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	<title>Niederwaldbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:35:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niederwaldbahn&amp;diff=1444226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Relikte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-06-06T10:28:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Relikte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Rüdesheim–Niederwalddenkmal}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE=Zahnradbahnen zum Niederwald.jpg&lt;br /&gt;
| PIXEL_KARTE=300px&lt;br /&gt;
| TEXT_KARTE=Übersichtskarte der Zahnradbahnen zum Niederwald&lt;br /&gt;
| DE-KBS=&lt;br /&gt;
| DE-STRECKENNR=&lt;br /&gt;
| LÄNGE=2,3&lt;br /&gt;
| SPURWEITE=1000&lt;br /&gt;
| STRECKENKLASSE=&lt;br /&gt;
| STROMG=&lt;br /&gt;
| NEIGUNG=200&lt;br /&gt;
| RADIUS=&lt;br /&gt;
| V-MAX=&lt;br /&gt;
| ZWEIGLEISIG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|exKBHFa|0,0|[[Rüdesheim am Rhein|Rüdesheim]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTRo|||Kuhweg}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBST||Ausweiche}}&lt;br /&gt;
{{BS|exKBHFe|2,3|[[Niederwalddenkmal]]}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnstrecke Rüdesheim–Niederwalddenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine 2,3 Kilometer lange [[Meterspur|meterspurige]] [[Zahnradbahn]] von der Talstation [[Rüdesheim am Rhein]] zur Bergstation beim [[Niederwalddenkmal]], die von der &amp;#039;&amp;#039;Niederwald-Bahn-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (NWB) betrieben wurde. Sie war von 1884 bis 1917 sowie von 1925 bis 1939 jeweils in der Sommersaison in Betrieb. Nach Kriegsschäden wurde sie nicht wieder aufgebaut und abgebrochen. Seit 1954 übernimmt die [[Seilbahn Rüdesheim]], eine [[Gondelbahn]], den Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Um die Steilstrecke hinauf zum Niederwalddenkmal, ein Höhenunterschied von 223&amp;amp;nbsp;Metern mit einer maximalen Steigung von 20 Prozent, zu überwinden, wurde das [[Zahnradbahn#Systeme|Zahnradsystem Riggenbach]] verwendet. Die Züge wurden von [[Dampflokomotive]]n geschoben. Kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] begannen Überlegungen, die Strecke zu [[Bahnstrom|elektrifizieren]], wurden aber nicht mehr umgesetzt. In der Stadt Rüdesheim verlief die Trasse der Bahn 400&amp;amp;nbsp;Meter in Straßenlage. Die [[Empfangsgebäude]] waren ursprünglich in Leichtbauweise errichtet. Die Bergstation wurde 1935 in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talstation verfügte über ein Stumpfgleis. Der Abzweig zur Remise erfolgte über eine Zahnstangenweiche. Daran angeschlossen waren der Lok- und Wagenschuppen mittels einer Schiebebühne. Die Ausweiche an der Strecke (Ortslage am Steinbruch) besaß zwei Zahnstangenweichen. Ebenso besaß die Bergstation zwei Stumpfgleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Strecke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederwaldbahn 1884.jpg|mini|links|400px|Orientierungsskizze von 1884]]&lt;br /&gt;
Hinter dem Projekt einer Zahnradbahn zum [[Niederwalddenkmal]] standen die Stadt Rüdesheim und das [[Jacob S.H. Stern|Bankhaus Jacob S. H. Stern]], [[Köln]]. Der Bau wurde von dem Schweizer Ingenieur [[Niklaus Riggenbach]] begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor die gesamte Strecke und die Hochbauten fertiggestellt waren, ging die Bahn am 30. Mai 1884 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] brachen der Tourismus und damit die Nachfrage nach der Bahn drastisch ein, der Verkehr musste eingeschränkt und am 6. August 1917 ganz eingestellt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rüdesheim 1936 RW 0229 43092 4088x2828.webp|mini|Ein Zug am Prellbock in der Talstation 1936, die sich am unteren Bildrand befindet]]&lt;br /&gt;
Erst 1925 – nun in städtischer Regie – konnte der Betrieb wiederaufgenommen werden und übertraf alle Erwartungen. Mit 300.000 Fahrgästen im Jahr wurde 1928 sogar der Vorkriegsrekord übertroffen. Allerdings bewirkten kurz darauf [[Weltwirtschaftskrise]] und das Aufkommen des [[Kraftfahrzeug]]s erhebliche Einschnitte. Wie schon 1914 ließ auch der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs die Nachfrage versiegen. Bereits am 30. August 1939 wurde der Betrieb eingestellt – wie sich später herausstellte: endgültig. Bei einem [[Luftangriff]] am 25. November 1944, der der [[Hindenburgbrücke]] galt, wurden auch die Bahnanlagen der Niederwaldbahn in der Stadt Rüdesheim beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 entschied sich die Stadt Rüdesheim gegen den Wiederaufbau der Bahn. Sie wurde 1954 durch die [[Seilbahn Rüdesheim]] ersetzt. Die Bahnanlagen wurden abgerissen, Schienen und Fahrzeuge verschrottet. Einer der [[Vorstellwagen]] wurde an die [[Drachenfelsbahn]] abgegeben, wo er mit der Betriebsnummer 3&amp;quot; in den Fahrzeugbestand eingereiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederwald-Bahn-Gesellschaft 500 RM 1884.jpg|mini|Aktie über 500 Reichsmark der Niederwald-Bahn-Gesellschaft vom 1. Juli 1884]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rüdesheim 1931 R RW 0229 33019 5000x3452.webp|links|mini|Zwei Züge auf der Strecke 1931 kurz oberhalb der Ortslage (Suchbild: halbe Höhe rechts im Bild)]]&lt;br /&gt;
