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	<title>Neutor (Graz) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:00:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neutor_(Graz)&amp;diff=2512838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Karl Albrecht Kubinzky</title>
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		<updated>2025-03-15T21:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Karl Albrecht Kubinzky&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Graz-Neutor vor 1883-Neutorgasse.jpg|miniatur|Neutor]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neutor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein historisches Stadttor der Stadt [[Graz]]. Es stand von 1620 bis 1883/84 im ehemaligen Kälbernen Viertel im Bezirk [[Innere Stadt (Graz)|Innere Stadt]]. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;Neutorgasse&amp;#039;&amp;#039; ist nach der Toranlage benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Im Zuge des Stadtausbaus Richtung Südwesten wurde das Neutor um 1620 errichtet. Es schloss das Kälberne Viertel, das seinen Namen von den Schlachtbänken hatte, mit in die Stadtbefestigung ein. Das Viertel lag bis zu diesem Zeitpunkt außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer. Das Neutor stand an der Kreuzung &amp;#039;&amp;#039;Kalcherberggasse/Neutorgasse&amp;#039;&amp;#039;. Den ursprünglich kleinen Baukörper erweiterte man in der Folgezeit zu einem zweistöckigen und bewohnten Torhaus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engele Murtor 34&amp;quot;&amp;gt;Robert Engele: &amp;#039;&amp;#039;Ein neues Tor für das Kälberne Viertel&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Damals in Graz&amp;#039;&amp;#039; in der Steiermarkausgabe der [[Kleine Zeitung|Kleinen Zeitung]] vom 13. November 2011, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit annähernd quadratischem Grundriss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekt [[Peter Fasol]] erweiterte das „Statt Gepey“ (Torhaus): Die Abrechnung des Jahres 1641 ergab 4830 fl, wovon Baumeister Peter „Fassol“ 789 fl, Steinhauermeister Hans Mamolo&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/aia/mamolo_giovanni.htm &amp;#039;&amp;#039;Mamolo Giovanni.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Artisti Italiani in Austria,&amp;#039;&amp;#039; [[Universität Innsbruck]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 470 fl erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rochus Kohlbach]], &amp;#039;&amp;#039;Steirische Baumeister&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude war bewohnt und beherbergte einen Militärwachposten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schuster&amp;quot;&amp;gt;Ulrike Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Verlorenes Graz&amp;#039;&amp;#039;, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780/90 erhielt die Außenseite eine [[Klassizismus|klassizistische]] Fassade mit Zopfdekoration. Stadtseitig besaß das Neutor drei Toröffnungen: das Haupttor mit einem Rustikaportal, ein kleineres mittleres Portal und ein vermauertes Steinportal. Eine Besonderheit der Tordurchfahrt war die s-förmige Krümmung, die das Passieren erschwerte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engele Murtor 34&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert lag östlich der Anlage der botanische Garten des nahen [[Universalmuseum Joanneum|Joanneums]], westlich davon befand sich noch die ehemalige Neutorbastei mit dem Merangarten samt Gastwirtschaft. Um 1860 fällten Stadt und Land den Beschluss zur Erweiterung des Joanneums durch einen Neubau und den Bau der Landesbibliothek. Die Gartenanlagen wurden verkauft, das Neutor 1883 abgetragen und die Grazer Hauptpost sowie das neue Joanneum und der Justizpalast errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engele Murtor 34&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2023 stieß man im Zuge der Grabungsarbeiten für eine Straßenbahnlinie bei der Großbaustelle in der Grazer Neutorgasse auf das alte Neutor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://steiermark.orf.at/stories/3201600/ &amp;#039;&amp;#039;Sensationsfund: Altes Stadttor entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;], [[ORF]] Steiermark, 4. April 2023, abgerufen am 5. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer historischen Vorerhebung im Baustellenbereich für die sogenannte Innenstadtentflechtung kam der Fund jedoch nicht unerwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/6271330/Altes-Grazer-Stadttor_Reste-des-historischen-Neutors-freigelegt &amp;#039;&amp;#039;Reste des historischen Neutors freigelegt.&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Kleine Zeitung]], 3. April 2023, abgerufen am 5. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fundamente werden freigelegt, vermessen, dokumentiert und danach abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Engele: &amp;#039;&amp;#039;Ein neues Tor für das Kälberne Viertel&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Damals in Graz&amp;#039;&amp;#039; in der Steiermarkausgabe der [[Kleine Zeitung|Kleinen Zeitung]] vom 13. November 2011, S. 34–35.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Karl Albrecht Kubinzky|Karl A. Kubinzky]], Astrid M. Wentner |Titel=Grazer Straßennamen. Herkunft und Bedeutung |Verlag=Leykam |Ort=Graz|Jahr=1996 |ISBN=3-7011-7336-2 |Seiten=289}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ulrike Schuster |Titel=Verlorenes Graz. Eine Spurensuche im 19. und 20. Jahrhundert nach demolierten Bauwerken und Denkmalen der steirischen Landeshauptstadt |Verlag=Österreichischer Kunst- und Kulturverlag|Ort=Wien |Jahr=1997 |ISBN=3-85437-119-5 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.068081|EW=15.437328|type=landmark|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Grazer Stadttore}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor in Graz|Neutor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Graz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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