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	<title>Niehorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:25:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niehorst&amp;diff=948338&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-04-10T21:34:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Niehorst&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen_Niehorst.JPG&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/57/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/20/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 73 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.16&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 780&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-guetersloh.de/unser-kreis/unsere-region/zahlen-daten-fakten/zdf-broschuere-2022-internet-ds.pdf |titel=Der Kreis Gütersloh: Zahlen &amp;amp;#124; Daten &amp;amp;#124; Fakten 2022 |format=PDF; 7,34&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2022-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 33334&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05241&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Niehorst in Gütersloh.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Naturschutzgebiet Niehorster Heide.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Naturschutzgebiet Niehorster Heide&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niehorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|&amp;#039;niːhɔʁst|Tondatei=Niehorst.ogg}} ist ein nördlicher Stadtteil von [[Gütersloh]] in [[Ostwestfalen-Lippe]], welcher 1970 im Rahmen der kommunalen Neugliederung in die heutige Kreisstadt Gütersloh eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Niehorst liegt im Osten der [[Westfälische Bucht|Westfälischen Bucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lutter (Ems)|Lutter]] bildet die südliche Grenze, der [[Lichtebach]] einen Teil der nördlichen. Ein weiteres über Ortsgebiet verlaufendes Gewässer ist der [[Krullsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft um die Hauptsiedlung herum ist geprägt von Ackerflächen, Wiesen, kleinen Kiefernwälder und einigen Birken. Dazwischen liegen verstreut einige [[Bauernhof|Bauernhöfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;float:right; margin:0 0 0.5em 1em; empty-cells:show; text-align:center; padding:0.2em; border-spacing:0.2em; border:1px solid #CFCFCF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  || [[Brockhagen]] || GT-[[Hollen (Gütersloh)|Hollen]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Marienfeld (Harsewinkel)|Marienfeld]] || [[Datei:Windrose klein.svg]] || GT-[[Isselhorst]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  || GT-[[Blankenhagen (Gütersloh)|Blankenhagen]] || GT-[[Nordhorn (Gütersloh)|Nordhorn]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die westliche Grenze des Stadtteils zu [[Marienfeld (Harsewinkel)|Marienfeld]] ist nicht nur eine Gemeindegrenze, sondern historisch gesehen auch eine Glaubens- und Kulturgrenze. Bis Niehorst ging das protestantische [[Ravensberger Land]], ab Marienfeld begann das katholische [[Münsterland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1556 wurde im [[Ravensberger Urbar]] zum ersten Mal der [[Leibeigenschaft|Eigenbehörige]] Johann Nigehorster erwähnt. Zu jener Zeit ließ [[Johann (Jülich-Kleve-Berg)|Johann der Friedfertige]], [[Grafschaft Ravensberg|Graf von Ravensberg]], acht neue Höfe im Gebiet des heutigen Niehorsts ansiedeln (von denen bis heute noch sieben existieren). Dieses Gebiet wurde im Urbar nach Nigehorsters Hof als „in die Nigehorstere“ bezeichnet. Kurios: Heute liegt der namensgebende Hof (mittlerweile „Hof Niehörster“) nicht auf dem Gebiet des Gütersloher Stadtteils Niehorst, sondern rund 50 m jenseits der Grenze auf [[Harsewinkel]]er Stadtgebiet. „Schuld“ sind vermutlich Vorfahren der Niehörsters, die sich im 16. Jahrhundert weigerten, den protestantischen Glauben des Grafen von Ravensberg anzunehmen und beim katholischen [[Kloster Marienfeld (Münsterland)|Kloster Marienfeld]] blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bauerschaft]] Niehorst gehörte bis zur [[Franzosenzeit]] zur [[Amt Brackwede#Die Vogtei Brackwede|Vogtei Brackwede]] im [[Amt Sparrenberg]] der [[Grafschaft Ravensberg]] und von 1807 bis 1813 zum [[Kanton Brackwede]] im [[Königreich Westphalen]]. 1816 kam Niehorst zum neuen [[Kreis Bielefeld]]. Mit der Konstituierung der Bauerschaft Niehorst zu einer Landgemeinde 1847 wurde Niehorst zunächst dem kurzlebigen [[Amt Isselhorst]] zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=aRs_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA3-PA416-IA2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt Minden 1847 Stück 42 Seite 278 Nr. 452]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ämter Isselhorst und Brackwede wurden 1852 zu dem Amt Brackwede-Isselhorst vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=XB0_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA211#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt Minden 1852 Stück 25 Seiten 211 u. 212 Nr. 383]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde das Amt nur noch [[Amt Brackwede]] im Kreis Bielefeld genannt.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1969 beschloss der Niehorster Gemeinderat den Anschluss an die Stadt [[Gütersloh]] und sprach sich damit gegen den möglichen Anschluss an die Stadt [[Bielefeld]] aus. Diese Zuordnung trat am 1. Januar 1970 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die [[Bielefeld-Gesetz|Gebietsreform von 1973]] wurde Niehorst ein Teil des [[Kreis Gütersloh|Kreises Gütersloh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Niehorst gehört zum [[Kirchspiel]] [[Isselhorst]]. Eine eigene Kirche hatte Niehorst nie. Von den 607 Einwohnern mit Hauptwohnsitz in Niehorst (Stand Dezember 2000) sind 377 oder 62,1 % [[evangelisch]] und 116 oder 19,1 % [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. 114 oder 18,8 % gehören einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung=In silbernem Schild unter rotem [[Sparren (Heraldik)|Sparren]] ein rotes Fachwerk-Bauernhaus mit großem Deelentor und [[Giebelschmuck]]; im Deelentor ein goldener Adler in rotem Schild.&lt;br /&gt;
