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	<title>Niemegk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:41:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niemegk&amp;diff=252319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans G. Oberlack: Fehlendes End-Tag ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niemegk&amp;diff=252319&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T05:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlendes End-Tag ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum untergegangenen Kirchdorf siehe [[Niemegk (Kreis Bitterfeld)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Stadt Niemegk.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/04/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/41/59/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Niemegk in PM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Potsdam-Mittelmark&lt;br /&gt;
|Amt               = Niemegk&lt;br /&gt;
|Höhe              = 75&lt;br /&gt;
|PLZ               = 14823&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033843&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12069448&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE NMG&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil|Gemeindeteile]]&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Großstraße 6&amp;lt;br /&amp;gt;14823 Niemegk&lt;br /&gt;
|Website           = [https://amt-niemegk.de/geschichte-der-stadt-niemegk/ www.amt-niemegk.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jens Bornfleth&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niemegk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Stadt]] im Süden des [[Landkreis Potsdam-Mittelmark|Landkreises Potsdam-Mittelmark]] in [[Brandenburg]]. Sie ist Sitz des [[Amt Niemegk|gleichnamigen Amtes]], dem weitere drei Gemeinden angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werdermuehle fishponds1.JPG|mini|links|Fischteiche an der Werdermühle, [[Plane (Fluss)|Plane]]]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Niemegk liegt zwischen Hohem [[Fläming]] und [[Belziger Vorfläming]] in einer Höhenlage von 69 bis 148&amp;amp;nbsp;m [[Normalhöhennull|NHN]] östlich der [[Plane (Fluss)|Plane]]. Durch das Stadtgebiet fließen mit dem [[Buffbach]], einem linken Zufluss der Plane, und dessen Zuflüssen [[Funderbach]] und [[Adda (Buffbach)|Adda]] mehrere Gewässer. Das Stadtgebiet liegt auf einer [[Grundmoräne]] der [[Saaleeiszeit]]. Das südliche Stadtgebiet reicht bis zu den Endmoränen und der Eisrandlage der Saaleeiszeit hinauf. Im Norden, Südosten, Südwesten und Westen ist die Stadt von Wäldern, dem &amp;#039;&amp;#039;Niemegker Wald&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Hohenwerbiger Wald&amp;#039;&amp;#039;, umschlossen. Nordwestlich von Niemegk lag im Mittelalter die wüste Feldmark [[Cedelitz]], deren genaue Lage bislang unbekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die restliche unbebaute Fläche wird nicht zuletzt der für brandenburgische Verhältnisse hohen [[Bodenfruchtbarkeit]] wegen landwirtschaftlich genutzt. Nördlich von Niemegk stößt man auf offengelassene Sandvorkommen. Östlich der Stadt befinden sich [[Tonmineral|Tonvorkommen]], die noch abgebaut werden. 2005 wurde ebenfalls östlich der Stadt ein größerer [[Windpark]] in Betrieb genommen, dessen [[Windkraftanlage|Windräder]] als [[Landmarke]] weithin über die Höhen des [[Fläming]]s sichtbar sind. Im Territorium befinden sich [[Kaltzeit|eiszeitbedingt]] viele [[Findling]]e, [[Lesestein (Geomorphologie)|Lesesteine]] und [[Lesesteinhaufen]] sowie [[Steinriegel]] mit der Funktion natürlicher Schutzwaldstreifen. Niemegk liegt teilweise im Bereich des [[Naturpark Hoher Fläming|Naturparks Hoher Fläming]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Stadt Niemegk gehören die bewohnten Gemeindeteile [[Hohenwerbig]] und [[Lühnsdorf]] sowie der Wohnplatz [[Werdermühle (Niemegk)|Werdermühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120695910448-niemegk Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg] &amp;lt;small&amp;gt;abgerufen am 17. April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niemegk4 Church.JPG|mini|hochkant=0.7|Kirche St. Johannis, rechts Robert-Koch-Haus]]&lt;br /&gt;
