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	<title>Nicola Bombacci - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Perrak: Linkfix</title>
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		<updated>2025-05-22T01:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nicola Bombacci.jpg|mini|hochkant|Nicola Bombacci]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicola Bombacci&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1879]] in [[Civitella di Romagna]]; † [[28. April]] [[1945]] in [[Dongo (Lombardei)|Dongo]]) war ein [[italien]]ischer [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Anfänge ===&lt;br /&gt;
Nicola Bombacci wurde in Civitella di Romagna in der [[Provinz Forlì-Cesena]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Enzo Santarelli, &amp;#039;&amp;#039;Nicola Bombacci&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Dizionario biografico degli italiani&amp;#039;&amp;#039;, vol. XI, 1969, &amp;#039;&amp;#039;ad nomen&amp;#039;&amp;#039;; Luciano Casali, &amp;#039;&amp;#039;Nicola Bombacci&amp;#039;&amp;#039;, in Tommaso Detti, Franco Andreucci (cur.), &amp;#039;&amp;#039;Il movimento operaio italiano. Dizionario biografico (1853-1943)&amp;#039;&amp;#039;, Roma, Editori Riuniti, 1975, vol. I, &amp;#039;&amp;#039;ad nomen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte kurzzeitig das [[Priesterseminar]], wurde dann jedoch Grund- und Volksschullehrer. Während seiner Zeit als Lehrer lernte er Ende 1906 den späteren italienischen Ministerpräsidenten [[Benito Mussolini]] kennen, der damals ebenfalls Schullehrer war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Bombacci in der italienischen [[Gewerkschaftsbewegung]] aktiv und war in [[Crema (Lombardei)|Crema]], [[Piacenza]] und [[Cesena]] tätig. 1911 wurde als Mitglied in den Nationalrat (Consiglio Nazionale) der [[Confederazione Generale del Lavoro]] (CGdL), eine der großen italienischen Gewerkschaften, gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Sozialist (1914–1920) ===&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] begann in [[Modena]] seine Karriere als unbestrittener Führer des politischen [[Sozialismus]] auf lokaler Ebene; Mussolini nannte ihn damals „Il Kaiser di Modena“ („Der Kaiser von Modena“). Während der [[Balkankriege]] und der [[Russische Revolution|Russischen Revolution]] war er zeitweilig Sekretär der Italienischen Arbeiterkammer (Camera del Lavoro), Sekretär der Sozialistischen Föderation der [[Provinz Modena]] (Federazione socialista provinciale modenese) und Herausgeber der sozialistischen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Il Domani (Zeitung)|Il Domani]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1917 wurde Bombacci Mitglied des Vorstands (Direzione) und stellvertretender Sekretär (Vicesegretario) der [[Partito Socialista Italiano|Sozialistischen Partei Italiens]] (Partito Socialista Italiano; PSI). Gemeinsam mit dem Parteisekretär [[Costantino Lazzari]] war er an der Ausarbeitung der später berühmt gewordenen Rundschreiben, die an die verschiedenen Parteiverbände und an [[Giacinto Menotti Serrati]], den Direktor der sozialistischen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Avanti! (Zeitung)|Avanti!]]&amp;#039;&amp;#039;, gesendet wurden, beteiligt; diese Rundschreiben hatten die Aufgabe, die Arbeiterbewegung vollständig für den Sozialismus zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verhaftung von Lazzari im Januar 1918 und von Serrati im Mai 1918 verblieb er praktisch als Einziger in der Parteiführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Serge Noiret, &amp;#039;&amp;#039;Riformisti e massimalisti in lotta per il controllo del PSI, 1917-1918&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Italia Contemporanea&amp;quot;, n. 190, März 1993, S. 65–103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bombacci selbst war im Januar 1918 ebenfalls wegen „[[Defätismus]]“ verhaftet worden, war jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Am 31. Oktober 1918 wurde er erneut verhaftet, am 20. November 1918 jedoch wieder freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treccani.it/enciclopedia/nicolo-bombacci_(Dizionario-Biografico)/ Nicolo Bombacci in Dizionario Biografico], Treccani (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bombacci war Befürworter einer stark anti-reformistischen Politik. Der italienische Sozialismus sollte nach seiner Auffassung „zentralistisch“ und „vertikal organisiert“ geführt werden. Die Provinzverbände der Partei und die [[Gruppo Parlamentare Socialista]] (GPS) sollten direkt der Parteiführung der PSI unterstellt sein; mit der Parteiführung sollten auch die Gewerkschaftsvereinigungen und die roten Kooperativen direkt verbunden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Serge Noiret, &amp;#039;&amp;#039;Il partito di massa massimalista dal PSI al PCd&amp;#039;I, 1917-1924: la scalata alle istituzioni democratiche&amp;#039;&amp;#039;, in: Fabio Grassi Orsini, Gaetano Quagliariello (cur.), &amp;#039;&amp;#039;Il Partito politico dalla grande guerra al fascismo. Crisi della rappresentanza e riforma dello Stato nell&amp;#039;età dei sistemi politici di massa (1918-1925)&amp;#039;&amp;#039;, Bologna, Il Mulino, 1996, S. 909–965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1919 gab er gemeinsam mit Serrati, Gennari und Salvadori das Parteiprogramm der „Frazione [[Maximalismus|massimalista]]“, der Siegerfraktion beim XVI. Nationalen Kongress der Sozialistischen Partei Italiens (XVI Congresso Nazionale del Partito Socialista Italiano) vom 5.–8. Oktober 1919 in [[Bologna]], heraus, die die bolschewistische [[Oktoberrevolution]] auf Italien übertragen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Serge Noiret, &amp;#039;&amp;#039;Il PSI e le elezioni del 1919. La nuova legge elettorale. La conquista del Gruppo parlamentare socialista da parte dei massimalisti&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Storia Contemporanea&amp;quot;, a. XV, n. 6, 1984, S. 1093–1146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Oktober 1919 wurde er zum Parteivorsitzenden (Parteisekretär) der [[Sozialistische Partei Italiens|Sozialistischen Partei Italiens]] (PSI) gewählt. Im folgenden Monat, bei den ersten allgemeinen Nachkriegswahlen in Italien am 16. November 1919, wurde er mit 32,3 Prozent der Stimmen Sieger vor dem Kandidaten der [[Partito Popolare Italiano (1919)|Partito Popolare Italiano]] (PPI) und wurde [[Abgeordneter]] des [[Camera dei deputati|Abgeordnetenhauses des Königreichs Italien]] (Camera dei deputati del Regno d&amp;#039;Italia). Er erhielt im Wahlkreis Bologna mehr als 100.000 Stimmen und wurde eine der mächtigsten und bekanntesten Figuren des „maximalistischen Sozialismus“ im [[Biennio rosso]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nachdem er das Parteisekretariat der PSI bereits während eines Großteils des Jahres 1918 kontrolliert hatte, war Bombacci von 11. Oktober 1919 bis 25. Februar 1920 Parteisekretär. Dann trat er von diesem Amt zurück, das er an Egidio Gennari übergab, um sich darauf zu konzentrieren, den Parlamentssitz in [[Montecitorio]] zu behalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1920 legte er den Entwurf für eine „[[Sowjet|Räte-Verfassung]]“ in Italien nach sowjetischem Vorbild vor&amp;lt;ref&amp;gt;Sezione Socialista di Pistoia, &amp;#039;&amp;#039;Per la costituzione dei Soviet. Relazione presentata al Congresso Nazionale da Nicola Bombacci&amp;#039;&amp;#039;, Pistoia, Tipografia F.lli Cialdini, 1920.  Der Plan wurde auch ins Spanische übersetzt und, ebenfalls im Jahr 1920, in [[Buenos Aires]] veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zwar wenig Zustimmung und viel Kritik auslöste, jedoch immerhin dazu beitrug, eine theoretische Debatte darüber in der Parteipresse anzustoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nichtannahme seines Vorschlags einer Räte-Verfassung veranlasste Bombacci am 25. Februar 1920, das Amt des Parteisekretärs der PSI abzugeben und an [[Egidio Gennari]] zu übertragen. Im April 1920 war er der erste italienische Sozialist, der in [[Kopenhagen]] mit Vertretern der [[Bolschewiki]] zusammentraf.