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	<title>Neuwernsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:18:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuwernsdorf&amp;diff=1628058&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MyContribution: Änderungen von Jojokraner (Diskussion) auf die letzte Version von Christof46 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2022-01-09T17:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Jojokraner&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Jojokraner&quot;&gt;Jojokraner&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Jojokraner&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Jojokraner (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Christof46&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Christof46 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Christof46&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Neuwernsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Neuhausen/Erzgeb.&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/41/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/31/29/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 655 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 600&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 778&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 143&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2012-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.neuhausen.de/Neuhausen/Historisches.htm | wayback=20150303044504 | text=Einwohnerzahlen auf neuhausen.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1924-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Cämmerswalde]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 09544&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037327&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Neuwernsdorf_in_Mittelsachsen.jpg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuwernsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Neuhausen/Erzgeb.]] im äußersten Süden des sächsischen [[Landkreis Mittelsachsen|Landkreises Mittelsachsen]] unmittelbar an der Staatsgrenze zu [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Neuwernsdorf liegt im Übergangsgebiet vom [[Osterzgebirge]] zum [[Mittleres Erzgebirge|Mittleren Erzgebirge]], eingebettet im oberen [[Flöha (Fluss)|Flöhatal]] im [[Naturpark Erzgebirge/Vogtland]]. Direkte Nachbarorte sind [[Rauschenbach (Neuhausen)|Rauschenbach]] (1&amp;amp;nbsp;km entfernt), [[Deutschgeorgenthal]] (0,5&amp;amp;nbsp;km), die tschechische Nachbargemeinde [[Český Jiřetín]] (Georgendorf), [[Cämmerswalde]] (2 Kilometer) und der Gemeindesitz Neuhausen/Erzgeb. (7&amp;amp;nbsp;km) mit dem 789&amp;amp;nbsp;m hohen [[Schwartenberg]]. Unterhalb des Ortes wird die Flöha in der [[Talsperre Rauschenbach]] gestaut, dort, wo sich bis zum Bau der Talsperre ein Teil des Ortes erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Ortsnamens kann nur vermutet werden. Nicht belegt ist, dass die ersten Ansiedlungen am Wernsbach erfolgten. Es wird vermutet, dass die ersten Siedler aus [[Jeníkov u Duchcova|Wernsdorf bei Klostergrab]] in [[Böhmen]] kamen und ihren neuen Heimatort deshalb Neuwernsdorf nannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuwernsdorf Gasthof 1909.jpg|miniatur|Neuwernsdorf, Gasthof, 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuwernsdorf Gasthof 1960.jpg|miniatur|Neuwernsdorf, Gasthof, 1960]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde wahrscheinlich zwischen 1650 und 1670 als Auswirkung der in [[Böhmen]] übergreifenden [[Gegenreformation]] zur Wiederbelebung des [[Katholizismus]] gegründet. So sollen nach dem Wiener Familienforscher Günther Kallinowsky zwischen 1659 und 1669 mindestens &amp;#039;&amp;#039;350 Bewohner der Dörfer der Pfarre [[Fláje|Fleyh]]&amp;#039;&amp;#039; [das waren [[Český Jiřetín|Georgendorf]], Willerdorf und [[Mackov|Motzdorf]]] &amp;#039;&amp;#039;blutig aus Böhmen nach Sachsen getrieben worden sein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen des Familienforschers Günther Kallinowsky: &amp;#039;&amp;#039;Die Dörfer der Pfarre Fleyh.