<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Neusteinhof</id>
	<title>Neusteinhof - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Neusteinhof"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neusteinhof&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T06:24:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neusteinhof&amp;diff=2080599&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pezzibaer: /* Literatur */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neusteinhof&amp;diff=2080599&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-09-30T15:46:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neusteinhof Teich 2.jpg|mini|Liesingbach-Überflutungsbecken in Neusteinhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neusteinhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] und ein Stadtteil [[Wien]]s im 23. Gemeindebezirk [[Liesing (Wien)|Liesing]]. Frühere Bezeichnungen waren &amp;#039;&amp;#039;Willendorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Steinhof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Neusteinhof liegt im Nordwesten des Liesinger Bezirksteils [[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]], an der Grenze zum 10. Gemeindebezirk [[Favoriten]]. Das Gebiet gehört zum statistischen Zählbezirk &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Haide&amp;#039;&amp;#039;. In geologischer Hinsicht wird Neusteinhof wie der südliche [[Wienerberg]] zum [[Pannonium]] gerechnet. Durch den Stadtteil fließt der [[Liesing (Schwechat)|Liesingbach]], nördlich des Flusses liegt der Schlosssee, südlich davon der Steinsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan Neusteinhof 1872.jpg|mini|links|Plan von (Neu-)Steinhof im Jahr 1872]]&lt;br /&gt;
Die Siedlung geht vermutlich auf das 11. Jahrhundert zurück. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1133 als &amp;#039;&amp;#039;Willendorf&amp;#039;&amp;#039;. Diesen Namen trug der Ort im gesamten Mittelalter. Am [[Liesing (Schwechat)|Liesingbach]] befand sich eine 1276 erwähnte Mühle, die älteste im Gebiet des heutigen Gemeindebezirks Liesing. Im 14. Jahrhundert wurde eine dem Heiligen [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]] geweihte Kapelle in Willendorf erstmals erwähnt. Von 1510 bis 1552 war die [[Universität Wien]] Inhaber der Herrschaft. Bei der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|ersten Wiener Türkenbelagerung]] 1529 wurde Willendorf jedoch völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die letzte urkundliche Erwähnung eines „Wildendorfer Felds“ war im Jahr 1693.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiterhin bestehende Herrschaft trug nun den Namen &amp;#039;&amp;#039;Steinhof&amp;#039;&amp;#039;, nach einem großen und wirtschaftlich bedeutenden Gutshof, zu dem auch die Wolfgangskapelle gehörte. 1751 kamen die [[Jesuiten]] von [[Annakirche (Wien)|St. Anna]] in den Besitz des Steinhofs. 1776, nach [[Aufhebung des Jesuitenordens|Auflösung des Jesuitenordens]], wurde Ferdinand Bonaventura II. Anton Graf von [[Harrach]] Grundherr. Der Graf von Harrach besaß, wie alle seine Nachfolger als Grundherr, auch die Herrschaft Inzersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BOGI-Park Wien Wiener Berg DSCF1477.jpg|mini|Gebäude im Betriebsgebiet Neusteinhof]]&lt;br /&gt;
1810 brannte das Gut Steinhof völlig aus und wurde als &amp;#039;&amp;#039;Neusteinhof&amp;#039;&amp;#039; wiedererrichtet. Die Baumwollspinnerei Drosso-Lago nahm hier ihre Produktion auf. 1833 hatte die Herrschaft knapp über 200 Einwohner. Der letzte Grundherr von Neusteinhof war der Industrielle [[Alois Miesbach]]. Nach Aufhebung der [[Grundherrschaft]]en wurde Neusteinhof 1849 in Inzersdorf eingemeindet. Seit 1852 wurde hier eine große [[Ziegelei]] betrieben, von der ein [[Hoffmannscher Ringofen|Ringofen]] noch erhalten ist, die zugehörigen Ziegelgruben sind heute als [[Ziegelteich]]e Steinsee und Figurenteich erhalten. 1893 hatte ein Brand schwere Schäden am Gut Neusteinhof hinterlassen. Der spätere Besitzer Julius Frankel verkaufte das Areal schließlich 1924 an die Gemeinde Wien. Inzersdorf hatte durch die Eingemeindung von [[Inzersdorf-Stadt]] zu Wien im Jahr 1893 große Gebietsverluste hinnehmen müssen. Als Entschädigung überließ die Gemeinde Wien nach langen Prozessen 1932 Neusteinhof der Gemeinde Inzersdorf. 1938 wurde Neusteinhof mit ganz Inzersdorf zu Wien eingemeindet. Der Gutshof Neusteinhof wurde 1959 abgetragen. In Neusteinhof entstanden in weiterer Folge [[Liste der Wiener Gemeindebauten|Gemeindebauten]] und ein Betriebsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=6 |seite=162|text=Steinhof (Neu-)}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Opll]]: &amp;#039;&amp;#039;Liesing: Geschichte des 23. Wiener Gemeindebezirks und seiner alten Orte&amp;#039;&amp;#039;. Jugend und Volk, Wien 1982, ISBN 3-7141-6217-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://standort-wien.at/betriebsgebiete/sued/neusteinhof/ Betriebsgebiet Neusteinhof] auf der Website Standort-Wien.at der Wirtschaftskammer Wien&lt;br /&gt;
*[http://www.ringofenmuseum.at Ringofenmuseum] mit dem letzten erhaltenen Ringofen Wiens in Neusteinhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liesing (Wien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/09/23.3/N |EW=16/20/05.2/E |type=city |region=AT-9}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pezzibaer</name></author>
	</entry>
</feed>