<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nico_H%C3%BCbner</id>
	<title>Nico Hübner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nico_H%C3%BCbner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nico_H%C3%BCbner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T09:21:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nico_H%C3%BCbner&amp;diff=1125897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pallaskatz1 am 20. Dezember 2025 um 19:10 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nico_H%C3%BCbner&amp;diff=1125897&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-20T19:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Hübner, Nico-Bild-12930-1.jpg|mini|Porträt Nico Hübners auf einem Solidaritätsplakat der [[Junge Union|Jungen Union]], 1978]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nico Hübner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seit 1988 &amp;#039;&amp;#039;Naphtalie Hübner&amp;#039;&amp;#039;) (* [[5. Februar]] [[1955]] in [[Berlin]]) war in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ein Regimekritiker und [[Kriegsdienstverweigerung|Wehrdienstverweigerer]]. Weil er sich dabei auf den [[Viermächte-Status|entmilitarisierten Status von Berlin]] berief, erregte sein Fall Aufsehen. SED-Generalsekretär [[Erich Honecker]] zeichnete den Prozessvorschlag des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] persönlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Jugend ===&lt;br /&gt;
Sein Vater, Erwin Hübner (1902–1959), war Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschland]] (SED) und wissenschaftlicher Mitarbeiter der SED-[[Parteihochschule „Karl Marx“]]. Seine Urne wurde in der Grabanlage „Pergolenweg“ der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt. Nico Hübners Mutter, Lilo Hübner, geb. Erbstößer, war ebenfalls SED-Mitglied und arbeitete im &amp;#039;&amp;#039;[[Staatliches Komitee für Rundfunk|Staatlichen Rundfunkkomitee]] der DDR&amp;#039;&amp;#039; als leitende Redakteurin beim Kinderfunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hübner geriet auf der Oberschule in Konflikt mit dem [[Marxismus-Leninismus]] in Lesart der SED. 1971 trat er aus der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]] (FDJ) aus, woraufhin er von der Schule geworfen wurde. Er fand Kontakt zu christlichen Kreisen, wurde in ein Erziehungsheim in Mecklenburg eingewiesen, aus dem er nach daheim flüchtete. Im Dezember 1972 wurde Hübner in den [[Geschlossener Jugendwerkhof Torgau|geschlossenen Jugendwerkhof Torgau]] eingewiesen, um „sozialistisch erzogen“ zu werden. Aus dem Werkhof wurde er nach Erreichen der [[Volljährigkeit]] entlassen. Anschließend erhielt er weder Bildung noch Arbeit. Die Teilnahme an einem Hebräischkursus an der Berliner [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]], Sektion Theologie, wurde ihm verweigert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jugend im geteilten Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Offenburger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. September 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 verweigerte er erstmals den Wehrdienst in der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der DDR. Dass er daraufhin nicht verhaftet wurde, schrieb er seiner Stiefmutter zu, die Staatsanwältin war. Den DDR-Behörden war er seitdem verdächtig. Als er Freunde zu einem Treffen einlud, um über die Unterstützung eines verhafteten Jugendlichen zu sprechen, wurde ein Verfahren wegen staatsfeindlicher Hetze gegen ihn eingeleitet. Auch dieses Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1979/46/dafuer-habe-ich-gesessen &amp;#039;&amp;#039;„Dafür habe ich gesessen“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 46/1979&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrdienstverweigerung ===&lt;br /&gt;
Später jobbte er als [[Komparse]] am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater Berlin]] und wurde Mitglied der [[Evangelische Studierendengemeinde|Evangelischen Studentengemeinde]]. Im Frühjahr 1977 stellte er einen Ausreiseantrag in die [[Westdeutschland|Bundesrepublik]]. Als das Wehrkreiskommando der Nationalen Volksarmee ihn im Februar 1978 zur Musterung für den Wehrdienst vorlud, verweigerte er. Er erklärte, der [[Berlin-Frage|entmilitarisierte Status Berlins]], der von den Alliierten 1945 beschlossen und im [[Viermächteabkommen über Berlin]] 1971 bestätigt worden sei, gelte auch für den Ostteil der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdr&amp;quot;&amp;gt;[https://www.mdr.de/damals/archiv/artikel75668.html Damals im Osten: Der Wehrdienstverweigerer Nico Hübner wird verurteilt.] Mitteldeutscher Rundfunk; abgerufen am 1. