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	<title>Nicky (Keyserling) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:03:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nicky_(Keyserling)&amp;diff=2404820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2019-10-30T20:11:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lovis Corinth - Eduard von Keyserling.jpg|miniatur|[[Lovis Corinth]]:&amp;lt;br/&amp;gt;Eduard Graf von Keyserling&amp;lt;br/&amp;gt;(1855–1918)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Erzählung von [[Eduard von Keyserling]], die 1918 in „Fischers Bibliothek zeitgenössischer Romane“ in Berlin erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 4, 1. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Text war bereits 1915 in S. Fischers „[[Neue Rundschau|Neuer Rundschau]]“ abgedruckt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sprengel, S. 775, 9. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;small&amp;gt;Eine Zahl in runden Klammern verweist auf die Seite in der Quelle.&amp;lt;/small&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit fünf Jahren schon ist Nicky in „glücklicher Ehe“&amp;lt;!--74,13u--&amp;gt; mit dem Baron Oskar von Reichel verheiratet. Oskar ist halbtags im Ministerium tätig.&amp;lt;!--75--&amp;gt; Eigentlich hat die Baronin Nicky von Reichel großes Glück gehabt. Aus kleinen, engen Verhältnissen hatte sie der stets verständnisvolle Gatte in seine Kreise emporgehoben. Trotz alledem – Nicky wartet immer noch auf etwas, so wie sie als Mädchen auf die Ehe gewartet hatte. Ein Kind möchte Nicky gern. Die Schwiegermama tröstet, Nicky habe ja Oskar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gatte begleitet seine junge Frau in ein kleines Bauernhaus in einem Bergdorfe&amp;lt;!--77,6u--&amp;gt; und reist wieder ab. Das Ministerium ruft. Dort in der Sommerfrische begegnet Nicky dem, worauf sie so lange Jahre gewartet hat. Zwischen ihr und dem berühmten Klaviervirtuosen Enrico Fanoni&amp;lt;!--81,8u--&amp;gt; aus Brasilien bahnt sich langsam, aber unaufhaltsam eine Liebe an, die in einem Kuss auf den Mund&amp;lt;!--110,18--&amp;gt; gipfelt. Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zieht Oskar ins Feld. Nicky trennt sich von Enrico und will als „Soldatenfrau“&amp;lt;!--112,20--&amp;gt; zu Oskar halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
*„Die Sprache ist dazu da, damit die Leute einander mißverstehn.“&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 91, 14. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form und Interpretation ==&lt;br /&gt;
Von Keyserling trägt seine ablehnende Haltung zum „blutigen Wahnsinn“&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 118, 10. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; Krieg in sehr zurückhaltender, indirekter Art unmissverständlich vor. Zum Beispiel lässt er eine steinalte Bäuerin sagen: „...die Männer sind alle fort; die kommen nicht wieder. [[Deutsch-Französischer Krieg|Damals]] kamen sie auch nicht wieder.“&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 120, 8. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Text zeichnet ein glaubhaftes Stimmungsbild der deutschen Kriegsbegeisterung im Spätsommer 1914&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 107, 3. Z.v.o., S. 111, 8. Z.v.u., S. 112, 19. Z.v.o. und S. 114, 10. Z.v.o. bis S. 117, 9. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; und verknüpft diese eindringlich via Stilmittel Wiederholung klar sichtbar mit der unterschwelligen Todesangst aller Betroffenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Sprengel&amp;lt;ref&amp;gt;Sprengel, S. 775, 7. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;  kommt in seiner knappen Inhaltsangabe dem Text nur mit feinem Spott – etwa nach dem Motto: Junge Soldatenfrau macht kehrt an der Heimatfront – bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendete Ausgabe ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Nicky.&amp;#039;&amp;#039; S. 71–120 in: &amp;#039;&amp;#039;Eduard von Keyserling: [[Im stillen Winkel]]. Nicky. Zwei Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-596-25354-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Peter Sprengel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1900–1918.&amp;#039;&amp;#039; München 2004, ISBN 3-406-52178-9&lt;br /&gt;
*[[Gero von Wilpert]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Weltliteratur. Deutsche Autoren A–Z.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2004, ISBN 3-520-83704-8, S. 331, rechte Spalte, 11. Z.v.o.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Eduard von Keyserling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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