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	<title>Nickkrankheit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nickkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicksyndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|zugriff=14. Dezember 2012|url=http://derstandard.at/1353209121188/Nicksyndrom-Der-Fluch-der-Kriebelmuecke-in-Norduganda|titel=Nicksyndrom: Der Fluch der Kriebelmücke in Norduganda|werk=[[derstandard.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;nodding disease&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;nodding syndrome&amp;#039;&amp;#039;) ist eine bisher wenig erforschte Erkrankung, die erstmals  in den 1960er Jahren im [[Sudan]] beschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Lacey: &amp;#039;&amp;#039;Nodding disease: mystery of southern Sudan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet Neurology]].&amp;#039;&amp;#039; 2003; 2(12), S. 714. {{DOI|10.1016/S1474-4422(03)00599-4}}. PMID 14649236.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine tödlich endende [[Neurologie|neurologische]] allmählich fortschreitende Erkrankung, die fast nur bei Kindern auftritt und psychische sowie physische [[Behinderung]] hervorruft. Die Betroffenen sind meist zwischen fünf und 15 Jahre alt, vereinzelt&amp;lt;ref name=&amp;quot;APA2012&amp;quot; /&amp;gt; sind Erwachsene betroffen. Derzeit ist das Ausbreitungsgebiet der Krankheit auf kleine Regionen in [[Südsudan]], [[Tansania]] und Nord-[[Uganda]] begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.irinnews.org/Report/85646/UGANDA-Nodding-disease-or-river-epilepsy|titel=UGANDA: Nodding disease or &amp;quot;river epilepsy&amp;quot;?|hrsg=IRIN Africa|zugriff=19. Oktober 2010|datum=10. August 2009|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CNN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://edition.cnn.com/video/#/video/world/2011/06/05/africa.dowell.nodding.disease.cnn?hpt=hp_mid|titel=&amp;quot;Nodding disease in East Africa&amp;quot;|hrsg=CNN|datum=5. Juni 2011|zugriff=5. April 2012|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon vor dem Auftreten im Südsudan war die Erkrankung im Jahr 1962 in abgelegenen Bergregionen Tansanias beschrieben worden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wadman&amp;quot;&amp;gt;Meredith Wadman: &amp;#039;&amp;#039;African outbreak stumps experts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; 2011;475(7355), S. 148–149. [[doi:10.1038/475148a]]. PMID 21753824&amp;lt;/ref&amp;gt; erst später wurden beide Krankheitsbilder als Ausdruck ein und derselben Erkrankung gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CNN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symptome der Nick-Krankheit sind sehr charakteristisch. Wenn ein Kind daran erkrankt, kommt es zum Wachstums- und Entwicklungsstillstand und mit der Zeit auch zur mentalen [[Geistige Behinderung|Retardierung]]. Der Name der Erkrankung ist auf die charakteristischen „Nickanfälle“ der Erkrankten zurückzuführen. Diese beginnen oft, wenn das Kind isst oder traditionelles Essen sieht, selten werden sie auch durch Kälte hervorgerufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harding&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/3133440.stm|titel=&amp;#039;Nodding disease&amp;#039; hits Sudan|autor=Andrew Harding|werk=BBC News|datum=23. September 2003|zugriff=5. April 2012|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anfälle treten jedoch nicht bei ungewohntem Essen wie etwa Schokolade oder nicht-traditionellen Speisen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;APA2012&amp;quot;&amp;gt;APA: [http://derstandard.at/1343744116401/Toedliche-Nick-Krankheit-erschuettert-Uganda &amp;#039;&amp;#039;Mysterium tödliche Nick-Krankheit.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at&amp;#039;&amp;#039;, 7. