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	<title>Newar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:06:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Newar&amp;diff=358237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: Änderung 223468944 von Jujukaji rückgängig gemacht; keine Verbesserung</title>
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		<updated>2022-06-06T05:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/223468944&quot; title=&quot;Spezial:Diff/223468944&quot;&gt;223468944&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Jujukaji&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Jujukaji&quot;&gt;Jujukaji&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bel Marriage02.jpg|mini|Newar-Mädchen nehmen an der &amp;#039;&amp;#039;Bel-Hochzeit&amp;#039;&amp;#039; teil. Bei diesem Fruchtbarkeitsritual werden sie symbolisch mit dem [[Bengalische Quitte|Belbaum]] verheiratet.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Newar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auf [[Newari]] {{lang|new|नेवार}}) ist eine [[Ethnie]] in [[Nepal]], die hauptsächlich im [[Kathmandutal]] angesiedelt ist.  Ursprünglich stellte sie das Personal für diverse Dienste bei wichtigen religiösen Festen der Hauptstadt. Die Newar genießen hohes Ansehen und gehören zu den höheren Strata der nepalesischen Gesellschaft. Newar sprechen die [[Sinotibetische Sprachen|sinotibetische]] Sprache Newari, die sie &amp;#039;&amp;#039;Nepal bhasa&amp;#039;&amp;#039; nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Ihre Herkunft ist weitgehend unbekannt, ihre Religion in vielen Fällen eine komplexe Synthese aus [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]]. Es werden zahlreiche Gottheiten verehrt, welche dem traditionellen Hinduismus und Buddhismus beigefügt wurden.&lt;br /&gt;
Nach einer Erhebung aus dem Jahr 2001 sind in Bhaktapur 84,13&amp;amp;nbsp;Prozent der Newar Hindus und 15,31&amp;amp;nbsp;Prozent Buddhisten. In Patan ist dieses Verhältnis fast genau umgekehrt und in Kathmandu etwa ausgeglichen. Die hinduistischen Newar haben ein [[Nepal#Das Kastensystem aus Sicht der Newar|eigenes Kastensystem]] nur für die Bewohner des Kathmandu-Tals entwickelt. Dieses System wurde teilweise von den buddhistischen Newar übernommen. Generell ist dieses Kastenwesen schwach ausgeprägt und konnte sich in der egalitären Newari-Gemeinde nie so stark durchsetzen wie bei anderen Volksgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch findet diese Kastenordnung als Bestandteil eines universalen Ordnungsmodells einen konkreten Ausdruck in der Stadtanlage. So wohnen die höchsten Kasten in den Zentren der Stadt, die niederen an der Peripherie und die Unberührbaren bilden den äußeren Ring im Stadtgefüge. Die konsequenteste Anwendung einer räumlichen Trennung der Kasten fand während der Regierungszeit Jayasthiti-Mallas statt, als jede Kaste ihr eigenes Quartier bewohnte. Meist sind bestimmte Berufe an bestimmte Kasten gebunden. Die Kastenzugehörigkeit wird [[Patrilinearität|patrilinear]], vom Vater auf den Sohn, vererbt und meist wird nur [[Endogamie|endogam]], also innerhalb der eigenen Kaste, geheiratet. [[Exogamie]], also Einheiratung in die nächsthöhere Kaste ist zwar möglich, aber mit erheblichen Geldaufwendungen verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kastenhierarchie umfasst eine übergeordnete und eine untergeordnete Gruppe, die sich weiter in die Oberschicht und Mittelschicht sowie in die Unreinen und [[Dalit]] unterteilen. Niedrige Dienstleistungen (Abfallentsorgung, Straßenreinigung, Schlachten) wurden institutionalisiert und gesellschaftlich fixiert und kooperativ von den Unberührbaren ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Künzle/Schreiber&amp;quot;&amp;gt;Künzle/Schreiber (1977), S. 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Komponente der Sozialstruktur der Newar bilden &amp;#039;&amp;#039;guthis&amp;#039;&amp;#039;, kastenorientierte Organisationen mit vielfältigen sozialen Funktionen. &amp;#039;&amp;#039;Guthis&amp;#039;&amp;#039; gewähren ihren Mitgliedern für Beiträge private oder kommunale Dienstleistungen. Am wichtigsten ist die &amp;#039;&amp;#039;sana guthi&amp;#039;&amp;#039;, die gebraucht wird, wenn ein Newari gestorben ist, um das Begräbnisritual zu vollziehen. Die &amp;#039;&amp;#039;nasa puja guthi&amp;#039;&amp;#039; sorgt für die Bewahrung der musikalischen Tradition bei den religiösen Kulten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kumari ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bhaktapur Kumari.jpg|miniatur|Sajani Shakya, Kumari von Bhaktapur]]&lt;br /&gt;
