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	<title>Niederpleis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niederpleis&amp;diff=1069397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-03T16:18:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sankt Augustin&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/46/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/12/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 13000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-08-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53757&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02241&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Burg Niederpleis.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Burg Niederpleis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederpleis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtbezirk]] der Stadt [[Sankt Augustin]] im nordrhein-westfälischen [[Rhein-Sieg-Kreis]] mit etwa 13.000 Einwohnern. Er stellt damit den bevölkerungsreichsten Stadtteil der Stadt Sankt Augustin dar. Zu Niederpleis gehört die im Süden des Stadtbezirks gelegene Siedlung Schmerbroich. [[Ortsvorsteher]] des Bezirks ist René Puffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC limit|2}}&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Niederpleis liegt auf {{Höhe|65|DE-NHN|link=1}}, acht Kilometer nordöstlich der Stadt [[Bonn]] und zwei Kilometer südlich der Kreisstadt [[Siegburg]]. Die Ortschaft erstreckt sich am Rande des Verdichtungsraumes Bonn in der [[Sieg (Fluss)|Siegniederung]] und am Übergang in das nach Süden ansteigende [[Pleiser Hügelland]]. Im Norden geht die Bebauung fließend in den Ortsteil [[Mülldorf]] über und erstreckt sich bis auf wenige hundert Meter an die Sieg heran. Südöstlich schließt sich die auf Höhenlagen bis knapp {{Höhe|95|DE-NHN}} reichende Siedlung Schmerbroich an. Der Westen von Niederpleis beherbergt einen Teil des in den 1970er-Jahren entstandenen Zentrums der Stadt Sankt Augustin. Der Großteil des Stadtzentrums liegt im Bereich des sich westlich an Niederpleis anschließenden Ortsteils [[Sankt Augustin-Ort]]. Am Ostrand der Ortschaft verläuft der [[Pleisbach]], der im Pleiser Hügelland entspringt und nördlich von Niederpleis in die Sieg mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Volksschule Niederpleis P7200261.JPG|mini|Gebäude der alten Volksschule Niederpleis]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Ortschaft Niederpleis wurde vermutlich erstmals in der jüngeren [[Steinzeit]] (3000–2000 v. Chr.) besiedelt und gehört damit neben Menden zu den ältesten Siedlungen in der heutigen Stadt Sankt Augustin. Für die nachfolgenden Jahrtausende ist eine rege Siedlungstätigkeit in und um Niederpleis belegt. Um 500 v. Chr. wurden die Kelten im Siegtal von einem [[Franken (Volk)|fränkischen]] Stamm der Germanen verdrängt. Zu den ersten urkundlichen Erwähnungen des Ortes kam es im 9. Jahrhundert, als er als &amp;#039;&amp;#039;Pleisa inferior&amp;#039;&amp;#039; (das am unteren Bachlauf gelegene Pleis) gemeinsam mit Oberpleis &amp;#039;&amp;#039;(Pleisa superiore)&amp;#039;&amp;#039; in den Urkunden des Bonner [[Chatular]]s erschien. Das Wort „-pleis“ geht auf das indogermanische „Pleu“ zurück, was „fließend, Fluss“ bedeutet.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Niederungsmotte Niederpleis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit unter dem Einfluss des fränkischen Herrschaftsgeschlechts der [[Karolinger]] gehörte Niederpleis zum [[Auelgau]], bis es per Urkunde vom 4. Oktober 1071 durch Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] in die Gerichtsbarkeit des Siegburger Abtes gelangte. Die Niederpleiser Kirche war vorher im Besitz von [[Cassius-Stift|St. Cassius]] in Bonn. In Niederpleis wurden zwei mittelalterliche Burghügel festgestellt. Ein Ritter Heinrich von Niederpleis wird bereits 1218 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Rhein-Sieg-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: Oberkreisdirektor Paul Kieras. Stuttgart 1983, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach jahrelangem Drängen der [[Herzogtum Berg|Herzöge von Berg]] wurden die Rechte der Siegburger Äbte beschnitten, indem Niederpleis als [[Kirchspiel]] dem bergischen [[Amt Blankenberg|Amte Blankenberg]] unterstellt wurde. Zusammen mit dem Rheinland gelangte es 1815 schließlich an [[Preußen]] und gehörte als Gemeinde zur neu gegründeten [[Amt Menden (Rheinland)|Bürgermeisterei Menden]] (später Amt Menden (Rhld.)) innerhalb des [[Siegkreis|Kreises Siegburg]]. 