Südöstlich der heutigen Bahnhofstraße befand sich in frühgeschichtlicher Zeit eine [[Slawischer Burgwall|Burgwallanlage]], eine Fundstätte mittelslawischer und frühdeutscher Keramik, die heute jedoch überbaut ist. Die Ersterwähnung Niemegks als [[Burgward]] ist auf 1161 datiert und taucht im 12. und 13. Jahrhundert in den Formen &amp;#039;&amp;#039;Nymik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Niemeke&amp;#039;&amp;#039; und um 1441 &amp;#039;&amp;#039;Nymegk&amp;#039;&amp;#039; in Urkunden auf. Der Name stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit vom niederländischen &amp;#039;&amp;#039;[[Nijmegen]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1100  Niumago) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elisabeth Berner |Titel=Brandenburgische Sprachlandschaft |Sammelwerk=Historisches Lexikon Brandenburgs |Datum=2019-04-05 |Online=[https://brandenburgikon.net/index.php/de/sachlexikon/sprachlandschaft/ brandenburgikon.net] |Zitat=An die flämischen Siedler erinnern auch die aus Flandern mitgebrachten Ortsnamen Brück, Niemegk und Lichterfelde.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Niemegk stand unter dem Schutz des [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterordens]], welcher seit 1227 die Komturei Dahnsdorf (Komthurmühle) besaß. Nichtsdestotrotz sollte erwähnt sein, dass es sich bei dem Namen auch um die Slawische Bezeichnung für Deutsche handelt, also ein Ort im überwiegend slawischen Siedlungsgebiet, in dem sich Deutsche niederließen. Die Zuwanderung aus Flandern steht dabei nicht im Widerspruch, denn Deutsch, Dutch und Flämisch bedeutete früher dasselbe. Niemegk in seiner slawische Wurzel bedeutet in etwa der „Nicht Sprechende“. Der Ort ist im Ursprung ein [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] mit dem Status eines Burgfleckens, welcher 1228 [[Stadtrecht]] erwarb und sich im Laufe des 13. Jahrhunderts planmäßig an einer Nord-Süd-Achse (Großstraße) zu einer Stadt mit Marktplatz entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute nicht mehr vorhandene Burg wurde 1441 letztmals als Schloss erwähnt und über Jahrhunderte hinweg als &amp;#039;&amp;#039;Haus Niemegk&amp;#039;&amp;#039; betitelt. Nach 1526 schenkte Kaiser Karl V. dieses Gut dem neu geadelten sächsischen Kanzler [[Gregor Brück|Gregor (von) Brück]], dieser wiederum überreichte dies später einem seiner jüngsten Söhne, Philipp von Brück  († August 1616).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Adolf von Klöden|G. A. von Klöden]], Richard Oberländer: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Haus-und Schulbibliothek zur vaterländischen Pflege&amp;#039;&amp;#039;. IX., Unser deutsches Land und Volk., Abs.: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkenswerte Punkte des Flämings.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Otto Spamer, Leipzig und Berlin 1882, S. 419 ([https://books.google.de/books?id=nXlMAQAAMAAJ&amp;amp;dq=Niemegk+Kanzler+Br%C3%BCck&amp;amp;pg=PA419 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise bestanden zwei Rittergüter am Ort, der Edelhof, sowie das Seelen’sche Gut. Dieser Gutsbesitz war dann über zwei Generationen im Besitz der hugenottischen Familie [[von François]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold von Zedlitz-Neukirch]]: [[Neues preussisches Adelslexicon]], Band 5, Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1839, S. 160&amp;amp;nbsp;f. ([https://books.google.de/books?id=hZdAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA160 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Erworben wurde es durch Heirat der Luise von Brück (1747–1791),&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, [[Walter von Hueck]]: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser, B (Briefadel), Band V, Band 26 der Gesamtreihe GHdA, Limburg (Lahn) 1961, S.&amp;amp;nbsp;77. {{ISSN|0435-2408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tochter der Charlotte von Bülow-Quitzobel und des Wolf von Brück auf Niemegk, mit August von François, kgl. poln. und kurfürstlich sächs. Kapitän (Hauptmann), 1774 zu Wien nobilitiert. Letzte Vertreter seines Adelsgeschlecht wurden Wilhelm von François (1771–1820) sowie sein jüngerer Bruder Ludwig von François-Kocksdorf (1777–1857), liiert mit Klementine von Zeschau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser 1907, Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, S. 186&amp;amp;nbsp;f. ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1198468 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1822 wurde die Gutsflächen an die Stadt Niemegk verkauft, es verblieb lediglich das kleine Herrenhaus und ein gesondert angelegtes Erbbegräbnis. Wieder durch Heirat kam es zu einem erneuten Besitzerwechsel des Gutshauses samt Zubehör. Bertha von François (1818–1904) verheiratete sich mit Friedrich von Oppen-Jütrichau (1812–1888).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Moritz Maria Weittenhiller|Moritz Maria von Weittenhiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter 1879&amp;#039;&amp;#039;, Vierter Jahrgang, Busschak &amp;amp; Irrgang, Brünn/Wien 1878, S. 410 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8139483?query=Niemegk%20Oppen digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; So gelangte der dazugehörige kleine Restgutsbezirk zur Selbstbewirtschaftung in das Eigentum der Familie [[Oppen (Adelsgeschlecht)|von Oppen]], die eine genealogische &amp;#039;&amp;#039;Unterlinie Niemegk&amp;#039;&amp;#039; herausbildete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1900.&amp;#039;&amp;#039; Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1900, S. 665 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8280216?query=Niemegk%20Oppen digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 war der Rittergutsbesitzer von Oppen Schiedsmann der Stadt Niemegk.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin 1861&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stück 15&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Den 12. April.&amp;#039;&amp;#039; A. W. Hayn’sche Buchdruckerei, Potsdam 1861, S. 127 ([https://books.google.de/books?id=S0kNAAAAIAAJ&amp;amp;dq=Haus+Niemegk+Oppen&amp;amp;pg=RA1-PA127 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; In den zwei im 19. Jahrhundert publizierten Matrikeln der Rittergüter durch Karl Friedrich Rauer findet Niemegk keine Erwähnung mehr. 1908 ließ die Familie von Oppen an das neu errichtete Herrenhaus wieder eine Inschrift anbringen, welche heute nicht mehr vorhanden ist: &amp;#039;&amp;#039;Möchten die künftigen Bewohner des Hauses mehr Freuden des Lebens erblühen, als dem Erbauer desselben. Friedrich v. François&amp;#039;&amp;#039;. Zuletzt in Niemegk wohnhaft war ein jüngerer Sohn der Oppens, Oberstleutnant a. D. Udo von Oppen (1851–1918) mit seiner Ehefrau Hedwig (Hete) Leo (1870–1945), aus Dahnsdorf bei Belzig stammend. Hete von Oppen starb auf der Flucht zu Kriegsende.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser 1917. Der in Deutschland eingeborene Adel&amp;#039;&amp;#039;, Achtzehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1916, S. 619 ({{archive.org |gothaischesgenea1917goth |Blatt=619}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nacherbe war einst Udo von Oppen (1891–1949) vorbestimmt. Es gibt bis heute lebende Nachfahren der Niemegker Oppens.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich von Oppen]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebensskizzen aus der Familie von Oppen vornehmlich im 20. Jahrhundert. Ein zeitgeschichtliches Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; 7. Kapitel, Hrsg.: Verband der Familie von Oppen, Druck Karl Schillinger, Freiburg i. Br., Selbstverlag, Bad Homburg 1985, S. 518 ff. {{DNB|860582469}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den gutsherrlichen Kleinbesitz in Niemegk bestanden u. a. 1914 noch drei weiteren landwirtschaftliche Betriebe. Der 47 ha Hof der Stadt betrieb der Kaufmann Wilh. Marthe, W. Retzgen jun., ein 59 ha Hof, und ein 53 ha Besitz betreute Bernhard Tietz.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adreßbuch für die Provinz der Brandenburg 1914&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, in: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Güteradressbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band VII, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1914, S. 204–205 ([https://www.martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-2-1914#lg=1&amp;amp;slide=254 martin-opitz-bibliothek.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsische]] Grenzstadt wurde die Stadt oft in militärische Auseinandersetzungen verwickelt. So gab es 1400/01 Auseinandersetzungen [[Mark Brandenburg|märkischer]] Ritter mit [[Rudolf III. