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	<title>Niederwesterwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:25:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niederwesterwald&amp;diff=1071705&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8109:970D:E00:D999:F1F:FCF1:6376: /* Lage und Grenzen */</title>
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		<updated>2024-04-10T23:13:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Grenzen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte Naturräume Westerwald.png|mini|Lage des Niederwesterwaldes im Westerwald]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederwesterwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine gut 1300 km² umfassende Landschaft im Westen des [[Westerwald]]es und im Norden von [[Rheinland-Pfalz]] sowie, zu kleineren Anteilen, im Süden [[Nordrhein-Westfalen]]s. Sie erreicht 12 km nordöstlich von [[Koblenz]] an der [[Montabaurer Höhe]] 545 m. [[Naturraum|Naturräumlich]] stellt der Niederwesterwald die Haupteinheit 324 innerhalb der [[Westerwald (Naturraum)|Haupteinheitengruppe Westerwald]] (32) dar. Er umfasst in seinem Süden auch die historische Kulturlandschaft [[Kannenbäckerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nord(west)en des Niederwesterwaldes wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorderwesterwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, da er von [[Köln]] und [[Bonn]] aus „vorne“ im Westerwald liegt. Dessen Grenzen sind indes nur vage gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Bezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterwesterwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie taucht häufig im Namen von Vereinen und Institutionen auf, wird jedoch nicht einheitlich verwendet. Meist bezeichnet sie das Gebiet des ehemaligen [[Unterwesterwaldkreis]]es, das nach Westen und Norden nicht den gesamten Niederwesterwald enthält, aber nach Osten bis in den (naturräumlichen) [[Oberwesterwald]] hinein ragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Vorsilbe „&amp;#039;&amp;#039;Nieder&amp;#039;&amp;#039;“ bezieht sich auf die entsprechend dem zweistöckigen Gesteinsaufbau des Westerwalds im Schnitt niedrigere Meereshöhe des das untere Stockwerk bildenden Niederwesterwalds im Vergleich zu [[Hoher Westerwald|Hohem Westerwald]] und [[Oberwesterwald]]. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Niederwesterwald&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals von [[Oberregierungsrat]] Friedrich Hoffmann aus [[Remagen]] vorgeschlagen und vom Geographen [[Heinrich Müller-Miny]] 1958 in seiner in großen Teilen bis heute etablierten naturräumlichen Gliederung dieser Region übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Müller-Miny: &amp;#039;&amp;#039;Der Niederwesterwald und seine naturräumliche Gliederung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bundesanstalt für Landeskunde]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Deutschen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. 21. Band, 2. Heft (September 1958), Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1958, S. 233–246 (hier: S. 233/234).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Grenzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Westerwald - Deutsche Mittelgebirge, Serie A-de.png|miniatur|Topografische Karte des [[Westerwald]]s]]&lt;br /&gt;