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bezog sich dabei auf das Verbot der Militarisierung nach dem [[Kontrollratsgesetz]] Nr.&amp;amp;nbsp;43. Das Gesetz wurde jedoch nur in den Westsektoren der Stadt durchgesetzt, während die DDR ihr [[Wehrpflicht in Deutschland#Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)|Wehrpflichtgesetz]] auch im Ostteil Berlins anwandte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rede des Regierenden Bürgermeisters [[Dietrich Stobbe]]. In: Abgeordnetenhaus von Berlin, &amp;#039;&amp;#039;Plenarprotokoll&amp;#039;&amp;#039;, Sitzung 80, Heft 7/80, Band IV/V, 6. April 1978, S. 3474–3476, hier S. 3476; [https://digital.zlb.de/viewer/image/15975513_1978_1979/272/ zlb.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 14. März 1978 erhielt Hübner eine Vorladung auf das Volkspolizeirevier&amp;amp;nbsp;69 in Prenzlauer Berg. Als er die Frage, ob er sich weiterhin weigere, den Wehrdienst in der DDR-Armee abzuleisten, bejahte, wurde er verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Obst: {{Webarchiv |url=http://www.berliner-mauer.de/biografische-notizen-nico-huebner.html |text=Nico Hübner: Biografische Notizen. |wayback=20140316214313  }} berliner-mauer.de, September 1979&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hübner stand in Kontakt mit der [[West-Berlin]]er &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgruppe für Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;, einer Abspaltung der [[Internationale Gesellschaft für Menschenrechte|Gesellschaft für Menschenrechte]], die ihn unterstützte und der er Material zur Veröffentlichung in westlichen Medien zusandte. Am 30. März 1978 veröffentlichte die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039; einen Aufsatz Hübners, in dem er sich gegen das [[Politisches System|politische System]] der DDR wandte: „Kommunistische Gesellschaftstheorien, wenn sie in der DDR durchgesetzt werden sollen, lassen immer mehr oder weniger diktatorische Regime entstehen. Regimegegner gehen also davon aus, daß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; die Regime kommunistischer Art nicht durch äußere Formen humanisiert werden können, wo die Freiheit eines jeden nur beschränkt wird durch die gleiche Freiheit aller.“ Zugleich kritisierte er, die Politik im Westen Deutschlands lehne es ab, „zur moralischen Stütze im anderen Teil Deutschlands zu werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. März 1978&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Der Fall fand in der Öffentlichkeit große Beachtung. Berlins [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierender Bürgermeister]] [[Dietrich Stobbe]] und das [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] forderten am 6. April 1978 einhellig die Freilassung Hübners. Die Berufung des Wehrdienstverweigerers auf den entmilitarisierten Status Berlins, so die Vertreter aller Fraktionen, sei rechtens.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetenhaus von Berlin, &amp;#039;&amp;#039;Plenarprotokoll&amp;#039;&amp;#039;, Sitzung 80, Heft 7/80, Band IV/V, 6. April 1978, Aktuelle Stunde, S. 3474–3476; [https://digital.zlb.de/viewer/image/15975513_1978_1979/270/ zlb.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verleger [[Axel Springer]] setzte sich in Briefen an Bundeskanzler [[Helmut Schmidt]], den CDU-Vorsitzenden [[Helmut Kohl]], US-Präsident [[Jimmy Carter]] und die [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] für ihn ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Staadt]], Tobias Voigt, [[Stefan Wolle]]: [https://books.google.de/books?id=yNs4exF2zJAC&amp;amp;pg=PA204&amp;amp;lpg=PA204&amp;amp;dq=Nico+Hübner+Jimmy+Carter&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=UweJiCmomT&amp;amp;sig=_F2VqWy1lno9AwBYshFnRXj3DRc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=8073Tp7NKY_BtAbv3OEF&amp;amp;ved=0CB8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Nico%20Hübner%20Jimmy%20Carter&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Feind-Bild Springer: ein Verlag und seine Gegner&amp;#039;&amp;#039;.] Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2009, ISBN 978-3-525-36381-2&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rudi Dutschke]], [[Marxismus|Marxist]] und Wortführer der [[Westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre|Studentenbewegung der 1960er Jahre]], drückte Hübner seine Solidarität aus und forderte ihn auf, sich geistig „nicht den Rücken brechen“ zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudi Dutschke]]: [https://archive.today/2013.09.09-083118/http://bahros-alternative.de/B/Bahro-Rudolf/1978-Solidaritaet/s086-Dutschke-Huebner.htm „… und geistig Dir nicht den Rücken brechen läßt“: An Nico Hübner.] 1. Mai 1978&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Junge Union]] sammelte Unterschriften für seine Freilassung; 10.000 Unterschriften kamen allein in [[Niedersachsen]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Obst: [https://www.berliner-mauer.de/biografische-notizen-nico-huebner Nico Hübner | Biografische Notizen], September 1979&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess, Haft, Abschiebung ===&lt;br /&gt;
