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	<title>Nihonga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nihonga&amp;diff=984368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sailorsfriend: Vorlage: {{Center}} hier unnötig, daher entfernt;</title>
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		<updated>2025-01-25T11:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage: {{Center}} hier unnötig, daher entfernt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tsuchida Bakusen - Maiko in a Garden (Bugi-Rinsen).jpg|mini|hochkant|Tsuchida Bakusen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nihonga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|日本画}}, dt. &amp;#039;&amp;#039;japanische Malerei, japanisches Gemälde&amp;#039;&amp;#039;) wurde [[1890]] von dem US-amerikanischen [[Orientalist]]en [[Ernest Francisco Fenollosa|Ernest Fenollosa]] und dem japanischen Kunsthistoriker [[Okakura Kakuzō]] mit dem Ziel eingeführt, die traditionelle japanische Malerei in der Zeit des Umbruchs in modernisierter Form zu erhalten. Ihr gegenüber stand die japanische Malerei westlicher Art, &amp;#039;&amp;#039;[[Yōga]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
Als Merkmale der Nihonga gelten:&lt;br /&gt;
* Verzicht auf Tiefendarstellung, höchstens Gebrauch der [[Perspektive#Parallelperspektive|Parallelperspektive]],&lt;br /&gt;
* Verzicht auf Schatten,&lt;br /&gt;
* Gebrauch von (oft selbst angerührten) [[Mineralfarbe]]n, niemals von Ölfarben.&lt;br /&gt;
* Gebrauch von Leim, Farbpigmenten, Blattgold&amp;lt;ref&amp;gt;[[Haruki Murakami]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ermordung des Commendatore&amp;#039;&amp;#039;. S. 152 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Natürlich gab es und gibt es Grenzüberschreitungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an die traditionelle japanische Malerei anzuknüpfen, war an der 1879 gegründeten Nihon Bijutsu Gakkō als Lehrer [[Kanō Hōgai]] (1828–1888), zu der Zeit der wichtigste Vertreter der [[Kanō-Schule]], vorgesehen. Bedingt durch dessen frühen Tod übernahm dann sein Schüler [[Hashimoto Gahō]] (1835–1908) den Lehrstuhl. Zu dessen Schülern der ersten Stunde zählen [[Yokoyama Taikan]] (1868–1958), [[Shimomura Kanzan]] (1873–1930) und [[Hishida Shunsō]] (1874–1911). Weiter sind [[Kaburagi Kiyokata]] (1878–1972), [[Kobayashi Kokei]] (1883–1957), [[Yasuda Yukihiko]] (1884–1978), [[Maeda Seison]] (1885–1977) und [[Hayami Gyoshū]] (1884–1935) zu nennen. Alle genannten wurden mit dem [[Kulturorden (Japan)|Bunkakunshō]], der höchsten staatlichen Auszeichnung auf dem Gebiete der Kultur, ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Kyōto]] entwickelte sich eine eigene, freiere Richtung des Nihonga mit Takeuchi Seihō (1864–1942), der Malerin [[Uemura Shōen]] (1875–1949) – beide mit dem Bunkakunshō ausgezeichnet – und [[Tsuchida Bakusen]] (1887–1936), [[Murakami Kagaku]] (1888–1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nihonga-Maler wurden auch im Ausland beachtet. In den USA waren sie durch Vermittlung der Kunstmäzenin [[Isabella Stewart Gardner]] in Boston erfolgreich. 1930 fand eine große Ausstellung in Rom statt, gefördert durch Baron Ōtani. 1931 kam auch in Berlin eine viel beachtete Ausstellung zustande. Einige der dort ausgestellten Bilder, u.