<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nieder-Bessingen</id>
	<title>Nieder-Bessingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nieder-Bessingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nieder-Bessingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T21:17:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nieder-Bessingen&amp;diff=1337171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nieder-Bessingen&amp;diff=1337171&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T15:27:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Nieder-Bessingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lich&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/32/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/52/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 173 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.30&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 620&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lich.de/kultur-sport-tourismus/steckbrief-und-geschichte/steckbrief-lich |titel=Steckbrief Lich |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35423&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06404&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Dorfidyll.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Löschwasserteich in Nieder-Bessingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nieder-Bessingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der fünf Kilometer südwestlich liegenden [[Kernstadt]] [[Lich]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]]. Zum Dorf gehören die Wochenendsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Albertshöhe&amp;#039;&amp;#039; sowie die außerhalb liegende &amp;#039;&amp;#039;Pein-[[Mühle]]&amp;#039;&amp;#039;, das Hofgut &amp;#039;&amp;#039;Mühlsachsen&amp;#039;&amp;#039; und die [[Wüstung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hausen (Lich)|Hausen]]&amp;#039;&amp;#039;. Das am Dorf vorbeifließende Gewässer ist die [[Wetter (Fluss)|Wetter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche zu Nieder-Bessingen.JPG|mini|links|[[Evangelische Kirche Nieder-Bessingen|Die Kirche von Nieder-Bessingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Zahlreiche Fundstücke belegen Ansiedlungen in der Gemarkung Nieder-Bessingen schon ab der [[Neolithikum|neolithischen]] Zeit. Die bemerkenswertesten Stücke, zwei reichgewundene &amp;#039;&amp;#039;Armspiralen&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;#039;&amp;#039;Armreif&amp;#039;&amp;#039; aus [[Bronze]] stammen aus einem Gräberfeld aus der [[Bronzezeit]] auf dem Heideköppel.&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Bis zum 1260 finden sich keine Unterscheidungen zwischen den [[Ortsname]]n Ober- und Nieder-Bessingen. In dem [[Kloster Fulda|fuldischen]] [[Kopiar]], dem sogenannten [[Codex Eberhardi]], wird Bessingen erstmals um 1056 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Friedrich Johann Dronke]]: Codex dipolomaticus Fuldensis. Kassel 1850. Nr. 754, S. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es schenkten Hecil und seine Frau Ota dem Kloster „… in Bezcingen XV [[Hufe|huba]] et nemus et molendina.“ (15 Hufen und Wald und Mühlen.) Im gleichen Kopiar, das um 1160 entstanden ist, heißt es: „… bona sua in bezzingestat“. (Seine Güter in Bessingen).&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Friedrich Johann Dronke: Traditiones et antquitates Fuldenses. Fulda 1844. Kap. 42, Nr. 181. S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Schenkung stammt von Biricho und seiner Frau Ruda und wird ins 9. Jahrhundert datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Codex Eberhardi des Klosters Fulda. Hrsg. von Heinrich Meyer zu Ermgassen. Band 1. Marburg 1995. = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. 58, 1. S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
1226 wird ebenfalls in einem Kopiareintrag der Ort genannt: „… apud Bessingen“ (bei Bessingen).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Nr. 1276, S. 857.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Erwähnung Ober-Bessingens stammt aus dem Jahr 1260, niedergeschrieben in einem Kopiar aus dem 16. Jahrhundert: „… curiam sitam apud Bessingen superiorem.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau. Band 1 – 4. Leipzig 1891 – 1897. Bd. 1. Nr. 356, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Der zentrale Hof gelegen bei Ober-Bessingen.)&lt;br /&gt;
In ihm gestatten die Lehnsherren [[Reinhard I. (Hanau)|Reinhard I. von Hanau]] und seine Ehefrau [[Adelheid von Münzenberg]] den Verkauf eines zentralen Hofes (curia) an das [[Kloster Haina|Zisterzienserkloster Haina]]. Eine Urkunde aus dem Jahre 1327 belegt „Konrad den Pudeler“ von „Abirnbeßingen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Lich, Urkunden Solms, Kasten 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man kann von dem Ortsnamen Ober-Bessingen darauf schließen, dass es auch ein zweites Bessingen, nämlich ein Unter- oder Nieder-Bessingen gibt. Eine Urkunde von 1374 spricht „zusschin den zweyn Beßingen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 1013, S. 616.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber noch im 15. Jahrhundert reicht es aus, in Urkunden nur Bessingen als Herkunftsort anzugeben. So heißt es 1438: „Henne von Bessungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Meinhard Sponheimer (Bearbeiter): Urkundenbuch der Stadt Wetzlar. Band 3. Nr. 864, S. 479.