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	<title>Neuwegersleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:24:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuwegersleben&amp;diff=453940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-21T16:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Am Großen Bruch&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-83-025 Neuwegersleben COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/02/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/05/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 84 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 362&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.westlicheboerde.de/B%C3%BCrger-Gemeinde/Verbandsgemeinde/Gemeinde-Am-Gro%C3%9Fen-Bruch/?&amp;amp;La=1 |titel=Ortsteile |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Am Großen Bruch |abruf=2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2004-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39393&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039401&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuwegersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Am Großen Bruch]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil gehört der Wohnplatz Neudamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wegersleben wurde im 10. Jahrhundert erstmals im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] des [[Kloster Werden|Klosters Werden]] erwähnt. Im Jahre 1112 als &amp;#039;&amp;#039;Wageresleve&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des [[Kloster Hamersleben|Klosters Hamersleben]] und 1118 als &amp;#039;&amp;#039;Wegersleve&amp;#039;&amp;#039;. Der Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Weger-&amp;#039;&amp;#039; stammt von dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Wagher&amp;#039;&amp;#039;, die Endung &amp;#039;&amp;#039;-leben&amp;#039;&amp;#039; bedeutet: „Hinterlassenschaft, Erbe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gunhild Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen auf -&amp;#039;&amp;#039;leben&amp;#039;&amp;#039; - Versuch einer Typologie und Analyse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Namenkundliche Informationen&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;95/96, 2009, S.&amp;amp;nbsp;209–232 ({{Webarchiv|url=http://www.namenkundliche-informationen.de/pdf/95_96/articles/NI%2095_96_2009_Winkler.pdf |wayback=20150612163123 |text=PDF; 1,22 MB |archiv-bot=2019-05-03 19:01:13 InternetArchiveBot }}), {{ISSN|0943-0849}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf und die Burg Wegersleben lagen im Mittelalter am Großen Bruchsee, mit einer Fährverbindung zwischen der wichtigen Heer- u. Handelsstraße von [[Leipzig]] nach [[Hamburg]]. Nicht weit entfernt vom Dorf, hatte im Jahre 933 das [[Heer]] von König [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I.]] die Ungarn in einer großen [[Schlacht]] vernichtend geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1112 schenkte die Edle Thietburgis mit ihrer Tochter Mathilde aus dem Hause des Pfalzgrafen von Sommerschenburg, dem ein Jahr zuvor gegründeten [[Augustinische Orden|Augustiner]]-Kloster Hamersleben, einen Teil ihrer Güter und Ländereien, darunter auch 21 [[Hufe]]n in dem damals [[Wüstung|wüsten]] &amp;#039;&amp;#039;Wagersleve&amp;#039;&amp;#039;. 1137 ließ der [[Bistum Halberstadt|Bischof von Halberstadt]] einen festen Damm durch den Bruch in Richtung Kloster anlegen. 1140 ist das Dorf wieder bewohnt und Bischof Rudolf ließ unter [[Kirchenpatronat|Patronat]] des Klosters eine Kirche auf einer Hofstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Danneil: &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Geschichte des magdeburgischen Bauernstandes&amp;#039;&amp;#039;: Geschichte des magdeburgischen Bauernstandes bis Jahre 1680, 1898, S.&amp;amp;nbsp;76&amp;lt;/ref&amp;gt; errichten. Die Adelsfamilie [[Berwinkel (Adelsgeschlecht)|von Berwinkel]] war in Wegersleben lange Zeit begütert. Gebhard von Berwinkel besaß schon vor 1292 Güter im Dorf, zuletzt wurde die Familie 1446 von [[Friedrich III. von Beichlingen|Erzbischof Friedrich]] in Wegersleben [[Lehnswesen|belehnt]]. Das Geschlecht erlosch 1492.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Samuel Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Singularia Magdeburgica, oder Merkwürdigkeiten aus der Magdeburgischen Historie&amp;#039;&amp;#039;, 1732, Band 8, S.&amp;amp;nbsp;219 + 222&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|von Veltheim]] verkaufte 1462 die Burg und Güter an die von Wopke. Kloster [[Huysburg]] veräußerte im Jahre 1477 den [[Zehnt]]en zu Wegersleben für 1150 [[Rheinischer Gulden|rheinische Gulden]] an das Kloster Hamersleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Ernst II. von Sachsen|Ernst]] verkaufte 1494 Dorf und Burg mit allem Zubehör an das Kloster Hamersleben. Deswegen gab es danach zwischen Kloster und den von Wopke jahrelange finanzielle Streitigkeiten. Ab 1495 verfielen Dorf und Burg immer mehr zur Wüstung und im Jahre 1521 wurden die wenigen Einwohner nach Hamersleben eingepfarrt (Bauern-Kirche). Hans von Hornhausen veräußerte 1531 seine Güter an das Kloster und 1536 beschließt der Bischof von [[Halberstadt]] den Bruch urbar zu machen. 