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	<title>Niedereimer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:25:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niedereimer&amp;diff=1049067&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: /* Persönlichkeiten */ korr.</title>
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		<updated>2026-03-30T15:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Niedereimer&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Arnsberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Niedereimer COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/25/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/2/52/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 183 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.856&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1857&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;[https://www.arnsberg.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_pdf-Dateien/4.2/Einwohnerstatistik/EWO_Entw_2012_bis_2021_HWI_NWI_nach_Stadtteilen.pdf Stadt Arnsberg: Einwohner Haupt- und Nebenwohnsitz nach Stadtteilen], abgerufen am 9. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59821&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 59823&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02931&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Arnsberg-Niedereimer FFSN-4040.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme (2014)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niedereimer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der Stadt [[Arnsberg]] und war bis zur kommunalen Neugliederung von 1975 eine eigenständige Gemeinde im Amt Hüsten. Ende 2021 hatte der Ort 1857 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lemmberg 2023.jpg|mini|Blick von der [[Rüdenburg]] nach Norden auf Niedereimer und den Lemmberg.]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Bereich der mittleren [[Ruhr (Fluss)|Ruhr]]. Südlich am Dorf vorbei fließt der Fluss, nördlich von ihm liegt der [[Naturpark Arnsberger Wald]] mit dem [[Lemmberg]]. Östlich grenzt Niedereimer an den Ortsteil Arnsberg an, insbesondere an den Bereich [[Haus Obereimer|Obereimer]] und Schreppenberg. Westlich liegt der Ortsteil [[Bruchhausen (Arnsberg)|Bruchhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnsberg-NiedereimerHofkapelleBienstein1-Asio.JPG|mini|Hofkapelle Bienstein]]&lt;br /&gt;
Die Datierung der ersten urkundlichen Erwähnung ist unklar. Möglich sind 1193 oder 1207. Damals überließ die Äbtissin Jutta vom [[Stift Meschede|Damenstift in Meschede]] dem [[Stift Wedinghausen]] bei Arnsberg den Wetterhof. Zu diesem gehörten auch die beiden Höfe Obereimer und Niedereimer. Daneben existierten noch einige weitere Höfe. Der Hof Karthaus wurde erstmals 1191 erwähnt und gehörte zunächst zu Hüsten und wurde als Sitz der adeligen [[Karthausen (Adelsgeschlecht)|Familie von Carthaus]] später dem Kölner Erzbischof [[lehnspflicht]]ig. Heute ist die Anlage eine Försterei der Freiherren von Fürstenberg. Ebenso alt war der Hüster Hof, der Wulfs-Hof, der Hof Klauke oder der Sinn’sche Hof. Mit diesem wurde Mitte des 13. Jahrhunderts vom Kölner Kurfürsten Dietrich von Ketteler (ein Vorfahr der [[Kurland|kurländischen Herzöge]]) belehnt. Ein Hof Varenhagen war ebenso alt, ging aber im Verlauf der [[Soester Fehde]] zu Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Hofkapelle Bienstein&amp;#039;&amp;#039; erbaut. Die Einweihung erfolgte 1886 durch Pastor Schmidt. 1920 wurde die Kapelle für sonntägliche Messfeiern, Taufen und Trauungen genutzt. Bevor 1986 eine Renovierung der unter Denkmalschutz stehenden Kapelle stattfand, diente sie als Pfarrbücherei, Jugendraum und Abstellraum für Kirchenmobiliar. Nach zweijähriger Renovierungszeit wurde die Kapelle 1988 mit einer feierlichen Maiandacht wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. März 1945 erfolgte ein Bomberangriff auf eine Ansammlung abgestellter deutscher Heereskraftfahrzeuge. Einige Bomben verfehlten das Ziel und schlugen in einem nahen Haus ein, in dem viele Menschen Zuflucht gesucht hatten. Dabei kamen 21 Personen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Paul Bittner]] Ausstellungseröffnung „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n)..“ 5. bis 13. Mai 2023 in Niedereimer [https://www.arnsberg.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_pdf-Dateien/1.0.1/buergermeister-veroeffentlichungen/2023/05_AK_Dorfgeschichte_Niedereimer.