Der Prozess gegen Hübner wurde vom Ministerium für Staatssicherheit gesteuert. SED-Generalsekretär Erich Honecker erhielt einen detaillierten Prozessvorschlag. Er zeichnete die Anklagepunkte gegen den Wehrdienstverweigerer persönlich ab. Zugleich bearbeitete er die dazugehörige Meldung der DDR-Nachrichtenagentur [[Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst]] (ADN). Der Prozess fand im Sommer 1978 unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt; die Zeugen wurden zu Stillschweigen verpflichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdr&amp;quot; /&amp;gt; Zentrales [[Beweismittel]] war ein Gutachten des im Ostteil Berlins ansässigen [[Institut für Internationale Politik und Wirtschaft|Instituts für Internationale Politik und Wirtschaft]] (IPW), das Hübner als „Verräter der sozialistischen Ideale“ brandmarkte und ihm „einen asozialen und kriminellen Lebenswandel“ unterstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Internationale Politik und Wirtschaft: Gutachten in der Strafsache gegen Niko Hübner, 29. Mai 1978. In: [https://www.youtube.com/watch?v=owYrDgZC-Zc Bespitzelt Springer! Ein Film von Tilman Jens.] Phoenix, 17. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. Juli 1978 wurde Hübner vom 1.&amp;amp;nbsp;Strafsenat des Stadtgerichts Berlin zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Nach der Urteilsbegründung hatte er die Wehrpflicht verletzt, Nachrichten gesammelt (§ 98 StGB [DDR]) und [[Kriegs- und Boykotthetze|staatsfeindliche Hetze]] (§ 106 StGB [DDR]) betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chronik-der-mauer.de/index.php/de/Media/VideoPopup/field/audio_video/id/23967/oldAction/Detail/oldModule/Chronical/year/1978 Bericht über die Verurteilung von Rudolf Bahro und Nico Hübner.] RIAS Berlin, 7. Juli 1978; chronik-der-mauer.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-archiv.de/artikel/1823433.von-staatsfeindlichen-agenturen-zu-verbrechen-angestiftet.html &amp;#039;&amp;#039;Von staatsfeindlichen Agenturen zu Verbrechen angestiftet&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Juli 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; 13 Monate war Hübner Gefangener in der [[Justizvollzugsanstalt Bützow]]. Am 11. Oktober 1979 wurde er gleichzeitig mit [[Rudolf Bahro]] amnestiert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/chronik/145558/chronik-des-jahres-1979?_y=1979&amp;amp;_m=10&amp;amp;nid=146923#nid-146923 1979 in der DDR.] jugendopposition.de ([[Bundeszentrale für politische Bildung]] / [[Robert-Havemann-Gesellschaft]] e.&amp;amp;nbsp;V.); abgerufen am 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 18. Oktober 1979 von der DDR in den Westen abgeschoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdr&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jugend im geteilten Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Offenburger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. September 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine erste Frau und sein Sohn durften mit ihm ausreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben im Westen ===&lt;br /&gt;
Im Juni 1980 trat Hübner gemeinsam mit 30 ehemaligen DDR-Häftlingen, darunter der Ex-DDR-Schriftsteller [[Siegmar Faust]], in die [[Freie Demokratische Partei]] (FDP) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=14329033 |Titel=Parteien: Nico Hübner |Jahr=1980 |Nr=16 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jugend im geteilten Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Offenburger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. September 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort unterstützte er die Gründung der [[Junge Liberale|Jungen Liberalen]] und sprach im Bundestagswahlkampf 1980 auf FDP-Veranstaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=14320738 |Titel=FDP: Tamtam im Flohzirkus |Jahr=1980 |Nr=23 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jugend im