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	<title>Nieder-Moos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nieder-Moos&amp;diff=1559485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Hessen entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-22T15:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Hessen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Hessen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Hessen&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Nieder-Moos&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Freiensteinau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/28/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/23/02/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 458 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.58&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;amp;nbsp;&amp;lt;sup&amp;gt;[LAGIS]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 379 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiensteinau.de/leben-in-freiensteinau/daten-fakten-freiensteinau.html Daten &amp;amp; Fakten – Einwohnerzahlen] im Internetauftritt der Gemeinde Freiensteinau&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36399&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0 66 44&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Evangelische Kirche in Nieder-Moos.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Evangelische Kirche in Nieder-Moos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nieder-Moos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Freiensteinau]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Vogelsbergkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Nieder-Moos liegt an den südlichen Ausläufern des [[Vogelsberg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nieder-Moos grenzt im Nordosten an den Ort [[Grebenhain|Metzlos]], im Südosten an den Ort [[Gunzenau]], im Südwesten an den Ort [[Ober-Moos]] und im Nordwesten an den Ort [[Crainfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung erfolgte in den Jahren 927–956, als die [[Grundherrschaft]] und der Grundbesitzer das [[Kloster Fulda]] war. Niedergeschrieben ist dies in einem [[Kopiar]] um 1160 als „Musah“. „... in [[Bad Salzschlirf|Slirefe]] ... et in loco Musah ...“ (in Schlirf und in dem Ort Moos.)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Friedrich Johann Dronke]]: Traditiones et antquitates Fuldenses. Fulda 1844. Kap. 42, Nr. 310, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war es der [[Diözese Mainz|Erzdiözese Mainz]], [[Archidiakonat]] des Propstes von St. Johann in Mainz und der Pfarrei [[Crainfeld]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Nieder-Moos 1447 in einer Urkunde als „Nyddern Mose“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Erwin Becker: Riedeselsches Urkundenbuch. 1200–1500. Offenbach 1924. Nr. 710, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Differenzierte Ortsnamen finden sich am Moosbach seit dem 14. und 15. Jahrhundert und richten sich außer bei Wünschen-Moos nach der Höhenlage.&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 1482 kam es nach kriegerischen Unruhen zur Wiederaufrichtung des Gerichts „Niddernmose“ durch Erbmarschälle zu Hessen, die Brüder Junker Hermann III. und Junker George Rietesell.&amp;lt;ref&amp;gt;StAD B 13, 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] leitet sich von dem Gewässernamen [[Moosbach (Lüder)|Moosbach]] ab. Das ahd. und mhd. Wort „mos“ bedeutet Moor, Sumpfland, Moos ab. Deshalb deutet die [[Namenskunde]] den Ortsnamen als „Bach, dessen Ufer versumpft sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 259 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1524 hatten die [[Riedesel|Riedesel von Eisenbach]] das Patronatsrecht inne. Mit der [[Reformation]] erfolgte der [[Bekenntniswechsel]]. Erster evangelischer Pfarrer: Johannes von Lindau 1528–1569.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 1467 erfolgte die Zerstörung der damaligen [[Pfarrkirche]], 1524 wieder errichtet.1524 als [[Pfarrei]] belegt, die vermutlich schon früher bestand. Hierzu gehörten 1525 [[Bannerod]], [[Heisters]], [[Metzlos]], [[Metzlos-Gehaag]], [[Nösberts]], [[Ober-Moos]], [[Steinfurt (Herbstein)|Steinfurt]], [[Vaitshain]], [[Weidmoos (Grebenhain)|Weidmoos]], [[Wünschen-Moos]] und [[Zahmen]]. 1526 werden allerdings Metzlos, Metzlos-Gehaag, Obermoos und Steinfurt nicht mehr genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1787 zählte es zu den Freiherren von Riedesel zu Eisenbach, Gericht Moos (Mannlehen von [[Kurpfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nieder-Moos galten die [[Riedesel’sche Verordnungen|Riedesel’schen Verordnungen]] als [[Partikularrecht]]. Das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] galt nur, soweit diese Verordnungen keine Bestimmungen enthielten. Dieses Sonderrecht behielt theoretisch seine Geltung auch während der Zugehörigkeit zum [[Großherzogtum Hessen]] im 19. Jahrhundert, in der gerichtlichen Praxis wurden aber nur noch einzelne Bestimmungen angewandt. Das Partikularrecht wurde zum 1. Januar 1900 von dem einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] geltenden [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 29, Anm. 92 und S. 103, Anm. 14. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuordnung ==&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Nieder-Moos im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] in die Gemeinde Freiensteinau eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=367}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]] ist Stefan Seipel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freiensteinau.de/rathaus-politik/ortsvorsteher-ortsbeiraete.html |titel=Ortsvorsteher und Ortsbeiräte |werk=Internetauftritt der Gemeinde Freiensteinau |zugriff=2017-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nieder-Moos Orgel Totale.jpg|mini|Nieder-Mooser Denkmalorgel von 1791]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Orgel der Evangelischen Kirche Nieder-Moos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Evangelischen [[Evangelische Kirche (Nieder-Moos)|Kirche Nieder-Moos]] befindet sich eine historische Orgel aus den Jahren 1790 und 1791. Sie wurde von [[Johann-Markus Oestreich]] aus Ober-Bimbach bei Fulda erbaut und gilt als bedeutendste hessische Denkmalorgel aus der Zeit des [[Klassizismus]]. Das Instrument verfügt über 23 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei Manualen und Pedal. Der ungewöhnlich breite [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] ist 15-teilig gestaltet und mit Verzierungen versehen, die vom ausgehenden Rokoko bis zum [[Zopfstil]] reichen. Das Pfeifenwerk ist nahezu unverändert und die technische Anlage vollständig im Original erhalten. Im Jahr 1978 führte die Firma [[Förster &amp;amp; Nicolaus Orgelbau|Förster &amp;amp; Nicolaus]] eine Restaurierung durch. Die Orgel nimmt innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Nieder-Mooser Sommerkonzerte&amp;#039;&amp;#039; eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Fußballverein des Ortes SV Nieder-Moos spielt mit seiner ersten Mannschaft in der Kreisoberliga Fulda Süd. In der Saison 2008/09 ist der SVN durch die Relegation von der A-Liga in die Kreisoberliga aufgestiegen. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte der damalige Spielertrainer und frühere Bundesligaprofi [[Steffen Herzberger]]. Die Reserve trägt ihre Spiele in der C-Liga Schlüchtern West aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen mit Ortsbezug ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Daum (Politiker)|Reinhold Daum]] (1892–wahrscheinlich 1945), hessischer Landtagsabgeordneter der [[NSDAP]] und [[SS-Obersturmbannführer]], als [[KZ-Arzt]] im [[KZ Osthofen]] an [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] beteiligt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116322446 |GND=4101207-0}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|Nieder-Moos AND Darmstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.freiensteinau.de/leben-in-freiensteinau/doerfer/nieder-moos.html Ortsteil Nieder-Moos] im Internetauftritt der Gemeinde Freiensteinau.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.nieder-moos.de/unser-dorf.html |titel=Nieder-Moos |titelerg=Infos |werk=www.nieder-moos.de | hrsg=Heimat- und Verkehrsverein Mooser Seen |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-04-03}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=535004050|titel=Nieder-Moos, Vogelsbergkreis| datum=2016-07-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Freiensteinau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4101207-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Niedermoos}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Freiensteinau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogelsbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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