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	<title>Nichtkommerzieller Rundfunk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:45:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nichtkommerzieller_Rundfunk&amp;diff=26619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naticarl: /* Organisationsformen */ Aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-07T14:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Organisationsformen: &lt;/span&gt; Aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|2=Der gesamte Artikel|1=Komplett belegfrei.}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Dritte Säule|Für die Dritte Säule im schweizerischen Vorsorgesystem siehe [[Drei-Säulen-System (Schweiz)]]. Für die Dritte Säule innerhalb der Europäischen Union siehe [[Drei Säulen der Europäischen Union]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nichtkommerziellen Rundfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Radio- und Fernsehsender, die nicht mit [[Gewinnerzielungsabsicht]] betrieben werden und nicht [[Staatlicher Rundfunk|staatlich]] oder Teil des [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtlichen Rundfunks]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Säule ==&lt;br /&gt;
Im [[Duales Rundfunksystem|dualen Rundfunksystem]] Deutschlands und anderer Länder wird der Nichtkommerzielle Rundfunk (besser Bürgerfunk bzw. Bürgermedien) in allen Erscheinungsformen neben dem [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtlichen Rundfunk]] und dem [[Privater Rundfunk|privaten Rundfunk]] als „Vielfaltsreserve“, als „Rundfunk der dritten Art“ oder als „dritte Säule“ gekennzeichnet, weil die Funktion und (gesetzlichen) Aufgaben dieses Mediensektors regelmäßig von denen öffentlich-rechtlicher und privaten Programmanbieter deutlich verschieden sind. Der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlicher oder privater Trägerschaft tritt hier in den Hintergrund, ist aber im Dualen System formal trotzdem vorhanden. So ist z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Alex Offener Kanal Berlin|Berliner Alex]] als Bestandteil der Landesmedienanstalt ein öffentlich-rechtlicher Sender, während das private [[Radio Enno]] im Auftrag der Landesmedienanstalt vom Trägerverein &amp;#039;&amp;#039;Offener Kanal Nordhausen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; privatrechtlich betrieben wird. In beiden Fällen sind die Landesmedienanstalten Kostenträger für den Sendebetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufiges Ziel der nichtkommerziellen [[Hörfunk]]- und [[Fernsehen|Fernsehsender]] ist es, allen Interessierten den Zugang zu Produktionsmitteln und Programmen der beiden [[Elektronische Medien|elektronischen Medien]] zu ermöglichen. Dabei sind sie in der Regel werbefrei und [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützig]]. Lokalfunk bedeutet, dass die Verbreitungsgebiete der Sender lokal, ggf. regional begrenzt sind. Es ist zu beachten, dass länderspezifische Regelungen erhebliche Unterschiede bei der Ausgestaltung des Nichtkommerziellen Rundfunks mit sich bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu empfangen sind die Programme [[terrestrisch]] mittels [[Antennentechnik|Antenne]], über [[Kabelfernsehen|Kabel]] oder über das Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsformen ==&lt;br /&gt;
Zu den Anbietern nichtkommerziellen Rundfunks gehören:&lt;br /&gt;
# [[Freies Radio|Freie Radios]] (nichtkommerzielle Lokalradios)&lt;br /&gt;
# [[Offener Kanal|Offene Kanäle]] (offene Fernseh- und Hörfunkkanäle)&lt;br /&gt;
# [[Bürgerrundfunk]] (Bürgerfunk) in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
# [[Hochschulradio]] (Uniradio, Campusfunk)&lt;br /&gt;
# [[Aus- und Fortbildungskanal|Aus- und Fortbildungskanäle]]&lt;br /&gt;
sowie Mischformen daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtkommerzielle Lokalradios bzw. [[Freies Radio|Freie Radios]] sind selbstorganisierte Projekte. Sie finanzieren sich aus Eigenmitteln (Beiträge) und lokal akquirierten Drittmitteln (Spenden und sonstige öffentliche oder private Unterstützungsleistungen). Die meisten Landesmedienanstalten fördern sie auch aus ihrem Anteil an den Rundfunkgebühren. Die Förderhöhe schwankt von Land zu Land erheblich. Wie jeder private [[Rundfunkveranstalter]] so benötigt auch jedes NKL/Freie Radio in Deutschland eine Zulassung der jeweiligen [[Landesmedienanstalt]]. Meistens entstammen diese der alternativen Subkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Offener Kanal|Offene Kanäle]] sind in einigen Ländern unmittelbare Einrichtungen der Landesmedienanstalten. Die meisten Offenen Kanäle sind jedoch eingetragene Vereine. Wie andere nichtkommerzielle Lokalfunkprojekte werden sie von den jeweiligen Medienanstalten anteilig mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bürgerrundfunk]] in Niedersachsen und Bremen versucht typische NKL-Elemente (publizistische Ausrichtung) und OK-Prinzipien (offener Zugang für jedermann) miteinander zu vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{veraltet|des folgenden Absatzes|Was ist nach 18 Jahren aus der &amp;quot;aktuell[en] (2006/07)&amp;quot; Evaluation geworden?|seit=2007}}&lt;br /&gt;