&amp;lt;ref&amp;gt;Serge Noiret, &amp;#039;&amp;#039;Le origini della ripresa delle relazioni tra Roma e Mosca. Idealismo massimalista e realismo bolscevico: la missione Bombacci-Cabrini a Copenaghen nell&amp;#039;aprile 1920&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Storia Contemporanea&amp;quot;, a. XIX, n. 5, Oktober 1988, S. 797–850.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1920 war er Mitglied der italienischen Delegation, die in die [[Sowjetunion]] reiste, um am Kongress der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1920 war er gemeinsam mit [[Antonio Gramsci]], [[Amadeo Bordiga]], Egidio Gennari und [[Antonio Graziadei]] Gründer der kommunistischen Fraktion (Frazione comunista) der PSI; gleichzeitig war er Direktor der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Il Comunista&amp;#039;&amp;#039;. Beim XVII. Kongress der Sozialistischen Partei Italiens (XVII Congresso del Partito Socialista Italiano) vom 15.–21. Januar 1921 in [[Livorno]] votierte er maßgeblich für eine Abspaltung und wurde somit einer der Gründerväter der [[Partito Comunista Italiano|Kommunistischen Partei von Italien]] (Partito Comunista d&amp;#039;Italia), Sektion Italien der [[Kommunistische Internationale|Dritten Internationale]] (Sezione Italiana della III Internazionale; PCd&amp;#039;I), wo er Mitglied des Zentralkomitees (Comitato Centrale) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Kommunist (1920–1927)  ===&lt;br /&gt;
Bombacci war einer der Gründer und Mitglied des Zentralkomitees der [[Partito Comunista Italiano|Kommunistischen Partei Italiens]] im Jahre 1921. Bei den italienischen Parlamentswahlen im Frühjahr 1921 wurde er als Abgeordneter für den Wahlkreis [[Triest]] erneut in die Abgeordnetenkammer (XXVI Legislatur) wiedergewählt. Bombacci, der in der Partei zu keiner klaren politischen Linie fand, fühlte sich innerhalb der Gruppe des &amp;#039;&amp;#039;[[L’Ordine Nuovo]]&amp;#039;&amp;#039; um Antonio Gramsci, [[Palmiro Togliatti]], [[Umberto Terracin]] und [[Angelo Tasca]] bald isoliert. Er schloss sich mit [[Francesco Misiano]] dem rechten Flügel der Kommunistischen Partei Italiens (PCd&amp;#039;I) an und befürwortete eine Annäherung mit den Maximalisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Serge Noiret, &amp;#039;&amp;#039;Massimalismo e crisi dello stato liberale. Nicola Bombacci (1879-1924)&amp;#039;&amp;#039;, Milano, Franco Angeli, 1992, cap. IV.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1923 erreichte der parteiinterne Streit auch die oberen Ränge der kommunistischen Sowjets, als das Exekutivkomitee der PCd&amp;#039;I ohne Rücksprache beschloss, aus der Kommunistischen Internationale auszutreten. Bombacci, jetzt Vorsitzender der Gruppo Parlamentare Comunista, wurde beschuldigt, am 30. November 1923 in einer Rede vor der Abgeordnetenkammer, einen Hinweis auf eine mögliche Vereinigung der beiden Revolutionen, der bolschewistischen und der faschistischen Revolution, gegeben zu haben. Bombacci hatte jedoch lediglich, auf Empfehlung des russischen Botschafters in Italien, Jordanskij, einen italienisch-russischen Wirtschaftsvertrag vorgeschlagen, wie er von der russischen Regierung im [[Kreml]] gewünscht worden war. Bombacci wurde schließlich, ausgehend vom Zentralkomitee der Partei, parteiintern gestürzt, von der Parteiführung entfernt und 1923 aus von der Partei ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1924 wurde Bombacci, nachdem er 1924 wieder in die Partei aufgenommen worden war, nach [[Moskau]] gerufen, wo er die italienische Delegation bei den Beisetzungsfeierlichkeiten anlässlich des Todes von [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] vertrat. [[Grigori Jewsejewitsch Sinowjew]], ein enger Weggefährte Lenins, sprach sich für eine Reintegration der PCd&amp;#039;I, welche in jenen Monaten durch eine Verhaftungswelle der faschistischen Regierung unter Mussolini erheblich dezimiert worden war, in die Kommunistische Internationale aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Italien begann Bombacci für die russische Botschaft in [[Rom]] zu arbeiten. Er war als Handelsattaché jetzt als Diplomat in sowjetischen Diensten tätig. 