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	<title>Niederhofheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;X-angel: /* Verkehr */ Link ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-27T19:07:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Liederbach am Taunus&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Niederhofheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.124443968719426&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.479106426239013&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 172 &amp;lt;!-- LAGIS --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.85&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;amp;nbsp;&amp;lt;sup&amp;gt;[LAGIS]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3482 &amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65835&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06196&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederhofheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Liederbach am Taunus]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Main-Taunus-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes rathaus liederbach 007.jpg|mini|Rathaus von 1717 in Niederhofheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhalten gebliebene urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Niderenhoven&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die Zeit um 1272. Niederhofheim war als [[reichsritterschaft]]liches Territorium einem häufigen Herrschaftswechsel unterworfen. 1633 erwarb Philipp Heinrich [[Wachenheim (Adelsgeschlecht)|von Wachenheim]], nassauischer Oberamtmann zu [[Usingen]], den Ort als Erblehen. Zu seinem Andenken nahm die Gemeinde Niederhofheim 1967 die drei Vögel aus seinem Familienwappen in ihr Wappen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historische-eschborn.de/berichte/Main-Taunus-Kreis/Niederhofheim/body_niederhofheim.html Webseite zur Ortsherrschaft Niederhofheim]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grabplatte von Philipp Heinrichs Ehefrau Rosina von Wachenheim geb. [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|von Thüngen]] († 1623) befindet sich eingemauert an der [[Evangelische Laurentiuskirche Usingen|Laurentiuskirche Usingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.usingen.evangelisch-hochtaunus.de/index.php?v_id=262&amp;amp;lang=de&amp;amp;r=1397336112 Foto der Grabplatte (Unterpunkt Grabdenkmäler der Ev. Laurentiuskirche aufrufen)]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1708 kaufte [[Lothar Johann Karl von Bettendorf|Lothar Johann Karl Freiherr von Bettendorf]] gegen die stolze Summe von 15.000 Reichstalern den Ort Niederhofheim von [[Nassau-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 ging Niederhofheim an [[Nassau-Usingen]] und gehörte zur Zeit des [[Herzogtum Nassau|Herzogtums Nassau]] zum [[Amt Höchst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wird der Niederhofheimer Gemeindewald in die Gemarkung von [[Hofheim am Taunus]] abgegeben.&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Gebietsreform in Hessen]] haben sich Niederhofheim und [[Oberliederbach]] am 31. Dezember 1971 freiwillig zur Gemeinde Liederbach zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 370}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Christliche Gemeinden ===&lt;br /&gt;
Niederhofheim war nach Oberliederbach eingepfarrt, das zur [[Landgrafschaft Hessen]] gehörte. Als diese 1530 das lutherische Bekenntnis angenommen hatte, setzte sich nach und nach auf Druck der Landgrafschaft die [[Reformation]] auch bei der Bevölkerung Niederhofheims durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Während in der Folgezeit viele umliegende Landesfürsten durch Gesetze den Zuzug von [[Juden]] zu verhindern suchten, bildete sich in der [[reichsritterschaft]]lichen Gemeinde Niederhofheim bald eine stattliche jüdische Gemeinde von etwa 50 Familien. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde eine [[Synagoge]] errichtet, die nach Auflösung der Gemeinde im Jahr 1908 geschlossen und nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] verkauft wurde. Die [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] 1938 überstand sie unbehelligt, wurde aber 1962/63 abgerissen. Der [[Jüdischer Friedhof Niederhofheim|jüdische Friedhof in Niederhofheim]] wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am 30. März 1967 wurde der Gemeinde Niederhofheim ein Wappen mit folgender [[Blasonierung]] verliehen: &amp;#039;&amp;#039;In Blau ein goldener [[Balken (Heraldik)|Balken]] und drei goldene, [[Bewehrung (Heraldik)|rotbewehrte]] Vögel ([[Wachtel (Wappentier) |Wachteln]]) in der Stellung 2:1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Niederhofheim, Main-Taunus-Kreis, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 366 |nr=16 |jahr=1967 |datum=1967-03-30 |seite=2 |seiten=458 |kbytes=4160}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei Vögel stammen aus dem Familienwappen der [[Wachenheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Wachenheim]] und sollen eigentlich [[Schwarzdrossel]]n (Amseln) sein. Sie werden auch bei dem Adelsgeschlecht sowie im Ortswappen ihres Herkunftsortes [[Wachenheim (Pfrimm)|Wachenheim an der Pfrimm]] öfter als Wachteln missgedeutet bzw. dargestellt, da man glaubte daraus die Sprachwurzel des Namens &amp;#039;&amp;#039;Wachenheim&amp;#039;&amp;#039; (Wachtelheim) ableiten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Würth: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch für Wachenheim an der Pfrimm unter Berücksichtigung seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Grünstadt, Verlag Emil Sommer, 1930, Neuauflage durch Gemeinde Wachenheim (Pfrimm), 1982; S. 52–124&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Dorfkern von Niederhofheim ist als [[Gesamtanlage]] unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Er besteht aus einer geschlossenen Bebauung mit mitteldeutschen [[Hofreite]]n. Die Straßenansicht in den Straßen &amp;#039;&amp;#039;Alt Niederhofheim&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haingraben&amp;#039;&amp;#039; zeigt dicht gereihte, meist giebelständige Wohnhäuser und viele erhalten gebliebene überdachte Toranlagen. Im Norden grenzt der offene Lauf des [[Liederbach (Main)|Liederbachs]] das Denkmalensemble ab und bietet hier, ebenso wie teilweise am Haingraben, einen Eindruck von der rückwärtigen Begrenzung des Dorfkerns mit Scheunenkranz und Hausgärten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Rathaus von 1714 bis 1717 setzt im Zentrum der Gesamtanlage einen besonderen Akzent. Es wurde als zweigeschossiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach und barockem Haubendachreiter errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Liederbach am Taunus#Niederhofheim|titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Liederbach am Taunus-Niederhofheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Schroth]] (1815–1898), Gast- und Landwirt; Mitglied der Mitglied der Zweiten Kammer der Landstände des Herzogtums Nassau&lt;br /&gt;
* [[Jakob Dahl]] (1866–?), Landwirt und Mitglied des Provinziallandtags der Provinz Hessen-Nassau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Niederhofheim liegt zwischen der [[Bundesstraße 8]] und der [[Bundesstraße 519]] und wird von der Landesstraße [[Liste der Landesstraßen in Hessen ab der L 3001#L 3016|L 3016]], der &amp;#039;&amp;#039;Höchster Straße&amp;#039;&amp;#039;, erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.liederbach.eu/seite/de/gemeinde/40/-/Geschichte.html |titel=Ortsteil Niederhofheim |werk=Internetauftritt |hrsg=Gemeinde Liederbach am Taunus |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=436010010|titel=Niederhofheim, Main-Taunus-Kreis |datum=2014-03-31}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116325151}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=46430|titel=Gesamtanlage Niederhofheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Liederbach am Taunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Taunus-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X-angel</name></author>
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