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	<title>New Right - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=New_Right&amp;diff=275228&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Iluzalsipal am 30. März 2026 um 18:51 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt vor allem die &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; der USA und Großbritanniens, für die &amp;#039;&amp;#039;Neue Rechte&amp;#039;&amp;#039; Kontinentaleuropas siehe in diesem Zusammenhang &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Rechte]]&amp;#039;&amp;#039;. Zur israelischen Partei „Die neue Rechte“ siehe [[Hayemin Hehadash]].}}Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Neue Rechte&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Politische Rechte (Politik)|rechte]] [[politische Strömung]] von weltweiter Tragweite. Sie strebt nicht nur direkte politische Macht an, sondern auch Definitionsgewalt im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die New Right entstand als Gegenströmung zur [[Neue Linke|Neuen Linken]] sowie zum wohlfahrtsstaatlichen [[Post-war consensus|Nachkriegskonsens]]. Ihren ersten großen Einfluss erlangte sie in den 1980er Jahren in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Die damalige [[Marktfundamentalismus|marktfundamentalistische]] Wirtschaftspolitik von [[Margaret Thatcher]] und [[Ronald Reagan]] wird heute vielfach als „[[Neoliberalismus|neoliberal]]“ kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== USA ==&lt;br /&gt;
Ihre Entstehung geht bis zum Anfang der 1960er Jahre zurück. Zur Präsidentschaftswahl im Jahr 1964 sollte der konservative Kandidat [[Barry Goldwater]] unterstützt werden. Obwohl dieser damals gegen den amtierenden Präsidenten [[Lyndon B. Johnson]] verlor, entwickelte sich aus dieser Wahlkampagne ein Netzwerk aus sogenannten [[Denkfabrik]]en, konservativen Elite-Bildungsanstalten, aber auch eine [[Graswurzelbewegung]] auf Gemeindeebene. Dieses konservative Netzwerk aus Forschungsinstituten und Aktivisten bezweckte, die liberale Vorherrschaft in Politik, Verwaltung und Kultur zu brechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kubilay Yado Arin: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Think Tanks in der US-Außenpolitik. Von Clinton zu Bush Jr.&amp;#039;&amp;#039; VS Springer Verlag, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-01043-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wurden neue politische, Vermarktungs- und Wahlkampfstrategien entwickelt, die sich an den Aktionsformen der linken sozialen Bewegungen der 1960er Jahre orientierten und auf Emotionalität setzten. Sie sahen sich als Gegenpol zu der in den 1960er und 1970er Jahren einflussreichen &amp;#039;&amp;#039;New Left&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „[[Neue Linke]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;Kubilay Yado Arin: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Think Tanks in der US-Außenpolitik. Von Clinton zu Bush Jr.&amp;#039;&amp;#039; VS Springer Verlag, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-01043-0, S.&amp;amp;nbsp;87–98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Planung erwies sich im Jahr 1980 als erfolgreich, als [[Ronald Reagan]] die Wahl gewann, der als Protagonist der &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; galt. Seitdem hat die &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; auch unterhalb der Regierungsebene, vor allem in der [[Meinungsbildung]], immer stärkeren Einfluss gewonnen. Unter [[George W. Bush]], besonders nach dem [[Terroranschläge am 11. September 2001|11. September 2001]], gewann die aus heterogenen Strömungen bestehende &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; noch einmal verstärkt politischen Einfluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Frohnen, Jeremy Beer, Jeffrey O. Nelson: &amp;#039;&amp;#039;American Conservatism: An Encyclopedia.&amp;#039;&amp;#039; ISI Books, Wilmington 2006, S. 624–625.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großbritannien ==&lt;br /&gt;
Für [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; eine [[Wirtschaftsliberalismus|marktliberale]] Gegenströmung zum [[wohlfahrtsstaat]]lich-[[Korporatismus|korporatistischen]] Nachkriegskonsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Konsens basierte auf vier Säulen: einer [[Keynesianismus|keynesianisch]] orientierten Nachfragesteuerung mit dem Ziel der Vollbeschäftigung, einer [[Gelenkte Volkswirtschaft|Mixed Economy]] als Wirtschaftsverfassung mit einer Kombination von Privat- und Staatsunternehmen, der institutionalisierten Kooperation von Regierung und Gewerkschaften sowie auf dem Ausbau des Sozialstaates nach Vorschlägen des [[William Henry Beveridge#Der Beveridge-Report|Beveridge-Reports]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Geppert: &amp;#039;&amp;#039;Thatchers konservative Revolution – Der Richtungswechsel der britischen Tories (1975–1979)&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, 2002, S. 145–147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen diesen Kompromiss entstand in Publizistik und Politik eine heterogene Meinungsströmung aus [[Wirtschaftsliberalismus|Wirtschaftsliberalen]], [[Neoliberalismus|Neoliberalen]], [[Monetarismus|Monetaristen]], [[Konservatismus|Konservativen]] und [[Neokonservatismus|Neokonservativen]]. Beeinflusst durch Theorien der Ökonomem [[Friedrich August von Hayek]] und [[Milton Friedman]] forderten sie marktwirtschaftliche Reformen, die Reduktion der Staatsausgaben, die „Befreiung“ des Marktes, die Rückkehr zu traditionellen moralischen Werten und argumentierten gegen die „Exzesse“ des Wohlfahrtsstaates. Den Begriff &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; für diese Strömung prägte [[David Collard]] in der Broschüre &amp;#039;&amp;#039;The New Right – A Critique&amp;#039;&amp;#039; von 1968. Ideen der &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; beeinflussten ab 1975 die Oppositionspolitik der [[Conservative Party|Tories]] unter der Parteivorsitzenden [[Margaret Thatcher]] und prägten die sozio-ökonomischen Reformen der Regierung Thatcher (→ [[Thatcherismus]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Geppert: &amp;#039;&amp;#039;Thatchers konservative Revolution – Der Richtungswechsel der britischen Tories (1975–1979)&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, 2002, S. 227&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Old Right]]&lt;br /&gt;
* [[Alt-Right]]&lt;br /&gt;
* [[Neokonservatismus]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Rechte]]&lt;br /&gt;
* [[Reagonomics]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kubilay Yado Arin: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Think Tanks in der US-Außenpolitik. Von Clinton zu Bush Jr.&amp;#039;&amp;#039; VS Springer Verlag, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-01043-0, S.&amp;amp;nbsp;33–46, 87–98.&lt;br /&gt;
* Lawrence Grossberg: &amp;#039;&amp;#039;We’ve Gotta Get out of this Place. Popular conservatism and postmodern culture.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 1992 (zur Definitionsmacht der &amp;#039;&amp;#039;New Right&amp;#039;&amp;#039; in der populären Kultur der USA).&lt;br /&gt;
* [[Dominik Geppert]]: &amp;#039;&amp;#039;Thatchers konservative Revolution – Der Richtungswechsel der britischen Tories (1975–1979).&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konservatismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsliberalismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Iluzalsipal</name></author>
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