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	<title>Neuweltgeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuweltgeier&amp;diff=173809&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31117-66 am 6. November 2025 um 21:20 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-06T21:20:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Neuweltgeier&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cathartidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Frédéric de Lafresnaye|Lafresnaye]], 1839&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Greifvögel&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Accipitriformes&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Amnioten&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Amniota&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Landwirbeltiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Tetrapoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Reihe&lt;br /&gt;
| Bild             = Black Vulture-27527.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Rabengeier]] (&amp;#039;&amp;#039;Coragyps atratus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuweltgeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Cathartidae) sind eine [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Greifvögel]], die die auf dem Doppelkontinent [[Amerika]] lebenden [[Geier (Vogel)|Geier]] umfasst. Mit den [[Altweltgeier]]n, die alle zur ausgesprochen artenreichen Familie der [[Habichtartige]]n gehören, sind sie nur entfernt verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Neuweltgeiern gehören sieben Arten. Der bekannteste von ihnen ist der [[Andenkondor]] (&amp;#039;&amp;#039;Vultur gryphus&amp;#039;&amp;#039;), einer der größten flugfähigen Vögel der Erde und neben dem [[Wanderalbatros]] jener mit der größten Flügelspannweite. Weitere bekannte Arten sind der [[Kalifornienkondor]], der [[Truthahngeier]] und der [[Rabengeier]]. Nicht im nordamerikanischen Gebiet leben [[Königsgeier]], [[Wald-Gelbkopfgeier]] und [[Savannen-Gelbkopfgeier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turkeyvulturerange.jpg|mini|links|Das Verbreitungsgebiet des Truthahngeiers (gelb nur im Sommer) entspricht dem der ganzen Familie]]&lt;br /&gt;
Neuweltgeier kommen in ganz [[Südamerika|Süd-]] und [[Mittelamerika]] und in den  [[USA]] vor. Das größte Verbreitungsgebiet hat der Truthahngeier, der von [[Feuerland]] und den [[Falklandinseln]] bis etwa zur Südgrenze [[Kanada]]s lebt, im Winter allerdings die nördliche und mittlere USA nach Süden verlässt. Neuweltgeier leben in fast allen Habitaten ihres Verbreitungsgebietes. Im Unterschied zu den Altweltgeiern, die offene Landschaften bewohnen, kommen sie auch in Wäldern und geschlossenen Buschländern vor. Die anpassungsfähigste Art ist der Truthahngeier, der sowohl in Wäldern als auch in Wüsten lebt. Er hat seinen Lebensraum in den letzten Jahrzehnten weit nach Norden ausgedehnt, wobei er sich vor allem von toten Tieren ernährt, die Opfer des Straßenverkehrs wurden. Der Rabengeier, der ursprünglich ein Bewohner von [[Feuchtgebiet]]en und Flussufern war, ist zum [[Kulturfolger]] und in vielen Städten Mittel- und Südamerikas heimisch geworden. Er sucht seine Nahrung im Müll, vor allem in den Abfällen der Fischmärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Neuweltgeier werden 64 Zentimeter bis 1,34 Meter lang, erreichen eine [[Flügelspannweite]] von 1,37 bis 3,20 Meter und ein Gewicht von 850&amp;amp;nbsp;g bis 11&amp;amp;nbsp;kg. Ihr Gefieder ist vor allem dunkel oder schwarz, bei adulten Königsgeiern überwiegt das weiß. Bei kleinen Arten gibt es keinen [[Geschlechtsdimorphismus]], weder hinsichtlich der Größe noch der Gestalt. Beim Königsgeier und Kalifornienkondor werden die Männchen etwa 10 % größer als die Weibchen. Männliche Andenkondore werden 25 % größer, sie unterscheiden sich außerdem durch das schwarze Gefieder (das der Weibchen ist dunkelbraun), die weiße Halskrause und Schwungfedern, den fleischigen Kamm auf dem Scheitel und den eher rötlichen Kopf deutlich von den weiblichen Vögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit den Altweltgeiern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:VultureBeak.png|mini|links|Neuweltgeier haben keine Nasenscheidewand]]&lt;br /&gt;
