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	<title>Neutronenstreuung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neutronenstreuung&amp;diff=246840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;17387349L8764: HC: Ergänze Kategorie:Physikalisches Fachgebiet</title>
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		<updated>2025-12-17T15:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Physikalisches_Fachgebiet&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Physikalisches Fachgebiet (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Physikalisches Fachgebiet&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neutronenstreuung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein Hauptgebiet der [[Forschung mit Neutronen]], untersucht [[kondensierte Materie]] durch Beobachten der [[Streuung (Physik)|Streuung]] von [[Neutron #Klassifizierung|langsamen]] oder [[thermisches Neutron|thermischen]] [[Neutron]]en an einem [[Prüfkörper|Probekörper]] (engl.: [[Target (Physik)|Target]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsame und thermische Neutronen wechselwirken mit [[Atomkern]]en und mit den [[magnetisches Moment|magnetischen Momenten]] von [[Elektron]]en und eignen sich daher zur Untersuchung der Struktur, der [[Bewegung (Physik)|Dynamik]] sowie der [[Magnetische Ordnung|magnetischen Ordnung]] kondensierter Materie auf [[atom]]arem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung und Methoden ==&lt;br /&gt;
=== Elastische Streuung ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Elastischer Stoß|elastischen]] Streuung ist die Wechselwirkung &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; mit einer Energieübertragung verbunden. Da die [[De-Broglie-Wellenlänge]] thermischer Neutronen in der Größenordnung eines [[Atomdurchmesser]]s liegt, treten bei der elastischen Streuung von Neutronen an kondensierter Materie [[Interferenz (Physik)|Interferenzeffekte]] auf, die für [[Strukturanalyse|Strukturuntersuchungen]] genutzt werden können. Diese Untersuchungsmethode wird häufig auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neutronenbeugung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-diffraktometrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Methoden:&lt;br /&gt;
* Neutronenbeugung&lt;br /&gt;
* [[Diffraktometrie unter streifendem Einfall|Beugung unter streifendem Einfall]] (GIND)&lt;br /&gt;
* [[Kleinwinkelstreuung]] (SANS)&lt;br /&gt;
* [[Kleinwinkelstreuung unter streifendem Einfall]] (GISANS)&lt;br /&gt;
* [[Neutronenreflektometrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inelastische Streuung ===&lt;br /&gt;
Die [[Stoß (Physik) #Unelastischer Stoß|inelastische]] Streuung ist verbunden mit der [[Angeregter Zustand|An-]] oder [[Abregung]] (Energieübertragung) eines [[Phonon]]s, eines [[Magnon]]s oder eines anderen internen Freiheitsgrades des Targets. Durch Messung der Änderung der [[kinetische Energie|kinetischen Energie]] des Neutrons lässt sich die [[Anregungsenergie|Energie der Anregung]] ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Methoden der [[Inelastische Neutronenstreuung|inelastischen Neutronenstreuung]] (-[[spektroskopie]]):&lt;br /&gt;
* [[Neutronen-Dreiachs-Spektrometer]] (TAS)&lt;br /&gt;
* [[Neutronen-Flugzeit-Spektrometer]] (ToF)&lt;br /&gt;
* [[Neutronen-Rückstreu-Spektrometer]]&lt;br /&gt;
* [[Neutronen-Spin-Echo-Spektrometer]] (NSE)&lt;br /&gt;
* [[Neutronen-Resonanz-Spin-Echo-Spektrometer]] (NRSE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quasielastische Streuung ===&lt;br /&gt;
Die quasielastische Streuung wird zur Untersuchung von [[Diffusion]]smechanismen auf atomarer Ebene verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Da Neutronen &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039; [[elektrische Ladung]] besitzen, [[Eindringtiefe|dringen sie recht tief in Materie ein]]: die [[freie Weglänge]] thermischer Neutronen in kondensierter Materie ist von der Größenordnung Millimeter (der genaue Wert hängt von der [[Dichte]] und der Zusammensetzung der Probe ab). Deshalb ist Neutronenstreuung geeignet, &amp;#039;&amp;#039;Volumeneigenschaften&amp;#039;&amp;#039; von Materie zu untersuchen – im Gegensatz etwa zur [[Elektronenbeugung]], die auf oberflächennahe Bereiche beschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle [[Teilchen]] haben Neutronen [[Welle-Teilchen-Dualismus|nicht nur Teilchen-, sondern auch Welleneigenschaften]]. Die [[De-Broglie-Wellenlänge|Wellenlänge]] langsamer Neutronen beträgt ungefähr 0,1 bis 1&amp;amp;nbsp;[[Nanometer|nm]] und ist somit von der gleichen Größenordnung wie [[Atomabstand|Atomabstände]] in [[Molekül]]en und [[Festkörper]]n. Ähnlich wie bei der Beugung von Licht an einem [[Optisches Gitter|Gitter]] kommt es auch bei der Streuung von Neutronen an einer regelmäßig aufgebauten Probe zu [[Wellenmechanik|wellenmechanisch]]en Interferenzen; die [[Wirkungsquerschnitt|Winkelverteilung]] der gestreuten Neutronen besitzt die Regelmäßigkeit eines Beugungsbildes, aus dem auf die atomare Struktur der untersuchten Probe zurückgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile gegenüber Röntgenbeugung ===&lt;br /&gt;
