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	<title>Niedergurig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niedergurig&amp;diff=899579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 14. März 2026 um 14:32 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T14:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Niedergurig&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Delnja Hórka&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Malschwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/13/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/28/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 154&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 4.4176&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141558 |titel=Gemarkung Niedergurig, Gemeinde Malschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02694&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03591&lt;br /&gt;
| Bild                  = Niedergurig 001.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Niedergurig, Luftbildaufnahme (2017)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niedergurig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Delnja Hórka|Audio=Hsb-Delnja Hórka.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1994 [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Malschwitz]] im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Niedergurig gehört zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Ortsteilen [[Briesing]] und [[Doberschütz (Malschwitz)|Doberschütz]] bildet es die [[Ortschaft]] Niedergurig. Diese hat nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malschwitz.de/fileadmin/img/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Malschwitz |format=PDF;&amp;amp;nbsp;320&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Niedergurig liegt etwa 5 km nördlich von [[Bautzen]] an der [[Spree]] auf {{Höhe|154}} ü. NN. Es ist ein [[Straßendorf|Gassendorf]]; auf der Spreeinsel im östlichen Teil des Ortes befand sich ein barockes Schlossgebäude, welches jedoch 1950 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der direkt unterhalb der [[Talsperre Bautzen]] gelegene Ort wird vom Gottlobsberg ({{Höhe|180}}) überblickt. Östlich von Niedergurig befinden sich große Fischteiche, die von der [[Kleine Spree|Malschwitzer Kleinen Spree]] gespeist werden, die hier vom Hauptarm des Flusses abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedergurig Napoleonbrücke.jpg|mini|rechts|Franzosen- oder Napoleonbrücke in Niedergurig]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1349 als &amp;#039;&amp;#039;Gorg&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom [[Sorbische Sprache|altsorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;górka&amp;#039;&amp;#039; („Hügel“, heute obersorbisch &amp;#039;&amp;#039;hórka&amp;#039;&amp;#039;) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Namensform mit dem Präfix &amp;#039;&amp;#039;Nieder-&amp;#039;&amp;#039; taucht erstmals 1768 auf, um den Ort von [[Obergurig]] zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Bautzen]] am 20./21. Mai 1813 hatten der Spreeübergang und der Gottlobsberg bei Niedergurig hohe strategische Bedeutung und waren daher heftig umkämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 389 Einwohnern; davon waren 364 Sorben (94 %) und 25 Deutsche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=57}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1956 lag der sorbischsprachige Bevölkerungsanteil in der Gemeinde noch bei 48,7 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurden die nahegelegenen Dörfer [[Briesing]] und [[Doberschütz (Malschwitz)|Doberschütz]] eingemeindet. Bis zum 1. Januar 1994 war Niedergurig eine eigenständige Landgemeinde, dann wurde es nach Malschwitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Südwestlich des Ortes befindet sich ein Gewerbepark mit mehreren Produktions- und Verkaufseinrichtungen sowie einem Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 156]] durchquert Niedergurig; die nächste Anschlussstelle der [[Bundesautobahn 4|Autobahn 4]] (&amp;#039;&amp;#039;Bautzen-Ost&amp;#039;&amp;#039;) ist nur 4 km entfernt. Eine Lokalstraße verbindet Niedergurig mit [[Quatitz]] (3 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der engen Platzverhältnisse im Ort ist für die B 156 eine Ortsumfahrung westlich von Niedergurig geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bvwp-projekte.de/strasse/download_plaene/SN/B156-G10-SN/LPL_1_1_B156-G10-SN_Lageplan_01.pdf Projektplan der Ortsumfahrung], abgerufen am 18. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen III b 212.jpg|mini|Das Gutshaus Niedergurig um 1859]]&lt;br /&gt;
Am Großen Ziegelteich südlich von Niedergurig steht die zwischen 600 und 800 Jahre alte sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Rieseneiche von Niedergurig|Rieseneiche]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Brusthöhenumfang beträgt 8,79 m (2016).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=sachsen/niedergurig/|Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ziert auch das Wappen der Gemeinde Malschwitz. Auf dem Gottlobsberg an der Talsperre steht ein Lutherdenkmal mit sorbischer Inschrift. Am gegenüberliegenden Spreeufer befinden sich die Reste des Ringwalls der &amp;#039;&amp;#039;Lubasschanze&amp;#039;&amp;#039;, einer alten slawischen Befestigungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut]] mit pittoresker Mühle, dessen Wohnhaus (ähnlich dem in [[Radibor]]) 1950 aus ideologischen Gründen niedergelegt wurde, geht auf eine alte wasserbefestigte Anlage zurück, von der noch ein gewölbter, als Kapelle angesehener Bau, im Ökonomiebereich heute erhalten ist. Es weist noch die barocke Anlage mit [[Cour d’honneur]], [[Kavaliershaus]] und Torhaus, sowie Flügelbauten und Eckpavillons auf einer Spreeinsel auf. Nachdem die Grafen [[Wallwitz (Adelsgeschlecht)|Wallwitz]] 1945 enteignet worden waren, ist die Schlossinsel heute im Besitz der niederrheinischen Familie Dahmen-Wassenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Brücke der [[Bundesstraße 156]] aus sind zudem die Ruinen der alten &amp;#039;&amp;#039;Franzosenbrücke&amp;#039;&amp;#039; über die Spree zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedergurig.jpg|mini|zentriert|700px|Niedergurig, Ortsansicht aus Richtung Gottlobsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|32|203|16|Niedergurig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Niedergurig/Delnja Hórka}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Niedergurig}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |23112 }}&lt;br /&gt;
* [https://www.malschwitz.de/kurzportrait-und-ortsteile/ortsteile#anchor-19 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Niedergurig&amp;#039;&amp;#039;] In. Webauftritt der Gemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Malschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7852352-7|VIAF=245473316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malschwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1349]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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