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	<title>Niddastausee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:29:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niddastausee&amp;diff=194698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mateus2019: (GR) File renamed: File:Schotten Stausee.jpg → File:Niddastausee 2009-01-02 (Flickr 3161352462).jpg r2</title>
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		<updated>2026-02-21T09:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Schotten_Stausee.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Schotten Stausee.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Schotten Stausee.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Niddastausee_2009-01-02_(Flickr_3161352462).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Niddastausee 2009-01-02 (Flickr 3161352462).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Niddastausee 2009-01-02 (Flickr 3161352462).jpg&lt;/a&gt; r2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Niddastausee 2009-01-02 (Flickr 3161352462).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Nidda (Fluss)|Nidda]], [[Läunsbach]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Nidda (Fluss)|Nidda]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Schotten (Stadt)|Schotten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/28/42/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=9/5/49/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-HE&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = 1968–1970&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE = &lt;br /&gt;
|TALHOEHE = 35 m&lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = 35,5 m&lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE = &lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = 237,00 m&lt;br /&gt;
|MAUERVOL = 330.000 m³&lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = 500 m&lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = 5 m&lt;br /&gt;
|BASISBREITE = &lt;br /&gt;
|RADIUS = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = 1:1,75&lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = 1:1,60&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = 234,00 m, seit 2002: 234,30 m&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 63 ha&lt;br /&gt;
|SEELAENGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = 6,63 Mio. m³, seit 2002: 6,81 Mio. m³&lt;br /&gt;
|STAURAUM = 7,36 Mio. m³&lt;br /&gt;
|EINZUG = 34,6 km²&lt;br /&gt;
|HOCHWASSER = 50 m³/s&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|BILD1 = Niddastausee.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Blick auf den Staudamm und die Hochwasserentlastung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niddatalsperre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Niddastausee) staut den Fluss [[Nidda (Fluss)|Nidda]] und den zweiten Zulauf [[Läunsbach]] am westlichen Rand des [[Vogelsberg]]s. Der Stausee hat bei einer Länge von 1.900&amp;amp;nbsp;m und einer maximalen Breite von 1.000&amp;amp;nbsp;m eine Fläche von rund 65 [[Hektar]]. Er liegt im [[Vogelsbergkreis]] in der Nähe und auf dem Gebiet der Stadt [[Schotten (Stadt)|Schotten]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck ==&lt;br /&gt;
Die Niddatalsperre – von 1968 bis 1970 errichtet – gehört dem [[Wasserverband]] NIDDA mit Sitz in [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] und dient vorrangig dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseranreicherung in der Nidda während der abflussarmen Zeiten. Außerdem der Bereitstellung von Beregnungswasser, der Verbesserung der Grundwasserverhältnisse und der Wasserqualität. Nebenbei dient die Talsperre auch der Stromerzeugung aus Wasserkraft sowie der Naherholung beziehungsweise dem Fremdenverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staudamm ==&lt;br /&gt;
Das Absperrbauwerk der [[Talsperre]] ist ein [[Staudamm|Steinschüttdamm]] mit einer [[Asphaltbeton]]-Außendichtung. Die Außendichtung aus Asphaltbeton bedeckt eine Fläche von ca. 18.000&amp;amp;nbsp;m². Das Steinschüttmaterial besteht vorwiegend aus Basalt, der im Bereich des Vogelsbergs anzutreffen ist. Das für den Stützkörper notwendige Material wurde im Einstaubereich gewonnen. Seit einer Betonsanierung und einer damit verbundenen Erhöhung der Hochwasserentlastungsanlage im Jahr 2002 liegt das Stauziel bei 234,30&amp;amp;nbsp;m. ü.&amp;amp;nbsp;NN. Hierdurch wurde eine Erhöhung des Stauvolumens um ca. 180.000&amp;amp;nbsp;m³ auf 6,81&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Juni und September 2018 wurde die Asphaltaußendichtung der Niddatalsperre zwischen der Dammkrone (237,00 m ü NN) und der Höhenkote 222,00 m ü NN erneuert. Hierbei wurden 6 cm der Asphaltdichtungsschicht abgefräst, eine 10 cm starke Asphaltdrainbinderschicht und eine 7 cm starke neue Dichtungsschicht eingebaut. Geschützt wird die neue Asphaltdichtungsschicht sowie auch die alte Dichtungsschicht bis zur Höhe von 215,22 m ü. NN durch einen ca. 2 mm starken Mastixasphalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsperren ==&lt;br /&gt;
