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	<title>Nicov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>91.44.159.8: typo</title>
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		<updated>2020-02-13T18:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde. Zur Ortslage siehe [[Plánice]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Nicov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Sin escudo.svg|111px|Wappen von ????]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Prachatice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1378&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/529893/Nicov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 896&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 529893&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 384 73&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Vimperk]] – [[Kašperské Hory]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 4&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jitka Čiefová &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Nicov 33&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 384 73 Stachy&lt;br /&gt;
| Website            = www.nicov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/07/05/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/36/47/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicov, Prachatice District (2).jpg|mini|Kirche des hl. Martin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicov, dům u hřbitova.JPG|mini|Barockes Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Nitzau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt 13 Kilometer südöstlich von [[Sušice]] und gehört zum [[Okres Prachatice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Nicov befindet sich auf einer Wasserscheide am Fuße des Královský kámen (&amp;#039;&amp;#039;Königsstein&amp;#039;&amp;#039;, 1058&amp;amp;nbsp;m) im östlichen Teil des [[Böhmerwald]]es. In Nicov entspringen der nach Westen fließende [[Zlatý potok (Losenice)|Zlatý potok]] &amp;#039;&amp;#039;(Goldbach)&amp;#039;&amp;#039; und der in die Gegenrichtung verlaufende Horský potok. Nordöstlich erhebt sich der Javorník (&amp;#039;&amp;#039;Ahornberg&amp;#039;&amp;#039;, 1065&amp;amp;nbsp;m), im Süden die Popelná hora (&amp;#039;&amp;#039;Aschenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1095&amp;amp;nbsp;m) und der Valy (1010&amp;amp;nbsp;m). Durch den Ort führt die Straße II/145 zwischen [[Stachy]] und [[Kašperské Hory]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Pohorsko]] im Norden, Javorník im Nordosten, Šebestov und Úbislav im Osten, Chalupy, Jáchymov und [[Stachy]] im Südosten, [[Studenec (Nicov)|Studenec]] im Süden, [[Popelná]] im Südwesten, Červená und Bajerov im Westen sowie [[Řetenice (Nicov)|Řetenice]] und [[Kašperské Hory]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nicov wurde im 13. Jahrhundert an der [[Goldener Steig|Guldenen Straß]] auf dem Pass unterhalb des Königssteines gegründet und ist seit 1295 urkundlich nachweisbar. Besitzer des Ortes und der Kirche war zu dieser Zeit das [[Kloster Ostrov|Benediktinerkloster Insula]]. Der Name leitet sich vermutlich von „Nitzens Hof“ ab; „Nitz“ ist hierbei eine Verkleinerungsform von Niklaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhm&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Böhmerwald Grenzenlos. Bayerischer Wald – Šumava – Mühlviertel&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Ohetaler Verlag, Riedlhütte 2007, ISBN 3-937067-58-2, S.&amp;amp;nbsp;64&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1365 war Nitzau Pfarrort. Nach der Zerstörung des Klosters durch die [[Hussiten]] wurde Nicov im Jahre 1420 der [[Burg Kašperk|Burgherrschaft Karlsberg]] zugeschlagen. Während der Hussitenkriege erlosch auch die Pfarre, die Kirche kam als Filiale zur Pfarre [[Kašperské Hory|Bergreichenstein]]. Im Zuge des Verkaufs der Herrschaft Karlsberg gelangte das Dorf 1584 an die Königsstadt Bergreichenstein. 1787 wurde in der Kirche wieder ein Lokalist eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1838 bestand &amp;#039;&amp;#039;Nitzau&amp;#039;&amp;#039; aus 20 Häusern mit 171 Einwohnern. Unter städtischem Patronat standen die Schule und die Lokalkirche St. Martin, wobei letztere Relegionsfonds-Benefizium erhielt. Nitzau bildete den Pfarrort für [[Řetenice (Nicov)|Jettenitz]], [[Mílov|Millau]], [[Studenec (Nicov)|Brunn- und Stüberhäuser]], [[Popelná|Reckerberg]], Pflanzkermühle (&amp;#039;&amp;#039;Planský Mlýn&amp;#039;&amp;#039;), Baierhof (&amp;#039;&amp;#039;Bajerov&amp;#039;&amp;#039;), Ranklau (&amp;#039;&amp;#039;Ranklov&amp;#039;&amp;#039;) und einen Teil des [[Künisches Gebirge|Waldhwodzer]] Gerichtes [[Stachy|Stachau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 8, Prachiner Kreis&amp;#039;&amp;#039;, 1840, S. 271–272&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Nitzau zum Dominium Bergreichenstein untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Patrimonialherrschaft]]en bildete &amp;#039;&amp;#039;Nitzau&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Nicov&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 mit den Ortsteilen Höllenhof, Brunn, Reckerberg und Millau eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Bergreichenstein. Ab 1868 gehörte Nitzau zum [[Bezirk Schüttenhofen]]. Im Jahr 1910 bestand der Ort Nitzau aus 27 Häusern mit 218 überwiegend deutschsprachigen Einwohnern. 