&amp;amp;nbsp;a. Hayamis „Nächtlicher Schnee“, befinden sich heute im Museum für Asiatische Kunst in Berlin-Dahlem. In jüngster Zeit, in der Ausstellung „Japan und Europa 1542-1929“ 1993 im Martin-Gropius-Bau (Berlin), waren Vertreter der Nihonga-Malerei aus den 1920er Jahren zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbsteinordnung als Nihonga- oder Yōga-Maler geschieht noch heute, allerdings nicht mehr mit der früheren Ausschließlichkeit. Die Nihonga-Malerei hat zudem ihren Themenkreis erweitert, wenn auch die Schönheit der Natur immer noch im Mittelpunkt steht. Die gemäßigten Bildinhalte dürften dazu beitragen, dass Nihonga, z.&amp;amp;nbsp;B. des durch sein Studium in Deutschland bekannten [[Higashiyama Kaii]] (1908–1999), von [[Sugiyama Yasushi]] (1909–1993) oder dem jüngeren [[Kayama Matazō]] (1927–2004), auf dem Markt Spitzenpreise&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtverzeichnisse japanischer Maler, Bildhauer und Kalligraphen, wie die jährlich erscheinenden &amp;quot;Bijutsu nenkan&amp;quot; oder &amp;quot;Bijutsu shijō&amp;quot;, geben für alle Maler den Durchschnittspreis für ein &amp;#039;&amp;#039;go&amp;#039;&amp;#039; (etwas größer als DIN A3) Flächenanteil ihrer Bilder an.&amp;lt;/ref&amp;gt; erzielen, die die von Yōga um ein Vielfaches übertreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstrichtung Nihonga spielt auch im Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Ermordung des Commendatore&amp;#039;&amp;#039; von [[Haruki Murakami]] eine wichtige Rolle. Nihonga hat sich nach Murakami als nationale Kunstrichtung entwickelt, um ein Gegengewicht zur westlichen Kultur zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Haruki Murakami]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ermordung des Commendatore&amp;#039;&amp;#039;. btb-Verlag, München 2019, ISBN 978-3-442-71860-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Hashimoto Gahô.jpg|Hashimoto Gahō&lt;br /&gt;
  Madaraneko by Takeuchi Seiho.jpg|Takeuchi Seihō&lt;br /&gt;
  Yokoyama Taikan 001.JPG|Yokoyama Taikan&lt;br /&gt;
  Yoroboshi by Shimomura Kazan.jpg|Shimomura Kanzan&lt;br /&gt;
  Black cat by Hishida Shunsou.JPG|Hishida Shunsō&lt;br /&gt;
  Jo-no-mai by Uemura Shoen.jpg|Uemura Shōen&lt;br /&gt;
  Murakami-Kagaku-Rafu.jpg|Murakami Kagaku&lt;br /&gt;
  Hayami Snow.jpg|Hayami Gyoshū: &amp;#039;&amp;#039;Nächtlicher Schnee&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  Hayami Gyoshû.jpg|Hayami Gyoshū&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margit Brehm: &amp;#039;&amp;#039;The Japanese Experience – Inevitable&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz Verlag, 2002, ISBN 3-7757-1254-2.&lt;br /&gt;
* Emi Akamatsu: &amp;#039;&amp;#039;Japanische Blumenmalerei&amp;#039;&amp;#039;. Knaur, München 2005, ISBN 978-3-426-64191-0.&lt;br /&gt;
* Setsuko Kagitani: &amp;#039;&amp;#039;Kagitani Setsuko Hanagashû – Flowers&amp;#039;&amp;#039;. Tohōshuppan, Tokyo, ISBN 978-4-88591-852-0.&lt;br /&gt;
* Michiaki Kawakita: &amp;#039;&amp;#039;Modern Currents in Japanese Art&amp;#039;&amp;#039;. Weatherhill/Heibonsha 1974, ISBN 0-8348-1028-X.&lt;br /&gt;
* Katalog &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung von Werken lebender japanischer Maler in der Preussischen Akademie der Künste Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nihonga}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nihonga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanische Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Japanisches Kaiserreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sailorsfriend</name></author>
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