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	<title>Nielep - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:34:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nielep&amp;diff=621954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Söhne und Töchter des Ortes */ Ruth Parnitzke zugefügt</title>
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		<updated>2021-05-12T03:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter des Ortes: &lt;/span&gt; Ruth Parnitzke zugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Nielep&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Świdwin&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Świdwiński&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Rąbino&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 50&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 17&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 50&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 40&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 360&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 78-332&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZSD&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Białogard]] – [[Rąbino]] – [[Kłodzino (Rąbino)|Kłodzino]] – [[Świdwin]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = eigener Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nielep&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Nelep&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]] und gehört zum [[Powiat Świdwiński]]. Neun Kilometer nordöstlich der Kreisstadt [[Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;) gelegen ist es heute Ortsteil der Landgemeinde [[Rąbino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nelep war ein großes [[Pommern|pommersches]] Guts- und Bauerndorf mit Rittergut sowie Frei- und Lehnsgut auf dem Gut Augustenhof im Land Schivelbein. Sein Name (nie-leba = nahe am Fluss) weist auf die Lange an der [[Rega (Fluss)|Rega]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1349 erhielt der Ritter Hasso von [[Wedel (Adelsgeschlecht)|Wedel]] aus Schivelbein von Markgraf Ludwig den Ort Nelep als Lehen. 1389 verkauften die Brüder [[Wopersnow (Adelsgeschlecht)|Wopersnow]] einen Teil an die Bruderschaft zum Hl. Leichnam in Schivelbein, ein anderer Teil kam im Laufe der Zeit in den Besitz des [[Johanniterorden]]s. Im Jahr 1736 ergaben sich diese Besitzverhältnisse: ein Drittel Stadt Schivelbein, zwei Drittel der Johanniterorden. Als Besitzer des Ritterguts wurden 1844 Familie Schohl und 1853 Familie Kuß genannt. Zuletzt war Paul Seyer Eigentümer des 811 Hektar umfassenden Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1859 ist Nelep Bahnstation an der Strecke [[Berlin]] – [[Stettin]] – [[Koszalin|Köslin]] – [[Danzig]] – [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. 1927 wurde die Straße nach Schivelbein gebaut. Bedingt durch die Entfernung nach Schivelbein gab es am Ort zahlreiche Handwerks- und Handelsbetriebe: Sattler, Tapezierer, Schmiede, Schneiderei, Stellmacherei, Tischlerei und auch eine Mühle sowie eine Molkerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 lebten in Nelep 282 Einwohner, 1843 waren es 308, 1861 dann 365, 1910 schon 419, 1925 sogar 611, 1939 nur noch 544 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für Nelep zuständige Amtsgericht war Schivelbein. Letzte deutsche Bürgermeister in Nelep waren Heinz Kettner und Albert Hardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erheblichen Kämpfen mit den [[Wehrmacht|deutschen Truppen]] wurde Nelep am 5. März 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Infolge des Krieges kam der Ort zu [[Polen]]. Die angestammte Bevölkerung wurde [[Vertreibung|vertrieben]]. Heute ist Nielep ein Teil der Landgemeinde (&amp;#039;&amp;#039;gmina wiejska&amp;#039;&amp;#039;) [[Rąbino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amt Nelep ==&lt;br /&gt;
