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	<title>Nieden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nieden&amp;diff=219286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mc005: /* Geschichte */ tk</title>
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		<updated>2025-12-27T21:49:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/26/22/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/55/21/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Nieden in VG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
|Amt               = Uecker-Randow-Tal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 25&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17309&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039740&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13075103&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Markt 12&amp;lt;br /&amp;gt;17309 Pasewalk&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.amt-uecker-randow-tal.de/cms/wm-cms,28.html Nieden auf amt-uecker-randow-tal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Anja Berger&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckerüberschwemmung bei Nieden - panoramio.jpg|mini|Uecker-Hochwasser bei Nieden 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nieden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] im Osten [[Mecklenburg-Vorpommern]]s (Deutschland). Sie wird vom [[Amt Uecker-Randow-Tal]] mit Sitz in der Stadt [[Pasewalk]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nieden, eine der kleinsten im Landkreis, liegt am flachen Hang einer [[Endmoräne]], die sich in Nord-Süd-Richtung am Ostufer der [[Uecker]] hinzieht. Der Ort direkt an der Landesgrenze zu [[Brandenburg]] befindet sich etwa auf halbem Weg zwischen den Städten Pasewalk und [[Prenzlau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Nieden von den Nachbargemeinden [[Rollwitz]] im Norden und Osten, [[Göritz]] im Süden sowie [[Uckerland]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Nedam&amp;#039;&amp;#039; datierte auf das Jahr 1121. Bereits seit dem 6. Jahrhundert war Nieden eine wichtige [[Slawischer Burgwall|slawische Festung]]. Nieden wurde immer wieder durch polnische Heere in Mitleidenschaft gezogen. Der [[Herzogtum Pommern|Herzog von Pommern]] ließ ein festes Haus, „dat feste Hus to Nedam“, zur Sicherung der [[Uecker]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;furt erbauen. Die Ortschaft hieß 1320 Nedam, im &amp;#039;&amp;#039;[[Landbuch Karls IV.|Landbuch Kaiser Karls&amp;amp;nbsp;IV.]]&amp;#039;&amp;#039; von 1375 Nydem&amp;lt;!-- Pfarrer von Nydym, Dorfregister Roggow LB S. 228 --&amp;gt; und schreibt sich heute Nieden. Offenbar bildete jene Feste Nedam (auch Nadam) die alte Burg des Uckerlandes, an deren Stelle nach ihrer Zerstörung Prenzlau und Pasewalk emporkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Mark Brandenburg|markbrandenburgisches]] Lehen war es im Besitz derer von Lindstedt und durch Erbgang seit etwa 1600 im Besitz der Herren [[Winterfeld (Adelsgeschlecht)|von Winterfeld]]. Ursprünglich gehörte das Rittergut Nieden gemeinsam mit den Rittergütern Schmarsow, Damerow, Spiegelberg, Rollwitz und Züsedom einschließlich des jeweiligen [[Kirchenpatronat]]s zu einem Güterkomplex der Familie von Winterfeld. Die Familie errichtete in Nieden anstelle eines alten Herrenhauses noch in den 1920er-Jahren ein [[historisierend]]es, völlig aus Feldsteinen bestehendes Schloss mit ansehnlichem Rundturm und glockenähnlicher Turmhaube  (Architektin: [[Emilie Winkelmann]]), in einem mehrere Hektar umfassenden Park am Flüsschen Uecker. 1945 brannte das Schloss ab. Von der Familie werden die Ländereien bis zum heutigen Tage bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1952 wurde Nieden zusammen mit anderen Gemeinden aus dem [[Provinz Brandenburg|brandenburgischen]], bis 1945 [[Preußen|preußischen]] [[Landkreis Prenzlau]] herausgelöst und dem [[Kreis Pasewalk]] im [[Bezirk Neubrandenburg]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nieden sind mehrere Vereine ansässig, zum Beispiel der Förderverein für Kirche und Dorf Nieden, der Anglerverein und die Freiwillige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] Niedens (6 Sitze) setzt sich seit der Kommunalwahl 2019 folgendermaßen zusammen:&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wahl_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeindewahlleiter Klos |url=http://www.amt-uecker-randow-tal.de/downloads/pr/www.amt-uecker-randow-tal.de/www.amt-uecker-randow-tal.de_20190529151546_N1191_Wahlergebnis_Nieden.pdf |titel=Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Nieden am 26. Mai 2019 |datum=2019-05-29 |abruf=2019-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft „Niedener Bürgerschaft“: 6 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeisterin ist seit der [[Direktwahl]] 2019 Anja Berger.