Die Neuweltgeier unterscheiden sich von den [[Altweltgeier]]n durch das Fehlen einer Nasenscheidewand und den gut entwickelten Geruchssinn. Die Nasenöffnung befindet sich in der Schnabelspitze. Altweltgeier nisten auf Bäumen oder Felsvorsprüngen, die Neuweltgeier bauen keine Nester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turkey Vulture feeding.jpg|mini|[[Truthahngeier]] an einer totgefahrenen Möwe.]]&lt;br /&gt;
Neuweltgeier sind vor allem [[Aasfresser]]. Truthahn- und Rabengeier töten allerdings auch wehrlose Beute, vor allem kleine oder sehr junge Tiere, wie Echsen oder Jungvögel im Nest. Rabengeier suchen Strände nach gerade geschlüpften [[Meeresschildkröten]] ab. Sie werden auch beschuldigt, neugeborene Lämmer und Kälber zu attackieren. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie bei gebärendem Vieh nur auf die [[Nachgeburt]] warten. Beide Arten fressen auch [[Insekten]], Beeren und andere Früchte und [[Kot|Dung]] größerer Säugetiere. Die drei Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Cathartes&amp;#039;&amp;#039; können mit ihrem guten Geruchssinn auch die Kadaver sehr kleiner Tiere aufspüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei den Altweltgeiern gibt es an größeren Kadavern eine feste Hierarchie zwischen den verschiedenen Arten. Nur die beiden Kondorarten sind in der Lage, bei größeren toten Säugetieren die Haut aufzureißen. In den Regenwäldern dominiert der Königsgeier, der noch mittelgroße Kadaver von [[Neuweltaffen|Affen]] oder [[Faultiere]]n öffnen kann. Rabengeier fressen vor allem Muskelfleisch und [[Eingeweide]]. Die drei Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Cathartes&amp;#039;&amp;#039; fressen wesentlich langsamer und nagen vor allem Fleischreste von den Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarcoramphus papa -Audubon Zoo-8a.jpg|mini|Zwei [[Königsgeier]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turkey vulture chick and eg.jpg|mini|Gerade geschlüpfter Jungvogel und Ei des [[Truthahngeier]]s]]&lt;br /&gt;
Das Fortpflanzungsverhalten der meisten Neuweltgeier ist nur wenig bekannt. Keine Art nistet in Kolonien. Der Wald-Gelbkopfgeier ist noch nie nistend beobachtet worden, der Savannen-Gelbkopfgeier nur ein einziges Mal, der [[Königsgeier]] nur wenige Male. Die bei der Fortpflanzung schon beobachteten Arten bauen alle kein Nest, sondern legen ihre Eier auf Felsvorsprüngen, in großen Baumhöhlen und in Baumstümpfen direkt auf den Grund. Die beiden Kondore nisten an unzugänglichen Felsvorsprüngen in den Bergen, die Nester der kleineren Arten befinden sich in Örtlichkeiten, die auch für Beutegreifer eher zugänglich sind. Die Vögel verhalten sich sehr heimlich, wenn sie sich dem Nest nähern oder von ihm entfernen. Ein fauliger Aasgeruch, der den Nestern einiger Arten entströmt, könnte Räuber ebenfalls von einem Besuch abhalten. Ältere, aber noch nicht flugfähige Jungvögel entfernen sich oft von den Nestern. Die Nester werden von den Altvögeln nicht stark verteidigt, und durch Raubtiere geplünderte Nester sind der Hauptgrund für Misserfolge bei der Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kondorarten legen lediglich ein einzelnes Ei, Raben- und Truthahngeier meist zwei. Die Eier sind weißlich, die des Truthahngeiers, der offenere Brutstätten benutzt, gefleckt. Bei den Arten, die bei der Brutpflege beobachtet wurden, wechseln sich die Paarpartner beim Brüten ab. Die Brutdauer reicht von 40 Tagen bei den kleineren Arten bis zu 55 Tagen bei den Kondoren. Die Jungen haben ein feines [[Daune]]nkleid, das bei den Kondoren, dem Königsgeier und dem