1885 gehörten zu Niederpleis die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Deichhaus, Niederpleiser Burg, Niederpleiser Mühle, Plato und Schmerbroich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindelexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 zählte die Gemeinde 1111 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?rheinprovinz/siegkreis.htm |titel=Siegkreis |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241219155431if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?rheinprovinz/siegkreis.htm| archiv-datum=2024-12-19 |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Errichtung der [[Bröltalbahn]] erlebte Niederpleis zum Ende des 19. Jahrhunderts einen wirtschaftlichen Aufschwung. In der letzten Dekade des Jahrhunderts wurden Strecken von Niederpleis nach [[Oberpleis]] (1893) und von Niederpleis nach Siegburg (1899) eröffnet. Als Knotenbahnhof der Bröltalbahn erlangte Niederpleis für den Verkehr auch regionale Bedeutung. In den 1950er- und 1960er-Jahren wurden sämtliche Streckenabschnitte der Bahn aufgrund der Konkurrenz des Straßenverkehrs geschlossen. Im 19. und 20. Jahrhundert war Niederpleis ein bedeutender Standort der Tonindustrie. Davon zeugen noch die Ruine der [[Pleistalwerk|Platowerke]] an der Pleistalstraße Richtung Birlinghoven und die teils als Abfalldeponie dienende Tongrube Niederpleis, aus der das Tonwerk Mauelshagen Rohstoffe bezog und weiterhin Ton unter anderem zur Deponieabdichtung gewonnen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zi-online.info/de/artikel/zi_2011-4_Tongrube_Niederpleis_St._Augustin_1120077.html Ziegelindustrie International - Tongrube Niederpleis/St. Augustin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederungsmotte Niederpleis 005.JPG|mini|Luftbild der Niederungsmotte Niederpleis, im Hintergrund sind Siegauentunnel und [[Bundesautobahn 3]] zu sehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnpark Niederpleis - Flight over Sankt Augustin (4827577209).jpg|mini|Luftaufnahme der Hochhäuser des Niederpleiser Wohnparks (2010)]]&lt;br /&gt;
Einen Einschnitt in die Niederpleiser Geschichte brachte, wie für die gesamte Region, die Ernennung Bonns zur [[Bundeshauptstadt]] im Jahre 1949. Infolge des durch die Anwesenheit der Bundesregierung entstandenen Siedlungsdrucks setzte in Niederpleis ein umfassendes Bevölkerungswachstum und eine rasche [[Urbanisierung]] ein. Im Zuge der nordrhein-westfälischen [[Gebietsreform]] entstand am 1. August 1969 mit dem [[Bonn-Gesetz]] aus dem Großteil des Amtes Menden die neue Gemeinde (heute Stadt) Sankt Augustin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=85}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zu der Niederpleis als größter Ortsteil gehört. In den 1970er-Jahren entstand das neue Zentrum der Stadt Sankt Augustin, an dem Niederpleis im Westen einen kleinen Anteil hat, ebenso die ortsbildprägende Hochhaussiedlung „Rügerwohnpark“. Seit 2000 wird der östliche Rand von Niederpleis vom [[Siegauen-Tunnel]] unterquert, der Teil der Ende 2002 eröffneten [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 2009 kam es am Niederpleiser [[Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin)|Albert-Einstein-Gymnasium]] zu einem [[Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin)#Versuchter Amoklauf 2009|versuchten Amoklauf]]. Eine 16-jährige Schülerin plante, mithilfe selbstgebauter Molotowcocktails die Schule in Brand zu setzen. Sie wurde bei Vorbereitungen auf der Schultoilette von einer Mitschülerin gestört. Die Täterin griff diese an, trennte ihr einen Daumen ab und floh zunächst, stellte sich jedoch noch am selben Tag der Polizei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.focus.de/politik/deutschland/lehrer-schlachten-exklusiv_id_1748194.html |titel=„Lehrer schlachten“ |werk=[[Focus]] |datum=2013-11-15 |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Großbrand in einem Motorradgeschäft im Ortskern von Niederpleis starben am 18. Juni 2023 