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf&amp;amp;nbsp;III. von Sachsen]], 1416 Plünderungen durch [[Dietrich von Quitzow]] im Auftrag des [[Bistum Magdeburg|Erzbischofs von Magdeburg]] und 1429 Plünderungen und Zerstörungen durch die [[Hussiten]]. 1547 im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] nach der [[Schlacht bei Mühlberg]] fielen [[Wallonen|wallonische]] [[Regiment]]er des Heeres Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karls V.]] in Niemegk ein. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] standen 1618 von ursprünglich 245 Häusern im Jahre 1644 nur noch 63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis des [[Wiener Kongress]]es fiel Niemegk 1815 mit dem gesamten sächsischen [[Amt Belzig]] an [[Preußen]] ([[Musspreußen]]) und kam zum [[Landkreis Zauch-Belzig|Kreis Zauch-Belzig]] in der [[Provinz Brandenburg]]. Zwischen 1952 und 1990 gehörte Niemegk zum [[Kreis Belzig]] im DDR-[[Bezirk Potsdam]], bis 1993 im Land Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 2 304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 2 250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2 427&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2 386&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2 436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2 979&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 3 257&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 3 192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2 744&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 2 676&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 2 714&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2 649&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2 530&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2 408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2 368&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2 262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2 058&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2 006&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2 005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2 042&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2 034&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2 025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2 038&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-11_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Potsdam-Mittelmark.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 22–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Niemegk2 City hall.JPG|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Niemegk besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#6 |titel=Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg |titelerg=§ 6 |werk= bravors.brandenburg.de |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus 12 Stadtverordneten und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 84,0 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120695910448.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#69810448 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Zukunft Niemegk || 26,7 % || 3 || || 51,4 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 13,7 % || 2 || || 27,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 34,9 % || 4 || || 13,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler]] || 14,4 % || 2 || || {{0}}7,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}3,9 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]]in Ines Maager || {{0}}3,8 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}2,6 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die Wählergruppe Zukunft Niemegk sechs Sitze, von denen einer unbesetzt bleibt, weil die Wählergruppe nur fünf Kandidaten nominiert hatte. Da deren Stadtverordneter Jens Bornfleth im Mai 2025 zum neuen Bürgermeister gewählt wurde, ist seitdem ein weiterer Platz nicht besetzt. Auf die CDU entfielen vier Sitze, von denen zwei unbesetzt bleiben, weil die Partei nur zwei Kandidaten nominiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maz-online.de/lokales/potsdam-mittelmark/niemegk/amt-niemegk-viel-wahlbeteiligung-wenig-kandidaten-cdu-saest-svv-schrumpfen-APGDXJXFTFBKTF6JSBVIRNW4KE.html |titel=CDU-Erfolg lässt Niemegker Stadtparlament drastisch schrumpfen |werk=[[Märkische Allgemeine]] |datum=2024-06-11 |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1487: Ambrosius Amelang&lt;br /&gt;
