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	<title>Niederschelden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niederschelden&amp;diff=327192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerzahlen */</title>
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		<updated>2026-02-15T18:20:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerzahlen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Niederschelden&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Siegen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Niederschelden COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/50/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/58/11/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 221 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 330&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.66&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5139&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kommunal-atlas.de/atlas/siegen/ansicht/683443bff55888770712e7fe |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Siegener Stadtteilen |werk=kommunal-atlas.de |sprache=de |abruf=2025-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1966-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Eiserfeld]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57080&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0271&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Siegen-Niederschelden.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Niederschelden innerhalb Siegens&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederschelden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vereinfachend auch &amp;#039;&amp;#039;Schelden&amp;#039;&amp;#039;; [[Siegerländer Platt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Schälde&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil von [[Siegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenberg Niederschelden.jpg|mini|links|Der Rothenberg nördlich Niederscheldens]]&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt im Südwesten der Stadt, ist Teil des Stadtbezirks VI (Süd) und bildet die Landesgrenze zum [[Landkreis Altenkirchen]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Niederschelden ist mit dem benachbarten [[Mudersbach]]er Ortsteil [[Niederschelderhütte]] längst zu einem Ort zusammengewachsen. Der Ort liegt im [[Sieg (Fluss)|Siegtal]] zwischen 220 und {{Höhe|330}} Höhe. An der Grenze zu Niederschelderhütte mündet der [[Gosenbach (Sieg)|Gosenbach]] in die Sieg. Nördlich liegt der {{Höhe|413}} hohe Rothenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederschelden grenzt an [[Gosenbach]] und [[Siegen]] im Norden, an [[Eiserfeld]] im Osten und Südosten, an Niederschelderhütte (Mudersbach) im Westen und im äußersten Westen an Oberschelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederschelden.jpg|mini|hochkant=1.5|Niederschelden vom [[Pfannenberger Aussichtsturm]] gesehen]]&lt;br /&gt;
Die Besiedlung im Ortsgebiet fand in der „Fränkischen Landnahme“ zwischen 720 und 800 nach Christi Geburt statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pfau: &amp;#039;&amp;#039;Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein – Früh- und Hochmittelalter 750-1250&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste schriftlich überlieferte Erwähnung des Ortes Niederschelden als „Schelte“ ist auf den 22. Februar 1330 datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegener Urkundenbuch Band I, [[Siegen]], 1887, S. 111–112, Nr. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1342 wurde der Mühlengraben ausgehoben, aus diesem Anlass ist die alte Mühle im selben Jahr erstmals schriftlich bezeugt. 1682 wurde eine neue Kapellenschule auf dem Gelände der Burgschule mit einem Klassenzimmer erbaut und eingeweiht. Sie wurde 1907 abgerissen. 1695 verließ Georg Giebeler aufgrund hoher Schulden den Ort und siedelte sich im heutigen Niederschelderhütte an. Dort konnte er nicht verfolgt werden. Er ist der erste Einwohner von Niederschelderhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenerzbergbau ===&lt;br /&gt;
Wie auch das restliche [[Siegerland]], war der Ort in den letzten zwei Jahrtausenden sehr vom [[Eisenerz]]abbau geprägt. 1417 bestand bereits eine Hütte in Niederschelden. 1742 wurde erstmals eine Kupferhütte oberhalb des Dorfes an der Stelle des heutigen Pocheweihers erwähnt. 1863 erfolgte die Grundsteinlegung der [[Charlottenhütte]], später eine der bedeutendsten Hütten im Siegerland. Sie wurde erst 1981 stillgelegt. Ab 1465 lässt sich auch der Erzbergbau in Niederschelden bezeugen. Die Grube &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Dreisbach]]&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals genannt. In ihr wurden bis 1928 aus einer Teufe von bis zu 850&amp;amp;nbsp;m hauptsächlich Eisenerz gefördert. 