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.who.int/hac/crises/sdn/sitreps/10june2011/en/|titel=World Health Organization joins other partners to support Nodding Disease investigations in Southern Sudan|hrsg=World Health Organisation|zugriff=5. April 2012|datum=2012|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anfälle sind oft sehr stark, aber nur kurz, und enden, sobald das Kind aufhört zu essen, der Blick gewendet wird oder ihm wieder warm ist. Der Neurotoxikologe Peter Spencer, der die Erkrankung untersuchte, stellte fest, dass sobald den Betroffenen Essen angeboten wird, „ein oder zwei Kinder beginnen, sehr schnell und pendelnd zu nicken [...], einige frieren“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ross&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.cbsnews.com/stories/2004/02/03/health/main597751.shtml|autor=Emma Ross|datum=3. Februar 2004|titel=Sudan A Hotbed Of Exotic Diseases|werk=CBS News (Rumbek, Sudan)|archiv-url=https://web.archive.org/web/20040218105940/http://www.cbsnews.com/stories/2004/02/03/health/main597751.shtml|archiv-datum=2004-02-18|zugriff=5. April 2012|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders starke Anfälle können zum [[Synkope (Medizin)|Kollaps]] führen, was zu weiteren Schädigungen führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.cbsnews.com/stories/2004/01/28/health/main596493.shtml|titel=Bizarre Illness Terrifies Sudanese|autor=Emma Ross|hrsg=CBS News|datum=2009-02-11|zugriff=5. April 2012|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Subklinische Anfälle wurden in Elektroenzephalogrammen identifiziert, MRT-Untersuchungen zeigten starken Schwund des Gehirns und Schädigungen des Hippocampus und der [[Gliazelle]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wadman&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfälle führen nicht selten dazu, dass die Kinder hinfallen und sich dabei erheblich verletzen. Sie fallen auch in offene Feuerstellen und auf spitze Gegenstände. Außerdem werden sie orientierungslos und verlaufen sich im Wald, wo weitere Gefahren lauern. Viele Erziehungsberechtigte beginnen irgendwann, die Kinder an Bäumen und Möbeln festzubinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;APA2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose und Behandlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Diagnose]]stellung basiert hauptsächlich auf den charakteristischen „Nick-Anfällen“ sowie der Wachstums- und mentalen Retardierung. In Zukunft könnten auch neurologische Untersuchungen für die Diagnose eingesetzt werden. Es gibt keine bekannte wirksame Therapie. [[Antikonvulsivum|Antikonvulsiva]] kommen zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Idro, Hanifa Namusoke, Catherine Abbo u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Patients with nodding syndrome in Uganda improve with symptomatic treatment: a cross-sectional study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BMJ Open.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, 2014, e006476, {{DOI|10.1136/bmjopen-2014-006476}} ([http://bmjopen.bmj.com/content/4/11/e006476.full Volltext online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurden Medikamente gegen [[Malaria]] eingesetzt, mit bisher nicht genau dokumentierter Wirkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ross&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prognose ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung geht mit einer physischen und psychischen Schwächung einher. 2004 stellte Peter Spencer fest: „Es handelt sich allen Berichten zufolge um eine fortschreitende und tödlich endende Funktionsstörung, vielleicht mit einer Dauer von drei oder mehr Jahren.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ross&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl von einigen Kindern berichtet wird, die nach der Erkrankung wieder gesund geworden sind, sterben die meisten daran.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harding&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des ugandischen [[Daily Monitor]] waren 2011 in der Volksschule von Aromo Wanglobo 165 von 532 eingeschriebenen Kinder daran erkrankt. 12 verstarben und 73 mussten den Schulbesuch abbrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;APA2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Auslöser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache der Erkrankung ist bisher unbekannt. Aufgrund der epidemiologischen Charakteristika wird vermutet, dass es sich um eine [[Infektionskrankheit]] oder eine Krankheit mit [[parainfektiös]]er Ursache (z. B. ein durch eine Infektion ausgelöstes [[Autoimmunerkrankung|Autoimmungeschehen]]) handelt. Eine andere mögliche Erklärung wäre eine chronische Vergiftung. Es gibt Hypothesen, dass der parasitische [[Fadenwurm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Onchocerca volvulus]]&amp;#039;&amp;#039;, der in allen Regionen, in denen die Erkrankung vorkommt, verbreitet ist, eine Rolle spielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curtis&amp;quot;&amp;gt;Abraham, Curtis (23. Dezember 2011): &amp;#039;&amp;#039;Mysterious nodding syndrome spreading through Uganda.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New Scientist.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 25. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