Der in kommerziellen Lokalfunk integrierte NRW-Bürgerfunk, ein bundesweit einzigartiges Bürgerradiomodell, wird aktuell (2006/07) einer umfassenden Evaluation unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thüringen haben die Offenen Kanäle die Mehrheit. Hier gibt es unter anderem die Sonderform des Nichtkommerziellen Lokalradios (NKL), die dort existieren können, wo ein Offener Kanal Hörfunk präsent ist. Im Gegensatz zu Offenen Kanälen haben die Nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) einen Programmauftrag und sind somit gegenüber den OK in der Gestaltungsfreiheit eingeschränkter. In zukünftiger Entwicklung ist eher davon auszugehen, dass sich in Thüringen die NKL mehr den OK als umgekehrt annähern. Während in den OK einige Grundelemente überholungsbedürftig sind, unterliegt das NKL einem Programmauftrag. Somit hat und bietet ein OK erheblich mehr Entfaltungsmöglichkeiten und Freiheitsgrade als ein NKL. Dies entspricht den Anforderungen unserer heutigen Mediengesellschaft deutlich besser. Vergleichbar ist dies auch bei einigen privaten aber auch öffentlich-rechtlichen Programmanbietern zu erkennen. Diese beziehen den Konsumenten und Rezipienten immer aktiver in das Programm ein. Damit befindet er sich fast in der Rolle eines Nutzers, was wiederum dem Grundgedanken des Offenen Kanals entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Uniradio]]s sind zumeist Einrichtungen der jeweiligen [[Hochschule]] und werden von dieser finanziell getragen. Nicht alle Universitäten betreiben ein Uniradio, sondern vorrangig jene mit einem eigenen Publizistik-Studiengang (o.&amp;amp;nbsp;ä.). Einige Uniradios sind hingegen als [[Verein]] organisatorisch und finanziell unabhängig von der Hochschule.&lt;br /&gt;
Zum Teil sind Uniradios auch Bestandteil in Aus- und Fortbildungskanälen, haben Sendeplätze auf Freien Radios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aus- und Fortbildungskanal|Aus- und Fortbildungskanäle]] sind von einigen [[Landesmedienanstalt]]en zusammen mit einer Vielzahl von Organisationen und Medienunternehmen gegründete Programmveranstalter, die der Ausbildung, Förderung und praktischen Erprobung des journalistischen Nachwuchses, speziell für den [[Privater Rundfunk|privaten Rundfunk]] dienen sollen. In Hamburg ist der Ausbildungs- und Bürgerkanal [[Tide (Bürger- und Ausbildungskanal)|TIDE]], als Nachfolger des Offenen Kanals der Hansestadt, an eine private Medienhochschule angebunden worden und im Bundesland [[Sachsen]] gibt es die [[SAEK]]s sowie in [[Bayern]] die AFK der [[Mediaschool Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinsamkeiten ==&lt;br /&gt;
Den unterschiedlichen Konzepten des nichtkommerziellen Rundfunks gemeinsam ist, dass sie größtenteils durch unbezahlte, [[ehrenamt]]liche Arbeit funktionieren und dass aus Interesse bzw. Spaß am Medium Sendungen produziert und gesendet werden können, die im [[Privater Rundfunk|kommerziellen Privatfunk]] aus wirtschaftlichen Gründen und im [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtlichen Rundfunk]] aus inhaltlichen Gründen nicht möglich wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aller Unterschiedlichkeit der Organisationsmodelle im Detail, lassen sich dennoch mindestens vier gemeinsame und wesentliche Strukturmerkmale beschreiben, die den nichtkommerziellen Lokalfunk rsp. die Bürgermedien in Deutschland übergreifend kennzeichnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alle Formen gewähren grundsätzlich allen Interessierten einen offenen Zugang zum Sender und zum Programm, wenn auch die Zugangsregeln im Detail unterschiedlich sind. Damit tragen sie wesentlich zur Verwirklichung des Grundrechts auf [[freie Meinungsäußerung]] –&amp;amp;nbsp;in (elektronischen) Massenmedien&amp;amp;nbsp;– bei. Das ist der zentrale Unterschied zu traditionellem Rundfunk, egal, ob öffentlich-rechtlicher oder privat-kommerzieller Natur.&lt;br /&gt;
# Die Sender und Programme sind bürgernah, was durch die lokale, allenfalls regionale Verbreitung der Programme unterstrichen wird.&lt;br /&gt;
# Die Bürgermedien vermitteln umfassende Medienkompetenz, indem sie ganz normalen Bürgern, und das heißt Laien in Sachen Fernsehen und Hörfunk, die Möglichkeit geben, nach eigenen Vorstellungen Öffentlichkeit herzustellen bzw. konkret Programm zu machen. Das ist ihre vornehmste Aufgabe und zentrale Leistung zugleich.&lt;br /&gt;
# Die Sender sind gemeinnützig und nichtkommerziell, sie sind dem Gemeinwohl –&amp;amp;nbsp;der „Community“&amp;amp;nbsp;– verpflichtet und frei von wirtschaftlichen Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesverband Freier Radios]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
* [[Verband Community Fernsehen Österreich]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
* [[Verband Freier Rundfunk Österreich]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
* [[Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios]] ([[Schweiz]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunk| Nichtkommerzieller Rundfunk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nichtkommerzieller Rundfunk| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naticarl</name></author>
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