1548 wird der Damm zerstört, aber von Herzog [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Julius von Braunschweig]] umgehend erneuert. Lehngeber an das Kloster waren in den folgenden 200 Jahren die Herren von Neindorf, als Hauptgrundbesitzer und Lehnsherren des wüsten Wegersleben.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Kunze: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Augustiner-Klosters Hamersleben, nebst alten historischen...&amp;#039;&amp;#039;, 1835, S.&amp;amp;nbsp;89–117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahre 1751 errichtete der [[Prälat]] Heinrich Nolte um ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des Klosters Hamersleben eine neue Siedlung, nun Neuwegersleben genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Böttger: &amp;#039;&amp;#039;Die Brunonen, Vorfahren und Nachkommen des Herzogs Ludolf in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, 1865, S.&amp;amp;nbsp;186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Aufhebung des Klosters 1804 wurde der Ort in eine besondere königliche [[Staatsdomäne|Domaine]] umgewandelt. Seit 1840 gab es eine Schule in Neuwegersleben und 1842 hatte das Dorf 25 Wohnhäuser und 125 Einwohner. Das Geschlecht derer [[Kotze (Adelsgeschlecht)|von Kotze]] war hier begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, 1864, S.&amp;amp;nbsp;254&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1899 hatte der Ort 894 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden [[Gunsleben]], [[Hamersleben]] und Neuwegersleben entstand am 1. Juli 2004 die neue Gemeinde [[Am Großen Bruch]], dadurch verlor Neuwegersleben seine politische Selbstständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 16. Mai 1994 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot eine silberne Waage.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waage wurde bereits im Dienstsiegel geführt. Sie ist das Symbol, welches sich an dem im 18. Jahrhundert erbauten Herrensitz befindet. Die Farben sind eine Anlehnung an die des Bistums Halberstadt, sowie an die Sommerschenburger, die als erste Grundherren hier auftraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Wappen der Gemeinde Neuwegersleben, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;, Hinterlegt 1994 im Landeshauptarchiv Magdeburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindeflagge ist Weiß - Rot gestreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuwegersleben Kirche profaniert.jpg|miniatur|Ehemalige katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
* In Neuwegersleben befindet sich eine evangelische Dorfkirche, die in den Jahren 1912–14 erbaut wurde und mit einer Orgel [[Ernst Röver]]s ausgestattet ist.&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche wurde [[Profanierung|profaniert]]. Sie gehörte zur Pfarrei [[Kloster Hamersleben|St. Pankratius]] in [[Hamersleben]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Teil 10, St. Benno Verlag, Leipzig 1978, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; und besaß das [[Patrozinium]] des [[Heiliger|heiligen]] [[Bernward von Hildesheim|Bernward]]. Die [[Ostung|geostete]] Backsteinkirche mit dem kreuzbekrönten [[Dachreiter]] wurde 1898 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; 60. Heft, Neue Folge - Heft 7, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger Weimer, 1999, ISBN 978-3-7400-1085-0, S. 92, Fußnote 10.[https://books.google.de/books?id=85smDgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA92]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Diözese Paderborn: Realschematismus, Paderborn 1913, S. 469.&amp;lt;/ref&amp;gt; An ihrem Westgiebel stellt eine [[Statue]] [[Jesus Christus]] als [[Guter Hirte|Guten Hirten]] dar, über dem Eingangsportal zeigt eine weitere Statue [[Josef von Nazaret]]. Die beiden [[Buntglasfenster]] im [[Chor (Architektur)|Chorraum]] zeigen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und Josef. An der Decke des Kirchenschiffs befindet sich ein [[Heiligstes Herz Jesu|Herz-Jesu-Bild]], die Türen des [[Tabernakel]]s sind mit [[Engel]]n geschmückt. Bereits ab 1874 gab es in Neuwegersleben eine katholische Schule, die im [[Nationalsozialismus]] 1939 geschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Teil 10, St. Benno Verlag, Leipzig 1978, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Telegrafenhaus des [[Preußischer optischer Telegraf|Preußischen optischen Telegrafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992 Bahnhof Neuwegersleben.tif|mini|Bahnhof Neuwegersleben Mai 1992]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Neuwegersleben lag an der [[Bahnstrecke Wolfenbüttel–Oschersleben|Bahnstrecke Oschersleben–Wolfenbüttel]]. Diese Strecke ist stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Decker]] (1866–1945), Gewerkschafter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hermann Ebeling (Journalist)|Hermann Ebeling]] (1909–1980), Pädagoge, Journalist, Emigrant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Am Großen Bruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Am Großen Bruch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung  im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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