geteilten Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Offenburger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. September 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hübner kritisierte die Forderung des [[JungdemokratInnen/Junge Linke|Jungdemokraten]]-Vorsitzenden [[Christoph Strässer]], die [[Staatsbürgerschaft der DDR|DDR-Staatsbürgerschaft]] anzuerkennen. „Stabilisierung eines diktatorischen Regimes auf deutschem Boden kann nicht Aufgabe liberaler Politik sein“, schrieb Hübner in der [[Berliner Morgenpost]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liberal sein heißt, die Freiheit auszubauen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. August 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hübner [[Konversion (Judentum)|konvertierte]] 1986 zum [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen Judentum]] und emigrierte 1988 nach [[Israel]], wo er den Grundwehrdienst in den [[Israelische Verteidigungsstreitkräfte|Israelischen Streitkräften]] ableistete. Er nahm den Namen Naftali Hübner an, arbeitete als Bauhandwerker und besuchte nebenher eine Rabbinerschule.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Buder: [https://books.google.de/books?id=GrRAE6Xsrl4C&amp;amp;pg=PA113&amp;amp;lpg=PA113&amp;amp;dq=%22Nico+Hübner%22+%22Arbeitsgruppe+für+Menschenrechte%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=vnSJ4AvyPx&amp;amp;sig=so37FEgTwQ5th_JK2-BVtKQ3Plc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=nzD3TtmNF8XcsgaMssDlDw&amp;amp;ved=0CEEQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Nico%20Hübner%22%20%22Arbeitsgruppe%20für%20Menschenrechte%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Was macht eigentlich Niko Hübner&amp;#039;&amp;#039;.] In: Monika Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was macht eigentlich&amp;amp;nbsp;…? 100 DDR-Prominente heute&amp;#039;&amp;#039;. Links Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-86153-064-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Sieben Jahre lebte er mit der [[Schriftsteller]]in [[Rachel Abraham]]&amp;lt;ref&amp;gt;P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland: {{Webarchiv |url=http://www.exilpen.de/Mitglieder/DA/abraham.html |text=Rachel Abraham |wayback=20151225075718  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen, später heiratete er in zweiter Ehe eine aus [[Sankt Petersburg]] stammende [[Germanistik|Germanistin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Buder: [https://books.google.de/books?id=GrRAE6Xsrl4C&amp;amp;pg=PA113&amp;amp;lpg=PA113&amp;amp;dq=%22Nico+Hübner%22+%22Arbeitsgruppe+für+Menschenrechte%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=vnSJ4AvyPx&amp;amp;sig=so37FEgTwQ5th_JK2-BVtKQ3Plc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=nzD3TtmNF8XcsgaMssDlDw&amp;amp;ved=0CEEQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Nico%20Hübner%22%20%22Arbeitsgruppe%20für%20Menschenrechte%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Was macht eigentlich Niko Hübner&amp;#039;&amp;#039;.] In: Monika Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was macht eigentlich&amp;amp;nbsp;…? 100 DDR-Prominente heute&amp;#039;&amp;#039;. Links Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-86153-064-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Hübner erhielt 1979 den &amp;#039;&amp;#039;Konrad-Adenauer-Freiheitspreis&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutschland-Stiftung]]. [[Bayern]]s [[Bayerischer Ministerpräsident|Ministerpräsident]] [[Franz Josef Strauß]] überreichte ihn in der [[Bayerische Staatskanzlei|Bayerischen Staatskanzlei]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muenchen.de/Rathaus/dir/stadtarchiv/chronik/2004/102004.html Oktober anno dazumal: Bemerkenswertes, Kurioses und Alltägliches aus der Münchner Stadtchronik.] Stadtarchiv München, 22. Oktober 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Springer: &amp;#039;&amp;#039; Bis Niko Hübner endlich aus dem Zuchthaus kam. Appelle und Telegramme&amp;#039;&amp;#039;. In: Axel Springer: &amp;#039;&amp;#039;Aus Sorge um Deutschland. Zeugnisse eines engagierten Berliners&amp;#039;&amp;#039;. Seewald Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-512-00572-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1275151507|VIAF=5866167082548458570002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hubner, Nico}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hübner, Nico&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hübner, Niko&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wehrdienstverweigerer in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
	</entry>
</feed>