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	<title>Niederbergheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:43:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niederbergheim&amp;diff=408021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: /* Einleitung */ Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-25T19:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Niederbergheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Warstein&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Niederbergheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/28/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/13/34/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 236 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 41.32&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;(mit Allagen:)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1195&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://warstein.de/rathaus-politik/oft-gesucht/statistik |titel=Statistik |hrsg=Stadt Warstein |sprache=de |abruf=2026-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59581&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02925&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Warstein Ortsteil Niederbergheim.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils in Warstein&lt;br /&gt;
| Bild                   = Warstein-Oberbergheim FFSN-3770.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Oberbergheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederbergheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Warstein]] im [[Kreis Soest]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Zum 31. Dezember 2025 hatte er rund 1200 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;  Er besteht aus den (geographisch) getrennten Teilen Niederbergheim und Oberbergheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Gründungsurkunde des [[Kloster Grafschaft|Klosters Grafschaft]] im Sauerland ([[Schmallenberg]]). Diese Urkunde wird auf das Jahr [[1072]] datiert. Tatsächlich ist diese Urkunde eine Fälschung, wenige Jahrzehnte nach 1072 anzusetzen. Die Erwähnung des Ortes „&amp;#039;&amp;#039;Berchheim&amp;#039;&amp;#039;“ (mit dem vermutlich Oberbergheim gemeint ist – siehe aber dazu die Diskussionsseite!) steht jedoch in der letzten Zeile dieser Urkunde. Diese letzte Zeile wurde erst um [[1200]] der Urkunde angefügt (im Zusammenhang mit Streitigkeiten um Territorium und Zehnt zwischen dem [[Grafschaft Arnsberg|Grafen von Arnsberg]] und dem Erzbischof von [[Erzbistum Köln]]).&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich gleichzeitig mit der für das Jahr [[1308]] sicher bezeugten [[Stadtrecht]]sbewidmung des benachbarten Ortes [[Hirschberg (Warstein)|Hirschberg]] durch Junggraf [[Wilhelm (Arnsberg)|Wilhelm von Arnsberg]], sollte auch Bergheim zur [[Stadt]] erhoben werden. Diese Stadtrechtsbewidmung wurde vom Erzbischof von Köln, der als [[Herzogtum Westfalen|Herzog von Westfalen]] das alleinige [[Befestigungsrecht]] hatte, bekämpft. In einem nicht mehr sicher datierbaren Schreiben fordert der Kölner Erzbischof [[Heinrich II. von Virneburg|Heinrich von Virneburg]] seine Städte [[Soest]], [[Brilon]], [[Rüthen]], [[Marsberg]], [[Geseke]], [[Warstein]] auf, gegen die begonnenen Befestigungen in [[Hirschberg (Warstein)|Hirschberg]] und Bergheim vorzugehen. Offensichtlich hatte diese Intervention Erfolg. Während die Befestigung und der Stadtaufbau in Hirschberg um [[1340]] begonnen werden durfte, wurde Bergheim nie zur Stadt. Als Ort der geplanten Stadt Bergheim vermuten einige Historiker den Bergrücken Borghagen, heute im Bereich der Ortschaft Allagen gelegen. Eine kleine Wall- und Halsgrabenbefestigung könnte aus dieser Zeit stammen. Andere Forscher (z. B. Kraft) sehen aus guten Gründen in [[Oberbergheim]] den Ort der beabsichtigten Befestigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Niederbergheim, im Bereich des Möhnetals, gibt es als weiteren Ortsteil Oberbergheim auf dem ersten Höhenrücken südlich der [[Haar (Westfalen)|Haar]]. Der landwirtschaftlich geprägte Ort Niederbergheim beherbergte noch Ende des [[15. Jahrhundert]]s ein [[Kloster]] der [[Augustinerorden|Augustinerinnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Steffen von Niederbergheim]] wurde 1617 Opfer der [[Hexenverfolgung]]en in [[Hirschberg (Warstein)|Hirschberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Kommunalreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, gehörte Niederbergheim zur Gemeinde [[Allagen]] im Amt [[Warstein]], welche dann zum Ortsteil Allagen der Stadt Warstein wurde. Hiermit verbunden wurde der Wechsel vom [[Kreis Arnsberg]] in den [[Kreis Soest]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=331}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1991 wurde Niederbergheim, das, nicht zuletzt durch die räumliche Trennung, eigentlich immer schon eine eigene Identität hatte, ein eigenständiger Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Niederbergheim kreuzen sich die B 516 und die L 856. Die Auffahrt Soest Ost der A 44 befindet sich in 10 km Entfernung.&lt;br /&gt;
Die Buslinie R 51 Soest – Warstein der RLG bedient den Ort im öffentlichen Personennahverkehr.&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich ein kommunaler Kindergarten, einige Handwerksbetriebe, eine Bäckerei, mehrere gastronomische Einrichtungen und zwei Campingplätze.&lt;br /&gt;
Eine Grundschule gibt es im Nachbarort Allagen, weiterführende Schulen in den Städten Warstein, Rüthen und Soest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Antonius- und St. Luzia-Kapelle, Niederbergheim.jpg|mini|hochkant|St. Antonius und Luzia Kapelle]]&lt;br /&gt;