Der Niederwesterwald reicht nach Südosten bis ans [[Limburger Becken]] unterhalb der [[Elbbach (Lahn)|Elbbach]]-Mündung in [[Limburg an der Lahn|Limburg]]. Von dort aus begleitet ihn das [[Unteres Lahntal|Untere Lahntal]] der [[Lahn]] bis zu ihrer Mündung in [[Lahnstein]] südlich und in Richtung Nordwesten dann das [[Neuwieder Becken]] und das [[Unteres Mittelrheintal|Untere Mittelrheintal]] des [[Rhein]]s bis [[Bad Honnef]] südwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell das Mündungsgebiet der [[Wied (Fluss)|Wied]] ab [[Melsbach]] wird, nach Südosten bis zum [[Saynbach]]-Unterlauf in [[Sayn]] verlängert, noch dem Neuwieder Becken zugerechnet. Auch die [[Linzer Terrasse]], die unterhalb [[Bad Hönningen]]s bis unmittelbar südlich Bad Honnefs den Niederwesterwald ab einer Höhe von etwa 200 m abdacht, wird dem [[Unteres Mittelrheingebiet|Unteren Mittelrheingebiet]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordwestgrenze zu [[Siebengebirge]] und [[Pleiser Hügelland]] verläuft von Bad Honnef nach Nordosten bis [[Stadt Blankenberg]], von wo aus etwa 4 km nach Osten hin das [[Mittelsiegtal]] der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] berührt wird. Fortan ist das Tal des [[Eipbach]]es bachaufwärts bis [[Kircheib]] ungefähre Grenze zur sich östlich anschließenden [[Leuscheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunmehr schlängelt sich die Nordgrenze zur Leuscheid weiter in Richtung Osten, wobei sie ab [[Weyerbusch]] stets nah der Wasserscheide zwischen Wied und Sieg verläuft und [[Eichelhardt]] erreicht. Fortan zieht sich die Grenze zum [[Nisterbergland]] ziemlich genau längs der erwähnten Wasserscheide südostwärts bis [[Müschenbach]] unmittelbar nordwestlich [[Hachenburg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab westlich Hachenburgs stößt der Niederwesterwald östlich an Teile des [[Oberwesterwald]]es. Die Ostgrenze erreicht in [[Wied (bei Hachenburg)|Wied]] den namensgebenden Fluss dieses Ortes, zieht sich über [[Mündersbach]] und [[Steinen (Westerwald)|Steinen]], um in [[Maxsain]] den Saynbach zu erreichen, dem sie bis [[Selters (Westerwald)|Selters]] folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gelbach]]-Oberlauf [[Aubach (Gelbach)|Aubach]] wird, unmittelbar nach der nördlichen Wasserscheide zwischen Lahn und Sayn, oberhalb [[Ötzingen]]s passiert, seine Nebenflüsse [[Ahrbach (Gelbach)|Ahrbach]] bei [[Niederahr]] und [[Eisenbach (Gelbach)|Eisenbach]] bei [[Steinefrenz]]. Bei [[Dreikirchen]] wird schließlich der [[Elbbach (Lahn)|Elbbach]]-Nebenfluss [[Erbach (Elbbach)|Erbach]] gekreuzt und alsbald wieder das Limburger Becken erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP-Kartendienste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
In der 4./5. Lieferung des [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands|Handbuches der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] von 1957 hatten die Bearbeiter [[Wilhelm Hartnack]] (Gruppe allgemein), [[Erich Heyn]] (alte 324 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montabaurer Westerwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) und [[Heinrich Müller-Miny]] (ehemalige 325 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinwesterwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und 326 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorderwesterwälder Hochflächen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) die später Niederwesterwald genannte Landschaft noch unter drei verschiedenen Haupteinheiten geführt, wie er auch auf der Kartierung von 1954 abgebildet gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte 1954&amp;quot;&amp;gt;Karte &amp;#039;&amp;#039;Naturräumliche Gliederung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; 1:1.000.000 