1925 gründete er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Italo-Russa&amp;#039;&amp;#039; und ein Import-Exportunternehmen gleichen Namens; beide Projekte waren jedoch nur von kurzer Dauer. Seine Ablösung und Entfernung von der kommunistischen Partei wurde in der Folgezeit immer deutlicher. Im Jahre 1927 beschlossen die Parteifunktionäre im Ausland seinen endgültigen Ausschluss aus der Partei. In einer Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[L’Unità]]&amp;#039;&amp;#039; hieß es lapidar: „Nicola Bombacci è espulso dal partito comunista d&amp;#039;Italia per indegnità politica“.&amp;lt;ref&amp;gt;„Nicola Bombacci wurde wegen politischer Unwürdigkeit aus der Kommunistischen Partei Italiens ausgeschlossen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken im italienischen Faschismus ===&lt;br /&gt;
In den „Jahren des Schweigens“&amp;lt;ref&amp;gt;Guglielmo Salotti: &amp;#039;&amp;#039;Nicola Bombacci. Da Mosca a Salò&amp;#039;&amp;#039;. Rom 1986, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; lebte Bombacci mit seiner Familie weiterhin in Rom, während die Zusammenarbeit mit der sowjetischen Botschaft nicht über 1930 hinaus gedauert zu haben scheint. Die wirtschaftlichen Bedürfnisse und der gesundheitliche Zustand des Kindes Wladimir, für den eine kostspielige Behandlung erforderlich war, brachte ihn dazu, um Hilfe von Führern des faschistischen Regimes zu ersuchen: [[Leandro Arpinati]], [[Dino Grandi]], [[Edmondo Rossoni]] und vor allem [[Benito Mussolini]], mit dem er in der Giolitti-Zeit politische Beziehungen gepflegt hatte. Der „Duce“ gab Bombacci einige Geldzuschüsse für die Pflege seines Sohnes und besorgte ihm eine Arbeitsstelle am Institut für Lehrfilme des Völkerbundes in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;Serge Noiret: &amp;#039;&amp;#039;Per una biografia di Nicola Bombacci: contributo allo studio del periodo 1924-1936&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Società e storia&amp;#039;&amp;#039;, 25 (1984) S. 591–631.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 wandte sich Bombacci mehr und mehr dem [[Italienischer Faschismus|Faschismus]] zu, so dass man von 1935 an von einer wirklichen Mitgliedschaft sprechen kann. Mussolini erlaubte ihm zu Beginn des Jahres 1936, &amp;#039;&amp;#039;La Verità&amp;#039;&amp;#039; zu gründen, ein politisches Magazin zu den Positionen des Regimes, das, abgesehen von einigen wenigen Unterbrechungen durch die Opposition der „unnachgiebigen Faschisten“ [[Roberto Farinacci|Farinacci]] und [[Achille Starace|Starace]], bis zum Juli 1943 erschien. Hierbei arbeiteten mehrere andere Ex-Sozialisten wie [[Alberto Malatesta|Alberto]] und [[Mario Malatesta]], [[Ezio Riboldi]], [[Arturo Labriola]], [[Walter Mocchi]] sowie [[John Bitelli]] und [[Renato Angelo Kinn]] mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Patricia Chiantera-Stutte, Andrea Guiso: &amp;#039;&amp;#039;Fascismo e bolscevismo in una rivista di confine: &amp;quot;La Verità&amp;quot; di Nicola Bombacci (1936-1943)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ventunesimo secolo&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang II, März 2003, S. 145–170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicola Bombacci half Mussolini gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], die kurzlebige [[Italienische Sozialrepublik]] in Norditalien einzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Gilbert, Robert K. Nilsson: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Modern