftwurzel-1.429357 (Online)].&lt;br /&gt;
* [[Claus Leggewie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die dünn geschabte Haut.&amp;#039;&amp;#039; Essay. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. August 2004.&lt;br /&gt;
* {{HLS|12101|Meienberg, Niklaus|Autor= Franziska Meister}}&lt;br /&gt;
* [[Klemens Renoldner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hagenwil-les-deux-Eglises. Ein Gespräch mit Niklaus Meienberg.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Fotoessay von [[Michael von Graffenried]] und einem Aufsatz von [[Erich Hackl]]. Limmat, Zürich 2003, ISBN 3-85791-395-9.&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Niklaus Meienberg|2|1215|1216|Autor=Dietrich Seybold}}&lt;br /&gt;
* Christof Stillhard: &amp;#039;&amp;#039;Meienberg und seine Richter. Vom Umgang der Deutschschweizer Presse mit ihrem Starschreiber.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1992, ISBN 3-85791-209-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118842730}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118842730}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1425509}}&lt;br /&gt;
* {{ADS|60166}}&lt;br /&gt;
* [https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?id=165105 Nachlass Niklaus Meienberg] in der Datenbank HelveticArchives bzw. als [https://ead.nb.admin.ch/html/meienberg.html Online-Inventar] (EAD) des [https://www.nb.admin.ch/snl/de/home/ueber-uns/sla.html Schweizerischen Literaturarchivs]&lt;br /&gt;
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/6985 &amp;#039;&amp;#039;Niklaus Meienberg.&amp;#039;&amp;#039;] Biografie und Bibliografie auf [[Viceversa Literatur]]&lt;br /&gt;
* [http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/bildstrecke/niklaus-meienberg-1.18137263#&amp;amp;gid=1&amp;amp;pid=3 &amp;#039;&amp;#039;«Warum Meienberg?»&amp;#039;&amp;#039;] Ausstellung&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/meienberg-der-journalist-der-am-stuhl-der-maechtigen-saegte?id=10274251 &amp;#039;&amp;#039;Meienberg: Der Journalist, der am Stuhl der Mächtigen sägte&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. August 2013 (Audio)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118842730|LCCN=n/81/79074|VIAF=92175042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meienberg, Niklaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investigativjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimme-Preisträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meienberg, Niklaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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