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	<title>New Valley Project - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T10:16:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=New_Valley_Project&amp;diff=193971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-03-31T03:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Egypt New Valley Project 26jan2003.jpg|mini|Satellitenbild des New Valley Projects vom 26. Januar 2003]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=22.494795|EW=28.579559 |type=landmark |article=DM |map=right |region=EG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;New Valley Project&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (arab. &amp;#039;&amp;#039;al-Wadi al-Gedid&amp;#039;&amp;#039;, deutsch: „Neues Tal“) ist ein 1997 begonnenes Bewässerungs-Großprojekt im [[Ägypten|ägyptischen]] [[Gouvernement al-Wadi al-dschadid]] im Südwesten des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele des Projekts ==&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde 1958 durch eine programmatische Rede des Präsidenten [[Gamal Abdel Nasser|Nasser]] vor Arbeitern in [[Sues]] angekündigt und nahm 1960 seinen Anfang. Ziel war es, durch Neulanderschließung in der westlichen Wüste das hohe Bevölkerungswachstum und den dadurch entstehenden Siedlungsdruck im [[Niltal]], wo auf 3 % der Staatsfläche (1 Mio. km²) fast die gesamte Bevölkerung (damals ca. 30 Mio.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bev1882-2006&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|title=Bevölkerungszählungen (1882–2006)|url=http://www.sis.gov.eg/newvr/egyptinfigures/Tables/1-%20%D8%A7%D9%84%D8%B3%D9%83%D8%A7%D9%86/9.pdf|publisher=Egypt State Information Service|accessdate=2014-12-05|offline=|archiveurl=https://web.archive.org/web/20190819071150/http://www.sis.gov.eg/newvr/egyptinfigures/Tables/1-%20%D8%A7%D9%84%D8%B3%D9%83%D8%A7%D9%86/9.pdf|archivedate=2019-08-19|url-status=live|archivebot=2024-03-31 03:16:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) lebte, etwas abzuschwächen und einen höheren Grad der [[Selbstversorgung]] mit Nahrungsmitteln zu erreichen. Das Projektgebiet umfasste anfangs die fünf Oasen [[Oase Siwa|Siwa]], [[Bahariya]], [[Farafra]], [[Dachla|Dakhla]] und [[Kharga]], die sich alle westlich des Nils zwischen 22°30&amp;#039; N und 28°30&amp;#039; N befinden. Der Name „Neues Tal“ geht auf eine inzwischen widerlegte Annahme zurück, dass hier einmal das Ursprungstal des [[Nil]]s gewesen sein soll. Ein zweites Niltal, so das Ziel der Regierung, sollte in dieser Kette von Senken erblühen und Arbeits- und Lebensraum für tausende von landlosen Nil[[fellachen]] (Bauern) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Durch Bohrung moderner [[Tiefbrunnen]] sollte insgesamt eine Fläche von 850.000 ha Wüstenboden kultiviert werden. Die [[landwirtschaftliche Nutzfläche]] Ägyptens beträgt ca. 2.855.000 ha, so dass die Umsetzung des „New-Valley-Projekts“ (NVP) eine Steigerung der Anbaufläche um 30 % bedeuten würde. Auf die Oasen umgerechnet ergäbe sich sogar eine Vergrößerung der Kulturfläche um den Faktor 115.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ziel des Projektes war vor allem die Landvergabe an landlose Bauern aus dem Niltal. Bis zu einer Million Menschen sollten einmal in neu errichteten Siedlungen eine zweite Heimat finden. Die dazu benötigte Infrastruktur wie Straßen, Schulen, Krankenhäuser, Strom- und Wasserversorgung, Kultur- und Verwaltungseinrichtungen wurde geplant und auch ziemlich rasch umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wohl entscheidender Mangel des NVP ist die zu rasche Umsetzung, die einer sehr kurzen Planungsphase folgte. In kürzester Zeit wurden Untersuchungen über Wasservorräte, Bodenqualität und Anbaustrategien vorgenommen und ohne detaillierte Ergebnisse abzuwarten, begann man mit den Arbeiten. So wurden anfangs auf ausgewiesenen Flächen im Abstand von 3–5 km Brunnen gebohrt, denen eine Bewässerungsfläche von 200&amp;amp;nbsp;ha zugeteilt wurde. Nach Erschließung und Inbetriebnahme der Flächen stellte sich heraus, dass die Brunnen nicht annähernd ausreichten, um diese zu bewässern. Also bohrte man nach, indem nun in 1 km Abständen eine Brunnenverdichtung erfolgte. Aber auch das war manchmal noch nicht ausreichend. Das Resultat war ein Mosaik verstreut liegender Flächen, die eine Größe von 40–120&amp;amp;nbsp;ha haben und in Einzelfällen sogar noch kleiner sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grund für den Fleckenteppich von Anbauflächen ist auch, dass der Wassertransport über so lange Strecken (bei Brunnenabständen von 3–5&amp;amp;nbsp;km beträgt die Strecke zum äußersten Feld über 1,5&amp;amp;nbsp;km) nicht effizient erfolgte. Anstatt abgedichtete Betonkanäle zu bauen, fließt das Wasser meist in aufgeschütteten Sandrinnen bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;km weit. Im Extremfall ergibt sich daraus ein Versickerungs- und Verdunstungsverlust von bis zu 85 %, der von der Versickerung dominiert wird, da die Verdunstung nur einen Anteil von 1–2 % hat. Problematisch ist des Weiteren die ungenügende [[Drainage (Boden)|Drainage]] und die damit verbundene Versalzung der neuen Felder, die anders als die Altlandflächen meistens in tief gelegenen Arealen zum Teil auch in Becken mit pleistozänen (eiszeitlichen) Seeablagerungen angelegt wurden und nun besonders schwierig zu entwässern sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klima der westlichen Wüste greift die Verdunstung bis zu zwei Meter unter die Erdoberfläche, so dass eine wirkungsvolle Drainage mindestens 2,50&amp;amp;nbsp;m tief liegen muss, um den kapillaren Wiederaufstieg des Wassers zu verhindern. Auch die Ableitung des Wassers in randliche Senken führt relativ schnell zur Ausbildung eines salzreichen Grundwasserkörpers in geringer Tiefe, der dann auch die Neulandflächen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Frank Bliss]]: Wirtschaftlicher und sozialer Wandel im „Neuen Tal“ Ägyptens. Über die Auswirkungen ägyptischer Regionalentwicklungspolitik in den Oasen der Westlichen Wüste. Bonn 1989.&lt;br /&gt;
*Frank Bliss:  Conflicts Between the Traditional Usage of Water for Irrigation and Drinking Purposes and &amp;quot;Modern&amp;quot; Development, in: Der Tropenlandwirt 102, 59–73. Witzenhausen 2001.&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Toshka-Projekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://i-cias.com/e.o/nw_valley.htm Encyclopedia of the Orient: &amp;quot;New Valley Project&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Ägypten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserversorgungssystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewässerung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement al-Wadi al-dschadid]]&lt;/div&gt;</summary>
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