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	<title>Niedermeisa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df rp-c 0820038 Meißen. Oberreit, Sect. Großenhain, 1841-43.jpg|mini|Niedermeisa auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niedermeisa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine alte [[Vorstadt]] von [[Meißen]]. Sie liegt unmittelbar nordwestlich der [[Altstadt (Meißen)|Altstadt]], unterhalb der [[Albrechtsburg]] im engen Tal des für die Stadt namensgebenden Flüsschens Meisa. Der Ort erstreckt sich entlang der Meisastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname hängt zusammen mit der Lage im unteren Bereich des Tals der [[Meisa]], kurz vor deren Mündung in die [[Elbe]]. Eine Urkunde erwähnt diesen Bach bereits 1150 als „rivulus qui dicitur Misne“. Im Jahre 1392 wurde eine Örtlichkeit „yn der Mysen“ genannt. Im 15. Jahrhundert heißt das Dörfchen dann „Mittil Missen“ bzw. es ist von einem Ort „in der Mitteln Meissen“ die Rede. Erst im 16. Jahrhundert lautet der Name dann „Nidermeißen“ bzw. „Nider Meißa“. Im Jahr 1791 ist die Schreibweise „Nieder Meißa“ in Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Bd. 2, Berlin 2001. S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Häusler]]reihen erstreckten sich auf einer [[Blockflur]], die um 1900 lediglich etwa sechs Hektar groß war. Der in die Meißner [[Kloster St. Afra (Meißen)|St.-Afra-Gemeinde]] eingepfarrte Ort wurde bereits Mitte des 16. Jahrhunderts als [[Amtsdorf]] vom [[Erbamt Meißen]] verwaltet, 1856 unterstand er dem Gerichtsamt Meißen. Danach kam Niedermeisa zur [[Amtshauptmannschaft Meißen]], aus der der [[Landkreis Meißen]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1791 wurde Niedermeisa als Amtsgemeinde bezeichnet, 1834 galt es bereits als Vorstadt von Meißen. Trotz seiner flächenmäßig geringen Größe und seiner Nähe zur Stadt bildete der Ort auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Sächsischen Landgemeindeordnung von 1838]] eine selbständige [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]]. Das Niedermeisaer Gemeindesiegel zeigte einen von einer Krone umgebenen Anker. Die Gemeinde Niedermeisa vereinigte sich 1921 mit den anderen nördlich und westlich Meißens gelegenen Vorstädten [[Fischergasse (Meißen)|Fischergasse]], [[Hintermauer]] und [[Obermeisa]] zur Gemeinde [[Meisatal]]. Als deren Teil kam Niedermeisa 1928 zu Meißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Neubau des [[Schottenbergtunnel]]s und die nach dessen Fertigstellung erfolgte Verlegung der [[Bundesstraße 101]] erfuhr Niedermeisa wie das gesamte Meisatal eine deutliche Verkehrsberuhigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|URL=Niedermeisa}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1547 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 13 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 298&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 335&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 417&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 480&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | siehe [[Meisatal]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[William Otto Bauer]] (1886–1943), deutscher Handelsreisender und Opfer der NS-Kriegsjustiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Eckardt: &amp;#039;&amp;#039;Hinter der Mauer, im Rücken die Burg: die Ortsteile Nieder- und Obermeisa.&amp;#039;&amp;#039; In: MeißenKurier 3/2024, S. 22.&lt;br /&gt;
* {{WdH|32|150f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://repsax.isgv.de/repsax.php?a=30&amp;amp;o=1418 Niedermeisa im 16. Jahrhundert]&lt;br /&gt;
* [https://adressbuecher.genealogy.net/entry/place/object_334460 Adressbuch von Niedermeisa aus dem Jahre 1905]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/10/01/N|EW=13/28/12/E|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Niedermeisa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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