der Bundesanstalt für Länderkunde 1954&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|HNGD|ref=nein|SUFFIX=–&amp;amp;nbsp;4. Lieferung (Remagen 1957), S. 501 ff (Wilhelm Hartnack et al)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren wurde diese Einheit zur 1960 kartierten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte 1960&amp;quot;&amp;gt;Karte &amp;#039;&amp;#039;Naturräumliche Gliederung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; 1:1.000.000 der [[Bundesanstalt für Landeskunde und Raumordnung]] 1960&amp;lt;/ref&amp;gt; neuen Haupteinheit 324 fusioniert, wobei das Siebengebirge und das Pleiser Hügelland fortan nicht mehr zum naturräumlichen Westerwald gehörten. Trotz ihrer seither fehlenden eigenen naturräumlichen Ordnungsstufe sollen die drei ehemaligen Haupteinheiten nach Empfehlung der Bearbeiter der [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Einzelblätter]] Koblenz und Siegen, Heinrich Müller-Miny, Martin Bürgener und Heinz Fischer, in der Untergliederung des Niederwesterwalds erhalten bleiben.{{GeoQuelle|DE|BfL-138}}&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Rheinland-Pfalz und Saarland. Eine geographische Landeskunde&amp;#039;&amp;#039; (= Werner Storkebaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Länderkunden&amp;#039;&amp;#039;, Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West)&amp;#039;&amp;#039;, Teilband 4). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, ISBN 3-534-08892-1, S. 103/104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupteinheit gliedert sich nach den [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Beschreibung|Verfeinerungen 1:200.000]] von 1971 bis 1978 wie folgt:{{GeoQuelle|DE|BfL-123}}{{GeoQuelle|DE|BfL-124}}{{GeoQuelle|DE|BfL-138}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP-Kartendienste&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-SB-GL|32|Westerwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zu &amp;#039;&amp;#039;32 [[Westerwald (Naturraum)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;324 Niederwesterwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1316 km²)&lt;br /&gt;
*** 324.0–3 Montabaurer Westerwald (ehemalige Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;324&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
**** 324.0 [[Emsbach-Gelbach-Höhen]]&lt;br /&gt;
***** 324.00 Horchheimer Höhe&lt;br /&gt;
***** 324.01 [[Emsbachtal]]&lt;br /&gt;
***** 324.02 [[Hochfläche von Welschneudorf]]&lt;br /&gt;
***** 324.03 [[Gelbachtal]]&lt;br /&gt;
***** 324.04 [[Eppenroder Hochfläche]] &amp;lt;small&amp;gt;(Blatt Koblenz; [[Liste der naturräumlichen Einheiten in Hessen|Otto Klausing]]: Hochstein-Rücken){{GeoQuelle|DE-HE|UA|SUFFIX= (je 32 Westerwald ansteuern)}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
**** 324.1 [[Montabaurer Höhe]]&lt;br /&gt;
**** 324.2 [[Montabaurer Senke]]&lt;br /&gt;
***** [[Malberg (Westerwaldkreis)|Malberg]] ([[Singularität (Geographie)|Singularität]])&lt;br /&gt;
**** 324.3 [[Kannenbäcker Hochfläche]]&lt;br /&gt;
*** 324.4–9 Rheinwesterwald (ehemalige Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;325&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
****&amp;lt;small&amp;gt;324.4–6 Sayn-Wied-Hochflächen (Blatt Koblenz)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
***** 324.4 [[Rhein-Wied-Rücken]]&lt;br /&gt;
***** 324.5 [[Waldbreitbacher Wiedtal]] &amp;lt;small&amp;gt;(Blatt Siegen; Blatt Koblenz: &amp;#039;&amp;#039;Wiedtalkammer von Waldbreitbach&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
***** 324.6 [[Sayn-Wied-Hochfläche]] („Märker Wald“-Hochfläche)&lt;br /&gt;
****** 324.60 [[Isenburger Sayntal]]&lt;br /&gt;
**** 324.9 [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]]&lt;br /&gt;
**** (&amp;#039;&amp;#039;[[Siebengebirge]]&amp;#039;&amp;#039; – nicht Teil des Nieder-WW)&lt;br /&gt;
*** 324.7–8 Vorderwesterwälder Hochflächen (ehemalige Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;326&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
**** 324.7 [[Dierdorfer Senke]]&lt;br /&gt;
**** 324.8 [[Asbach-Altenkirchener Hochflächen]] (Niederwesterwälder Hochmulde)&lt;br /&gt;
***** 324.80 [[Asbacher Hochfläche]]&lt;br /&gt;
***** 324.81 [[Altenkirchener Hochfläche]]&lt;br /&gt;
**** (&amp;#039;&amp;#039;[[Pleiser Hügelland]]&amp;#039;&amp;#039; – nicht Teil des Nieder-WW)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Vorderwesterwald&amp;#039;&amp;#039; werden in etwa die Einheiten 324.4–324.6 sowie 324.80 und 324.9 bezeichnet, mit [[Kannenbäckerland]] ungefähr die Einheiten 324.1–324.3 sowie der Südosten der Einheit 324.6 und der äußerste Süden von 324.7. Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei der letztgenannten Landschaft um eine [[Kulturlandschaft]] handelt, die eher historischen denn naturräumlichen Grenzen folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bundesamt für Naturschutz]] (BfN) verwendet die Begriffe etwas irreführend. In seinen Landschaftssteckbriefen fasst es den Westen unter &amp;quot;Montabaurer Westerwald&amp;quot; zusammen und bezeichnet den flachwelligeren Osten der Landschaft als &amp;quot;Niederwesterwald&amp;quot; –&amp;amp;nbsp;siehe unter [[#Weblinks]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Der südlichere Osten der Landschaft besteht aus dem Senkensystem von [[Montabaurer Senke]] (im Süden) und der sich nordwestlich anschließenden [[Dierdorfer Senke]]. Letztere geht nach Norden in die [[Altenkirchener Hochfläche]] über, die sich nach Westen in der [[Asbacher Hochfläche]] fortsetzt. Allen vier Landschaften ist gemein, dass sie in praktisch alle Richtungen an deutlich höherwellige Landschaften stoßen – mit Ausnahme der Asbacher Hochfläche nach Nordwesten, wo sich [[Pleiser Hügelland]] und [[Mittelsiegtal]] anschließen. Dieser flachwelligere Teil des Niederwesterwaldes ist nur mäßig bewaldet und wird landwirtschaftlich sowohl durch Ackerbau als auch durch Grünland genutzt. In den Senken im Süden existieren auch einige größere Abbaustellen für Kies und Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber verfügt der Westen des Niederwesterwaldes über zwei ausgeprägte Höhenschwerpunkte, deren nordwestlicher sich in Form des bis 460 m hohen [[Siebengebirge]]s zwar außerhalb des eigentlichen Westerwaldes befindet, jedoch setzt der [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]] mit seinen aufgesetzten Kuppen dessen Höhenzug mit etwas weniger Relief, jedoch immer noch Höhen bis 430 m (ursprünglich 448 m), nach Südosten fort. Der sich nach Südosten anschließende, die Täler von [[Rhein]] und [[Wied (Fluss)|Wied]] deutlich voneinander trennende [[Rhein-Wied-Rücken]] ist bereits deutlich weniger vulkanisch geprägt und erreicht maximal noch 373 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in Nord-Süd-Richtung verlaufende, windungsreiche [[Waldbreitbacher Wiedtal]] trennt als ausgeprägtes [[Kerbtal]] den Rhein-Wied-Rücken von der sich östlich anschließenden [[Sayn-Wied-Hochfläche]]. Die Talsohle ist hochwassergefährdet und wird von den Schwemmfächern der reichlich Schutt mitführenden Nebenbäche überragt. Die Sayn-Wied-Hochfläche ähnelt im Relief dem