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	<title>Neustift (Freising) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:48:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neustift_(Freising)&amp;diff=777470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lou.gruber: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-03-22T10:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Neustift&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Freising&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/24/21.45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/45/25.59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 6963&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-07-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fs-live.de/nachrichten_details?id=178941 |titel=Einwohner-Statistik der Stadt Freising (Freising) |sprache=de-DE |abruf=2025-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1905-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 85356&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08161&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neustift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im Nordosten des geschlossenen Stadtgebietes gelegener Stadtteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Freising]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Freising]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durchgeführte Grabungen zeigten schon eine befestigte Höhensiedlung der [[Hallstattzeit]]. Das &amp;#039;&amp;#039;St. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039; geweihte [[Kloster Neustift (Freising)|Kloster Neustift]] der [[Prämonstratenser]] wurde [[1141]] durch [[Bischof]] [[Otto von Freising|Otto I. von Freising]] mit Unterstützung der [[Markgraf]]en von Österreich als &amp;#039;&amp;#039;Nova Cella&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Es handelte sich um ein Doppelkloster mit angeschlossenem Hospital. Bereits 1143 war der Bau der Klosterkirche Peter-und-Paul beendet und die päpstliche Bestätigung der Probstei lag vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Lankes: [https://hdbg.eu/kloster/index.php/detail/geschichte?id=KS0112 Neustift: Kloster - Kaserne - Fabrik - Landratsamt.] In: HdBG, Klöster in Bayern.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um dem Klosterkomplex bildete sich eine kleine Ortschaft. Der Ort Neustift gehörte zum Hochstift und wurde von [[Vogt|Vögten]] verwaltet. Als Vögte wurde von Bischof Otto das Geschlecht der [[Fraunhofen (Adelsgeschlecht)|Fraunhofer]] ausgewählt. Wie beim [[Kloster Weihenstephan]] konnten auch hier die [[Wittelsbach]]er im 14. Jahrhundert die Vogtei an sich reißen und das Kloster 1353 aus dem Freisinger Burgfrieden ausgliedern, obwohl es ringsum vom Hochstift umgeben und nur durch eine Straße mit dem Herzogtum Niederbaiern verbunden war. &lt;br /&gt;
[[Datei:Alte_Poststraße_42_St._Peter_und_Paul_Freising-5.jpg|links|mini|Landratsamt Freising – im ehemaligen Kloster, angrenzend St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
Neustift wurde zu einer Klosterhofmark mit eigener niederen Gerichtsbarkeit. [[1803]] wurde das Kloster im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] aufgelöst und diente von 1803 bis [[1905]] als [[Kaserne]]. [[1906]] veräußerte der Staat die Gebäude an die Stadt Freising. Diese verkaufte sie am 12. Juli 1906 für 60.000 Mark weiter an den Tuchfabrikanten Carl Feller.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Freisinger Tagblatt]] vom 13. Juli 1906&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fabrik &amp;#039;&amp;#039;Loden Feller&amp;#039;&amp;#039; existierte bis [[1971]]; es waren auch Wohnungen und Büroräume untergebracht. Seit [[1987]] ist Neustift Sitz des [[Landratsamt]]s Freising. Der ehemalige Festsaal des Klosters ist heute Sitzungssaal des [[Kreistag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1818 durch das bayerische [[Gemeindeedikt]] gegründete Gemeinde Neustift umfasste auch die heutigen Freisinger Ortsteile [[Ast (Freising)|Ast]], [[Tuching]] und [[Altenhausen (Freising)|Altenhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geschichte.digitale-sammlungen.de//hab/seite/bsb00007646_00273 Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 11-12: Die Landgerichte Dachau und Kranzberg, Seite&amp;amp;nbsp;260]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 1. Januar 1905 wurde Neustift wegen der desolaten finanziellen Lage auf eigenen Wunsch nach Freising eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=601}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Stadtteil Neustift umfasst mehr als ehemalige Gemeindegebiet und wird im Westen durch die Mainburger Straße begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freising.de/media/user_upload/61_Stadtplanung_Umwelt/6110_pdf-Files/STEP/stadtteilsteckbrief-neustift.pdf Stadtteilsteckbrief Neustift]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der im Süden verlaufenden [[Bahnstrecke München–Regensburg]] gab es den Haltepunkt Neustift{{Coordinate|name=Haltepunkt Neustift|text=ICON0|NS=48.405677|EW=11.76293|type=landmark|region=DE-BY}}, an dem bis 1973 die Züge der [[Bahnstrecke Langenbach–Enzelhausen|Hallertauer Lokalbahn]] hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bockerl.de/bf_neust.htm |titel=Holledauer Bockerl, Betriebsstellen |abruf=2021-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
Neustift hatte 2014 insgesamt 6003 Einwohner. Zum 1. Januar 2019 war die Einwohnerzahl auf 6796 angewachsen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/Freising.de/photos/a.263238757118246/1910395369069235/?type=3&amp;amp;theater Facebook-Beitrag der Stadt Freising zur Einwohnerstatistik], abgerufen am 3. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gelände der ehemalige [[General-von-Stein-Kaserne]] im Nordwesten des Stadtteils wird zu einem Wohngebiet umgestaltet in dem auch ein Einkaufszentrum und eine Schule entstanden bzw. im Bau sind. Die bestehende Sternschule wird im Anschluss geschlossen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 2183&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2465&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 6003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 6796&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6963&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort Neustift ==&lt;br /&gt;