Die bis hierhin genannten Eigenschaften – elektrische Neutralität und Wellenlänge im nm-Bereich – haben Neutronen mit der [[Röntgenstrahlung]] gemeinsam. Für Strukturuntersuchungen setzt man daher in erster Linie die grundsätzlich ähnliche, praktisch aber einfachere und billigere [[Röntgenbeugung]] ein. Neutronenstreuung ist jedoch von Vorteil, wenn man die folgenden weiteren Eigenschaften des Neutrons ausnutzen kann:&lt;br /&gt;
* Der [[Streuquerschnitt]] von Neutronen hängt von Eigenschaften der streuenden [[Atomkern]]e ab ([[Kernspin]]) und variiert deshalb von [[Nuklid]] zu Nuklid und sogar von [[Isotop]] zu Isotop. Daher können durch Neutronenstreuung [[Chemisches Element|Elemente]] gut unterschieden werden, die im [[Periodensystem der Elemente]] benachbart sind, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Natrium|Na]], [[Magnesium|Mg]] und&amp;amp;nbsp;[[Aluminium|Al]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hippert&amp;quot;&amp;gt;{{bibISBN|9781402033377|Seite=247}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Isotopenaustausch kann die Aussagekraft von Neutronenstreuexperimenten gezielt gesteigert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;Röntgenstreuung dagegen liefert hier schlechtere Ergebnisse ohne [[Kontrast]], da bei ihr die [[Elektronenhülle]] vermessen wird, welche sich bei den genannten Fällen nur wenig unterscheidet. Der Streuquerschnitt steigt bei Röntgenbeugung mit der [[Ordnungszahl]] an, weswegen z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wasserstoff]] für Röntgenbeugung beinahe unsichtbar ist. Daher wird Neutronenstreuung insbesondere bei der Untersuchung biologischer Proben &amp;#039;&amp;#039;komplementär&amp;#039;&amp;#039; (ergänzend) zur Röntgenbeugung eingesetzt, um die Position von [[Wasserstoffatom]]en zu bestimmen.&lt;br /&gt;
* Neutronen besitzen ein [[magnetisches Moment]] und werden daher an magnetischen Gittern gestreut. Neutronenstreuung ist daher eine wichtige Methode zur Untersuchung magnetischer Strukturen.&lt;br /&gt;
* Die Energie langsamer Neutronen beträgt wenige&amp;amp;nbsp;[[Elektronenvolt|meV]] und ist daher von gleicher Größenordnung wie die Anregungsenergie von [[Phonon]]en und [[Magnon]]en. Inelastische Neutronenstreuung ist daher die Standardmethode zur Vermessung der [[Phonon #Dispersion|Dispersion von Phononen]] und Magnonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Forschung mit Neutronen#Forschungseinrichtungen}}&lt;br /&gt;
Neutronenstreuung wird an [[Forschungsreaktor]]en und [[Spallation]]s[[neutronenquelle]]n betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Neutronenstreuung wurde in den 1950er&amp;amp;nbsp;Jahren als physikalische Untersuchungsmethode etabliert. Für ihre Pionierleistungen erhielten [[Clifford Shull]] und [[Bertram Brockhouse]] [[1994]] den [[Physiknobelpreis]]. Sie reihen sich damit in die Reihe der Nobelpreisträger mit der längsten Lücke zwischen Entdeckung&amp;amp;nbsp;(1946) und Verleihung des Nobelpreises&amp;amp;nbsp;(1994) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Heinz Maier-Leibnitz]] wurde am kleinen [[Forschungsreaktor München]] in [[Garching bei München]] der [[Neutronenleiter]] erfunden. Maier-Leibnitz leitete auch den Bau des Hochflussreaktors in Grenoble.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit den 1990er&amp;amp;nbsp;Jahren wurden weltweit viele kleine Forschungsreaktoren stillgelegt; die Neutronenstreuung konzentriert sich auf einige wenige große Institute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Debye-Waller-Faktor]]&lt;br /&gt;
* [[Diffraktogramm]]&lt;br /&gt;
* [[Neutronenreflektometrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Clifford G. Shull |Titel=Early development of neutron scattering |Sammelwerk=Reviews of Modern Physics |Band=67 |Nummer=4 |Datum=1995-10 |Seiten=753–757 |DOI=10.1103/RevModPhys.67.753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilchenphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutronenbeugung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutronenstreuung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleare Festkörperphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikalisches Fachgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;17387349L8764</name></author>
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