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im 15. Jahrhundert gibt es auch den urkundlichen Beleg für „Nydern Bessungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Universitätsbibliothek Gießen, Handschrift 556/60. S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname „Bezzingestat“ ist eine Ableitung des Rufnamens „Bazzo“ mit dem [[Suffix]] „-inga“. Die Siedlung ist benannt nach ihrem Ortsgründer oder der dort wohnenden Sippe. Also ist Bessingen die „Siedlung der Leute, die in der von Bazzo gegründeten Siedlung wohnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 52–54, besonders S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde von 1226 wird der Verkauf der bei Bessingen gelegenen Güter („apud Bessingen“) des [[Kloster Spieskappel|Klosters Spieskappel]] an Gräfin Adelheid von [[Grafschaft Ziegenhain|Ziegenhain]], Gattin des [[Ulrich I. von Münzenberg]] beurkundet. Diese Siedlung gruppierte sich um die Wehrkirche und den Nassauer Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nieder-bessingen.net/index.php?content=35 Geschichte Nieder-Bessingens] auf www.nieder-bessingen.net&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einem späteren Zeitpunkt gelangte Nieder-Bessingen in den Besitz des [[Wetzlarer Dom|Stiftes Wetzlar]]; für 1268 sind Streitigkeiten der Art festgehalten, dass die &amp;#039;&amp;#039;Brüder von Merlau&amp;#039;&amp;#039; sich weigerten, ihr [[Besthaupt]] &amp;#039;&amp;#039;(Steuer)&amp;#039;&amp;#039; nach Wetzlar zu entrichten. 1509 verkauften die [[Kanoniker]] des Stiftes Wetzlar Nieder-Bessingen an [[Solms (Adelsgeschlecht)|Bernhard von Solms]], woraus ein vieljähriger Streit im Hause Solms entstehen sollte. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Burg&amp;#039;&amp;#039; zu Nieder-Bessingen &amp;#039;&amp;#039;„an der Südostecke der Dorfgrenze in die sumpfigen Wiesen springend“,&amp;#039;&amp;#039; die in einigen dieser Urkunden erwähnt ist, ist wohl der heute nicht mehr existierende &amp;#039;&amp;#039;Vogthof&amp;#039;&amp;#039; gemeint.&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Sowohl der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] wie auch die [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] hinterließen im Ort ihre Spuren. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte die Ablösung der landesherrlichen Rechte. Im 19. Jahrhundert wurde Nieder-Bessingen für seine [[Gurke]]nzucht bekannt, man lieferte bis [[Gießen]] und [[Grünberg (Hessen)|Grünberg]]. Daneben entstanden [[Flachsfaser|Flachs]]anbau und die [[Weber|Leineweber]]ei. Auch die [[Bürstenbinder]]ei aus Schweineborsten war als ortsansässiges Handwerk verzeichnet, ebenso die [[Medizinischer Blutegel|Blutegel]]zucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verlängerung der [[Butzbach-Licher Eisenbahn]] bis nach Grünberg erhielt Nieder-Bessingen 1908 Bahnanschluss. Schon vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde die Wasserleitung gebaut, die [[Elektrifizierung]] erfolgte zu Beginn der 1920er Jahre. Durch den Zuzug von [[Flüchtling]]en aus den [[Deutsche Ostgebiete|deutschen Ostgebieten]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erhöhte sich ab 1945 die Einwohnerzahl beträchtlich. 1960 konnte das mit Förderung des [[Hessenplan]]s erbaute [[Dorfgemeinschaftshaus]] eingeweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Nieder-Bessingen zum 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Lich [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Lich, Landkreis Gießen |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-06 |seite=5 |seiten=141 |fundstelle=Punkt 174 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=303}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Nieder-Bessingen wurde, wie für alle Stadtteile von Lich, ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lich.de/fileadmin/Dateien/Cross7/Startseite/import/Rathaus_%26_Politik/Satzungen_und_Bekanntmachungen/Satzungen/0_01_Hauptsatzung2023.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;95&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionsgeschichte ===&lt;br /&gt;
1315 wurde unter [[Falkenstein (Hessisches Adelsgeschlecht)|Philipp III. von Falkenstein]] eine eigenständige Pfarrgemeinde eingerichtet, &amp;#039;&amp;#039;„weil die Einwohner von Bessingen zur Winterzeit wegen Überschwemmung nicht bequem zur Kirche kommen können“.&amp;#039;&amp;#039; Bis dahin ein [[Filial]] von [[Münster (Laubach)|Münster]], erhielt die Gemeinde nun Tauf- und Bestattungsrecht. Trotzdem musste weiterhin Kirchenzins nach Münster entrichtet werden. 1482 gehörte die Kirchgemeinde zu [[Hungen]], ab 1504 zum &amp;#039;&amp;#039;Marienstift&amp;#039;&amp;#039; in Lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulgeschichte ===&lt;br /&gt;
Schulunterricht ist in Nieder-Bessingen seit 1681 nachgewiesen, bis dahin mussten die Kinder zum Unterricht nach [[Villingen (Hungen)]], dem nächstgelegenen Solms-Braunfelsischen Pfarr- und Schulort, gehen. Das um 1910 erbaute Schulhaus ist seit den 1970er Jahren Kindergarten auch für das benachbarte [[Ober-Bessingen]]; Schulort ist seit 1970 Lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Nieder-Bessingen angehört(e):&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1423: Bei der Solmser Teilung erhielt Graf Bernhard Nieder-Bessingen; später: [[Amt Hungen]]&lt;br /&gt;
* vor 1742: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft [[Solms-Braunfels]], (Anteil an der [[Herrschaft Münzenberg]]), Amt Hungen&lt;br /&gt;