* 1534: Matthäus Amelang&lt;br /&gt;
* 1595: Matthäus Amelang&lt;br /&gt;
* 1614: Friedrichen Haseluff&lt;br /&gt;
* 1648: Christian Görns&lt;br /&gt;
* 1669: Daniel Sandmann&lt;br /&gt;
* 1672–1685: Andreas Heinrichsen&lt;br /&gt;
* 1685–1690: Christian Joachim Pauly&lt;br /&gt;
* 1695: Martin Lezens&lt;br /&gt;
* 1709–1711: Andreas Schilling&lt;br /&gt;
* 1725–1726: Johann Theodorti Heesens&lt;br /&gt;
* 1738–1739: Wilhelm Daniel Sartorii&lt;br /&gt;
* 1742: Andreen Lezens&lt;br /&gt;
* 1746–1752: Johann Wilhelm Heinscovius&lt;br /&gt;
* 1756: Christoph Friedrich Birthner&lt;br /&gt;
* 1768: Benjamin Gottlob Franke&lt;br /&gt;
* 1778–1783: Emanuel Gottlieb Goßmann&lt;br /&gt;
* 1789: Carl August Poppenberg&lt;br /&gt;
* 1791–1798: Johann Friedrich Kuhlo&lt;br /&gt;
* 1802: Otto Friedrich Vogel&lt;br /&gt;
* 1804–1808: Carl August Poppenberg&lt;br /&gt;
* 1808: Otto Friedrich Vogel&lt;br /&gt;
* 1815: Burkhardt&lt;br /&gt;
* 1831: Küstenmacher&lt;br /&gt;
* 1838: Krüger&lt;br /&gt;
* 1840: Jänichen&lt;br /&gt;
* 1857: Brüning&lt;br /&gt;
* 1861–1871: Friedrich Schüler&lt;br /&gt;
* 1871–1874: Wilhelm Hochberg&lt;br /&gt;
* 1874–1877: Lübeck&lt;br /&gt;
* 1877–1880: Johannes Paul Gotthilf Basche&lt;br /&gt;
* 1880–1884: Wilhelm Wallbaum&lt;br /&gt;
* 1884–1904: Albert Lehmann&lt;br /&gt;
* 1905–1916: August Schneider&lt;br /&gt;
* 1917–1937: Paul Temming (SPD)&lt;br /&gt;
* 1938–1945: Werner Gutschmidt (NSDAP)&lt;br /&gt;
* 1945: Fritz Liebmann&lt;br /&gt;
* 1945: Arthur Sasse (KPD)&lt;br /&gt;
* 1945: Karl Zimmermann (KPD)&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Friedrich Haseloff (CDU)&lt;br /&gt;
* 1948–1951: Hermann Ranneberg (CDU)&lt;br /&gt;
* 1951–1953: Georg Henke (SED)&lt;br /&gt;
* 1953–1955: Ilse Leithold (SED)&lt;br /&gt;
* 1955–1957: Herbert Weiland (SED)&lt;br /&gt;
* 1957–1961: Reinhold Nützel (CDU)&lt;br /&gt;
* 1961–1965: Heinrich Kolter (CDU)&lt;br /&gt;
* 1995: Walter Schabrodt (CDU)&lt;br /&gt;
* 1966–1990: Siegfried Dalitz (CDU)&lt;br /&gt;
* 1990–1993: Rudolf Richter (SPD)&lt;br /&gt;
* 1993–2014: Eckehard Zorn (SPD)&lt;br /&gt;
* 2014–2024: Hans-Joachim Linthe (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206944810/s Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 15. Juni 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024–2025: Klemens Wiegand (parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/695910/400/20240609/buergermeisterwahl_gemeinde/ergebnisse_gemeinde_120695910448.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2025: Jens Bornfleth (Zukunft Niemegk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Niemegk hat am Abend des 27. Mai 2025 einstimmig Jens Bornfleth von der Wählergruppe „Zukunft Niemegk“ gemäß Kommunalwahlgesetz zum neuen Bürgermeister gewählt. Die Wahl war erforderlich geworden, nachdem der vorherige Amtsinhaber Klemens Wiegand Ende April 2025 sein Mandat niedergelegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://amt-niemegk.de/jens-bornfleth-neuer-buergermeister-der-stadt-niemegk/ |titel=Jens Bornfleth – neuer Bürgermeister der Stadt Niemegk |hrsg=Amt Niemegk |abruf=2025-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Niemegk&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber eine bewurzelte grüne Eiche mit goldenen Früchten, deren Stamm von zwei Schilden beseitet ist, rechts mit dem brandenburgischen (in Silber ein golden-bewehrter und rot-gezungter roter Adler mit goldenen Kleestängeln auf den Flügeln) und links mit dem sächsischen Wappen (neunmal von Schwarz und Gold geteilt und überdeckt von einem schrägen grünen Rautenkranz).&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 12. Juni 2012 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-stadt-niemegk-336577 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = Das Wappen wurde 2012 erneuert, weil es nicht den heraldischen Grundsätzen entsprach. Im alten Wappen stand anstelle des brandenburgischen Wappenschildchens eine Eichel. Mit dem Schild [[Sachsen]]s wird an die kursächsische Vergangenheit der Stadt erinnert. Das Adlerwappen nimmt Bezug auf die heutige Zugehörigkeit zum Land Brandenburg.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Historisches Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Wappen niemegk.