Rhein-Wied-Rücken, ist jedoch großflächiger und erreicht maximal 427 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Südosten stößt die Hochfläche auf das teils steil, teils sanfter eingeböschte [[Isenburger Sayntal]], südöstlich dessen sich die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sayntal 346 m erreichende [[Kannenbäcker Hochfläche]] anschließt, die nach Osten in den absoluten Höhenschwerpunkt des Niederwesterwaldes, die bis 546 m hohe [[Montabaurer Höhe]] übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von {{Höhe|300|DE-NN}} auf über {{Höhe|450|DE-NN}} ansteigenden Emsbach-Gelbach-Höhen schließen das Gebiet nach Süden ab. Diese Hochflächen werden durch vereinzelte Rücken und Erhebungen gegliedert. Der [[Emsbach (Lahn, Bad Ems)|Emsbach]] und der [[Gelbach]] entwässern dieses Gebiet nach Süden und zerschneiden die Landschaft mit ihren breitsohligen Kastentälern fiederförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil des westlicheren Niederwesterwaldes ist bewaldet; die vergleichsweise ebenen Abschnitte der Hochflächen sowie die breiteren Sohlen der Bachtäler unterliegen der landwirtschaftlichen Nutzung. Kleinere Gebietsanteile, so das Wiedtal, werden außerdem touristisch genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturparks ===&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der westlich der [[Bundesautobahn 3|A 3]] gelegenen Landschaftsteile ist in [[Naturpark]]s eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine, zu [[Nordrhein-Westfalen]] gehörige Nordwestteil der Landschaft liegt komplett im [[Naturpark Siebengebirge]]. Der sich südöstlich anschließende Naturpark [[Rhein-Westerwald]] umfasst in der Hauptsache den [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] Großteil der Rheinwesterwälder Vulkankuppen, den Rhein-Wied-Rücken, das Waldbreitbacher Wiedtal und die Sayn-Wied-Hochfläche. Der südlich der [[Bundesautobahn 48|A 48]] und der A 3 gelegene Teil von Kannenbäcker Hochfläche, Montabaurer Höhe und Montabaurer Senke sowie die Emsbach-Gelbach-Höhen gehören demgegenüber zum [[Naturpark Nassau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Der nordrhein-westfälische Norden des Rheinwesterwälder Vulkanrückens liegt komplett im [[Naturschutzgebiet Siebengebirge]]. Östlich davon befinden sich die kleineren Naturschutzgebiete &amp;#039;&amp;#039;Basaltsteinbruch Hühnerberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Basaltsteinbruch Eudenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Segelfluggelände Eudenbach&amp;#039;&amp;#039; im Westen der Asbacher Hochfläche. An dessen nördlicher Nahtstelle zu [[Pleiser Hügelland]] und [[Mittelsiegtal]] liegt das NSG &amp;#039;&amp;#039;Ahrenbachtal und Adscheider Tal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dierdorfer Senke befinden sich die kleinen Naturschutzgebiete &amp;#039;&amp;#039;Irrlichtsweiher&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Holzbachtal&amp;#039;&amp;#039; sowie, an der östlichen Nahtstelle zum Dreifelder Weiherland, das NSG &amp;#039;&amp;#039;Schimmelsbachtal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im äußersten Norden der Sayn-Wied-hochfläche liegt das kleine NSG &amp;#039;&amp;#039;Bertenauer Kopf und Telegraphenhuegel&amp;#039;&amp;#039;, unmittelbar südöstlich des Rhein-Wied-Rückens das ebenfalls kleine NSG &amp;#039;&amp;#039;Auf der Hardt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten der Kannenbäcker Hochfläche liegt das kleine NSG &amp;#039;&amp;#039;Tongrube Huettwohl&amp;#039;&amp;#039;, im Norden der Hochfläche von Welschneudorf das kleine NSG &amp;#039;&amp;#039;Stelzenbachwiesen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Montabaurer Senke liegen das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Malberg&amp;#039;&amp;#039; und, unmittelbar südlich Montabaurs, das kleine NSG &amp;#039;&amp;#039;Spießweiher&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Waldbreitbacher Wiedtal ist aufgrund seiner Einzigartigkeit in der Landschaftsrahmenplanung als besonders bedeutsam eingestuft und als Vorbehaltsgebiet für den Schutz des Landschaftsbildes im Regionalen Raumordnungsplan vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berge ==&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Erhebungen des Niederwesterwaldes gehören&amp;lt;!-- (Koordinaten von Bergen ohne Artikel in Klammern)--&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Alarmstange (Berg)|Alarmstange]] (545 m) – [[Montabaurer Höhe]]&lt;br /&gt;
* [[Köppel (Westerwald)|Köppel]] (540 m, Aussichtsturm) – Montabaurer Höhe&lt;br /&gt;
* [[Dielkopf]] (am Südwestgipfel 480 m) – westliche bis zentrale [[Hochfläche von Welschneudorf]] ({{Coordinate|text=50.3757° N, 7.78626° O  |NS=50.3757|EW=7.78626|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Dielkopf}})&lt;br /&gt;
* [[Kemmenauer Höhe]] (459 m, Aussichtsturm) – südwestliche Hochfläche von Welschneudorf ({{Coordinate|text=50.3477° N, 7.7437° O  |NS=50.3477|EW=7.7437|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Kemmenauer Höhe}})&lt;br /&gt;
* [[Höchst (Westerwald)|Höchst]] (443,5 m) – zentrale [[Eppenroder Hochfläche]] ({{Coordinate|text=50.376119°&amp;amp;nbsp;N, 7.906101°&amp;amp;nbsp;O|NS=50.376119|EW=7.906101|type=landmark|dim=3630|region=DE-RP|name=Höchst|elevation=443.5}})&lt;br /&gt;
* [[Asberg (Westerwald)|Asberg]] (430 m, ehemals über 441 m) – nördlicher [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]]&lt;br /&gt;
* [[Meerberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Düstemich&amp;#039;&amp;#039;; 429 m, ehemals 448 m) – zentraler Rheinwesterwälder Vulkanrücken ({{Coordinate|text=50.6072° N, 7.2975° O  |NS=50.6072|EW=7.2975|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Düstemich}})&lt;br /&gt;
* [[Dernbacher Kopf]] (427 m) – zentrale [[Sayn-Wied-Hochfläche]] ({{Coordinate|text=50.5365° N, 7.5769° O  |NS=50.5365|EW=7.5769|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Dernbacher Kopf}})&lt;br /&gt;
* [[Malberg (Westerwaldkreis)|Malberg]] (422 m, NSG) – nördliche [[Montabaurer Senke]]&lt;br /&gt;
* [[Hummelsberg (Westerwald)|Hummelsberg]] (407 m, ehemals 445 m) – zentraler Rheinwesterwälder Vulkanrücken&lt;br /&gt;
* [[Hölzberg]] (391 m) – nördliche [[Montabaurer Höhe]] ({{Coordinate|text=50.4761° N, 7.7224° O  |NS=50.4761|EW=7.7224|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Hölzberg}})&lt;br /&gt;
* [[Nörrberg]] (389 m) – nordöstliche [[Horchheimer Höhe]] ({{Coordinate|text=50.3714° N, 7.7126° O  |NS=50.3714|EW=7.7126|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Nörrberg}})&lt;br /&gt;
* [[Eisenkauten]] (386 m) – südöstliche Hochfläche von Welschneudorf ({{Coordinate|text=50.3283° N, 7.8185° O  |NS=50.3283|EW=7.8185|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Eisenkauten}})&lt;br /&gt;
* [[Römerich]] (386 m) – südlicher Rheinwesterwälder Vulkanrücken ({{Coordinate|text=50.5646° N, 7.34336° O  |NS=50.5646|EW=7.34336|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Eisenkauten}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;NN&amp;#039;&amp;#039; (373 m) – zentraler bis südlicher [[Rhein-Wied-Rücken]] ({{Coordinate|text=50.4915° N, 7.39762° O  |NS=50.4915|EW=7.39762|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=NN}})&lt;br /&gt;
