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	<title>Niesgrau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T04:03:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niesgrau&amp;diff=349795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: WiLi</title>
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		<updated>2025-12-31T18:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WiLi&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Niesgrau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/45/0/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/49/0/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Niesgrau in SL.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Geltinger Bucht&lt;br /&gt;
|Höhe              = 15&lt;br /&gt;
|PLZ               = 24395&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04632&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01059148&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Holmlück 2&amp;lt;br /&amp;gt;24972 Steinbergkirche&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.niesgrau.de/ www.niesgrau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Johannsen&lt;br /&gt;
|Partei            = WGN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niesgrau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Nisvrå&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Kreis Schleswig-Flensburg]] in [[Schleswig-Holstein]]. In der heutigen Form besteht sie seit 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Niesgrau erstreckt sich im Naturraum [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] ([[Haupteinheit]] Nr.&amp;amp;nbsp;700), der Ostsee-[[Halbinsel]] zwischen [[Schlei]] und [[Flensburger Förde]], am Küstenstreifen der [[Geltinger Bucht]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |seiten=8 |format=PDF |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.openstreetmap.org/relation/453726 |titel=Relation: Niesgrau (1145091) bei OpenStreetMap (Version #6) |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
[[Hunhoi]] (&amp;#039;&amp;#039;Hundhøj&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Anders Bjerrum, [[Kristian Hald]], Peter Jørgensen: &amp;#039;&amp;#039;Sydslesvigs stednavne&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, København 1979, S. 377&amp;lt;/ref&amp;gt;, auch &amp;#039;&amp;#039;Hunhoved&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, København 1867, Seite 193&amp;lt;/ref&amp;gt;), Koppelheck (dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Kobbelled&amp;#039;&amp;#039;), Lipping (dän. auch &amp;#039;&amp;#039;Lepping&amp;#039;&amp;#039;), Mühlenkoppel (&amp;#039;&amp;#039;Møllekobbel&amp;#039;&amp;#039;), Ohrfeldhaff  (&amp;#039;&amp;#039;Udmarkhav&amp;#039;&amp;#039;), Schnogholm (&amp;#039;&amp;#039;Snogholm&amp;#039;&amp;#039;), Stausmark (&amp;#039;&amp;#039;Stavsmark&amp;#039;&amp;#039;), Tollgaard, Stobdrup (&amp;#039;&amp;#039;Stubdrup&amp;#039;&amp;#039;) und Winnery (&amp;#039;&amp;#039;Vinderyd&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Kopenhagen 1867, S. 442&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Vinderyde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Anders Bjerrum, Kristian Hald, Peter Jørgensen: Sydslesvigs stednavne, Band 7, København 1979, S. 384&amp;lt;/ref&amp;gt;) liegen im Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar angrenzende Gemeindegebiete zu Niesgrau sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |OST=[[Gelting]]&lt;br /&gt;
 |SUED=[[Esgrus]],&amp;amp;nbsp;[[Stangheck]]&lt;br /&gt;
 |WEST=[[Sterup]]&lt;br /&gt;
 |NORDWEST=[[Steinberg (Schleswig)|Steinberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus der Jungsteinzeit stammt das [[Großsteingrab Ohrfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Niesgrau setzt sich zusammen aus dän. &amp;#039;&amp;#039;vrå&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Ecke&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Winkel&amp;#039;&amp;#039; und dem Rufnamen &amp;#039;&amp;#039;Nis&amp;#039;&amp;#039; (in schwacher Druckstellung über &amp;#039;&amp;#039;Niels&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;Nicolaus&amp;#039;&amp;#039; entstanden). Der Ortsname weist somit auf einen Winkel (vrå) hin, der einem Mann namens Nis gehörte. Im Deutschen wurde der Name durch Ausfall des &amp;#039;&amp;#039;v&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;grau&amp;#039;&amp;#039; umgedeutet. Seit dem Spätmittelalter dominierte hier wie in weiten Teilen des [[Kirchspiel]]s [[Esgrus]] der adelige Gutsbesitz, zunächst von [[Gut Rundhof|Rundhof]] aus, dann auf den selbständig gewordenen vorherigen Meierhöfen Niesgraugaard und Ohrfeld. Die [[Leibeigen]]schaft wurde bereits 1765 aufgehoben. Ab 1853 wurden die Gutsbezirke zur Kappler[[harde]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang des [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]] an [[Preußen]] als Folge des [[Deutsch-dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieges von 1864]] wurde das große Kirchspiel Esgrus in neun Landgemeinden und vier Gutsbezirke aufgeteilt. Das Gebiet der heutigen Gemeinde Niesgrau bestand aus den kleinen Gutsbezirken Niesgraugaard und Ohrfeld und den Landgemeinden Koppelheck, Niesgrau und Stobdrup. Der Rest des Kirchspiels bildet heute die Gemeinden [[Esgrus]] und [[Stangheck]] (einschließlich Rundhof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1886 bis 1953 verkehrte die [[Flensburger Kreisbahn]] im Gemeindegebiet, so dass sich der Ortskern von Niesgrau um den ehemaligen Bahnhof gebildet hat. Auch in Stausmark und Stobdrup befanden sich Haltepunkte der Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1928 wurden Niesgraugaard nach Niesgrau und Ohrfeld nach Koppelheck eingemeindet, als in ganz Preußen die adeligen Gutsbezirke aufgehoben wurden. 1970 wurden Koppelheck und Stobdrup nach Niesgrau eingemeindet. Gleichzeitig wurde der 1889 eingerichtete Amtsbezirk Rundhof-Esgrus dem [[Amt Steinbergkirche]] einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Niesgrau lag der Fähranleger von [[Geltinger Bucht#Gelting-Mole|Gelting-Mole]]. Von hier aus bestand eine Fährverbindung zur dänischen Insel [[Fünen]]. Mit dem Wegfall der [[Butterfahrt]]en war der Fährdienst nicht mehr rentabel und wurde aufgegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Diese fielen erneut alle an die Wählergemeinschaft Niesgrau. Die Wahlbeteiligung betrug 64,6 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010595990148.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Gold und Blau schräg geteilt. Oben ein grüner, aus drei Blättern und einer Eichel bestehender Eichenzweig, unten ein nach links schwimmender silberner Fisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|634|Gemeinde Niesgrau, Kreis Schleswig-Flensburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft in der Gemeinde wird überwiegend von der Urproduktion der Landwirtschaft geprägt. Auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für einige Betriebe. Der Fährhafen &amp;#039;&amp;#039;Gelting Mole&amp;#039;&amp;#039;, von der aus ehemalig eine Verbindung zur dänischen Insel [[Langeland]] bestand, wurde nach der Einstellung des Fährbetriebs zu einem [[Marina (Hafen)|Sportboothafen]] umgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gut Ohrfeld ==&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus von Gut Ohrfeld (dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Udmark&amp;#039;&amp;#039;) ist mit seinen Zinnen auffällig gestaltet. Der Name konnte bisher nicht zufriedenstellend gedeutet werden. Zuvor ein Meierhof von [[Gut Rundhof]], wurde das Gut 1613 abschließend selbständig und hatte bis 1853 eine eigene [[Judikative|Rechtsprechung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.niesgrau.de/ Gemeinde Niesgrau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Amt Geltinger Bucht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|LCCN=nr95004988|VIAF=124773893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niesgrau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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