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = altes Wappen von Niemegk&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber auf grünem [[Schildfuß|Hügel]] ein natürlicher [[Eiche (Heraldik)|Eichbaum]], begleitet vorn von einem schwebenden Schildchen, neunmal von Schwarz und Gold geteilt, belegt mit einem schrägen grünen Rautenkranz, hinten von einer gestürzten grünen Eichel mit zwei Blättern.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = &lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Das Wappenbild entstand Ende des 13. Jahrhunderts als Siegelbild. Es zeigte ursprünglich einen Eichbaum zwischen einem Helm und dem sächsischen Rautenschild. Nach 1358 erschien die Umschrift SIGILLVM CIVITATIS NYEMIK. Aus dem Helm wurde später eine Eichel. Der Eichenbaum ist ein redendes Bild (eke = Eiche).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck |Hrsg=Heinz Göschel |Titel=Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik |Auflage=1. |Verlag=VEB Verlag Enzyklopädie |Ort=Leipzig |Datum=1979 |Seiten=316/317}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die Eichel soll den einstigen Reichtum Niemegks mit den sommergrünen Laubgehölzen in der weitgehend von Kiefernforsten dominierten Umgebung hervorheben.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Grün – Weiß – Grün – Weiß – Grün (1:1:1:1:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niemegk8.JPG|mini|Alter Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niemegk13 Water tower.JPG|mini|Baudenkmal Wasserturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DSPostkutscheNiemegk190612FotoAndreKaiser.jpg|mini|[[Kursächsische Postmeilensäule]] mit Postkutsche]]&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Niemegk]] und in der [[Liste der Bodendenkmale in Niemegk]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
* [[Rathaus]] aus der [[Spätrenaissance]], 1570 erbaut, trägt typische Züge und Elemente thüringisch-obersächsischer [[Renaissance]]&lt;br /&gt;
* [[St. Johannis (Niemegk)|Stadtkirche St. Johannis]], [[Neugotik|neugotische]] Emporen[[hallenkirche]] aus [[Backstein]] (1853) nach einem Entwurf von [[Friedrich August Stüler]]. In der Kirche befinden sich ein Altar[[triptychon]] und [[Apsisfenster]] mit [[Glasgemälde]]n von [[Gerhard Olbrich]] aus dem Jahre 1953&lt;br /&gt;
* [[Kursächsische Postmeilensäule Niemegk|Kursächsische Postdistanzsäule]] von 1725 am ehemaligen [[Wittenberg]]er Tor, 1967 rekonstruiert&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kloster&amp;#039;&amp;#039; in der Großstraße&amp;amp;nbsp;50, 1628 zum Bürgerhaus umgebaut, ursprünglicher Zweck unbekannt&lt;br /&gt;
* Robert-Koch-Haus in der Großstraße&amp;amp;nbsp;69 mit Gedenktafel, angeregt durch den [[Tuberkulose|Tbc]]-Forscher [[Wilhelm Roloff (Mediziner)|Wilhelm Roloff]]. [[Robert Koch]] betrieb hier 1868/1869 eine Arztpraxis, die er wie sein Vorgänger wegen fehlender Patienten bald wieder aufgab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Roloff (Mediziner)|Wilhelm Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch als märkischer Landarzt&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Ärzteblatt für Berlin, Mark Brandenburg und Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 33–34/1939, S. 631.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grundschule ist nach Koch benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grundschule-niemegk.de/ Robert Koch Grundschule Niemegk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kulturhaus, seit 2010 privat geführt, wird vom Neuen Volkstheater Fläming e.&amp;amp;nbsp;V. mit Laientheater, Jugend- und Kindertheater sowie Gastensembles bespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Personenverkehr auf der [[Brandenburgische Städtebahn|Bahnstrecke Belzig–Niemegk–Treuenbrietzen]] wurde 1962 eingestellt. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in [[Bahnhof Bad Belzig|Bad Belzig]] und [[Bahnhof Treuenbrietzen|Treuenbrietzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird unter anderem durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus]] des [[Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg#PlusBus|Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg]] sowie dem [[Landesnetz Sachsen-Anhalt]] erbracht. Folgende Verbindungen führen, betrieben von der [[Regiobus Potsdam-Mittelmark]] und [[Vetter Verkehrsbetriebe]], durch Niemegk:&lt;br /&gt;
