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	<title>Niccolò Piccinino - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:49:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Vorlage:Worldcat id entfernt (toter Link), siehe WP:BOT/A und Löschdiskussion, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
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		<updated>2023-04-14T19:09:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Worldcat_id&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Worldcat id (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Vorlage:Worldcat id&lt;/a&gt; entfernt (toter Link), siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:BOT/A&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:BOT/A (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:BOT/A&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/27._M%C3%A4rz_2023&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Löschkandidaten/27. März 2023 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Löschdiskussion&lt;/a&gt;, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Niccolò Piccinino.png|mini|Zeitgenössisches Porträt des Niccolò Piccinino von [[Antonio Pisanello]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niccolò Piccinino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1386]] in [[Perugia]]; † [[15. Oktober]] [[1444]] in [[Cusago]]) war ein [[italien]]ischer [[Condottiere]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBI&amp;quot;&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Serena Ferente|ID=niccolo-piccinino_(Dizionario-Biografico)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Niccolò Piccinino wurde wahrscheinlich 1386 in Perugia geboren. Er war der Sohn eines Metzgers. Als er zehn Jahre alt war, starb sein Vater eines gewaltsamen Todes. Mit zwölf verließ er seine Mutter in Perugia und zog zu seinem Onkel, mit dem er zusammen vom Condottiere [[Braccio da Montone]], der zu dieser Zeit einen Krieg auf eigene Rechnung gegen Perugia führte, für den Kriegsdienst angeworben wurde. Unter da Montone erlernte er die Kriegskunst. Vermutlich erhielt er zu dieser Zeit aufgrund seiner kleinen Statur den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Piccinino&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Kleiner}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBI&amp;quot;/&amp;gt; Sein eigentlicher Familienname ist nicht überliefert. Nach dem Tod Braccio da Montones 1424, dem kurz darauf der Tod von Montones Sohn Oddo folgte, wurde Piccinino der Anführer der &amp;#039;&amp;#039;Condotta&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem er eine kurze Zeit der Republik [[Florenz]] gedient hatte, wechselte er 1425 zu [[Filippo Maria Visconti]], dem Herzog von [[Mailand]], in dessen Dienst er zusammen mit [[Niccolò Fortebraccio]] gegen das Bündnis von [[Papst]] [[Eugen IV.]], [[Republik Venedig|Venedig]] und Florenz kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlug die päpstliche Armee 1434 bei Castel Bolognese, aber nachdem eine andere Streitmacht des Papstes unter [[Francesco I. Sforza|Francesco Sforza]] Fortebraccio bei [[Fiordimonte]] getötet hatte, blieb Piccinino als alleiniger Kommandeur der Truppe übrig. Bei einer Reihe von Feldzügen gegen Sforza gelang es ihm, einige Städte der [[Romagna]] durch Verrat einzunehmen. 1439 kämpfte er in der [[Lombardei]] und im [[Trentino]] mit unterschiedlichem Erfolg gegen [[Gattamelata]] und Sforza, der nun in venezianischem Dienst stand. Dabei konnte er sich im November 1439 bei [[Castello di Tenno|Tenno]] nur mit Hilfe einer tollkühnen List einer Gefangennahme entziehen. In der Folge besetzte er kurzzeitig das venezianische [[Verona]], bevor er von dort vertrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlo de&amp;#039; Rosmini: &amp;#039;&amp;#039;Dell&amp;#039;istoria di Milano. Tomo II&amp;#039;&amp;#039; S. 345–347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piccinino brachte nun den Herzog von Mailand dazu, ihn nach [[Umbrien]] zu schicken, wo er hoffte, wie so manch anderer &amp;#039;&amp;#039;Condottiere&amp;#039;&amp;#039;, eine Herrschaft für sich selbst zu erlangen. Er wurde aber 1440 von Sforza in der [[Schlacht von Anghiari]] geschlagen, einige seiner Leute wurden gefangen genommen und wieder freigelassen, so, wie das in den Kriegen zwischen [[Söldner]]n üblich war. Der Kampf wechselte zurück in die Lombardei, und Piccinino, der Sforza bei Martinengo geschlagen hatte, forderte als Preis für Sforzas Gefangennahme von den [[Visconti]] die Herrschaft über [[Piacenza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herzog schloss jedoch einen Waffenstillstand mit Sforza, den dieser, der in den [[Marken]] seine Herrschaft errichtet hatte, dazu nutzte, um unter dem Vorwand, den [[Kirchenstaat]] zu verteidigen, Angst und Schrecken beim Papst und dem König von [[Königreich Neapel|Neapel]] zu verbreiten – allerdings auch bei den Visconti, die das Kommando über ihre Truppen nun Piccinino übergaben. Sforza wurde aus den Marken vertrieben, schlug dann aber Piccinino bei [[Montelauro]], der nun wiederum verzweifelte Anstrengungen unternahm, um gegen Sforza zum Erfolg zu gelangen, als er plötzlich nach Mailand zurückgerufen wurde. Seine Armee wurde in seiner Abwesenheit geschlagen, er selbst starb kurze Zeit später.&lt;br /&gt;