Ein Bestandteil des religiösen Verständnisses der Newari ist die Kindgöttin [[Kumari]] ({{lang|new|कुमारी}} „Mädchen“), die als Inkarnation der hinduistischen Göttin [[Durga]] ({{lang|new|दुर्गा}} „die schwer Zugängliche/zu Begreifende“) verehrt wird. Sie wird aus der Shakya-Kaste der buddhistischen Newar ausgewählt und gilt bis zu ihrer ersten [[Menstruation]] einigen Hindus und den nepalischen (nicht aber den tibetischen) Buddhisten, als „lebende Göttin“. In Nepal gibt es mehrere Kumaris, die bekannteste in Kathmandu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Newar entwickelten in ihrer Heimat, dem [[Kathmandu-Tal]], einen [[Pagode]]nbaustil, der sich in weiten Teilen [[Asien]]s, insbesondere nach [[Ostasien]], ausbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von rituellen Maskentänzen werden zu bestimmten Jahresfesten veranstaltet, die sich an buddhistische oder hinduistische Gottheiten und mythische Figuren richten. Besonders bekannt ist das &amp;#039;&amp;#039;Indra Jatra&amp;#039;&amp;#039;, ein Festival, das in Kathmandu im September stattfindet. Unter anderem werden hierbei die Maskentänze &amp;#039;&amp;#039;Majipa lakhe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Mahakali pyakhan]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Newar-Musik ist überwiegend rhythmisch basiert und kennt 15 verschiedene [[Trommel]]n. Dazu zählen die große Fasstrommel &amp;#039;&amp;#039;[[dhimay]]&amp;#039;&amp;#039;, die zweifellige große Doppelkonustrommel &amp;#039;&amp;#039;[[pashchima]]&amp;#039;&amp;#039;, die ähnliche &amp;#039;&amp;#039;lalakhin&amp;#039;&amp;#039;, die zu einer weit verbreiteten Gruppe gehörende Kesseltrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Naqqara|nagara]]&amp;#039;&amp;#039;, die kleinere einfellige &amp;#039;&amp;#039;koncha khin&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[dholak]]&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;daha&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Rahmentrommel]]. Den Taktschlag geben [[Zimbel]]n vor. Die &amp;#039;&amp;#039;lalakhin&amp;#039;&amp;#039; ist das wesentliche Begleitinstrument des devotionalen Gesangs &amp;#039;&amp;#039;[[dapha]]&amp;#039;&amp;#039;. Melodieinstrumente sind das Streichinstrument &amp;#039;&amp;#039;[[sarangi]]&amp;#039;&amp;#039;, das gebogene [[Doppelrohrblattinstrument]] &amp;#039;&amp;#039;mohali&amp;#039;&amp;#039; (entspricht der indischen &amp;#039;&amp;#039;[[shehnai]]&amp;#039;&amp;#039;) und die Bambusquerflöte &amp;#039;&amp;#039;[[bansuri]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei Zeremonien wird außerdem die lange Metalltrompete &amp;#039;&amp;#039;[[Karna (Trompete)|karnal]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;kaha&amp;#039;&amp;#039;) geblasen. Bei buddhistischen Totenritualen wird das Büffelhorn &amp;#039;&amp;#039;[[neku]]&amp;#039;&amp;#039; geblasen, das mit den jüngst Verstorbenen Kontakt aufnehmen und ihnen eine günstige [[Reinkarnation]] erleichtern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alex Künzle, Giovanni Scheibler: &amp;#039;&amp;#039;Bhaktapur; mittelalterliche Stadt in Nepal&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Fachvereine, Zürich 1977, ISBN 3-7281-0169-9.&lt;br /&gt;
* Peter Löwdin: &amp;#039;&amp;#039;Food Ritual and Society among the Newars. A Study of Social Structure and Food Symbolism among the Newars.&amp;#039;&amp;#039; Uppsala University 1985 ([http://web.comhem.se/~u18515267/FRS.htm Online])&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Behr]], Fotos: [[Bruno Barbey]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kathmandu]]: Newar trauern nicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[GEO (Zeitschrift)|Geo-Magazin.]]&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1979,2, S. 122–148.  Informativer Erlebnisbericht über die Sitten der Newar. {{ISSN|0342-8311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Dieter Sulzer: [http://www.gabba-gabba.ch/bakala &amp;#039;&amp;#039;Bhaktapur bããsuri khalah: Querflötengruppen der Newar-Bauernkaste im Kathmandu-Tal.&amp;#039;&amp;#039;] Lizentiatsarbeit der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich, Januar 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Nepal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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