1885 waren es 22.534&amp;amp;nbsp;t. Sie war die tiefste Grube im Ortsgebiet und die letzte, die geschlossen wurde. Die meisten anderen Gruben wurden im 19. Jahrhundert verliehen. Der zweitgrößte Betrieb war die Konsolidationsgrube &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigte Henriette]]&amp;#039;&amp;#039; nahe der Grenze zu Niederschelderhütte. Sie entstand am 23. Juli 1870 durch die Konsolidation mehrerer kleiner Betriebe. Gefördert wurden bis Ende 1923 ca. 400.000&amp;amp;nbsp;t Eisenerz. Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert blühte auch in Niederschelden der Kobaltbergbau an der Sieg. Die bedeutendsten Gruben waren &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Bunte Kuh|Bunte Kuh]]&amp;#039;&amp;#039; (1780–1903) und &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Junkernburg|Junkernburg]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1770–1903). Letztere gehörte später zur Gosenbacher Eisenerzgrube &amp;#039;&amp;#039;[[Storch &amp;amp; Schöneberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. bis 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1839 wurde mit dem Bau der Straße zwischen Siegen und Niederschelden begonnen. Sie konnte 1844 dem Verkehr übergeben werden. 1856 erfolgte der erste Spatenstich für die neue Eisenbahnlinie, die 1861 eröffnet wurde. Eine Fahrt von Niederschelden nach Siegen kostete 15 Pfennige in der vierten Wagenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870/71 wurde eine neue Schule erbaut, die heutige Alte Burgschule. 1963 beschloss der Gemeinderat den Bau einer Volksschule mit 14 Klassen. Die Baukosten wurden auf 2,5 Mio. DM geschätzt. Nur vier Jahre später konnte sie eingeweiht werden. Ebenfalls 1963 konnte der achtklassige Anbau der Dreisbachschule eingeweiht werden. 1973 folgte der Bau des Gymnasiums, ein Jahr später der Bau der Rundturnhalle. 1892 konnte eine neue evangelische Kirche eingeweiht werden. 1957 wurde die katholische St. Liborius–Kirche eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1881 richtete ein Unwetter nach wochenlang anhaltender Hitze schwere Schäden im Ort an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zurückgeblättert...&amp;#039;&amp;#039;, Siegener Zeitung vom 30. Juli 2011, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der [[Erzquell Brauerei#Erzquell Brauerei Siegtal|Erzquell Brauerei Siegtal]] durch Hermann Burgmann und Heinrich Wildenberg erfolgte 1885.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 wurde Niederschelden preußisch. 1878 wurde Niederschelden vom [[Amt Weidenau]] abgetrennt und dem neu gebildeten [[Amt Eiserfeld]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.heimatgruppe-niederschelden.de/Presse_675.htm |text=Niederschelden-Chronik 675 Jahre Niederschelden |wayback=20090607095257}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1966 gehörte Niederschelden dann dem Amt Eiserfeld an, wurde im Zuge der [[Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Siegen|kommunalen Neugliederung]] am 1. Juli 1966 der selbständigen Stadt [[Eiserfeld]] angeschlossen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=266}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehört seit dem 1. Januar 1975 der Stadt Siegen an&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=336}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Ort feierte im Jahr 2005 sein 675-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab immer wieder Bestrebungen, den Niederschelden mit dem benachbarten [[Niederschelderhütte]], mit dem es zu einem Ort zusammengewachsen ist, auch politisch zu vereinigen. Dazu hätte Niederschelderhütte aus der rheinland-pfälzischen Gemeinde [[Mudersbach]] herausgelöst und Nordrhein-Westfalen angegliedert werden müssen. Im Juni 1964 gab es eine konkrete politische Initiative aus Niederschelderhütte zu einer Vereinigung, die vom Gemeinderat des damals noch selbstständigen Niederschelden unterstützt wurde. Entsprechende Vorstöße bei den Landesregierungen in Mainz und Düsseldorf scheiterten aber.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.niederschelden-geschichte.de/2000.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; „Der große Wunsch der Bürger, eine gemeinsame Gemeinde Niederschelden zu werden, hat sich nicht erfüllt“, resümierten zwei Heimathistoriker 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.niederschelden.de/chronik-675-jahre-niederschelden/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Niederschelden&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Orange ein blauer Hochofen.&lt;br /&gt;
|Quelle     = [https://www.siwiarchiv.de/wp-content/uploads/2012/07/wappen2.pdf Wappenbeschreibungen ehemaliger und heutiger Gemeinden des Kreises Siegen-Wittgenstein]&lt;br /&gt;