Niederbergheim ist Teil der Pfarrgemeinde Allagen-Niederbergheim. Es gehört zum Pastoralen Raum Warstein. Die [[St.-Antonius-Kapelle (Niederbergheim)|St.-Antonius-Kapelle]] verfügt über eine lange Tradition.&lt;br /&gt;
Abweichend von den anderen Warsteiner Ortsteilen gehören die evangelischen Mitbürger zur Ev. Kirchengemeinde Neuengeseke-Möhnesee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* St. Johannes Schützenbruderschaft 1749 e. V. Niederbergheim/Möhne&lt;br /&gt;
* Karnevalsgesellschaft Wispelten 1888 e. V. Niederbergheim&lt;br /&gt;
* Kapellenverein Niederbergheim 1909 e. V.&lt;br /&gt;
* Tambourcorps „Einigkeit“ Niederbergheim e. V.&lt;br /&gt;
* Heimatverein Niederbergheim e. V.&lt;br /&gt;
* Reiterverein Haar-Möhne e. V.&lt;br /&gt;
* KJG Niederbergheim&lt;br /&gt;
* Skatclub Möhnebuben Niederbergheim&lt;br /&gt;
* TTC Niederbergheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die o. g. Vereine führen im Jahreslauf zahlreiche größere und kleinere Veranstaltungen durch.&lt;br /&gt;
Am 17. Januar eines jeden Jahres gedenkt der Kapellenverein in einem Gottesdienst und einer Familienfeier des Kapellenpatrons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich in der Karnevalszeit führen die Karnevalisten eine Kindersitzung und eine Kappensitzung durch. Ferner beteiligen sie sich mit einem Prinzenwagen am Karnevalsumzug in Belecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel im Monat Mai richtet der Reiterverein ein über die Grenzen Niederbergheims bekanntes mehrtägiges Reitturnier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zentrale Fest im Jahreslauf ist das traditionelle Schützenfest, welches am 3. Wochenende im Juni gefeiert wird. Die Schützenbruderschaft verfügt ferner über eine Schützenhalle, die allen Vereinen und Privatpersonen für ihre Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Nachbarort Allagen wird ein Ferienprogramm erstellt, an dem sich alle Kinder, über die Vereinsgrenzen hinaus beteiligen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warstein-Niederbergheim, Wassermuehle.jpg|mini|Die Niederbergheimer Mühle ist die älteste Wassermühle im Möhnetal.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Warstein-NBHm - Altes Sägegatter Niederbergheim 02.jpg|mini|Technisches Denkmal &amp;quot;Altes Sägegatter Niederbergheim&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Die heutige Antoniuskapelle ist um 1490 entstanden und steht vermutlich in einem Zusammenhang mit der oben erwähnten Klostergründung. Der älteste Bauabschnitt ist der heutige Turmteil, im Jahre 1921 fand eine umfangreiche Erweiterung statt. Im Jahr 2014 wurde das komplette Dach und auch der Wetterhahn erneuert sowie die Fassade neu gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die „Niederbergheimer Mühle“, die im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Vermutlich wurde die [[Möhne]] schon in der Mitte des 16. Jahrhunderts als Energiequelle genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatverein Niederbergheim hat am Radweg Belecke – Möhnesee ein altes Horizontalgatter als technisches Kulturdenkmal neu errichtet. Es soll daran erinnern, dass über Jahrhunderte zahlreiche Menschen im Dorf von der Waldarbeit und der Holzverarbeitung gelebt haben. Das Gatter stammt aus einem 1978 stillgelegten Niederbergheimer Sägewerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten Niederbergheims erhebt sich der Lüsenberg bis in die Höhe von 318 m ü. NN. Erwähnenswert ist die besondere Güte des hier entspringenden Quellwassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Merpketales (nordwestlich von Ober- bzw. Niederbergheim) ist Anfang 2015 auf Anordnung der Bezirksregierung Arnsberg als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden, da es kulturhistorisch wertvoll ist und Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten bietet. Die Unterschutzstellung erfolgte gegen die Einwände der Grundstückseigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Höhe der Lieth bei Oberbergheim, zwischen Niederbergheim und Allagen, wurde durch die Dorfinitiative Allagen-Niederbergheim im Rahmen des Leader-Projektes 3-Landschaftserlebnis-Wanderwelten der [[Skywalk Möhnetal]] errichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Söhne und Töchter Niederbergheims ==&lt;br /&gt;
* Johannes Bausen (1676-1764), geboren in Niederbergheim, Doktor der Theologie, Geistlicher Kommissar des Haardistriktes (Stellvertreter des Kölner Generalvikars und Weihbischofs), Buchautor&lt;br /&gt;
* Hans Weller (1947–2016), geboren im Ortsteil Oberbergheim, Lehrer, Gründungsgeschäftsführer des [[Hellweg Radio]]s,  Kreistagsabgeordneter in Soest, Ministerialrat im Kultusministerium Sachsen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Kraft: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kirchspiels Allagen.&amp;#039;&amp;#039; 1967&lt;br /&gt;
* Heimatverein Niederbergheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1072–1997 Nieder- und Oberbergheim.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur Dorfgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Niederbergheim}}&lt;br /&gt;
* [https://www.niederbergheim.de Homepage von Niederbergheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.warstein.de/unsere-stadt/ortsteile/niederbergheim.html Kurzvorstellung auf der Homepage der Stadt Warstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Warstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Warstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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