Nelep gehörte bis 1932 zum Landkreis Schivelbein, bis dieser in den [[Landkreis Belgard (Persante)]] integriert wurde. Die Gemeinde bildete mit [[Biały Zdrój (Sławoborze)|Balsdrey]] und [[Krosino (Świdwin)|Grössin]] (mit den Ortsteilen [[Przymiarki (Świdwin)|Ankerholz]] und [[Bystrzyna|Beustrin]]) den selbständigen Amtsbezirk Nelep.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standesamt Nelep ==&lt;br /&gt;
Alle drei Gemeinden Balsdrey, Grössin und Nelep gehörten zum Standesamtsbezirk Nelep.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchspiel Nelep ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinden ===&lt;br /&gt;
Nelep ist alter Pfarrort des gleichnamigen [[Kirchspiel]]s. Zur Kirchengemeinde Nelep gehörten die Tochtergemeinden [[Krzecko|Kreitzig]] (polnisch: &amp;#039;&amp;#039;Krzecko&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kłodzino (Rąbino)|Klötzin]] (&amp;#039;&amp;#039;Kłodzino&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Dołganów|Dolgenow]] (&amp;#039;&amp;#039;Dołganów&amp;#039;&amp;#039;). Der Ort lag bis 1945 im [[Kirchenkreis]] Schivelbein in der [[Kirchenprovinz Pommern]] der Evangelischen [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kirchenpatronat]] teilten sich staatliche Stellen sowie die Rittergutsbesitzer Seyer-Nelep, Ponath-Klötzin, [[Schmeling (Adelsgeschlecht)|Schmeling]]-Dolgenow und [[Goltz (Adelsgeschlecht)|von der Goltz]]-Kreitzig. Im Jahre 1940 zählte das Kirchspiel Nelep 1137 Gemeindeglieder, von denen 578 zum Bezirk Nelep, 339 zum Bezirk Klötzin und 220 zum Bezirk Kreitzig gehörten. Seit 1945 gelten die Kirchenbücher als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört Nielep zur [[Parochie]] [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) der [[Diözese Pommern-Großpolen]] mit Sitz in [[Sopot]] (&amp;#039;&amp;#039;Zoppot&amp;#039;&amp;#039;) der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]]. Kirchort ist [[Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pfarrer von der Reformation bis 1945 ===&lt;br /&gt;
# Laurentius Engelke, nach 1627&lt;br /&gt;
# Johann Grolochius&lt;br /&gt;
# David Grolochius&lt;br /&gt;
# Johann Polnow&lt;br /&gt;
# Gottfried Polnow (Sohn von 4.), 1731–1771&lt;br /&gt;
# Christlieb Wilhelm Polnow, 1771–1778&lt;br /&gt;
# Albert Ludwig Hähne, 1786–1806 (?)&lt;br /&gt;
# Ernst Jakob Wilhelm Schumacher, 1807–1821 (?)&lt;br /&gt;
# Karl Theodor Meibauer, 1822–1853&lt;br /&gt;
# Georg Ludwig Gantzkow, 1855–1868&lt;br /&gt;
# Otto Gustav Wilde, 1868–1902&lt;br /&gt;
# Rudolf Hermann Friedrich Stuht, 1903–1913&lt;br /&gt;
# Paulus Harder, 1914–1929&lt;br /&gt;
# Georg Rößler, 1939–1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren  erhielt Nelep eine zweiklassige Volksschule, in der zuletzt von den Lehrern Karl Albrecht und Paul Fischer der Unterricht erteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Als besonders sehenswert gelten der Jezioro Nielep (nielepskie jezioro) und die alte Parkanlage aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Meibauer]] (1833–1897), Jurist und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
*[[Ruth Parnitzke]] (1889–1975), Malerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reis auf Grund der Volkszählung 1939, hg. vom Statistischen Reichsamt, Berlin, 1941²&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Heimatkreis Belgard-Schivelbein, Celle 1989.&lt;br /&gt;
* Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart, 2. Teil: Der Regierungsbezirk Köslin, bearb. von Ernst Müller, Stettin, 1912&lt;br /&gt;
* Glaeser-Swantow, Hans, Das Evangelische Pommern, 2. Teil: Behörden, Kirchen, Pfarrstellen, Geistliche, Anstalten und Vereine, Stettin, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.belgard.org/Ortsgesch/Nelep Heimatkreis Belgard-Schivelbein] (deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Rąbino}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Rąbino]]&lt;/div&gt;</summary>
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