|Begründung=Der rote Sparren steht für die frühere Zugehörigkeit zur [[Grafschaft Ravensberg]]. Der Adler zeigt das Wappen der [[Grafschaft Rietberg|Grafen von Rietberg]], die hier einst einflussreiche Grundherren waren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Der erste [[CDU]]-Ortsverband im Kirchspiel Isselhorst wurde am 3. Januar 1969 in Niehorst gegründet. Wenige Wochen später wurde der CDU-Ortsverband „Kirchspiel Isselhorst“ gegründet, dem sich der Niehorster Ortsverband anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumallee in Niehorst.jpg|mini|Baumallee in der Hakenheide]]&lt;br /&gt;
In Niehorst stehen einige zum Teil mehr als 500 Jahre alte Bauernhöfe mit kunstvoll verzierten Deelentorbögen. Insbesondere der Hof Diekmann zeichnet sich durch seinen äußeren Schmuck beim [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] aus. Der Eichenhof von 1807 steht auf der [[Liste der Baudenkmäler in Gütersloh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Niehorster Heide“ rund um das ehemalige NATO-Tanklager gilt als „Kleine [[Senne]]“. Auf dem gesetzlich geschützten Biotop mit seinem Heide- und [[Sandmagerrasen]] ist eine große Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren nährstoffarmer Standorte zu beobachten. So kommen dort [[Stechimmen]], [[Feldgrille]]n, [[Heidelerche]]n, [[Baumpieper]] sowie eine Vielzahl von Flechten, Moosen und typischen Pflanzen wie [[Heidekräuter|Heidekraut]] vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Janstein Niehorst.jpg|mini|Denkmal zur Gründung des Ortsteils Niehorst]]&lt;br /&gt;
Am Reithallenweg Ecke Holler Straße steht das Denkmal zur Gründung des Ortsteils Niehorst, auch als Janstein bekannt. Dieses Denkmal wurde 1950 in Erinnerung an Gründer von Niehorst, den Ravensberger Grafen Johann III, aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Windkraftanlage Niehorstwind.jpg|mini|Windkraftanlage &amp;#039;&amp;#039;Niehorstwind&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Niehorst ist geprägt durch [[Streusiedlung|Streubesiedlung]]. Ein Ortskern im klassischen Sinn fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er Jahre wurde in Niehorst ein [[Gewerbegebiet]] ausgewiesen. Hier haben sich kleine Industrie- und Handwerksbetriebe angesiedelt. Zu überregionaler Bedeutung hat sich allein die Firma Huxohl entwickelt, die von einer kleinen Mühle mit Sägegatter zu einem bundesweit operierenden Holzhandel und Sägewerk wurde. Ansonsten ist der Stadtteil wirtschaftlich von klein- und mittelbäuerlicher Landwirtschaft geprägt. Seit Anfang des neuen Jahrtausends bietet der Hof Birkenhake als erster und einziger Anbieter im Stadtgebiet Gütersloh [[Agrotourismus|Urlaub auf dem Bauernhof]] an und erschloss damit Niehorst für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2000 steht an der Straße An den Sandgruben eine [[Windenergieanlage]]. Ihr Turm ist 85 Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Der [[Schützenverein]] Niehorst e.V. wurde 1924 gegründet und feierte 2024 sein 100-jähriges Jubiläum. Seit 1998 befindet sich das Schützenhaus mit [[Luftgewehr]] [[Schießstand|Schießanlage]] an der Brockhagener Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sv-niehorst.de/ |titel=Schützenverein Niehorst 1924 e.V. |sprache=de |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Gebürtig aus Niehorst stammen:&lt;br /&gt;
* [[Simon Gosejohann]] (* 1976), Schauspieler, Moderator und Comedian&lt;br /&gt;
* [[Thilo Gosejohann]] (* 1971), Kameramann, Regisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Niehorst wohnte:&lt;br /&gt;
* [[Woldemar Winkler]] (1902–2004), Maler, Zeichner und Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Der Filmemacher Thilo Gosejohann (* 1971), Bruder von Simon Gosejohann, nutzte sein Heimatdorf als Filmkulisse für die Filme &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Dance Sensation]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Captain Cosmotic]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine Filmgesellschaft nannte er entsprechend „Neverhorst Film Company“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gleich zweimal stürzten auf Niehorster Gebiet Flugzeuge ab: 1978 verunglückte ein britischer Düsenjäger an der Grenze zu [[Ebbesloh]], 1988 stürzte ein [[Hawker Siddeley Harrier|Harrier]] ab und explodierte. Niehorst liegt unweit des [[Flughafen Gütersloh|Militär-Flughafens Gütersloh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Gütersloh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7764848-1|VIAF=206829175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Gütersloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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