1930 lebten in der Gemeinde 797 Menschen. 1938 fiel Nitzau durch das [[Münchner Abkommen]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Bergreichenstein]]. Im Jahre 1939 hatte die Gemeinde 894 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=bay_bergreichen.html|name=Landkreis Bergreichen (tschech. Kasperské Hory)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die mehrheitlich [[Deutsche Sprache|deutschsprachigen]] Einwohner von Nitzau [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Ihr Vermögen durch das [[Beneš-Dekrete|Beneš-Dekret]] Nr.&amp;amp;nbsp;108 [[Konfiskation|konfisziert]] und die katholische Ortskirche in der [[Geschichte der Tschechoslowakei#Die kommunistische Ära 1948–1989|Tschechoslowakei]] [[Enteignung|enteignet]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Schickel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung der Deutschen. Geschichte, Hintergründe, Bewertungen.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. MUT, Asendorf 1987, ISBN 3-89182-014-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1949 wurde die Gemeinde dem neugebildeten Okres Vimperk zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform von 1960 kam Nicov zum [[Okres Prachatice]] und wurde nach [[Stachy]] eingemeindet. Seit dem 1. Januar 1993 besteht die Gemeinde Nicov wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nicov besteht aus den Ortsteilen Nicov &amp;#039;&amp;#039;(Nitzau)&amp;#039;&amp;#039;, [[Řetenice (Nicov)|Řetenice]] &amp;#039;&amp;#039;(Jettenitz)&amp;#039;&amp;#039;, [[Popelná]] &amp;#039;&amp;#039;(Reckerberg)&amp;#039;&amp;#039; und [[Studenec (Nicov)|Studenec]] &amp;#039;&amp;#039;(Brunn)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/529893/Obec-Nicov&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundsiedlungseinheiten sind [[Mílov]] &amp;#039;&amp;#039;(Millau)&amp;#039;&amp;#039;, Nicov, Popelná, Řetenice und Studenec.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/529893/Obec-Nicov&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Nicov gehören außerdem die [[Einschicht]]en Frejd (&amp;#039;&amp;#039;Freid&amp;#039;&amp;#039;), Kačerov, Peklo &amp;#039;&amp;#039;(Höllhof)&amp;#039;&amp;#039;, Plánský Mlýn &amp;#039;&amp;#039;(Plansker Mühle)&amp;#039;&amp;#039; und Ždánov &amp;#039;&amp;#039;(Zosumer Heger)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Milov, Nicov, Řetenice u Stach und Studenec u Stach.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/529893/Obec-Nicov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Kirche St. Martin, erbaut in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ist das höchstgelegene romanische Gotteshaus in Tschechien&lt;br /&gt;
* Friedhof mit geschmiedeten Grabkreuzen&lt;br /&gt;
* Hahnenkreuz – ein 5&amp;amp;nbsp;m hohes, mit Blech verziertes Kreuz, das die Werkzeuge der Marterung Christi darstellt. Auf seiner Spitze befindet sich eine Uhr, deren Zeiger drei Uhr anzeigen; auf ihr sitzt ein Hahn. Das Kreuz spielt damit auf die Verleugnung Jesu durch Petrus an. Das Original aus dem Jahr 1890 wurde 1960 von Vandalen zerstört, das heutige Kreuz ist eine Kopie.&lt;br /&gt;
* Bei Popelná befinden sich in 1005&amp;amp;nbsp;m Höhe die Reste der [[Kelten|keltischen]] [[Burgstall|Burgstätte]] [[Obří hrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Riesenschloss)&amp;#039;&amp;#039;, die gleichfalls die höchstgelegene ihrer Art in Tschechien ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Winter (Schriftsteller)|Karl Winter]] (1908–1977), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nicov}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nicov.cz/index.php?nid=2326&amp;amp;lid=cs&amp;amp;oid=1704585 Geschichte von Nicov]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasanctimartini.eu/cgi-bin/via/index.cgi?view=ck&amp;amp;tID=320&amp;amp;nID=83632&amp;amp;nyelv=en Nitzov/Nitzau] auf www.viasanctimartini.eu&lt;br /&gt;
* [http://www.labertal.com/partner/okogespr2001/nitzau/nitzau2001.html Beschreibung der Kirche in Nicov]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Prachatice }}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nicov}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4254790-8|VIAF=235131052}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicov| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.44.159.8</name></author>
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