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	<title>Niederrickenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut: /* Weblinks */ Lit</title>
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		<updated>2025-03-18T16:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Lit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Niederrickenbach&lt;br /&gt;
|BILD = Niederrickenbach 2011-07.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Blick aus südlicher Richtung auf Weiler und Benediktinerinnenkloster Niederrickenbach (2011)&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Oberdorf NW 2007.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Oberdorf NW COA.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-NW&lt;br /&gt;
|BEZIRK =&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Oberdorf NW&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP =&lt;br /&gt;
|BFS =&lt;br /&gt;
|PLZ = 6383&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE =&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.92666&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.42694&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1162&lt;br /&gt;
|FLÄCHE =&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 100&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER =&lt;br /&gt;
|WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederrickenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria-Rickenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rickenbach&amp;#039;&amp;#039;) ist der bevölkerungsmässig kleinste Teil der politischen Gemeinde [[Oberdorf NW|Oberdorf]] im [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Niederrickenbach liegt an einem Berghang zwischen 1137 und {{Höhe|1172|CH|link=1}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;CH&amp;quot; /&amp;gt; unter den Felsen der [[Musenalp bei Niederrickenbach|Musenalp]] in den [[Urner Alpen]]. Das Bergdorf mit weniger als 100 Einwohnern liegt rund um das [[Kloster Maria-Rickenbach|Benediktinerinnenkloster Maria Rickenbach]]. Dieses wurde 1864 etwas nördlich der Wallfahrtskapelle zur Hl. [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] im [[Ahorne|Ahorn]] erbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung setzt sich aus alten Nidwaldner [[Geschlecht (Genealogie)|Geschlechtern]] zusammen und gehört überwiegend der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]en Konfession an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 1190 bezog das [[Kloster Engelberg]] Einkünfte aus Niederrickenbach, das seit 1314 ständig bewohnt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Durrer 437&amp;quot;&amp;gt;Robert Durrer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; 1). Schweizerisches Landesmuseum, Zürich 1899–1928, Nachdruck Birkhäuser Verlag, Basel 1971, S.&amp;amp;nbsp;437.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrt nach Maria-Rickenbach ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Votivtafel Niederrickenbach 1798.jpg|mini|Votivtafel aus Niederrickenbach, 1798]]&lt;br /&gt;
Die seit dem 16. Jahrhundert bezeugte [[Wallfahrt]] nach Maria-Rickenbach und die [[Legende]] um die &amp;#039;&amp;#039;Heilige Maria im Ahorn&amp;#039;&amp;#039; sind eng miteinander verbunden. Die Rettungslegende um diese Holzstatue aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde spätestens 1817 niedergeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Tomaschett: &amp;#039;&amp;#039;Zur Reformationszeit in die Zentralschweiz gerettete Holzskulpturen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Geschichtsfreund.&amp;#039;&amp;#039; 171 (2018), ISBN 978-3-85761-324-1, S.&amp;amp;nbsp;39–59 (hier: S.&amp;amp;nbsp;51&amp;amp;nbsp;f.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] in der [[Alte Eidgenossenschaft|alten Eidgenossenschaft]] habe im Frühjahr 1528 ein Hirte namens Zumbühl aus dem nidwaldnerischen und somit katholischen Büren eine Schafherde im reformierten [[Verfassung der Stadt und Republik Bern|bernischen]] [[Haslital]] gehütet, das zu dieser Zeit von einem [[Bildersturm]] heimgesucht wurde. Der junge Hirte habe eine Marienfigur mit Kindlein aus der Kirche gerettet, sie anschliessend andächtig verehrt und am Ende der Saison mit sich nach Hause genommen. Im darauffolgenden Jahr habe er erneut eine Schafherde gehütet, diesmal aber in Niederrickenbach. Wiederum habe er die Figur mitgenommen und sie in einen hohlen Ahornbaum gestellt. Als der Hirte im Herbst ins Tal zurückkehren sollte, habe sich die Statue erst wieder aus dem Baum entfernen lassen, nachdem ein gemauerter [[Bildstock]] errichtet worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1565 ist eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] bezeugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Durrer 437&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1688 wurde sie durch eine grössere ersetzt und 1869 wurde die heutige Kapelle eingeweiht. Bemerkenswert ist ihre Sammlung von [[Votivbild]]ern, die seit 1606 gestiftet wurden. Der Barockaltar stammt aus der abgebrochenen Kirche von [[Grosswangen]]. In seiner Mittelnische steht die Madonnenstatue, die nach [[Robert Durrer]] vor 1709 «in unglaublich roher Weise verstümmelt ward», um ein Stoffkleid wie die [[Kloster Einsiedeln#Einsiedler Muttergottes|Einsiedler Muttergottes]] tragen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Durrer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 1). Schweizerisches Landesmuseum, Zürich 1899–1928, Nachdruck Birkhäuser Verlag, Basel 1971, S.&amp;amp;nbsp;439.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Maria-Rickenbach wirkte von 1831 bis 1845 der Sprachenkenner und Dialektologe [[Jakob Joseph Matthys]] als Kaplan; hier schrieb er seine in 35 Sprachen verfasste [[Autobiografie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Oberdorf NW}}&lt;br /&gt;