|Begründung = Das Wappen wurde am 17. September 1957 vom [[Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Innenminister]] genehmigt. Der Hochofen erinnert an die zahlreichen Eisenhütten sowie den Eisenerzabbau im Ortsgebiet, wobei die erste bereits 1417 gegründet wurde. Es verkörpert die vorherrschende Industrie, die das Ortsbild und die Struktur der Gemeinde geprägt hat. Orange und Blau sind die Farben der früheren Landesherren [[Oranien-Nassau]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen des Ortes:&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Siegen&amp;#039;&amp;#039;, Siegen 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerung Siegen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.siegen.de/wirtschaft/wirtschafts-strukturdaten/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Hauptwohnsitzbevölkerung nach Stadtteilen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180130110755}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1818 || 289&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1860 || 1.173&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1885&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 110 / 111&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1.751&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1895&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 114 / 115&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2.080&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1905 || 2.909&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/siegen.htm |titel=Der Landkreis Siegen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230408200722if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/siegen.htm |archiv-datum=2023-04-08 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 3.138&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1925&amp;lt;ref name=&amp;quot;genealogy.net&amp;quot;&amp;gt;genealogy.net: [http://wiki-de.genealogy.net/Amt_Eiserfeld Amt Eiserfeld]&amp;lt;/ref&amp;gt; || 3.524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;verwaltungsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=siegen.html|name=Stadt und Landkreis Siegen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 3.437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt; || 3.664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1950 || 5.028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1961&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 229}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 6.293&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1986&amp;lt;ref&amp;gt;Siegerländer Heimatkalender 1989, S. 170, 64. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V., Verlag für Heimatliteratur.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 5.976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1994&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Eichenauer: {{Webarchiv |url=http://www.lwl.org/geko-download/SuG/Siegen_Wittgenstein/Siegen.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Siegen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140222054129 |format=PDF; 12,2&amp;amp;nbsp;MB}}, ca. 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 6.150&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2004 || 5.542&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2006 || 5.467&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2008 || 5.407&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2009 || 5.314&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2010 || 5.298&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2011 || 5.270&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2012 || 5.320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2013 || 5.254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2014 || 5.200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2015 || 5.244&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2016 || 5.161&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der Ort, dessen Einwohnerschaft mehrheitlich [[evangelisch]]er Konfession ist, verfügt neben einer evangelischen Kirche (mit Kriegerdenkmal) auch über eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Kirchengemeinde. Die schon in den späten [[1940er]] Jahren bestehende Kirche wurde aufgrund des vermehrten Zuzuges katholischer Bevölkerung im Jahre 1957 neu erbaut und ist dem heiligen [[Liborius]] geweiht. Die evangelische Kirche wurde am 23. November 1892 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Niederschelden verfügt über einen großen Industrieanteil im Industriegebiet &amp;#039;&amp;#039;Marienhütte&amp;#039;&amp;#039; an der Eiserfelder Straße sowie an der westlichen Grenze zu Niederschelderhütte. Im Gebiet hat auch die [[Utsch AG]], der weltweit führende Produzent von Kraftfahrzeugkennzeichen, ihren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Niederschelden Nord.jpg|mini|Haltepunkt Niederschelden Nord vor Weiterbau der Hüttentalstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhaltepunkt Niederschelden Nord2.jpg|mini|Haltepunkt Niederschelden Nord nach Weiterbau der Hüttentalstraße und Neubau der Bahnsteige mit einer zu den Zügen passenden Einstiegshöhe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] Niederschelden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Niederschelden-1029118 Niederschelden] auf bahnhof.