An den beiden Zuflüssen Nidda und Läunsbach gibt es jeweils eine [[Vorsperre]]. Eine komplette Entleerung der Talsperre im Jahr 2001 zeigte, dass die beiden Vorsperren hervorragend funktionieren. Innerhalb von 30 Jahren Betrieb haben sich im [[Stauraum (Stauanlagenbau)|Stauraum]] Sedimente mit nur einer geringen Mächtigkeit abgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserregulierung ==&lt;br /&gt;
Die Talsperre bewirkt die Regulierung des Wasserstands im Einzugsbereich der Nidda. Im Regelbetrieb fließen am Fuß der Talsperre 100 Liter pro Sekunde in die Nidda. Das dient dazu, in trockenen Zeiten den Fluss nicht versiegen zu lassen. Bei sehr viel Niederschlag kann die Wasserabgabe auf annähernd 4.000 Liter Wasser pro Sekunde hochgefahren werden. Das Wasser gelangt dann durch zwei große Rohre in das sogenannte [[Tosbecken]]. Dessen Vertiefung weist eine stabile Betonwand auf und sorgt dafür, dass das abfließende Wasser aus der Talsperre gebremst wird und das Entstehen starker Strömungen und Wirbel im weiterführenden Bett verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Niddatalsperre zugehörig sind Rückstaubecken in [[Düdelsheim]], [[Lich]], [[Ulfa]] und [[Eichelsdorf]], die bei Bedarf Wassermengen speichern können und den Abfluss durch die Nidda verzögern helfen. Vor dem Bau der Stausee-Anlage wurden 132 Hochwasserfälle in den Niederungen in Richtung Frankfurt allein zwischen 1930 und 1959 registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis-vogelsberg-vogelsbergkreis/hochwasser-im-niddatal-da-passiert-nichts-3180407 |titel=Hochwasser im Niddatal? - &amp;quot;Da passiert nichts!&amp;quot; |werk=Lauterbacher Anzeiger |hrsg=VRM-Medien |datum=2023-12-29 |sprache=de |abruf=2023-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon ereigneten sich 115 im Winterhalbjahr mit 44 größeren Überflutungen. Die seinerzeit vorhandenen 22 alten Stauanlagen erwiesen sich als unzureichend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Willi Schulze |Titel=Exkursion 28: Der Vogelsberg |Hrsg=Willi Schulze und Harald Uhlig |Sammelwerk=Gießener Geographischer Exkursionsführer |Band=3 |Auflage=1. |Verlag=Brühlscher Verlag |Ort=Gießen |Datum=1982 |ISBN=3-922300-13-8 |Seiten=109 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft und erschwerte das Leben und Arbeiten in den Siedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserkraftwerk ==&lt;br /&gt;
Die Niddatalsperre besitzt seit der Inbetriebnahme eine [[Wasserkraftwerk|Wasserkraftanlage]]. Seitdem wird Strom mit einer [[Durchströmturbine]] System Ossberger mit einer Leistung von maximal 90 kW und einem Jahresarbeitsvermögen von maximal 0,60 GWh erzeugt. Der erzeugte Strom versorgt die Betriebs- und Messeinrichtungen oder wird in das vorhandene Versorgungsnetz des örtlichen Energieversorgungsunternehmens eingespeist. Seit Anfang 2008 erzeugt eine weitere kleine Turbine mit einer maximalen Leistung von 22&amp;amp;nbsp;kW Strom. Es handelt sich um eine umgedrehte Spiralgehäusekreiselpumpe, mit der die Mindestwasserabgabe der Talsperre von 100&amp;amp;nbsp;l/s wirtschaftlich genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niddastausee - Badestrand.jpg|miniatur|hochkant=0.7|links|Segelboote auf dem See]]&lt;br /&gt;
Der Stausee ist eine beliebte [[Freizeit]]-Einrichtung für [[Angeln (Fischfang)|Angler]], [[Segler (Schifffahrt)|Segler]], [[Windsurfen|Surfer]] und [[Camping|Camper]]. Der fünf Kilometer lange Betriebsweg, der eingeschränkt für die öffentliche Nutzung freigegeben ist, wird von [[Radfahrer]]n, [[Inline-Skater]]n und [[Fußgänger]]n benutzt. Das [[Gerätetauchen]] im See mit [[Drucklufttauchgerät]]en ist Freizeitsportlern nicht gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Talsperren in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Franke, Wolfgang Frey: &amp;#039;&amp;#039;Talsperren in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutscher Nachhaltigkeitskodex]]/[[Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall]] 1987, ISBN 3-926520-00-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie: [http://badeseen.hlug.de/badegewaesser/vogelsbergkreis/nidda-stausee.html &amp;#039;&amp;#039;Nidda-Stausee&amp;#039;&amp;#039;]. In: Badeseen in Hessen, abgerufen am 13. Mai 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.wasserverband-nidda.eu/ Website des Wasserverbandes Nidda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staudamm in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schotten (Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Nidda|SNiddastausee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Unteren Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schotten, Stadt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mateus2019</name></author>
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