* Linie 582: Bad Belzig ↔ Niemegk ↔ [[Rietz (Treuenbrietzen)|Rietz]] ↔ [[Treuenbrietzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemegk ist über die gleichnamige Autobahnanschlussstelle an die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;9]] Berlin–München angebunden. Durch den Nordteil der Stadt verläuft –&amp;amp;nbsp;ohne den Stadtkern zu berühren&amp;amp;nbsp;– die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;102]], über die die Kreisstadt [[Bad Belzig]] sowie die Nachbarstadt [[Treuenbrietzen]] erreicht werden können. Die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;82  führt über &amp;#039;&amp;#039;Hohenwerbig&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zeuden&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;Marzahna&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]], die L&amp;amp;nbsp;83 über Neuendorf nach [[Straach]] in [[Sachsen-Anhalt]]. [[Kreisstraße]]n verbinden die benachbarten Orte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. Mai 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insa.de/aktuelles/Neue%20Linie%20X2%20Lutherstadt%20Wittenberg%20%E2%80%93%20Bad%20Belzig%20verbindet%20Sachsen-Anhalt%20und%20Brandenburg &amp;quot;Neue Linie X2 Lutherstadt Wittenberg – Bad Belzig verbindet Sachsen-Anhalt und Brandenburg&amp;quot; Pressemeldung der Fahrplanauskunft Sachsen-Anhalt vom 10.5.21]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vbb.de/fileadmin/user_upload/VBB/Dokumente/PlusBus/flyer-plusbus-elbeflaeming.pdf Flyer des VBB zum X2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~10-05-2021-plusbus_elbe_flaeming# Pressemitteilung des Infrastrukturministeriums Brandenburg vom 10.5.21]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zum 14. Dezember 2025&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.regiobus-pm.de/news/artikel/busverkehr-2026/ Pressemitteilung der Regionalen busgesellschaft von Potsdam-Mittelmark vom 26.5.2025]&amp;lt;/ref&amp;gt; führte die Buslinie X2 von [[Bad Belzig]] kommend über Niemegk und [[Kropstädt]] nach [[Lutherstadt Wittenberg]]. Sie wurde wegen zu geringer Fahrgastzahlen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
1930 wurde in Niemegk das [[Adolf-Schmidt-Observatorium für Geomagnetismus]] gegründet. Es führt die 1890 in Potsdam begonnenen Messungen des Erdmagnetfeldes weiter. Das Observatorium wird seit 1992 vom [[Deutsches GeoForschungsZentrum|Deutschem GeoForschungsZentrum (GFZ)]] betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Best: [https://www.gfz-potsdam.de/fileadmin/gfz/sec23/pdf/Geomagnetische_Observatorien/Niemegk/Geschichte/Adolf_Schmidt_Observatorium_Erdmagnetismus_Niemegk.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Adolf-Schmidt-Observatoriums für Erdmagnetismus in Niemegk.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Observatorium ist Mitglied des [[Intermagnet]]-Programms.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.gfz-potsdam.de/sektion/geomagnetismus/infrastruktur/geomagnetische-observatorien/niemegk/ |titel=Geomagnetisches Observatorium Niemegk |werk= |hrsg=Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ |datum= |abruf=2023-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als geografische Referenzpunkte bei den magnetischen Messungen dienen der Kirchturm und der Wasserturm von Niemegk.&amp;lt;ref&amp;gt;GeoForschungsZentrum Potsdam (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre erdmagnetische Messungen in Niemegk. Das Adolf-Schmidt-Observatorium für Geomagnetismus des GeoForschungsZentrums Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Potsdam 2005. [http://bib.gfz-potsdam.de/pub/digi/niemegk75.pdf PDF-Dokument]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Samuel-Friedrich-Nathaniel-Ritter-von-Stein.jpg|mini|Friedrich von Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Schmidt.png|mini|122px|Adolf Schmidt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 2009: [[Siegfried Dalitz]] (1925–2012), langjähriger Bürgermeister und Ortschronist&lt;br /&gt;
* 2020: Fritz Moritz (* 1943), Chronist des Ortsteils Lühnsdorf und langjähriger Amtswehrführer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moz.de/lokales/bad-belzig/feuerwehr-neues-geraetehaus-und-fahrzeug-fuer-die-feuerwehr-luehnsdorf-51379862.html &amp;#039;&amp;#039;Neues Gerätehaus und Fahrzeug für die Feuerwehr Lühnsdorf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Balthasar Menz der Jüngere]] (um 1537–1617), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Karl von François]] (1785–1855), preußischer General&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Stein (Zoologe)|Friedrich von Stein]] (1818–1885), Zoologe&lt;br /&gt;