* ab 1742: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Solms-Braunfels, (Anteil an der Herrschaft Münzenberg), Amt Hungen&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Hungen (des Fürsten Solms-Braunfels)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Hungen (des Fürsten Solms-Braunfels)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Hungen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Patrimonialgericht]]: Standesherrliches Amt Hungen des Fürsten Solms-Braunfels.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Hungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Hungen]]; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Hungen“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1841: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Hungen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], [[Landkreis Gießen]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Lich&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Januar 1970 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Lich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Lich&lt;br /&gt;
* ab 1976: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Lich&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Stadt Lich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Nieder-Bessingen ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Braunfels“ in Hungen zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die zweite Instanz für die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Braunfels ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „[[Landgericht Hungen]]“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Nieder-Bessingen zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde, verzichtete der Fürst 1823.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot; /&amp;gt; Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Niederbessingen wurde am 1. Juni 1849 dem [[Landgericht Lich|Landgerichtsbezirk Lich]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung, Veränderungen in der Bezirkseintheilung der Landgerichte Hungen und Lich betreffend vom 16. April 1849 ([https://books.google.de/books?id=qgRGAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Hess. Reg.Bl.] S. 186)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Lich“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Lich aufgelöst und Nieder-Bessingen dem [[Amtsgericht Gießen]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Der Hessische Staatsminister |titel=Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken |nr=10 |jahr=1934 |datum=1934-04-11 |seite=65 |seiten=63 |fundstelle= |kbytes=13600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1830 bestand die Bevölkerung aus 352 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelischen]] und 88 [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Einwohnern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1961 wurden die folgenden Erwerbspersonen gezählt: 108 in Land- und Forstwirtschaft; 82 im produzierenden Gewerbe; 21 in Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung; 26 im Dienstleistungsbereich oder sonstigen Gewerbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Nieder-Bessingen 576 Einwohner. Darunter waren 12 (2,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 87 Einwohner unter 18 Jahren, 252 zwischen 18 und 49, 132 zwischen 50 und 64 und 108 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 273 Haushalten. Davon waren 84 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 96 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 72 Paare mit Kindern, sowie 15 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 63 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 186 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Nieder-Bessingen|width=450|float=none|maxEinwohner=640&lt;br /&gt;
|287|303|348|379|378|353|345|337|352|328|314|327|317|341|518|521|485|444|438&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,447)(1980,-1)(1988,544)(2000,-1)(2008,640)(2011,576)(2015,597)(2020,645)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1970:&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=364}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; 1988–2008: &amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot;&amp;gt;Heimatbuch der Stadt Lich, Stadtverwaltung Lich&amp;lt;/ref&amp;gt;; nach 2011: Stadt Lich&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2015&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Nieder-Bessingen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Nieder-Bessingen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 48,93 %. Dabei wurden gewählt: Je ein Mitglied der [[SPD]] und des [[Bündnis 90/Die Grünen]], sowie drei Mitglieder der [[CDU]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06531011/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=304&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_748 |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Nieder-Bessingen |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Markus Pompalla (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lich.ratsinfomanagement.net/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZYpB5poMjSBblQJEUFMhgs0 |titel=Ortsbeirat Nieder-Bessingen |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Dorfleben ===&lt;br /&gt;
Veranstaltungen und Wahlen finden im &amp;#039;&amp;#039;Dorfgemeinschaftshaus&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