* [[Himmerich]] (367 m) – nördlicher Rheinwesterwälder Vulkanrücken, [[Nordrhein-Westfalen|NRW]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenköppel]] (362 m) – nördliche Horchheimer Höhe ({{Coordinate|text=50.3868° N, 7.6994° O  |NS=50.3868|EW=7.6994|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Eisenköppel}})&lt;br /&gt;
* [[Dachsberg (Westerwald)|Dachsberg]] (362 m) – östliche [[Asbacher Hochfläche]] ({{Coordinate|text=50.6501° N, 7.3438° O  |NS=50.6501|EW=7.3438|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Dachsberg (Westerwald)}})&lt;br /&gt;
* [[Leyberg (Westerwald)|Leyberg]] (359 m) – nördlicher Rheinwesterwälder Vulkanrücken, NRW&lt;br /&gt;
* [[Mahlberg (Westerwald)|Mahlberg]] (359 m) – zentraler bis östlicher Rhein-Wied-Rücken ({{Coordinate|text=50.5321° N, 7.3877° O  |NS=50.5321|EW=7.3877|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Mahlberg (Westerwald)}})&lt;br /&gt;
* [[Horchheimer Höhe (Berg)|Horchheimer Höhe]] (357 m) – südwestliche Horchheimer Höhe ({{Coordinate|text=50.3331° N, 7.6326° O  |NS=50.3331|EW=7.6326|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Horchheimer Höhe (Berg)}})&lt;br /&gt;
* [[Bertenauer Kopf]] (352 m, NSG) – nordwestliche Sayn-Wied-Hochfläche, am [[Waldbreitbacher Wiedtal]] ({{Coordinate|text=50.6136° N, 7.4398° O  |NS=50.6136|EW=7.4398|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Bertenauer Kopf}})&lt;br /&gt;
* [[Pfahlenberg]] (346 m) – nördliche [[Kannenbäcker Hochfläche]] (am [[Isenburger Sayntal]]) ({{Coordinate|text=50.4785° N, 7.6245° O  |NS=50.4785|EW=7.6245|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Pfahlenberg}})&lt;br /&gt;
* [[Am Holzstoß]] (333 m) – südöstlicher Rhein-Wied-Rücken, am Waldbreitbacher Wiedtal ({{Coordinate|text=50.4891° N, 7.44437° O  |NS=50.4891|EW=7.44437|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Am Holzstoß}})&lt;br /&gt;
* [[Herzberg (Westerwald)|Herzberg]] (325 m) – [[Altenkirchener Hochfläche]], unmittelbar südlich der [[Wied (Fluss)|Wied]] ({{Coordinate|text=50.6753° N, 7.7016° O  |NS=50.6753|EW=7.7016|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Herzberg (Westerwald)}})&lt;br /&gt;
* [[Roßbacher Häubchen]] (313 m) – nordwestliche Sayn-Wied-Hochfläche am Waldbreitbacher Wiedtal ({{Coordinate|text=50.5785° N, 7.4254° O  |NS=50.5785|EW=7.4254|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Roßbacher Häubchen}})&lt;br /&gt;
* [[Iserkopf]] (313 m) – südliche Sayn-Wied-Hochfläche, am Isenburger Sayntal ({{Coordinate|text=50.4778° N, 7.5789° O  |NS=50.4778|EW=7.5789|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Iserkopf}})&lt;br /&gt;
* [[Harmorgenberg]] (297,0 m) – äußerster Süden der Sayn-Wied-Hochfläche an Isenburger Sayntal und [[Mittelrheinisches Becken|Mittelrheinischem Becken]] ({{Coordinate|text=50.457567° N, 7.570718° O  |NS=50.457567|EW=7.570718|type=landmark|dim=25|region=DE-RP|name=Harmorgenberg|elevation=297.0}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE|BFN-Steckbriefe|ref=nein}}&lt;br /&gt;
** {{GeoQuelle|DE|BFN-SBo|32402|„Montabaurer Westerwald“|ref=nein|SUFFIX=(324.0-1, 324.3-6, 324.9)}}&lt;br /&gt;
** {{GeoQuelle|DE|BFN-SBo|32401|„Niederwesterwald“|ref=nein|SUFFIX=(324.2, 324.7-8)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Westerwald|! Niederwesterwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft im Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinisches Schiefergebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
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