&amp;#039;&amp;#039; Wien, Erscheinungsjahr unbekannt&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurden sie nach mehreren [[Pest]]-Epidemien und dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] gern aufgenommen. Der kleine Ort am [[Erzgebirge|Erzgebirgskamm]] könnte aber auch bereits im 14. Jahrhundert existiert haben, als die beiden Glashütten Neuwernsdorf I und II südlich der Ortslage erwähnt wurden. Einst soll es dort auch nicht belegbare Goldfunde am Wernitzbach gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einst eigenständige Ort ohne Kirche wurde am 1. Januar 1924 Ortsteil von Cämmerswalde.&amp;lt;ref&amp;gt; Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1963 musste ein nicht unerheblicher Teil des Ortes dem Bau der Talsperre Rauschenbach (fertiggestellt 1968) weichen. 184 Einwohner wurden umgesiedelt. 23 Wohngebäude mit 64 Wohnungen mussten abgerissen werden. Die Gaststätte, die direkt daneben befindliche Bäckerei „Hengst“, die Stuhlfabrik „C. G. Meyer“ und die Holzwarenfabrik „Hocke &amp;amp; Hegewald“ verschwanden bis 1964. Neuwernsdorf, das zuvor bis zu 200 Arbeiter beschäftigte, wurde bedeutungslos, als nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] auch die Stuhlfabrik (100 Beschäftigte) schloss. Nach der [[Eingemeindung]] von Cämmerswalde zu Neuhausen/Erzgeb. ergab eine [[Volkszählung]] 1994 für den Ortsteil Neuwernsdorf 151 Einwohner. Zum 31. Dezember 2008 waren es 130 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Dresdner Hofjuwelier [[Johann Christian Neuber]] (1736–1808) ist in Neuwernsdorf geboren.&lt;br /&gt;
* Die Gebrüder Jehmlich: Gotthelf Friedrich, Johann Gotthold, Carl Gottlieb und Gottlob Friedrich wurden in Neuwernsdorf im Haus Nr. 48 geboren. Die vier Brüder erlernten beim Vater das Tischlerhandwerk, der Jüngste übernahm den Betrieb, die anderen drei Brüder ließen sich zu Orgelbauern ausbilden und gründeten 1808 in Neuwernsdorf die Firma [[Jehmlich Orgelbau Dresden|Jehmlich Orgelbau]]. 1818 schuf Gotthelf Friedrich in [[Lauenstein (Altenberg)|Lauenstein]] die erste Jehmlich-Orgel. 1826 zog Johann Gotthold nach [[Dresden]], baute dort eine Werkstatt auf und wurde 1836 „Königlich Sächsischer Hoforgelbauer“. 1839 eröffnete Carl Gottlieb eine Werkstatt in [[Zwickau]], die bis 1874 weitergeführt wurde. Seit 2006 wird die Dresdner Firma in sechster Generation von Ralf Jehmlich geführt.&lt;br /&gt;
* Walter Tränkner (* 1937): Fertigte nach dem Zweiten Weltkrieg in Neuwernsdorf erstmals den „[[Pflaumentoffel]]“, das Symbol des [[Dresdner Striezelmarkt]]es, als hölzernes Abbild eines [[Räuchermann]]es. 1999 verkaufte er altersbedingt die Fertigungsrechte an die Werkstatt Sperber, Wünschendorf.&lt;br /&gt;
* Fritz Voigt: Der Neuwernsdorfer war der letzte [[Heimkehrer]] des Ortes nach dem [[Zweiter Weltkrieg| Zweiten Weltkrieg]]. 1955 kehrte er nach über zehn Jahren sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft]] in seine Heimat zurück. Er machte sich als Ortschronist einen Namen. Ihm und Günther Reimann ist es zu verdanken, dass es seit 1957 lückenlose Aufzeichnungen über Cämmerswalde und seine Ortsteile Rauschenbach, Neuwernsdorf und Deutschgeorgenthal gibt. Er war auch maßgeblich an der Festschrift zum 750. Ortsjubiläum von Cämmerswalde 1957 beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Talsperre Rauschenbach]]&lt;br /&gt;
* [[Neuwernsdorfer Wasserteiler]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 750 Jahre Cämmerswalde.&amp;#039;&amp;#039; Reinhard Rodefeld, 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 800 Jahre Cämmerswalde.&amp;#039;&amp;#039; Festausschuss, Reinhold Hegewald, 2007&lt;br /&gt;
* {{WdH|43}}&lt;br /&gt;
* Amtsblätter der Gemeinden Cämmerswalde und Neuhausen/Erzgebirge&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Hrsg. von [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]], bearb. von Ernst Eichler, [[Volkmar Hellfritzsch]], Hans Walther und Erika Weber (Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte 21), Berlin 2001, Band I, S. 135.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Neuhausen/Erzgeb.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuhausen/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exulantenstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
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