Truthahngeier weiß ist, beim Rabengeier braun. Sie sind wahrscheinlich früh in der Lage, sich selber warm zu halten. Truthahngeier besuchen ihre Küken nur wenige Minuten am Tag zum Füttern. Das Futter wird im Kropf zu den Jungen gebracht und nicht mit den Fängen. Zunächst werden die Jungen von den Eltern mit dem Schnabel gefüttert, später wird das Futter auf den Grund gelegt und von den Jungvögeln selbständig aufgenommen. Junge Kondore werden erst mit einem Alter von drei Monaten flügge, bleiben danach aber noch monatelang bei den Eltern. Die Aufzucht eines einzelnen Jungen dauert bei den beiden Kondorarten über zwölf Monate. Eine Brut in einem Jahr bedingt damit eine Brutpause im folgenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Neuweltgeierarten werden wahrscheinlich mit drei Jahren geschlechtsreif. In Gefangenschaft gehaltene Kondore beginnen erst mit sechs Jahren mit Brutaktivitäten. Der Kalifornienkondor ist wahrscheinlich [[monogam]], und auch vom Rabengeier wird vermutet, dass Paare lange zusammenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesgeschichte ==&lt;br /&gt;
Neuweltgeier haben eine längere fossil nachgewiesene Stammesgeschichte als die meisten anderen Vogelfamilien und treten mit den beiden Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Palaeogyps]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Phasmagyps]]&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal im frühen [[Oligozän]] vor 35 Millionen Jahren auf. Zunächst kamen Neuweltgeier auch in der [[Alte Welt|Alten Welt]] vor, ebenso wie Altweltgeier in der Neuen Welt. Es gibt allerdings keine fossilen Überreste von Neuweltgeiern in Europa, Asien oder Afrika, die jünger sind als das frühe [[Miozän]], vor etwa 20 Millionen Jahren. Altweltgeier überlebten in Amerika bis zum späten [[Pleistozän]] vor 10.000 Jahren. Aus dem [[Pliozän]] vor fünf Millionen Jahren kennt man einen gemeinsamen Vorfahren von [[Andenkondor]] und [[Königsgeier]]. Seit dem frühen Pleistozän vor zwei Millionen Jahren können der Rabengeier, der [[Truthahngeier]] und der Kalifornienkondor zusammen mit anderen, inzwischen ausgestorbenen Neuweltgeiern fossil nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom oberen [[Oligozän]] bis zum Pleistozän gab es mit den [[Teratornithidae]] eine nahe verwandte Familie, zu denen unter anderen &amp;#039;&amp;#039;[[Teratornis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Argentavis]]&amp;#039;&amp;#039; als größte bis heute bekannte fliegende Vögel gehörten&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Feduccia: &amp;#039;&amp;#039;The Origin and Evolution of the Birds.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Yale University Press, New Haven / London, 1999, ISBN 0-300-07861-7&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Neuweltgeier wurden zunächst den [[Greifvögel]]n im traditionellen Sinn (Falconiformes) zugeordnet. Aber schon [[Thomas Henry Huxley|Huxley]] bemerkte 1876, dass sie von allen anderen Greifvögeln verschieden waren. Seit mehr als hundert Jahren war bekannt, dass sie einige Merkmale mit den [[Störche]]n (Ciconiidae) teilen. Dazu zählen vor allem die Knochenstruktur, die Schädelanatomie und die Anordnung einiger Muskeln. Wie Störche verschaffen sie sich Kühlung, indem sie die Beine mit Ausscheidungen benetzen. [[Molekularbiologie|Molekularbiologische]] Methoden eröffneten im späten 20. Jahrhundert schließlich neue Möglichkeiten, Verwandtschaftsverhältnisse zu erforschen. Nach ihrer auf [[Hybridisierung (Molekularbiologie)|DNA-Hybridisierung]] beruhenden neuen Vogelsystematik ordneten [[Charles Gald Sibley]] und [[Jon Edward Ahlquist]] die Neuweltgeier als Unterfamilie in die Familie der Störche ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Sibley, Jon Ahlquist (1990): &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny and classification of birds&amp;#039;&amp;#039;. Yale University Press, New Haven, Connecticut, ISBN 