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	<title>Niedergandern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niedergandern&amp;diff=1935519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Geschichte */ {{MGH}}</title>
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		<updated>2026-01-18T18:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; {{MGH}}&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Niedergandern&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Friedland (Niedersachsen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Friedland&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.392645&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.936554&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 191 &amp;lt;!-- Quelle: BFN-Karten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 108&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreisgoettingen.de/PDF/Bev%C3%B6lkerungsfortschreibung.PDF?ObjSvrID=4093&amp;amp;ObjID=5565&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1744889299 |titel=Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025 |hrsg=Landkreis Göttingen |format=PDF; 229 kB |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37133&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05504&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niedergandern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Friedland (Niedersachsen)|Friedland]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Göttingen]]. Auf einer Fläche von 3,2&amp;amp;nbsp;km² leben 120 Einwohner (Stand Dezember 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Niedergandern liegt etwa 2&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich des [[Schmiedeköpfe#Dreiländereck Hessen-Niedersachsen-Thüringen|Dreiländerecks Hessen-Niedersachsen-Thüringen]]. Die Grenze zu [[Hessen]] bildet die westliche Ortsgrenze, jene zu [[Thüringen]] die östliche. Es liegt an der [[Leine (Aller)|Leine]] auf {{Höhe|191|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} und besteht aus dem Ort Niedergandern selbst, dem [[Rittergut Besenhausen|Gut Besenhausen]] und dem [[Wüstung|wüst gefallenen]] Ort Hottenrode, von dem nur noch die [[Kirche Hottenrode]] vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benachbarte Orte sind neben Friedland (3&amp;amp;nbsp;km nordnordwestlich) die Dörfer [[Reckershausen (Niedersachsen)|Reckershausen]] (1,7&amp;amp;nbsp;km nördlich), [[Friedland (Niedersachsen)#Ortsteil Reiffenhausen|Reiffenhausen]] (2,8&amp;amp;nbsp;km nordöstlich) und das Gut Besenhausen (1,5&amp;amp;nbsp;km südöstlich; alle in Niedersachsen) sowie die Dörfer [[Hohengandern]] (2,2&amp;amp;nbsp;km südlich; in Thüringen), [[Eichenberg (Neu-Eichenberg)]]-Bahnhof (2,1&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich) und [[Hebenshausen]] (1,7&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich; beide in Hessen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich vorbei an Niedergandern verläuft die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;566, die über die thüringische L&amp;amp;nbsp;1001 etwa in Richtung Südsüdosten Anschluss an die [[Bundesstraße 80]] hat und die nach Nordwesten über an sie anschließende Straßen zur in [[Hessen]] bei [[Marzhausen (Neu-Eichenberg)|Marzhausen]] gelegenen Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Neu-Eichenberg–Friedland&amp;#039;&amp;#039; der rund 800&amp;amp;nbsp;m nördlich der Ortschaft verlaufenden [[Bundesautobahn 38]] hat; diese führt durch den etwas östlich der Ortschaft gelegenen [[Heidkopftunnel]]. Bahnstationen befinden sich in Friedland (Niedersachsen), [[Eichenberg (Neu-Eichenberg)|Neu-Eichenberg]] (Hessen) und [[Arenshausen]] (Thüringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenhaus Niedergandern.jpg|mini|Herrenhaus des Ritterguts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedergandern Gutskapelle 03.jpg|mini|[[Gutskapelle Niedergandern]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedergandern wurde im 12. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Gandera&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Da die ältesten Urkunden nicht zwischen Niedergandern und den nahegelegenen Dörfern [[Hohengandern]] und [[Kirchgandern]] unterscheiden, kann eine eindeutige Zuordnung nur aufgrund des inhaltlichen Kontextes der Urkunden erfolgen. Aufgrund der Besitzkontinuitäten des [[Kloster Reinhausen|Klosters Reinhausen]] in Niedergandern können Nennungen in einer Urkunde aus der Zeit von 1118 bis 1137 (gefälscht im 13. Jahrhundert), einer Urkunde von 1152/53–1156 sowie einer ebenfalls im 13. Jahrhundert gefälschten Urkunde Heinrichs des Löwen von 1168&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGH|DD|30|113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Niedergandern bezogen werden. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes mit eindeutiger Zusatzbezeichnung stammen aus dem Ende des 13. Jahrhunderts (1294 &amp;#039;&amp;#039;Gandera Inferioris&amp;#039;&amp;#039;), die niederdeutsche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;in Nederen Gandera&amp;#039;&amp;#039; tritt erstmals 1318 auf, als Bruno [[Bodenhausen (Adelsgeschlecht)|von Bodenhausen]] durch Herzog [[Otto (Braunschweig-Göttingen)|Otto den Milden]] unter anderem mit der Vogtei in Niedergandern belehnt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamensbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph |Hrsg=Jürgen Udolph |Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen |Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) |Band=Teil IV |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2003 |ISBN=3-89534-494-X |Seiten=294–297}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Bodenhausen übten zunächst die niedere Gerichtsbarkeit über Niedergandern und [[Reckershausen (Niedersachsen)|Reckershausen]] aus, bevor sie 1559 die hohe Gerichtsbarkeit von Amt Friedland zuerkannt bekamen. Die Hoheit auf der Landstraße zwischen den beiden Ortschaften wurde ihnen jedoch von den [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweigern]] und dem Landgrafen von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] streitig gemacht, so rissen hessische Beamte einen Galgen nieder, den die von Bodenhausen an der Straße errichteten. Die Einwohner aus Niedergandern empfingen die Braunschweiger [[Reichstürkenhilfe|Türken]]- und Landsteuer, die aber ab Mitte des 16. Jahrhunderts vermehrt nicht gezahlt wurde. Ab 1585 verweigerte Niedergandern den Braunschweigern den Huldigungseid. Ab dem Beginn des 17. Jahrhunderts trat zudem das [[Erzbistum Mainz]] auf und erhob Hoheitsansprüche auf Niedergandern. Ein Vertrag von 1587 zwischen Mainz und Hessen, der aber nie zur Ausführung kam, sollte die Hoheit über das Dorf teilen und eine Grenze durch den Ort ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Niedergandern in die Gemeinde Friedland eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsrat ==&lt;br /&gt;
Der Ortsrat setzt sich aus fünf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kdo.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159013/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2402 |titel=Ortsratswahl 12.09.2021 - Gemeinde Friedland - Niedergandern |werk=kdo.de |datum=2021-09-14 |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wählerliste Niedergandern (WLNdg): fünf Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Auffallende Gebäude sind das Hofensemble mit dem Herrenhaus des Rittergutes Niedergandern der Herren [[Bodenhausen (Adelsgeschlecht)|von Bodenhausen]], 1698 bis 1702 errichtet, die erhöht stehende [[Gutskapelle Niedergandern|Gutskapelle]], 1798 bis 1802 erbaut, und der weithin sichtbare moderne Speicherturm der &amp;#039;&amp;#039;Leinemühle Niedergandern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler|Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Bremen Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Gerd Weiß]] u.&amp;amp;nbsp;a. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S.&amp;amp;nbsp;980. ([https://de.dehio.org/bauwerk/niedergandern-gut?term=Niedergandern&amp;amp;filter%5Blocations%5D%5B0%5D=NIEDERGANDERN%2C%20Kr.%20G%C3%B6ttingen&amp;amp;position=0 Abschriften auf de.dehio.org], abgerufen am 31. Dezember 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Niedergandern}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rittergut Besenhausen}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hottenrode (church)|Hottenrode}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wiki-goettingen.de/index.php?title=Niedergandern Niedergandern im Wiki-Göttingen]&lt;br /&gt;
* [http://regiowiki.hna.de/Niedergandern Niedergandern im Regiowiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften der Gemeinde Friedland (Niedersachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Friedland (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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