* [[Martin Anton Niendorf]] (1826–1878), Schriftsteller und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Joachim Prochno]] (1897–1945), Archivar&lt;br /&gt;
* [[Dieter Appelt]] (* 1935), Fotograf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Ferdinand von Schill]] (1776–1809), deutscher Offizier - welcher konkrete Bezug?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Belitz]] (1698–1751), evangelischer Geistlicher und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Wilhelm Baer]] (1811–1873), Orgelbauer in Niemegk&lt;br /&gt;
* [[Julius Bartels]] (1899–1964), Geophysiker, hatte als Direktor des Geophysikalischen Instituts Potsdam starke Verbindungen zum Adolf-Schmidt-Observatorium für Geomagnetismus&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Best: Z&amp;#039;&amp;#039;ur Geschichte des Adolf-Schmidt-Observatoriums für Erdmagnetismus in Niemegk.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.gfz.de/fileadmin/gfz/sec23/pdf/Geomagnetische_Observatorien/Niemegk/Geschichte/Adolf_Schmidt_Observatorium_Erdmagnetismus_Niemegk.pdf Webseite GFZ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Robert Koch]] (1843–1910), Mediziner und Mikrobiologe, 1868/1869 als Allgemeinarzt mit Praxis in Niemegk tätig&lt;br /&gt;
* [[Adolf Schmidt (Geophysiker)|Adolf Schmidt]] (1860–1944), Geophysiker, veranlasste den Bau des Adolf-Schmidt-Observatoriums in Niemegk&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Fanselau]] (1904–1982), Geophysiker, Leiter des Observatoriums Niemegk&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pahling]] (1927–1999), Streikführer in Niemegk und Belzig beim [[Aufstand des 17. Juni]] 1953 in der DDR&lt;br /&gt;
* [[Lothar Graap]] (* 1933), Kantor und Komponist, Kirchenmusiker in Niemegk&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Jürgen Ast]] (* 1954), Dokumentarfilmer, lebt in Niemegk - Relevanz bitte erst durch Artikel nachweisen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Conrad Kopsch, Polarforscher - Relevanz fraglich bzw. nicht konkret findbar--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Niemeck |Band=12 |Seite=144}}&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Bezirke Berlin/DDR und Potsdam. Textband&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]].&amp;#039;&amp;#039; 5.1), Abt. Forschung d. Inst. für Denkmalpflege, Bearb. Beate Becker, Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 1983, ISBN 3-422-00365-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 10 (Berlin/Brandenburg), 2. Auflage, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 311, Hrsg. Gerd Heinrich, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-520-31102-X, S. 299&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Georg Dehio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Bearb. [[Gerhard Vinken]], Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2000, ISBN 3-422-03054-9, S. 731&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Siegfried Dalitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik der Stadt Niemegk.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Fremdenverkehrsverein „Niemegker Land“ e.&amp;amp;nbsp;V.; acht Bände, von 1998 bis 2007. Selbstverlag, Niemegk 2007. {{DNB|964455706}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Baer-Orgel in St.-Johannis-Niemegk.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift, Hrsg. Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis Niemegk, 2021. {{DNB|127173611X}}&lt;br /&gt;
* [[Kai Brodersen]]: Balthasar Mencius: Leben, Sterben, Glauben. Eine Wittenberger Familie nach der Reformation, Speyer 2026. ISBN 978-3-911973-18-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4101218-5}}&lt;br /&gt;
* [https://amt-niemegk.de/geschichte-der-stadt-niemegk/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Potsdam-Mittelmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4101218-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1161]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1228]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans G. Oberlack</name></author>
	</entry>
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