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	<title>Neustifter Pfarrkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inneneinrichtung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neustift am Walde - Kirche.JPG|mini|Römisch-katholische Pfarrkirche hl. Rochus in Neustift am Walde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neustift am Walde - Kirche (2).JPG|mini|Südostansicht der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Pfarrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neustift am Walde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im 19. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Döbling]] in [[Neustift am Walde]] an der Eyblergasse. Die Pfarre liegt im [[Liste der Pfarren im Stadtdekanat 17/18/19 (Erzdiözese Wien)|Stadtdekanat 17/18/19]] des zur [[Erzdiözese Wien]] gehörenden [[Vikariat Wien Stadt|Vikariates Wien Stadt]]. Sie ist dem heiligen [[Rochus von Montpellier|Rochus]] [[Kirchweihe|geweiht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|66295|WD-Item=Q1556877|Wien/Döbling/Grinzing–Neustift am Wald|text=Listeneintrag}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BDA DenkmallisteRef| AT-9 | Jahr = 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich gehörte Neustift am Walde zur Pfarre [[Heiligenstadt (Wien)|Heiligenstadt]]. Die Stiftungsurkunde der [[Sieveringer Pfarrkirche]] aus dem Jahre [[1330]] belegt, dass die Bevölkerung von [[Sievering]] gemeinsam mit der Neustifter Bevölkerung und den Einwohnern von [[Salmannsdorf (Wien)|Salmannsdorf]] gemeinsam diese Kirche bauten. Dadurch wurden Neustift am Walde und Salmannsdorf auch in Sievering eingepfarrt. Auch als Neustift am Walde 1414 an das [[Wien]]er [[Augustinerorden|Augustiner]] [[Kanoniker|Chorherrnstift]] St. Dorothea kam, wurde keine Kirche in Neustift errichtet. Erst 1713 stiftete der [[Italien|italienische]] [[Kaufmann]] Marco Abundio eine Kapelle mit Holzkuppel und einer Tafel, die an die [[Pest]] des Jahres und die Errichtung der Kapelle &amp;#039;&amp;#039;zu Ehren der [[Dreifaltigkeit|dreieinigen]] Gottheit, der heiligen Jungfrau und der Pestpatrone Rochus, [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], [[Karl Borromäus]], [[Francisco de Xavier y Jassu|Franz Xaver]] und [[Rosalia (Heilige)|Rosalia]]&amp;#039;&amp;#039; erinnerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch die Aufhebung des Chorherrenklosters St. Dorothea durch [[Joseph II.]] und die Übertragung des Gebietes an das [[Stift Klosterneuburg]] wurde Neustift am Walde 1784 zusammen mit Salmannsdorf zu einer eigenständigen Pfarre erhoben. Die Rundkapelle wurde in der Folge zwischen 1783 und 1785 durch Anbau des Presbyteriums, der Sakristei und eines gemauerten Turmes zur Pfarrkirche erweitert. Die ursprünglich an der Kapelle angebrachte Tafel wurde über dem Kircheneingang angebracht. Der Kirchturm musste 1851 durch einen neuen ersetzt werden, wobei eine neuerliche Erweiterung der Kirche erfolgte. Die gartenseitig gelegene Wochentagskapelle wurde 1978 angebaut. Außen finden sich insgesamt vier barocke Heiligenstatuen des [[Antonius von Padua]], [[Karl Borromäus]], [[Paulus von Tarsus|Paulus]] und [[Simon Petrus|Petrus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneneinrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neustift pfarrkirche.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Der klassizistische Hochaltar wurde im Jahr 1786 errichtet. Das Altarbild steht in der Tradition der Barockmalerei und ist laut 2019 entdeckter Signatur eindeutig dem [[Œuvre]] des Barockmalers [[Martino Altomonte]] zuzuschreiben. In der unteren Hälfte sind die traditionellen Pestheiligen: Rochus, Franz Xaver, Rosalia, Sebastian und Karl Borromäus dargestellt; darüber Maria Immaculata flankiert von der heiligsten Dreifaltigkeit. Der Hochaltar wird eingerahmt von den Bildern der hl. Helena und der hl. Barbara. Die beiden Gemälde mit reich geschnitzten Rahmen und vergoldeten Rocaille-Dekorationen sind um 1750 entstanden. Die beiden Seitenaltäre stammen aus dem Jahr 1833. Das barocke Bild des linken Seitenaltars stellt die Gottesmutter Maria dar, zu deren Füßen der hl. Karl Borromäus kniet. Den rechten Seitenaltar schmückt das Bild einer Kreuzigungsgruppe, dessen Signatur es als ein Werk des bekannten Malers [[Max von Poosch-Gablenz]] erweist und mit 1930 datiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel mit acht [[Register (Orgel)|Registern]] fertigte 1855 der Klosterneuburger Orgelbauer [[Franz Reusch]] und dürfte zu einem seiner frühen Werke gehören. Die färbigen Kirchenfenster wurden in den Jahren 1993–1995 angeschafft. Der künstlerische Entwurf stammt von Jana Fertl, angefertigt wurden sie vom Glasmaler Karl Fertl. Das Geläute besteht aus drei Glocken. Die beiden größeren wurden 1949 von der Gießerei [[Josef Pfundner]] gegossen. Die kleine Glocke stammte ursprünglich aus dem Jahr 1747, musste aber 1920 aufgrund eines Sprunges von der Firma [[Max Samassa]] umgegossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klusacek, Christine; Stimmer, Kurt: &amp;#039;&amp;#039;Döbling. Vom Gürtel zu den Weinbergen.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1988&lt;br /&gt;
* Schwarz, Godehard: &amp;#039;&amp;#039;Döbling. Zehn historische Spaziergänge durch Wiens 19. Bezirk.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Neustifter Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarreneustift.at/ Pfarre Neustift]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Döbling}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/15/02/N |EW=16/18/12/E |type=landmark |region=AT-9|dim=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Döbling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rochuskirche|Wien-Dobling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Wien, Neustift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 17/18/19 (Erzdiözese Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
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