[[Datei:3439 - Milano - Duomo - Deambulatorio - Lapide x Francesco e Niccolò Piccinino - Foto Giovanni Dall&amp;#039;Orto - 6-Dec-2007a.jpg|mini|Grabplatte von Francesco und Niccolò Piccinino im Mailander Dom]]&lt;br /&gt;
Piccinino soll von geringer Körpergröße, gehbehindert und von schwacher Gesundheit gewesen sein, trotzdem aber „mutig bis zur Tollkühnheit, wunderbar erfindungsreich und niemals von einer Niederlage überwältigt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Poggio Bracciolini: Vita di Niccolò Piccinino (Venedig, 1572), S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich sagte man ihm nach, grausam und verräterisch gewesen zu sein, und kein anderes Ziel vor Augen gehabt haben als den eigenen Machtzuwachs. Piccinino hinterließ zwei Söhne, [[Jacopo Piccinino|Jacopo]] († 1465) und [[Francesco Piccinino|Francesco]] († 1449), die beide ausgezeichnete &amp;#039;&amp;#039;Condottieri&amp;#039;&amp;#039; wurden. Francesco war interessanterweise ein Parteigänger Francesco Sforzas, Giacomo kämpfte in den unteritalienischen Feldzügen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Serena Ferente|ID=jacopo-piccinino_%28Dizionario-Biografico%29|Lemma=Piccinino, Jacopo|Band=83|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Serena Ferente|ID=francesco-piccinino_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Piccinino, Francesco|Band=83|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch Filippo Maria Viscontis wurde Niccolò Piccinino im [[Mailänder Dom]] bestattet. Unter der Herrschaft von Francesco Sforza (1450–1466), seinem einstigen Widersacher, wurde ein ihm zum Gedenken errichtetes Grabmonument 1455 wieder entfernt. Die heute im Dom befindliche Grabplatte, die unter dem zu Ehren Papst [[Martin V.]] errichteten Monument angebracht ist und auch an seinen Sohn Francesco erinnert, der ebenfalls im Dom bestattet wurde, stammt aus dem Jahr 1502.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBI&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Poggio Bracciolini]]: &amp;#039;&amp;#039;Vita di Niccolò Piccinino&amp;#039;&amp;#039;. Venedig 1572.&lt;br /&gt;
* Carlo de&amp;#039; Rosmini: &amp;#039;&amp;#039;Dell&amp;#039;istoria di Milano. Tomo II&amp;#039;&amp;#039;. Manini e Rivolta, Mailand 1820.&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Serena Ferente|ID=niccolo-piccinino_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Piccinino, Niccolò|Band=83|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/niccolo-piccinino_(Dizionario-di-Storia)/ Piccinino, Niccolò]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario di Storia&amp;#039;&amp;#039;, Rom 2011.&lt;br /&gt;
* Piero Pieri: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/niccolo-piccinino_(Enciclopedia-Italiana)/ Piccinino, Niccolò]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Enciclopedia Italiana]], Bd. 27 Peth–Porth, Rom 1935.&lt;br /&gt;
* Ercole Ricotti: &amp;#039;&amp;#039;Storia della compagnie di ventura&amp;#039;&amp;#039;. Pomba, Turin 1845 (4 Bände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{EnciclopedieOnlineITA|ID=niccolo-piccinino|Lemma=Piccinino, Niccolò|Abruf=2022-04-01}}&lt;br /&gt;
* {{Britannica |id=biography/Niccolo-Piccinino |titel=Niccolò Piccinino |abruf=2022-04-01}}&lt;br /&gt;
* [https://condottieridiventura.it/niccolo-piccinino/ Niccolò Piccinino] von Roberto Damiani auf condottieridiventura.it (italienisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123293243|VIAF=64910873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Piccinino, Niccolo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Condottiere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1444]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Piccinino, Niccolò&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Piccinino, Nicola&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Condottiere&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=unsicher: um 1386&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Perugia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1444&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cusago]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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