Italy&amp;#039;&amp;#039;. Scarecrow Press, 2007, ISBN 978-0-8108-6428-3, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Mussolinis Einfluss auf die Bevölkerung, insbesondere die Arbeiterschaft schwand, setzte er Bombacci ein, um etwa eine Verstaatlichung der Industrie zu fordern. Unter dem Einfluss von Bombacci, der auch ein Freund [[Lenin]]s war, erklärte – so [[Karl Mittermaier (Autor)|Karl Mittermaier]] in der [[Die Zeit|Zeit]] – Mussolini, der Faschismus von Salò sei, abgesehen von der [[Sowjetunion]], das einzige tatsächlich real existierende sozialistische System auf der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Mittermaier: [https://www.zeit.de/1993/36/die-600-tage-von-salo/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Die 600 Tage von Salò.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 3. September 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde er zusammen mit Mussolini, dessen Geliebter [[Clara Petacci]] und weiteren Faschisten von [[Partisan]]en der [[Resistenza]] festgenommen und kurz darauf von einem Exekutionskommando unter dem Befehl des Widerstandskämpfers [[Walter Audisio]] erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Francesco M. Biscione|ID=walter-audisio_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Audisio, Walter|Band=34|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leichen wurden später kopfüber aufgehängt am [[Piazzale Loreto]] in Mailand öffentlich zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Il mio pensiero sul bolscevismo.&amp;#039;&amp;#039; La Verità, Roma 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I contadini nella Russia di Stalin.&amp;#039;&amp;#039; Novissima, Roma 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paradiso o inferno? Vita quotidiana nell&amp;#039;U.R.S.S.&amp;#039;&amp;#039; La Verità, Roma 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I contadini nell&amp;#039;Italia di Mussolini.&amp;#039;&amp;#039; Roma 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dove va la Russia? (Dal comunismo al panslavismo).&amp;#039;&amp;#039; Minerva, Padova 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Questo è il comunismo.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni popolari, Venezia 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Guglielmo Salotti: &amp;#039;&amp;#039;Nicola Bombacci da Mosca a Salò.&amp;#039;&amp;#039; (ital.), Bonacci 1986, ISBN 978-88-7573-103-8 (Neuaufl. Ugo Mursia Editore 2008)&lt;br /&gt;
* [[Arrigo Petacco]]: &amp;#039;&amp;#039;Il comunista in camicia nera: Nicola Bombacci, tra Lenin e Mussolini (Le scie).&amp;#039;&amp;#039; (ital.), A. Mondadori 1996 (1. Aufl.), ISBN 978-88-04-40305-0&lt;br /&gt;
* Claudio Cabona: &amp;#039;&amp;#039;Nicola Bombacci. Storia e ideologia di un rivoluzionario fascio-comunista.&amp;#039;&amp;#039; (ital.), Liberodiscrivere 2012, ISBN 978-88-7388-388-3&lt;br /&gt;
* Daniele Dell&amp;#039;Orco: &amp;#039;&amp;#039;Nicola Bombacci, tra Lenin e Mussolini.&amp;#039;&amp;#039; (ital.), Historica 2012, ISBN 978-88-96656-57-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119477718|LCCN=n84060549|VIAF=121910815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bombacci, Nicola}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PCI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Partito Socialista Italiano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des italienischen Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Königreich Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bombacci, Nicola&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer sozialistischer, kommunistischer, später faschistischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Civitella di Romagna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dongo (Lombardei)|Dongo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perrak</name></author>
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