0-300-04085-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Sibley-Ahlquist-Taxonomie]] fand allerdings keine allgemeine Anerkennung, und die Neuweltgeier wurden als eigenständige Familie innerhalb der [[Schreitvögel]] (Ciconiiformes) geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde die DNA-Hybridisierung durch die [[DNA-Sequenzierung]] abgelöst, die den direkten Vergleich von DNA des Zellkerns (ncDNA) oder der Mitochondrien ([[mtDNA]]) ermöglicht. Entsprechende Untersuchungen ergaben zunächst, dass die Neuweltgeier nicht näher mit den Schreitvögeln verwandt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Per&amp;amp;nbsp;G.&amp;amp;nbsp;P. Ericson, Cajsa&amp;amp;nbsp;L. Anderson, Tom Britton, Andrzej Elzanowski, Ulf&amp;amp;nbsp;S. Johansson, Mari Källersjö, Jan&amp;amp;nbsp;I. Ohlson, Thomas&amp;amp;nbsp;J. Parsons, Dario Zuccon, Gerald Mayr: &amp;#039;&amp;#039;Diversification of Neoaves: integration of molecular sequence data and fossils.&amp;#039;&amp;#039; Biology Letters, Bd.&amp;amp;nbsp;2, Nr.&amp;amp;nbsp;4, 2006, S.&amp;amp;nbsp;543–547, [[doi:10.1098/rsbl.2006.0523]] (alternativer Download auf [http://www.senckenberg.de/files/content/forschung/abteilung/terrzool/ornithologie/neoaves.pdf senckenberg.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Das South American Classification Committee (SACC) der [[American Ornithologists’ Union]] gliederte die Neuweltgeier deshalb aus den Schreitvögeln aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Proposal (#241) to South American Classification Committee {{Webarchiv |url=http://www.museum.lsu.edu/~Remsen/SACCprop241.html |wayback=20100628075507 |text=Remove Cathartidae from the Ciconiiformes}}, August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine nachfolgende Analyse ergab, mit einem eher schwachen [[Bootstrapping (Statistik)|Bootstrap-Wert]] von 61 %, eine Stellung der Neuweltgeier als basalstes Taxon einer Klade, die alle traditionell als Greifvögel betrachteten Gruppen mit Ausnahme der [[Falkenartige]]n enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;S.J. Hackett, R.T. Kimball, S. Reddy, R.C.K. Bowie, E.L. Braun, M.J. Braun, J.L. Chojnowski, W.A. Cox, K.-L. Han, J. Harshman, C. Huddleston, B.D. Marks, K.J. Miglia, W.S. Moore, F.H. Sheldon, D.W. Steadman, C.C. Witt and T. Yuri: &amp;#039;&amp;#039;A Phylogenomic Study of Birds Reveals Their Evolutionary History.&amp;#039;&amp;#039; Science. Bd.&amp;amp;nbsp;320 (Nr.&amp;amp;nbsp;5884), 2008, S.&amp;amp;nbsp;1763–1768, [[doi:10.1126/science.1157704]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das SACC stellte 2008 die Neuweltgeier aufgrund ihres zur damaligen Zeit unsicheren Schwestergruppenverhältnisses mit den anderen räuberischen Vögeln und ihres evolutionsbiologisch hohen Alters in eine eigene, [[monotypisch]]e Ordnung, die Cathartiformes.&amp;lt;ref&amp;gt;Proposal (#361) to South American Classification Committee [http://www.museum.lsu.edu/~Remsen/SACCprop361.html Place Cathartidae in their own order], Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[International Ornithological Congress]] (IOC) fasste die Neuweltgeier, gemäß der jüngsten Ergebnisse, jedoch wieder mit den meisten traditionell als Greifvögel klassifizierten Gruppen zusammen, wobei die [[Falkenartige]]n (Falconidae) nicht mehr mit dazu gehören. Da das mit dem wissenschaftlichen Namen „Falconiformes“ belegte Taxon ihre Typusgattung &amp;#039;&amp;#039;Falco&amp;#039;&amp;#039; ([[Falken]]) einschließen muss, hat diese neu definierte Gruppe fleischfressender Vögel den Namen Accipitriformes erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Gill and Minturn Wright: &amp;#039;&amp;#039;BIRDS OF THE WORLD Recommended English Names.