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	<title>Niestkowo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:30:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: https</title>
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		<updated>2024-05-24T20:58:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niestkowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Nesekow&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf der [[Ustka (Landgemeinde)|Gemeinde Ustka]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Słupski]] der polnischen [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Niestkowo liegt in [[Hinterpommern]], am rechten Ufer der &amp;#039;&amp;#039;Stolpe&amp;#039;&amp;#039;, etwa zehn Kilometer nordwestlich der Stadt [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) und acht Kilometer südöstlich der Hafenstadt [[Ustka]] (Stolpmünde) an der [[Ostsee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der historischen Dorfform nach war die Ortschaft als [[Hagenhufendorf]] angelegt worden. Es handelt sich um das älteste urkundlich erwähnte Dorf im [[Landkreis Stolp]]. 1227 wird es unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nestic&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde erwähnt, mit der Herzog [[Barnim I.]] von Westpommern das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Nestic in Stolp minore, in parvo Ztolp&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Kloster Belbuck]] schenkte. Später gehörte es zu dem Besitz der Stanislauskirche in Garde, der Herzog [[Mestwin II.]] von [[Pommerellen]] im Jahr 1282 die Schenkungen seines Vaters, [[Swantopolk II.]], bestätigte. 1499 befand sich das Gut Nesekow im Besitz eines Angehörigen der Familie [[Ramel (Adelsgeschlecht)|Ramel]]. Um 1580 befand es sich im Besitz von [[Damian von Winterfeld]], der unter Pommernherzog [[Bogislaw XIII.]] Landvogt der [[Lande Schlawe und Stolp]] gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Gustav von Winterfeld: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts von Winterfeld&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1, Damerow 1858, [http://books.google.de/books?id=0bg3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA246 S. 246].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1622 erwarb es ein Angehöriger der Familie [[Winterfeld (Adelsgeschlecht)|Winterfeld]] auf Wintershagen, danach die Familie [[Zitzewitz]]. Um das Jahr 1784 gab es in Nesekow ein Vorwerk, fünf Bauern und insgesamt acht Haushaltungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWB&amp;quot;&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA987 S. 987, Nr. ] und [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA868 S. 868–870, Nr. 15.]&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1810 erwarb Johann Kratz die Dörfer Nesekow und Wintershagen von Otto Graf von [[Podewils]]. 1811 verkaufte Kratz Nesekow wieder. Das Ackervorwerk kaufte der vorherige Pächter auf, und die Bauernhöfe wurden von den Pächtern aufgekauft, die diese zuvor bewirtschaftet hatten. 1861 erwarb ein Herr Wiese das Gut Nesekow für 50.500 [[Taler]]. Danach befand es sich im Besitz einer Familie Küttner. 1928 war Otto Küttner der Besitzer, 1931 Georg von [[Wühlisch (Adelsgeschlecht)|Wühlisch]] und 1938  Heinz Perrin.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 standen in Nesekow 39 Wohngebäude. Im Jahr 1939 wurden in Nesekow 213 Einwohner gezählt, die in 51  Haushaltungen lebten. Außer dem Gut mit einer Betriebsfläche von zuletzt 166 Hektar gab es in Nesekow 24 weitere landwirtschaftliche Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gehörte das Dorf Nesekow zum [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Provinz Pommern]]. Die Gemeindefläche war 438 Hektar groß. Nesekow war der einzige Wohnort in der Gemeinde Nesekow.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.nesekow.kreis-stolp.de/ | wayback=20190805204608 | text=Die Gemeinde Nesekow im ehemaligen Kreis Stolp}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]  wurde Lindow am 8. März 1945 von  der [[Sowjetarmee]] besetzt. Im Juli 1945 kamen Polen in das Dorf und übernahmen Häuser und Gehöfte der deutschen Einwohner. Das Gut blieb bis Frühjahr 1946 von den sowjetischen Truppen besetzt. Alle Dorfbewohner wurden vertrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 759 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Nesekow_Pagel.pdf Online; PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nesekow wurde in &amp;#039;&amp;#039;Niestkowo&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland]] 98 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 95 aus Nesekow vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 hatte das Dorf 164 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die vor 1945 in Nesekow anwesenden Dorfbewohner waren [[evangelisch]]. Nesekow war dem Kirchspiel Weitenhagen angegliedert und gehörte damit zum Kirchenkreis Stolp-Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 hatte Nesekow eine eigene Volksschule. Im Jahr 1932 war diese Schule einstufig; zu diesem Zeitpunkt unterrichtete hier ein einzelner Lehrer 47 Schulkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 757–759 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Nesekow_Pagel.pdf Download &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Nesekow&amp;#039;&amp;#039;)] (PDF; 630&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA987 S. 987, Nr. 93] und [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA868 S. 868–870, Nr. 15.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.nesekow.kreis-stolp.de/ | wayback=20190805204608 | text=Die Gemeinde Nesekow im ehemaligen Kreis Stolp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Ustka}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54/32/21.785736/N|EW=16/56/5.366364/E|type=city|region=PL-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Ustka]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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