zwei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Die beiden erfahrenen Kameraden der Löschgruppe Niederpleis, eine Frau und ein Mann, waren als erste in das brennende Gebäude gegangen, um nach Personen zu suchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/nachrichten/brand-st-augustin-motorradgeschaeft-100.html |titel=Zwei Feuerwehrleute sterben nach Großbrand in Sankt Augustin |datum=2023-06-19 |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Volkszählungsergebnisse von 1816 bis 1970 der Städte und Gemeinden |Reihe=Beiträge zur Statistik des Rhein-Sieg-Kreises |BandReihe=17 |Ort=Siegburg |Datum=1980 |Seiten=138–139}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816&lt;br /&gt;
|310&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1843&lt;br /&gt;
|513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|689&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1905&lt;br /&gt;
|1047&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961&lt;br /&gt;
|2381&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Niederpleis ist an das örtliche und überregionale Busnetz angeschlossen. Im Ort selber befinden sich rund 13 Bushaltestellen.&lt;br /&gt;
Folgende Buslinien fahren durch Niederpleis:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vrs.de/fahren/liniennetz-und-fahrplaene/schienen-und-busnetzplaene |titel=Schienen- und Busnetzpläne |abruf=2023-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bonn.de/pressemitteilungen/juni-2023/fahrplanaenderungen-bei-den-buslinien-529-und-552.php |titel=Fahrplanänderungen bei den Buslinien 529 und 552 |datum=2023-06-20 |abruf=2023-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Linie&lt;br /&gt;
!Linienverlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB||512|white|#3300FF|#3300FF}}&lt;br /&gt;
|Siegburg Bhf – Niederpleis – Birlinghoven – Ittenbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB||513|white|#3300FF|#3300FF}}&lt;br /&gt;
|Siegburg Bhf – Niederpleis – Birlinghoven – Oberpleis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB||517|white|#3300FF|#3300FF}}&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;St. Augustin Bus&amp;#039;&amp;#039;: Zentrum – Niederpleis – Hangelar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB||529|white|#3300FF|#3300FF}}&lt;br /&gt;
|Ramersdorf – Zentrum – Niederpleis – Buisdorf – Hennef&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB||535|white|#3300FF|#3300FF}}&lt;br /&gt;
|Zentrum – Niederpleis – Birlinghoven – Oberpleis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RSE Bahnhof Niederpleis.jpg|mini|Ehemaliger Bahnhof Niederpleis (2016)]]&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er Jahre, war Niederpleis auch an das Netz der [[Bröltalbahn]] angeschlossen. In Niederpleis gab es einen mehrgleisigen [[Bahnhof]]. Das Bahnhofsgebäude ist heutzutage ein Kindergarten, das Schienennetz wurde vollständig zurückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
==== Bundesautobahn ====&lt;br /&gt;
Niederpleis liegt an der Bundesautobahn [[Bundesautobahn 560|A560]] mit der Anschlussstelle Niederpleis, am Ortsrand verläuft die [[Bundesautobahn 3|Bundesautobahn A3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hauptstraßen ====&lt;br /&gt;
Niederpleis liegt an der L121, die von [[Menden (Sankt Augustin)|Menden]] über [[Sankt Augustin-Ort|Sankt-Augustin Ort]] via Niederpleis nach [[Buisdorf]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser L121 zweigt am alten Marktplatz (seit den 1960er Jahren nicht mehr vorhanden) die L143 Richtung [[Birlinghoven]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* [[Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin)|Albert-Einstein-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* Realschule Niederpleis&lt;br /&gt;
* Hauptschule Niederpleis&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsgrundschule Pleiser Wald&lt;br /&gt;
* 8 Kindertagesstätten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religiöse Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* [[St. Martinus (Niederpleis)|Pfarrkirche Sankt Martinus]]&lt;br /&gt;
* Evangelisches Gemeindezentrum Niederpleis&lt;br /&gt;
* Antoniuskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martinus Niederpleis P1110035.JPG|mini|St. Martinus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederpleiser Mühle 001.JPG|mini|Niederpleiser Mühle, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische [[St. Martinus (Niederpleis)|Pfarrkirche St. Martinus]] wurde in Teilen im 12. Jahrhundert erbaut und stellt damit das älteste Gebäude im Stadtgebiet von Sankt Augustin dar. Sie liegt außerhalb des Dorfkerns und fungierte zunächst als Eigenkirche der Ritter von Niederpleis, bis sie nach dem Abbruch der Burg 1268 zur Pfarrkirche ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin sehenswert und ortsbildprägend ist die Burg Niederpleis, die in ihrer ursprünglichen Substanz 1872 abgerissen und durch einen neuen, heute noch bestehenden Gebäudekomplex ersetzt wurde. Die Burg Niederpleis ist jährlich Schauplatz eines großen [[Ökumenische Bewegung|ökumenischen]] Erntedankfestes der umliegenden Kirchengemeinden.&lt;br /&gt;
Außerdem werden dort im Sommer Erdbeeren und Spargel verkauft. Es gibt überdies die Möglichkeit, Erdbeeren selber zu pflücken. Während der Vorweihnachtszeit werden dort Weihnachtsbäume verkauft.&lt;br /&gt;
Die Burg selbst ist in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederpleiser Mühle liegt am Pleisbach, ist Standort einer Außenstelle des Standesamtes und beherbergt Büros sowie ein Restaurant. Die „Zeche Plato“ (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Pleistalwerk]]&amp;#039;&amp;#039;) erinnert als Industriedenkmal an die ehemalige Niederpleiser Tonindustrie. In ihr wurden bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1972 Tonröhren hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antoniuskapelle am Bönnschen Weg wurde an diesem Platz in den 1960er Jahren erbaut. Sie ist errichtet zum Gedenken an den heiligen Antonius, der Niederpleis vor der Pest beschützen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Grundschulgebäude am Bönnscher Weg steht unter Denkmalschutz und ist ein architektonisch wertvolles Schulgebäude aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind die Siegauen und das Pleisbachtal sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jedes Jahr an Karnevalssonntag findet der Karnevalszug statt, nach dem Zug wird in den Kneipen gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr an einem Wochenende im August findet zudem das Feuerwehrfest statt. Seit einigen Jahren wurde dieses in eine Strandparty umgewandelt und heißt „Pleeser Strandparty“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Maibaum]]stellen hat in Niederpleis seit jeher Tradition. Der Junggesellenverein „Pleeser Murre“ stellt in der Nacht zum 1. Mai den Dorfbaum auf den Jakob-Fußhöller-Platz. Das Maifest findet wiederum am dritten Samstag im Mai statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Saal]] (1901–1966), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Albert Falderbaum]] (1913–1961), Kunstflieger&lt;br /&gt;
* [[Helmut Rohde]] (1925–2016), Bundesbildungsminister&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Wessel]] (1930–2016), Sankt Augustiner Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kinkel]] (1936–2019), Bundesminister und Vize-Kanzler, lebte in Schmerbroich&lt;br /&gt;
* [[Karl Lennartz]] (1940–2014), Sporthistoriker, lebte in Schmerbroich&lt;br /&gt;
* [[Franz Huhn]] (* 1951), Bürgermeister von Siegburg&lt;br /&gt;
* [[Nina Ziegenhals]] (* 1982), ehemalige Eishockey-Nationalspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Niederpleis|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-augustin.de/unsere-stadt/stadtportrait/#niederpleis Geschichte von Niederpleis]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.25jahre.sankt-augustin.de/html/rund_nie.html |text=Niederpleis auf einer Website zur Geschichte Sankt Augustins |wayback=20081019090910}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke von Sankt Augustin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4126147-1|LCCN=n92101416|VIAF=152589184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederpleis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Sankt Augustin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1071]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Sieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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