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, 2006, ISBN 0-7136-7904-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.worldbirdnames.org/n-raptors.html |wayback=20131205171210 |text=IOC World Bird List}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://birdstack.com/world-bird-list/accipitriformes |wayback=20101026065708 |text=Families in the order Accipitriformes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwandtschaftliche Position der Neuweltgeier zeigt folgendes [[Kladogramm]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Ausschnitt aus dem Ergebnis einer umfassenden, auf nuklearer DNA fußenden Analyse mit 169 Arten, die alle wichtigen rezenten Gruppen der Vögel repräsentieren, siehe: Shannon J. Hackett, Rebecca T. Kimball, Sushma Reddy und 15 weitere Autoren: &amp;#039;&amp;#039;A phylogenomic study of birds reveals their evolutionary history.&amp;#039;&amp;#039; Science. Bd.&amp;amp;nbsp;320, Nr.&amp;amp;nbsp;5884, 2008, S.&amp;amp;nbsp;1763–1768, [[doi:10.1126/science.1157704]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bezeichnung der Taxa nach John Harshman: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://tolweb.org/Accipitriformes/123200/2008.06.27 |wayback=20200624045405 |text=Accipitriformes}}.&amp;#039;&amp;#039; Version vom 27. Juni 2008. The Tree of Life Web Project&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathartes aura -Mexico-8.jpg|mini|[[Truthahngeier]] (&amp;#039;&amp;#039;Cathartes aura&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
|label1=&amp;amp;nbsp;[[Greifvögel]]&amp;amp;nbsp;(Accipitriformes)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 |1={{Klade&lt;br /&gt;
     |1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuweltgeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Cathartidae)&lt;br /&gt;
     |2={{Klade&lt;br /&gt;
       |1=[[Sekretäre]] (Sagittariidae)&lt;br /&gt;
       |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=[[Fischadler]] (Pandionidae)&lt;br /&gt;
         |2=[[Habichtartige]]&amp;amp;nbsp;(Accipitridae)&lt;br /&gt;
         }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
   }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gattungen und Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathartes burrovianus -Amsterdam Zoo -upper body-8a.jpg|mini|Savannen-Gelbkopfgeier (&amp;#039;&amp;#039;Cathartes burrovianus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Es gibt sieben Arten in fünf Gattungen. Vier der Gattungen sind [[monotypisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cathartes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Truthahngeier]] (&amp;#039;&amp;#039;C. aura&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Savannen-Gelbkopfgeier]] (&amp;#039;&amp;#039;C. burrovianus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Wald-Gelbkopfgeier]] (&amp;#039;&amp;#039;C. melambrotus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Coragyps]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Rabengeier]] (&amp;#039;&amp;#039;C. atratus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gymnogyps&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Kalifornienkondor]] (&amp;#039;&amp;#039;G. californianus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sarcoramphus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Königsgeier]] (&amp;#039;&amp;#039;S. papa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Vultur]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Andenkondor]] (&amp;#039;&amp;#039;V. gryphus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
* [[Josep del Hoyo]], Andrew Elliott, Jordi Sargatal und [[David A. Christie]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbook of the Birds of the World]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;New World Vultures to Guinea Fowl.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 1994, ISBN 84-87334-15-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Cathartidae|Neuweltgeier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuweltgeier| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-31117-66</name></author>
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