O. volvulus wird durch die [[Kriebelmücke]] übertragen und ist Verursacher der [[Onchozerkose]] (Flussblindheit). 2004 lebten die meisten an der Nick-Krankheit leidenden Kinder in der Nähe des Yei River, einer Brutstätte für die Flussblindheit und 93 % von ihnen trugen den Fadenwurm in sich – ein wesentlich höherer Prozentsatz als bei Kindern ohne Nick-Krankheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.yaleph.com/archive/vol1no1/reg_focus.html|titel=When Nodding Means Dying: A baffling new epidemic is sweeping Sudan|autor=Lekshmi Santhosh|werk=The Yale Journal of Public Health|datum=2004|archiv-url=https://web.archive.org/web/20060519084631/http://www.yaleph.com/archive/vol1no1/reg_focus.html|archiv-datum=2006-05-19|zugriff=5. April 2012|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon früher wurden Vermutungen geäußert, dass eine Verbindung zwischen Flussblindheit und normalen [[Epilepsie|epileptischen]] Anfällen&amp;lt;ref&amp;gt;M. Druet-Cabanac, M. Boussinesq, L. Dongmo, G. Farnarier, B. Bouteille, P. M. Preux: &amp;#039;&amp;#039;Review of epidemiological studies searching for a relationship between onchocerciasis and epilepsy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuroepidemiology.&amp;#039;&amp;#039; 2004; 23 (3), S. 144–149. [[doi:10.1159/000075958]]. PMID 15084784.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
bzw. Wachstumsretardierung&amp;lt;ref&amp;gt;E. Ovuga, W. Kipp, M. Mungherera, S. Kasoro: &amp;#039;&amp;#039;Epilepsy and retarded growth in a hyperendemic focus of onchocerciasis in rural western Uganda.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;East African medical journal.&amp;#039;&amp;#039; 1992; 69 (10), S. 554–556. PMID 1473507.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
besteht, was aber bisher nicht bewiesen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Marin, M. Boussinesq, M. Druet-Cabanac, J. Kamgno, B. Bouteille, P. M. Preux: &amp;#039;&amp;#039;Onchocerciasis-related epilepsy? Prospects at a time of uncertainty.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Trends Parasitol.&amp;#039;&amp;#039; 2006; 22 (1), S. 17–20. [[doi:10.1016/j.pt.2005.11.006]]. PMID 16307906.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über die Verbindung zwischen dem O. vovulus und der Nick-Krankheit sagte Scott Dowell, der Untersuchungsleiter des US-amerikanischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC): „Wir wissen, dass [Onchocerca volvulus] in irgendeiner Weise beteiligt ist, allerdings ist es etwas rätselhaft, dass [der Wurm] auch in Regionen, die nicht von der Nick-Krankheit betroffen sind, ziemlich verbreitet ist.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curtis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andrea Winkler, die erste Autorin einer 2008 erschienenen tansanischen Studie, sagte über die Verbindung: „Wir konnten keinen Hinweis dafür finden, dass O. volvulus tatsächlich ins Gehirn eindringt, aber wir können nicht ausschließen, dass es einen autoimmunen Mechanismus gibt, der während der Erkrankung abläuft.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wadman&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der am stärksten betroffenen Region Ugandas schwankt die Infektionsrate von Kindern, die an Epilepsie oder der Nick-Krankheit erkrankt sind, mit [[Mikrofilarien]] zwischen 70 und 100 %.&lt;br /&gt;
Das CDC untersucht eine mögliche Verbindung zur Belastung mit Chemikalien während Kriegszeiten. Außerdem untersucht das Team dort, ob ein Mangel an Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt; ([[Pyridoxin]]) ein Auslöser der Krankheit sein könnte, da es einen verbreiteten Mangel dieses Vitamins unter den Erkrankten und Parallelen zur Pyridoxin-abhängigen Epilepsie gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wadman&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nick-Krankheit Suedsudan.svg|miniatur|Verbreitungsgebiet der Nick-Krankheit im Südsudan an der Grenze zu Uganda:{{Farblegende|#E6332A|Verbreitung im Jahr 2001}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFED00|zusätzliche Verbreitung im Jahr 2011}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#95C11F|sporadisches Vorkommen im Jahr 