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Niedereimer durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] in die Stadt Arnsberg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=330}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| [[Datei:DEU Niedereimer COA.svg|100px|Wappen der ehemaligen Stadt Niedereimer]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Blau eine silberne schwebende [[Eiche (Heraldik)|Eiche]] über einem silbernen [[Balken (Heraldik)|Wellenbalken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben Blau und Silber verweisen auf den früheren Landesherren, den Grafen von Arnsberg. Der Baum erinnert an ein Naturdenkmal, die im August 1923 abgebrannte [[Dicke Eiche (Niedereimer)|Dicke Eiche]] von Niedereimer. Der Wellenbalken symbolisiert die Lage des Ortes zwischen den Flüssen und Bächen Ruhr, Wanne und Kettlerbach. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 4. Dezember 1962.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 170, ISBN 3-87793-017-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnsberg, Niedereimer, Dicke Eiche.jpg|mini|Die dicke Eiche]]&lt;br /&gt;
Der Ort wird stark von seiner Lage am Arnsberger Wald geprägt. Die Försterei Niedereimer ist für die 1100 ha des Arnsberger Waldes zuständig, der als Staatswald im Besitz des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort fließt die [[Wanne (Ruhr)|Wanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Naturdenkmal, das auch Aufnahme in das Dorfwappen fand, war eine angeblich mehr als tausend Jahre alte [[Dicke Eiche (Niedereimer)|dicke Eiche]], die noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die drittgrößte Eiche im deutschen Kaiserreich war. In Manneshöhe hatte sie einen Umfang von neun Metern. Der Baum wurde 1853 von König [[Friedrich Wilhelm IV.]] in Begleitung des späteren Kaisers [[Wilhelm I. (Preußen)|Wilhelm I.]] aufgesucht. Im Jahr 1923 fiel der Baum einem Brand zum Opfer.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Naturschutzgebiet Laubmischwälder am Kettelburgsiepen|Naturschutzgebiet Oberlauf des Saliesiepens|Naturschutzgebiet Unterlauf des Gerwinsiepens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Ruhrtal im Bereich Niedereimer wird durch die ehemaligen  [[Bundesstraße 7|Bundesstraßen 7]] / 229 erschlossen (deren Verlauf  über die A 46 umgelegt wurde). Außerdem führt durch das Tal der Wanne eine Straße in Richtung Breitenbruch im Arnsberger Wald zur B 229. Von dort aus ist der [[Möhnesee (Stausee)|Möhnesee]] zu erreichen. Direkt an der Grenze zu Obereimer befindet sich eine Auffahrt zur [[Bundesautobahn 46|A 46]], über die auch die [[Bundesstraße 229|B 229]] verläuft. Die Autobahn führt nördlich von Niedereimer am Ort vorbei und überspannt das Tal der Wanne durch eine Brücke. Die [[AG Ruhr-Lippe-Eisenbahnen#Der Personenverkehr wandert auf die Straße ab|Bahnstrecke Neheim–Arnsberg Jägerbrücke]] wird ausschließlich im [[Schienengüterverkehr|Güterverkehr]] befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Niedereimer war bis weit ins 19. Jahrhundert landwirtschaftlich geprägt. Auch nach dem Beginn der Industrialisierung in den Nachbargemeinden Bruchhausen und [[Hüsten]] blieben größere Firmengründungen aus. Viele der Einwohner lebten bis ins 20. Jahrhundert hinein als Pendelarbeiter. Im Wesentlichen erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden östlich und westlich des Ortsgebietes große Gewerbegebiete ausgewiesen. Dort konzentrieren sich heute zahlreiche größere Autohändler, Handelsbetriebe oder Speditionen. Hinzu kommen größere Firmen der gewerblichen Wirtschaft wie A+E Keller Umformtechnik oder Trio-Leuchten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnsberg-NiedereimerSanktStephanus1-Bubo.JPG|mini|St. Stephanus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über eine Grundschule und einen Kindergarten. Außerdem ist in Niedereimer die katholische St. Stephanus-Gemeinde ansässig. Deren erste Kirche wurde 1922 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Friedrich Merz]] (* 1955), deutscher Politiker und 10. deutscher [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]], und seine Ehefrau [[Charlotte Merz]] (* 1960), Direktorin des [[Amtsgericht Arnsberg|Amtsgerichts Arnsberg]], sind in Niedereimer wohnhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.wdr.de/nachrichten/fakten-friedrich-merz-kanzler-100.html Künftiger Kanzler: Unnützes Wissen über Friedrich Merz] auf &amp;#039;&amp;#039;wdr.de&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.niedereimer.de/ Niedereimer.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Arnsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4463541-2|VIAF=235211643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Arnsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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