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wahl_2019&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist Nachfolgerin von Roswitha Retzlaff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeindewahlleiter Klos |url=http://www.amt-uecker-randow-tal.de/downloads/pr/www.amt-uecker-randow-tal.de/www.amt-uecker-randow-tal.de_20140528101516_N562_Endgueltiges_Wahlergebnis_Nieden.pdf |titel=Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Nieden am 25. Mai 2014 |datum=2014-05-28 |abruf=2019-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE NIEDEN * LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amt-uecker-randow-tal.de/downloads/pr/www.amt-uecker-randow-tal.de/www.amt-uecker-randow-tal.de_20191216104134_N133_Hauptsatzung_Nieden.pdf Hauptsatzung § 1 Abs.2] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Slawischer Burgwall: Bereits vom 6. bis 12. Jahrhundert wichtiger slawischer Verwaltungssitz. Zur Sicherung der [[Uecker]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;furt hatte sich der herzoglich pommersche [[Kastellan]] eine starke Festung „dat feste Hus tu Nedam“ errichtet. Diese Festung Nedam wurde vom polnischen König Boleslaus III. 1121 erobert und zerstört. Das berichtete einer der Viten&amp;lt;!-- was ist das? --&amp;gt; des Bischofs Otto von Bamberg.&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Romanik|spätromanische]] [[Dorfkirche Nieden]] aus Feldsteinen vom frühen 13. Jahrhundert mit [[Mansarddach]]; späterer quadratischer Fachwerkturm mit geschweifter [[Haube (Architektur)|Haube]]; südl. Anbau; Innen: bemalte Holzdecke, Glocken von 1375, [[Renaissance]]altar von 1618, [[Barock|barocke]], hölzerne [[Kanzel]] von 1710 mit Winterfeld’schem Wappenschild, [[Taufbecken|Taufschale]] als [[Taufengel]] aus dem 17. Jahrhundert, barockes Gestühl im [[Kirchenschiff]] und im [[Chor (Architektur)|Chor]], silbernes Abendmahlgeschirr von um 1690, [[Grüneberg-Orgel]] auf der Empore. Die Sanierung von 1911 erfolgte nach Plänen von [[Bruno Taut]] und dem Maler [[Franz Mutzenbecher]] mit [[Expressionismus (Architektur)|expressionistischen]] Elementen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Nieden}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nieden Dorfkirche Altar.jpg|Altar der Dorfkirche&lt;br /&gt;
Nieden Dorfkirche Kanzel.jpg|Kanzel der Dorfkirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Entlang des Ueckertales verlaufen die Bahn- und Straßenverbindungen ([[Bundesstraße 109|B 109]]) zwischen Pasewalk und Prenzlau. Die Autobahnabfahrt Pasewalk-Süd der [[Bundesautobahn 20|A 20]] liegt in drei Kilometern Entfernung vom Dorf. Auf der L 322 und der Straße der Freundschaft verläuft der Radfernweg Berlin–Usedom durch Nieden. Der nahe Bahnhof [[Nechlin]] (Ortsteil von [[Uckerland]]) liegt auf der Westseite der Uecker im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Uckermark]]. In Brandenburg heißt der Fluss &amp;#039;&amp;#039;Ucker&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Moritz Levin Adolf von Winterfeldt]] (1744–1819), preußischer Offizier und Literat, Herr auf Nieden und Montig; Verfasser von Schriften zur Mathematik und zur Kindererziehung; unterstützte die Aufklärung seiner Zeit; verfasste eine auch heute noch interessante, verklausulierte Autobiographie teilweise in lateinischer und alt-griechischer Sprache; richtete in Nieden eine umfangreiche Bibliothek ein, die seit langem verschollen ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Siehe auch folgende Veröffentlichungen:&lt;br /&gt;
1. Jürgen Kloosterhuis, Klischee und Kontur, Moritz Levin Adolf von Winterfeld, ein friederizianischer Kadett, Leutnant und Literat im Spiegel seiner (fast) verschollenen Autobiographie, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09651-5;&lt;br /&gt;
2. Karsten Holste, In der Arena der preußischen Verfassungsdebatte, ZEIT-Stiftung, Akademie-Verlag GmbH, Berlin 2013, ISBN 978-3-05-006067-5--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* F. Richter: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf Nieden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Prenzlauer Kreiskalender.&amp;#039;&amp;#039; 8, Prenzlau 1933.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schultze (Historiker)|Johannes Schultze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Landbuch Karls IV.#Editionen|Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Landbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band 2; &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band VIII,&amp;amp;nbsp;2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940 ([https://digital.ub.uni-potsdam.de/content/pageview/214665 Digitalisat] in [[Universitätsbibliothek Potsdam]]).&lt;br /&gt;
* [[Lieselott Enders]] (Bearbeitung): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Uckermark.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Übersichtskarte im Anhang (= [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil VIII; &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Band 21). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2 (gibt einen Nachdruck von 2012).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erwin Schulz |Titel=Der Ortsnamen-Detektiv – Mittelalterliche Siedlungsnamen im Kreis Uecker-Randow (1121–1591) – Ursprung, Details, Erklärungen – mit einer Übersicht zu Ortsnamen ab 1600 |Hrsg=Norbert Raulin |Verlag=Schibri-Verlag |Ort=Milow |Datum=2007 |Seiten=28ff |ISBN=9783937895444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1121]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mc005</name></author>
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