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	<title>Niedermarsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niedermarsberg&amp;diff=253021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-22T18:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Horhusen|Zum Adelsgeschlecht siehe [[Horhusen (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Marsberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Niedermarsberg COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/27/56.15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/51/45.62/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 250 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.63&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 7211&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marsberg.de/de-wAssets/docs/downloads/bauen-wohnen/Einwohnerentwicklung-Ortsteile-ab-1988.pdf |titel=Einwohnerentwicklung in den Orten der Stadt Marsberg |werk=marsberg.de |datum= |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34431&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02992&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Marsberg-Niedermarsberg Sauerland Ost 499 pk.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild (2013)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedermarsberg, Foto von 1880 Version 2.jpg|mini|Ansicht aus der Zeit um 1880]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedermarsberg-Emmauskirche1-Asio.JPG|mini|hochkant|Emmauskirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niedermarsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort, der heute zur Stadt [[Marsberg]] im nordöstlichsten Teil des [[Sauerland]]es, [[Hochsauerlandkreis]] ([[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Niedermarsberg, ehemals Horhusen, entstand an der Kreuzung von zwei Fern- und Handelsstraßen zwischen [[Frankfurt am Main]] und [[Paderborn]], sowie [[Kassel]] und [[Köln]]. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es um 900 als &amp;#039;&amp;#039;Horohuson&amp;#039;&amp;#039;. Durch die Straße nach Paderborn war Horhusen mit dem [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]], einer der wichtigsten Handelsstraßen, verbunden. Horhusen gehörte ursprünglich zur Abtei [[Corvey]]. Verwaltet wurde der Ort anfangs durch das Adelsgeschlecht [[Horhusen (Adelsgeschlecht)|Horhusen]], welches hier mit seiner Burg ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Handel wurde auch [[Bergbau]] zu einem zunehmend wichtigen Wirtschaftsfaktor. Ab dem 16. Jahrhundert wurden Stollen angelegt, die dem Abbau von Kupfererzen dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts zog der Großteil der Einwohner auf den Berg, auf dem die [[Obermarsberg|Eresburg]] gestanden hatte, und errichtete dort die befestigte Stadt [[Obermarsberg]], die lange Zeit größere Sicherheit als die Siedlung im Tal bot. In Niedermarsberg erwarben die Erzbischöfe von Köln die Herrschaft, das damit bis 1802 zum kölnischen [[Herzogtum Westfalen]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Obermarsberg im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] fast vollständig zerstört wurde, zogen viele Menschen wieder vom Berg ins Tal. Obermarsberg wurde wieder aufgebaut, doch Niedermarsberg entwickelte sich zum wirtschaftlichen Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1802 bis 1816 gehörte der Ort zur [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]]. 1816 erwarb Preußen zusammen mit dem Herzogtum Westfalen die Siedlung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosa Buchthal, um 1900.jpg|mini|hochkant|Rosa Buchthal, geb. Dalberg, um 1900]]&lt;br /&gt;
Niedermarsberg hatte eine am 17. Oktober 1856 eingeweihte Synagoge und eine tief im Gemeindeleben verankerte jüdische Gemeinde. In der Einwohnerstatistik von 1880 sind 3040 Einwohner registriert, davon 2698 Katholiken, 195 „Evangelische“ und 147 Juden. Es gab eine evangelische und „israelitische“ Schule am Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/259570 |titel=100 &amp;amp;#91;94&amp;amp;#93; – Geschichte von Horhusen jetzt Nieder-Marsberg. – Seite – Digitale Sammlungen – Portal |abruf=2019-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine angesehene jüdische Familie namens Dalberg bewohnte ein großes Haus in der Hauptstraße und handelte mit Stoffen. Aus der Familie ging die 1874 in Niedermarsberg aufgewachsene [[Rosa Buchthal]] hervor, die in den 1920er Jahren die erste weibliche Abgeordnete im Dortmunder Stadtparlament wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosa Buchthal war eine von acht Töchtern des Ehepaars Sara und Abraham/Alexander Dalberg. Ihr Sohn [[Arnold Buchthal|Arnold]] wurde in den 1950er Jahren Staatsanwalt in Frankfurt. Ihre Enkelin Vera (seit 1980 [[Stephanie Shirley|Dame Stephanie]]) entkam mit einem Kindertransport Nazi-Deutschland und wurde eine der erfolgreichsten Unternehmerinnen Großbritanniens.