Neben der Marienstatue in der Kapelle sind auch die Votivbilder sehenswert. Sie wurden als Dankesgabe für wundersame Hilfe gestiftet und sind auch volkskundlich wertvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch: Toni Durrer: &amp;#039;&amp;#039;Votivbrauchtum und Medizin in der Innerschweiz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Geschichtsfreund.&amp;#039;&amp;#039; 135 (1982), S.&amp;amp;nbsp;5–87 ([http://doi.org/10.5169/seals-118682 online auf &amp;#039;&amp;#039;e-periodica&amp;#039;&amp;#039;]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zeigen die helfende und betende Maria. Oft enthalten sie auch einen kurzen Text zur Erläuterung der Situation. Auch heute noch gibt es von Zeit zu Zeit neu gestiftete Bilder. Erwähnenswert ist auch die historische Gollorgel aus dem Jahr 1918, welche original erhalten geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/oberdorf-niederrickenbach-wallfahrtskirche-unsere-liebe-frau-im-ahorn/ |titel=Oberdorf / Niederrickenbach – Wallfahrtskirche Unsere liebe Frau im Ahorn – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache=de-DE |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen sakralen Einrichtungen bietet Rickenbach vor allem viel Natur und von den umliegenden Gipfeln einen weiten Blick ins Tal. Bei sehr guten Sichtverhältnissen ist einerseits der [[Schwarzwald]] zu sehen und andererseits ein weites Alpenpanorama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Niederrickenbach-LBS H1-015405.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1953]]&lt;br /&gt;
== Situation heute ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Niederrickenbach sieht sich einer schwierigen Situation gegenüber. Die Wallfahrt hat als Wirtschaftsfaktor an Bedeutung verloren. Vom [[Wintersportgebiet|Skigebiet]] [[Brisen#Geographie|Haldigrat]] ist (neben dem Sessellift) noch ein Berghaus übrig geblieben. Das Dorf hat mit der Abwanderung und das Benediktinerinnenkloster hat mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Das [[Mädchenpensionat]] wurde 1981 geschlossen und eine Dorfschule gibt es seit den 1980er Jahren ebenfalls nicht mehr. Damals zählte sie noch ungefähr zwanzig Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde unternimmt einige Anstrengungen, dem Dorf durch diverse Aktivitäten neues Leben einzuhauchen und einen [[Sanfter Tourismus|sanften Tourismus]] anzukurbeln. So ist der [[Sesselbahn|Sessellift]] auf den Haldigrat wieder in Betrieb. Die Gemeinde und der Verein «Tourismus Maria-Rickenbach» bemühen sich um neue touristische Impulse und die Klosterschwestern eröffneten ihre kleine [[Kaffeerösterei]] neu. 2008 wurde die Luftseilbahn von der Station Niederrickenbach im Tal (südlich von [[Dallenwil]]) erneuert. Hier halten die Züge der [[Luzern-Stans-Engelberg-Bahn|Zentralbahn]] auf Verlangen (die der [[S-Bahn Luzern|{{Bahnlinie|S|4||white|#ab293e|#ab293e}}]] nicht), wo es auch einen gebührenfreien Parkplatz gibt. Von der Bergstation kann man mit einer kleinen Seilbahn zur Musenalp gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gebiet führt der [[Nidwaldner Zentrumsweg]], der in zwei Etappen eine Übernachtung in Niederrickenbach vorsieht, nachdem im Anstieg aus dem Tal der geografische Mittelpunkt Nidwaldens, versehen mit einer Feuerstelle und Ausblick, passiert wurde. Anschliessend geht es auf das nahe [[Buochserhorn]]. Eine andere Möglichkeit besteht darin, auf dem [[Benediktusweg]] von der [[Kloster Engelberg|Benediktinerabtei Engelberg]] hierher zu wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niederrickenbach Sept2012 06.jpg|Wallfahrtskapelle&lt;br /&gt;
2016-Niederrickenbach-Kirchenfenster.jpg|Kapellenfenster&lt;br /&gt;
Niederrickenbach.jpg|Ausblick zu Stanserhorn &amp;amp; Pilatus&lt;br /&gt;
2016-Niederrickenbach-Pilgerhaus.jpg|Restaurant Pilgerhaus&lt;br /&gt;
2016-Niederrickenbach-Kloster.jpg|Kloster Maria-Rickenbach&lt;br /&gt;
2016-Niederrickenbach-Luftseilbahn-Musenalp.jpg|Luftseilbahn zur Musenalp&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|754|Oberdorf (NW)|Autor=Peter Steiner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://maria-rickenbach.ch/ Tourismus Maria Rickenbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-maria-rickenbach.ch/index.html Benediktinerinnenkloster Maria-Rickenbach]&lt;br /&gt;
* [https://s.geo.admin.ch/8dcb2c22ca Lage und Höhe] gemäss «geo admin.ch».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CH&amp;quot;&amp;gt;[https://search.ortsnamen.ch/de/record/11009828 Niederrickenbach] bei «ortsnamen.ch».&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4253027-1|VIAF=244182402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Nidwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autofreier Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberdorf NW]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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