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Haltepunkt]] Niederschelden Nord&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Niederschelden-Nord-Hp-1029122 Niederschelden Nord] auf bahnhof.de&amp;lt;/ref&amp;gt; befinden sich an der [[Siegstrecke]] (Köln–Siegen). Beide Stationen werden durch die Regionalbahnlinien RB&amp;amp;nbsp;90 und RB&amp;amp;nbsp;93 der [[Hessische Landesbahn|Hessischen Landesbahn]] im Rahmen des [[Rheinland-Pfalz-Takt#Rheinland-Pfalz-Takt 2015|Rheinland-Pfalz-Takts 2015]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Züge halten an beiden Stationen Richtung Siegen und Betzdorf an Werktagen durchgehend alle 30 Minuten, zu den übrigen Zeiten mindestens stündlich. Im Bahnhof Niederschelden halten darüber hinaus einzelne Züge der Linie RE&amp;amp;nbsp;9 morgens in Richtung Köln sowie nachmittags und am späten Abend in Richtung Siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Namen der Eisenbahn-[[Betriebsstelle]]n ist nicht erkennbar, dass der Bahnhof Niederschelden in Niederschelderhütte (Ortsgemeinde Mudersbach) liegt und der Haltepunkt Niederschelden Nord in Niederschelden (Stadt Siegen). Zwischen den Stationen verlaufen die Grenzen des [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)|Landkreises Altenkirchen]] und des [[Kreis Siegen-Wittgenstein|Kreises Siegen-Wittgenstein]], der [[Verkehrsverbund Rhein-Mosel|Verkehrsverbünde Rhein-Mosel]] und [[Westfalentarif]] und der Bundesländer Rheinland-Pfalz und [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 9X|0}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederschelden Nord ist neben dem Hauptbahnhof Siegen der einzige Halt im Stadtgebiet, welcher komplett barrierefrei ausgebaut ist. Es ist hier ohne fremde Hilfe und ohne Voranmeldung jederzeit ein ebenerdiger Zugang zu den Bahnsteigen möglich. Alle haltenden Züge passen zur [[Bahnsteighöhe (Deutschland)|Einstiegshöhe]] von 55&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Niederschelden liegt an der [[Bundesstraße 62]], die von Siegen nach Mudersbach und Kirchen in Rheinland-Pfalz führt. An der Grenze zu Niederschelderhütte zweigt von der alten B 62 die Landstraße 283 in Richtung Gosenbach ab. Der Ort ist über die Siegener Auffahrt an die [[Bundesautobahn 45|Autobahn 45]] angeschlossen. Im Jahr 2010 wurden die Weiterbaupläne der [[Hüttentalstraße]], die damals in der Dreisbachsiedlung endete, wieder aufgegriffen. Diese Pläne beinhalteten die Weiterführung der Strecke bis kurz hinter die Landesgrenze Rheinland-Pfalz mit dem Bühltunnel und zwei eigenen Abfahrten. Gebaut wurde die Strecke in Niederschelden dann bis 2016. Die fertiggestellte Straße geht in Niederschelderhütte in die alte B&amp;amp;nbsp;62 über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Freizeit ==&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
In Niederschelden gibt es vier Kindergärten; einen im äußersten Süden an der B 62, zwei befinden sich in der Ortsmitte, der vierte ist in der Dreisbach in der ehemaligen Grundschule. Das Schulzentrum befindet sich auf dem Hubenfeld. Dort sind die Grundschule sowie das [[Gymnasium Auf der Morgenröthe]] mit der Abendschule und der Realschule angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Niederschelder Verein „Sport“ sowie der im gleichen Jahr gegründete FC Borussia und der Verein „Einigkeit“ aus Gosenbach wurden 1908 gegründet und 1911 zur „Spielvereinigung Niederschelden“, aus dem 1925 der [[SuS Niederschelden/Gosenbach]] wurde. Die erste Fußballmannschaft des Vereins spielte zwischen 1947 und 1960 in der seinerzeit höchsten Amateurklasse Westfalens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Ortsende befindet sich der Sportplatz Rosengarten sowie ein Sportheim und ein Schießstand. In der Ortsmitte ist die markante und weit sichtbare Rundturnhalle sowie eine Schulsportanlage gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Wilhelm Meißner (verliehen 18. November 1961)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zurückgeblättert&amp;quot;&amp;gt;&amp;quot;Zurückgeblättert...&amp;quot;, Siegener Zeitung vom 4. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Albert Schneider (verliehen 18. November 1961)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zurückgeblättert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter Niederscheldens ===&lt;br /&gt;
* [[Charlotte Petersen]] (1904–1994), Journalistin&lt;br /&gt;
* [[Karl Althaus]] (1924–1989), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Charlotte Böhmer]] (* 1933), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Solms]] (* 1953), Germanist&lt;br /&gt;
* [[Mehmet Daimagüler]] (* 1968), Jurist, Kolumnist und Buchautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dreisbach (Siegen)|Dreisbach]]&lt;br /&gt;
* [[Liste geteilter Orte #Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Siegen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4515396-6|VIAF=3411153184546327100006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Siegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Siegen-Wittgenstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1330]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1966]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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