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1934 ereigneten sich in Niedermarsberg vor dem Weihnachtsgeschäft planmäßige Aktionen von [[Nazismus|Nazis]] gegen Geschäfte jüdischer Inhaber. Dabei kam es, wie der [[Reichsbund jüdischer Frontsoldaten]] mitteilte, auch zu tätlichen Angriffen auf Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Pätzold|Kurt Pätzold:]] &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung, Vertreibung, Vernichtung. Dokumente des faschistischen Antisemitismus 1933 bis 1942.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1983, Reclams Universalbibliothek 1008, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der schlechten Wetterlage entging der Ort im März 1945 in letzter Minute einem schweren Luftangriff der [[USAAF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Niedermarsberg in die neue Stadt Marsberg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2015 starb der [[Schützenkönig]] der St.-Magnus-Bruderschaft in Niedermarsberg beim traditionellen [[Böllerschießen|Anböllern]] des [[Schützenfest]]es. Bei zwei kleinen Böllerkanonen aus dem Jahr 1998 waren Teile der Verschlüsse der Kanonen abgerissen und hatten den Mann getroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rita Maurer |url=https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/article10872204/niedermarsbergs-schuetzen-trauern-um-ihren-koenig.html |titel=Niedermarsbergs Schützen trauern um ihren König |werk=Westfalenpost |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2015-07-12 |abruf=2015-07-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Behörden nehmen Ermittlungen zur Unfall-Ursache auf&amp;#039;&amp;#039;. Westfalenpost, 13. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| [[Datei:DEU Niedermarsberg COA.svg|100px|Wappen der ehemaligen Gemeinde Niedermarsberg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gold von Silber und Blau zweireihig geschachtete Zwillings-Schrägbalken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundlage für dieses Wappen ist das Siegelbild der adligen [[Horhusen (Adelsgeschlecht)|Familie von Horhusen]] aus dem Jahr 1325. Horhusen ist der alte Name der Siedlung, aus der sich Niedermarsberg entwickelte. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 29. August 1936.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Arnsberg 1986, ISBN 3-87793-017-4, S.&amp;amp;nbsp;170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Marsberg]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Niedermarsberg 30 [[Baudenkmal]]e aufgeführt, darunter&lt;br /&gt;
* die [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] katholische [[Pfarrkirche]] [[St. Magnus (Niedermarsberg)|St.&amp;amp;nbsp;Magnus]]&lt;br /&gt;
* das [[Landhaus Grüner Weg 17 (Niedermarsberg)|Waldhaus Emilie]].&lt;br /&gt;
* Haus Tegethoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht von Horhusen]], († 1336) Fürstabt von Corvey&lt;br /&gt;
* [[Augustinus Philipp Baumann]] (1881–1953), Weihbischof in Paderborn&lt;br /&gt;
* [[Rosa Buchthal]] (1874–1958), erste Stadträtin Dortmunds&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Elverfeldt|Alexander Josef Freiherr von Elverfeldt]] (1929–2018), Land- und Forstwirt sowie Verbandsfunktionär und Autor.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Köhler (Leichtathlet)|Hermann Köhler]] (* 1950), Leichtathlet und Olympiateilnehmer&lt;br /&gt;
* [[Heinz Peters (Diplomat)|Heinz Peters]] (* 1951), Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Peter Walter (Politiker)|Peter Walter]] (* 1952), Politiker, Landrat des Kreises Offenbach in Hessen&lt;br /&gt;
* [[Graziella Drößler]] (1953–2023), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Karl Peter Brendel]] (* 1955), ehemaliger Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Innenministerium&lt;br /&gt;
* [[Peter Lohmeyer]] (* 1962), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Markus Koch (Footballspieler)|Markus Koch]] (* 1963), deutscher Footballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Th. Caspari: [https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/259466 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Nieder-Marsberg.&amp;#039;&amp;#039;] 1884.&lt;br /&gt;
* Johann Wilhelm Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Eresburg, Ober- und Niedermarsberg.&amp;#039;&amp;#039; 1889.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.marsberg.de/Allgemein/DieStadt/Niedermarsberg.php Niedermarsberg auf www.marsberg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Marsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Marsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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