2011}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Krankheit zuerst in Bergregionen auftauchte, breitet sich die Krankheit nun in dicht besiedelten Flussniederungen aus. Nach einer erst 2012 veröffentlichten [[World Health Organization|WHO]]-Studie aus den Jahren 2001 und 2002 wiesen die Stadt Lui (Landkreis Mundri, Bundesstaat [[Western Equatoria]] in der [[Südsudan|Republik Südsudan]]) eine [[Prävalenz]] von 2,3 % und das Dorf Amadi eine Prävalenz von 6,7 % auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nodding Syndrome&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;246&amp;quot;&amp;gt;J. K. Tumwine, K. Vandemaele, S. Chungong, M. Richer, M. Anker, Y. Ayana, M. L. Opoka, D. N. Klaucke, A. Quarello, P. S. Spencer: [http://www.ajol.info/index.php/ahs/article/view/84431 &amp;#039;&amp;#039;Clinical and epidemiologic characteristics of nodding syndrome in Mundri County, southern Sudan.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;African Health Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 12, No. 3 (Sept.), 2012, S. 242–248.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlungen liegen nahe am Fluss Yei; er fließt zwei Kilometer von Lui und weniger als einen Kilometer von Amadi entfernt vorbei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nodding Syndrome&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;243&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan ist die Nick-Krankheit hauptsächlich im Südsudan verbreitet, im Jahre 2003 gab es etwa 300 Fälle allein im Landkreis [[Mundri]]. Bis 2008 breitete es sich über die Grenze nach [[Uganda]] aus, wo nach Angaben des ugandischen Ministeriums 2011 mindestens 2000 Kinder erkrankt seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wadman&amp;quot; /&amp;gt; Ende 2011 trat die Nick-Krankheit vor allem in [[Distrikt Kitgum|Kitgum]], [[Distrikt Pader|Pader]] und [[Distrikt Gulu|Gulu]] auf – über 1000 Fälle wurden allein in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 gemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curtis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 2012 gab es weitere Ausbrüche in Tansania, Südsudan und Uganda.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dailykos.com/story/2012/03/14/1074241/-East-African-Mystery-Disease-Nodding-Syndrome|titel=East African Mystery Disease: Nodding Syndrome |datum=14. März 2012 |zugriff=14. März 2012|werk=Daily Kos |sprache=en}} oder als PDF [http://www.neurokopfzentrum.med.tum.de/pdf/nodding.july%2014%202011.PDF Meredith Wadman: &amp;#039;&amp;#039;African outbreak stumps experts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 475, 14. July 2011 (PDF; 924&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ausmaß der Verbreitung der Krankheit wird sich vermutlich aufgrund von mangelnder [[Hygiene]] in Zukunft noch verschlimmern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ross&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gretchen Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Mystery Disease Haunts Region.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science.&amp;#039;&amp;#039; 13.  April 2012, S. 144–146.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nodding disease|Nickkrankheit}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=5S7QLocaS0M Nodding disease baffles experts], YouTube-Video über die Erkrankung (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6oX3JFVECro No cure yet for mystery Ugandan &amp;#039;nodding disease&amp;#039;], YouTube-Video über die Erkrankung (englisch)&lt;br /&gt;
* Xaver Hochstrasser: [http://www.nzz.ch/wissenschaft/uebersicht/medizinisches-raetsel-und-geissel-fuer-das-volk-der-acholi-1.18206415 &amp;#039;&amp;#039;«Nodding-Syndrom» in Ostafrika. Medizinisches Rätsel und Geissel für das Volk der Acholi.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 18. Dezember 2013&lt;br /&gt;
* [[Franziska Badenschier]]: [https://www.deutschlandfunk.de/afrikas-vergessene-krankheiten-ein-fremder-herr-in-ihrem.740.de.html?dram:article_id=318388 &amp;#039;&amp;#039;Afrikas vergessene Krankheiten – Ein fremder Herr in ihrem Kopf&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutschlandfunk]] – &amp;#039;&amp;#039;„[[Wissenschaft im Brennpunkt]]“&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tropenkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Kinderheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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