Die Kaserne war der wesentliche wirtschaftliche Faktor der Gemeinde. Als 1905 Pläne bekannt wurden, dass die Kaserne aufgegeben werden soll, bot Neustift neue Grundstücke wie im Ortsteil [[Tuching]] oder im Norden der alten Kaserne an. Diese wurden jedoch von der Regierung mit der Begründung abgelehnt, das Gelände sei zu hügelig, schwer zugänglich und hätte eine schlechte Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1803 bis 1905 waren folgende Einheiten in Neustift stationiert:&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Soltau: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeitschrift-amperland.de/wp-content/uploads/2025/08/1973-09_331_Soltau_Freisings_Entwicklung_als_Garnisonsstadt.pdf Freisings Entwicklung als Garnisonsstadt]&amp;#039;&amp;#039;; in: [[Amperland]] Nr. 9, 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1803 – 1810 || [[Chevauleger]]-Regiment „Fugger“; ab 11. März 1804 in 1. Dragoner-Regiment „Graf Minucci“ umbenannt, ab 27. Juli 1807 „vacant Minucci“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810–1815 || [[Dragoner]] Reserve; ab 12. August 1813 in 7. Chevauleger Regiment „Prinz Carl von Bayern“ umbenannt; 781 Soldaten. Ab 23. März 1815 umgewandelt in [[Königlich Bayerisches 1. Schwere-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“|1. Kürassier-Regiment „Prinz Carl von Bayern“]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herbst 1815 – November 1816 || 1. [[Ulanen]]-Regiment&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 1816 – November 1825 || Ab 6. Mai 1. [[Kürassiere|Kürassier]]-Regiment „Prinz [[Karl von Bayern|Carl von Bayern]]“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| November 1825 – November 1862 || [[Königlich Bayerisches 2. Schwere-Reiter-Regiment „Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este“|2. Kürassier-Regiment „Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este“]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| November 1862 – März 1863 || 4. Gezogene (Sechspfünder) Feldbatterie des 1. [[Königlich Bayerisches 1. Feldartillerie-Regiment „Prinzregent Luitpold“|Feldartillerie-Regiments „Prinz Luitpold“]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| April 1863 – Dezember 1863 || 5. Feldbatterie des 1. Feldartillerie-Regiments „[[Luitpold von Bayern|Prinz Luitpold]]“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dezember 1863 – Mai 1867|| zusätzlich zur 5. Feldbatterie die 1. und 2. [[Eskadron]] des 3. Kürassier-Regiments „[[Konstantin Nikolajewitsch Romanow|Großfürst Konstantin Nikolajewitsch]]“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 1867 – September 1890 || Das 3. Kürassier-Regiment wird im Mai 1867 aufgelöst. Dafür wird das [[Königlich Bayerisches 3. Chevaulegers-Regiment „Herzog Karl Theodor“|3. Chevauleger-Regiment „Herzog Maximilian“]] mit Stab und 3., 4. und 5. Eskadron stationiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1869 – Juli 1870 || hinzu kommen Teile des 1. Feldartillerie-Regiments „Prinz Luitpold“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juli 1870 – Mai 1871 || Die Kaserne dient als Kriegsgefangenenlager für 25 französische Offiziere und 960 Unteroffiziere und Soldaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktober 1890 – 1900 || II. Abteilung des 1. Feldartillerie-Regiments „Prinzregent Luitpold“ mit 18 Geschützen und 270 Soldaten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1900 – September 1901|| Die I. Abteilung des [[Königlich Bayerisches 3. Feldartillerie-Regiment „Prinz Leopold“|3. Feldartillerie-Regiments „Königin Mutter“]] löst die II. Abteilung ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktober 1901 – 17. August 1905 || 1. Abteilung des [[Königlich Bayerisches 9. Feldartillerie-Regiment|9. Feldartillerie-Regiment]] mit Regimentsstab und Musikkorps &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kloster Neustift (Freising)|Kloster Neustift]]&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Freising)|St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus Neustift, nachklassizistisch, 1859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alte Poststraße 42 St. Peter und Paul Kriegerdenkmal Freising-1.jpg|Sankt Peter und Paul (im Vordergrund das Kriegerdenkmal)&lt;br /&gt;
Datei:St. Peter und Paul (Freising) 20.jpg|Sankt Peter und Paul - Deckenfresko mit der Übergabe des Ordenskleides an Norbert&lt;br /&gt;
Datei:St. Peter und Paul (Freising) 33.jpg|Sankt Peter und Paul - Großes Deckenfresko mit Platzwahl für das Kloster Prémontré&lt;br /&gt;
 Datei:Kloster Neustift (Freising) p05.jpg|Der Innenhof des Klosters Neustift (heute Landratsamt), im Hintergrund Sankt Peter und Paul&lt;br /&gt;
 Datei:Wening M065 Neustift, Kloster.jpg|Alte Ansicht des Klosters Neustift &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. ⁱ Am 1. Januar 1905 wurde Neustift nach Freising eingemeindet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Matthias Widmann]] (1661–1721), Prämonstratensermönch, Abt des Klosters Neustift bei Freising&lt;br /&gt;
* [[Maurus Hagel]] (1780–1842), Benediktinermönch und katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[George Morin]] (1831–1918), Publizist, Journalist und Dichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort|objekt=Neustift|ID=ODB_S00013446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile von Freising}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Freising)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1905]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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