Neben dem Gemischten [[Chor (Musik)|Chor]], der seit über 50 Jahren existiert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nieder-bessingen.net/index.php?content=10 Gemischter Chor] auf www.nieder-bessingen.net&amp;lt;/ref&amp;gt;, gibt es seit 1897 die [[Freiwillige Feuerwehr]] Nieder-Bessingen, deren [[Jugendfeuerwehr]] und Wettbewerbsgruppe überregional bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ffw-nieder-bessingen.de/37-nieder-bessinger-wettkampfgruppen-wieder-siegreich Freiwillige Feuerwehr Nieder-Bessingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit einigen Jahren ist die Wettbewerbsgruppe auch international aktiv und erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Gießener Allgemeine, Patrick Dehnhardt|url=https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/lich-ort848773/nieder-bessingen-weltmeisterschaft-11946691.html|titel=Nieder-Bessingen auf dem Weg zur Weltmeisterschaft|zugriff=2017-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedenslinde (Nieder-Bessingen) 01.JPG|mini|Friedenslinde in Nieder-Bessingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Nieder-Bessingen]], aus Feldsteinen 1738 bis 1742 erneuert. Besonders bemerkenswert ist der [[Spätgotik|spätgotische]] [[Wehrturm]] mit Innungszeichen der Schmiede, Schneider, Wagner, Schuhmacher und Schreiner.&lt;br /&gt;
* Auf dem markanten Dorfplatz steht seit 1871 eine Friedens[[Linden (Botanik)|linde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Dorf gibt es eine [[Grillhütte]], eine traditionelle Landgastwirtschaft, zwei [[Pension (Tourismus)|Pensionen]], einen [[Kindergarten]], einen Bäckerladen, eine Kfz-Werkstatt und weitere kleine Geschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Die [[Landesstraße|L 3481]] führt von Lich aus kommend, über die am 6. Oktober 2010 eröffnete Ortsumgehung, am Dorf vorbei weiter in nordöstliche Richtung zum zwei Kilometer entfernten Nachbarort [[Ober-Bessingen]] und bildet damit die Hauptverkehrsstraße, auch in Richtung [[Gießen]]. Eine weitere Straße führt südlich nach [[Langsdorf (Lich)|Langsdorf]] bzw. nach [[Nonnenroth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ÖPNV ====&lt;br /&gt;
Nach Schließung des Bahnhofs in Nieder-Bessingen in den 1970er Jahren und Stilllegung der Eisenbahnstrecke gibt es nur noch Buslinien in Richtung Lich–Gießen bzw. nach Grünberg–Laubach–Schotten vom [[Regionalverkehr Kurhessen|RKH]] und der [[Butzbach-Licher Eisenbahn|BLE]]. Außerdem fahren mehrere Schulbusse nach Lich (Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Selma-Lagerlöf-Schule), Grünberg (Theo-Koch-Schule) sowie ein kleiner Extra-Bus für die Kindergartenkinder aus Ober-Bessingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Schnorr: &amp;#039;&amp;#039;Nieder-Bessingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Licher Heimatbuch. Die Kernstadt und ihre Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Paul Görlich, herausgegeben vom Magistrat der Stadt Lich 1989.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116334894 |GNDfehlt=2022-06-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lich.de/kultur-tourismus/steckbriefgeschichte/stadtteile/nieder-bessingen/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Nieder-Bessingen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Lich.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.nieder-bessingen.net/ |titel=Nieder-Bessingen |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.nieder-bessingen.net | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-04-09}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531011080|titel=Nieder-Bessingen, Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531011080|titel=Nieder-Bessingen, Landkreis Gießen| datum=2018-03-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lich.de/kultur-sport-tourismus/steckbrief-und-geschichte/steckbrief-lich |titel=Steckbrief Lich |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |archiv-url=http://web.archive.org/web/20231201215645/https://www.lich.de/kultur-sport-tourismus/steckbrief-und-geschichte/steckbrief-lich |abruf=2024-03}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2015&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lich.de/kultur-tourismus/steckbriefgeschichte/steckbrief-lich/ |titel=Steckbrief Lich (ab 2015) |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160730171427/http://www.lich.de/kultur-tourismus/steckbriefgeschichte/steckbrief-lich/ |zugriff=2019-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Hrsg   = Theodor Hartleben&lt;br /&gt;
| Titel  = Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1&lt;br /&gt;
| Band   = &lt;br /&gt;
| Verlag = Johann Andreas Kranzbühler&lt;br /&gt;
| Ort    = &lt;br /&gt;
| Datum  = 1832&lt;br /&gt;
| Seiten = 271&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Kx9NAAAAMAAJ|Seite=271}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=21, 438|Seite=PA22-IA55}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.&lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
| Seiten   = 424&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=424}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 135&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=135}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |seiten=8 und 48 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Lich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:NiederBessingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
	</entry>
</feed>