Die offiziell &amp;#039;&amp;#039;Niederwald-Bahn-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Aktiengesellschaft]] wurde am 1. Juli 1884 mit Sitz in Rüdesheim gegründet. Sie übernahm die Betriebsrechte der nach der gleichen Technik, jedoch ohne Verbindung zueinander erbauten meterspurigen Zahnradbahnen Rüdesheim–Niederwalddenkmal und [[Bahnstrecke Assmannshausen–Jagdschloss|Assmannshausen–Jagdschloss]], vom Bankhaus [[Jacob S.H. Stern]]. 1920 übernahm die Stadt Rüdesheim die Aktienmehrheit und löste die Gesellschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 wurde der Firmensitz nach Berlin verlegt, wo der damalige Hauptaktionär, der Bankier G. Lilienthal, seinen Geschäftssitz hatte. 1911 verursachte G. Lilienthal mit seiner Bank einen betrügerischen Bankrott, der dem Unternehmen 70.000 Mark Schulden zurückließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfrage auf das Angebot des auf die die Sommersaison ausgerichtete Bahngeschäfts war stark schwankend und witterungsabhängig und blieb somit wirtschaftlich problematisch. Die Gesellschaft versuchte dies durch die Anschaffung eines [[Dampfboot]]s auszugleichen, das zwischen Rüdesheim und Assmannshausen verkehrte und auch die für den Tourismus wichtigen Destinationen Bingen und [[Burg Rheinstein]] erschloss. Dies ermöglichte Rundfahrten über die beiden eigenen Bahnstrecken der Gesellschaft sowie eine Überquerung des Rheins. Diese Geschäftsausweitung war jedoch nicht erfolgreich und führte zu weiteren Verlusten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verkauf der Aktienmehrheit an die Stadt Rüdesheim wurde die Aktiengesellschaft 1920 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relikte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederwaldbahn Zahnradbahn Rüdesheim Rhein Prellbock.jpg|mini|hochkant|Prellbock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederwaldbahn Zahnradbahn Rüdesheim Rhein Viadukt Kuhweg.jpg|mini|hochkant|Viadukt ]]&lt;br /&gt;
Am unteren Ende der Rüdesheimer Grabenstraße, hinter dem Adlerturm, erinnert am Bahndamm der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]] nur noch ein [[Prellbock]] an die Zahnradbahn. An der Talstation der 1954 in Betrieb genommenen [[Seilbahn Rüdesheim]] in der Oberstraße wurde 1973 das [[Zahnrad|Antriebsrad]] einer der früher eingesetzten Dampflokomotiven samt Hinweisschild als [[Technisches Denkmal]] aufgestellt. Ferner befindet sich auf Höhe des großen Parkplatzes am &amp;#039;&amp;#039;Eibinger Tor&amp;#039;&amp;#039; noch ein Werkstattgebäude mit NWB-Wetterfahne auf dem Dach. Hier beginnt auch der &amp;#039;&amp;#039;Zahnradbahnweg&amp;#039;&amp;#039;, ein 1,8 Kilometer langer Informationsweg mit Hinweistafeln, der von der Stadt Rüdesheim entlang der ehemaligen Trasse eingerichtet wurde. Er führt in den Weinbergen am ehemaligen Viadukt über den Kuhweg vorbei bis hin zum Niederwalddenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor = Gerd Wolff und Andreas Christopher&lt;br /&gt;
 |Titel = Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 8: Hessen&lt;br /&gt;
 |Verlag = EK-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort = Freiburg&lt;br /&gt;
 |Jahr = 2004&lt;br /&gt;
 |Seiten = 94 ff.&lt;br /&gt;
 |ISBN = 3-88255-667-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Heinz Söhnlein: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.verkehrswesen-antiquariat.de/buchdetails_8152.html Niederwaldbahn Rüdesheim am Rhein. Die ehemalige Zahnradbahn von Rüdesheim am Rhein zum National-Denkmal auf dem Niederwald, eine historische Betrachtung.]&amp;#039;&amp;#039; Mainz-Gonsenheim, Selbstverlag Heinz Söhnlein (letzter Betriebsleiter der Zahnrad-Bergbahn), 1976.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Die Niederwaldbahn |Titel=Die Niederwaldbahn |Autor= |Jahr=1884 |Heft=40 |Seite=668 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://stadt.ruedesheim.de/seite/156519/zahnradbahnweg.html Zahnradbahnweg Rüdesheim am Rhein – Niederwald] Homepage der Stadt Rüdesheim am Rhein&lt;br /&gt;
* [http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4475095 Mit der Zahnradbahn von Rüdesheim zur Germania] Michael Bermeitinger (alias berre_mz) auf &amp;#039;&amp;#039;Drehscheibe Online&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=102837948X|VIAF=289586034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnradbahn in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Rheingau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rüdesheim am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Rüdesheim am Rhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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