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	<title>Neustadt/Spree - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:09:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neustadt/Spree&amp;diff=400788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DCB am 15. Juni 2025 um 13:49 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-15T13:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Neustadt/Spree&lt;br /&gt;
| Alternativname          = Nowe Město/Sprjewja&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Spreetal&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Neustadt Spree 1433.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Neustädter Wappen (alternative Darstellung)&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/29/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 14/27/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 112&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 46.16&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 339&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hoyte24.de/nachrichten/%7B%20%7Benv::url%20%7D%20%7D/%7B%20%7Benv::request%20%7D%20%7D |titel=Gemeinde verliert weiterhin Einwohner - hoyte24 - Nachrichtenportal für Hoyerswerda |datum=2023-01-31 |sprache=de |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1996-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 02979&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 035727&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = 035773&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Spreetal Neustadt Aerial Pan.jpg|mini|Luftbildpanorama]]&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neustadt/Spree&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2017 amtlich nur &amp;#039;&amp;#039;Neustadt&amp;#039;&amp;#039;), {{OrtsnSorb|hsb|Nowe Město/Sprjewja|Audio=Nowe_Město.ogg}}, ist mit rund 340 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde [[Spreetal]] im [[Landkreis Bautzen]] in Ost[[sachsen]]. Neustadt liegt im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neustadt liegt beidseitig der [[Spree]] am Rand der [[Neustädter Heide]] zwischen den Städten [[Spremberg]] im Nordwesten, [[Weißwasser/Oberlausitz]] im Osten und [[Hoyerswerda]] im Südwesten. Nördlich des Dorfes fließt die aus der [[Schleifer Region]] kommende [[Struga (Fluss)|Struga]] in die Spree.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neustadt gliedert sich in fünf Ortsteile: das eigentliche Dorf (rechts der Spree), Neustädter Hammer (&amp;#039;&amp;#039;Hamor&amp;#039;&amp;#039;; links der Spree), [[Döschko]] (&amp;#039;&amp;#039;Daški&amp;#039;&amp;#039;; flussaufwärts links der Spree), Altmühle (&amp;#039;&amp;#039;Starik&amp;#039;&amp;#039;; nördlich des Bachs Struga und südlich des neu angelegten Struga-Flusses) und die [[Wüstung]] Luschken &amp;#039;&amp;#039;(Łužki)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0620001 Spreetal-Neustadt (Spree). Ehem. Spinnerei mit Struga-Bach.jpg|mini|Ehemalige Spinnerei an der Struga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neustadt wurde nachweislich im Jahr 1433 als „Nuwinstad“ in einem Gerichtsbuch der Stadt Bautzen erstmals erwähnt. Wahrscheinlich wurde der Ort bereits in der Zeit der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung]] gemeinsam von Deutschen und Sorben als [[Straßendorf]] rechts der Spree angelegt. Möglicherweise erfolgte die Ortsgründung auch durch die [[Standesherrschaft Muskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des Königs [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand]] wurde es am 19.&amp;amp;nbsp;März 1544 an die [[Standesherrschaft Hoyerswerda]] übertragen. Seit dieser Zeit verläuft die Grenze der [[Standesherrschaft]]en und später der Landkreise östlich des Dorfes. In Neustadt und [[Riegel (Lohsa)|Riegel]] betrieb Hoyerswerda seit 1550/1560 zwei neue Hammerwerke zur Bearbeitung des [[Raseneisenerz]]es. Beide Werke ersetzten das damals schon über 150 Jahre bestehenden einzige Hammerwerk in [[Nardt]], das offenbar aufgegeben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koschke&amp;quot; /&amp;gt; Der dreißigjährige Krieg brachte eine Zäsur in der Eisenproduktion in der Oberlausitz. Seit mindestens 1660 ist der Hammer [[Wüstung|wüst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koschke&amp;quot; /&amp;gt; Die Hoyerswerdaer Herren betrieben in Döschko und Hammer [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]], die im Lauf der Zeit auf Grund ihrer abseitigen Lage [[Schleifung|geschleift]] und an die Neustädter Bauern verpachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] fiel Neustadt mit der gesamten Lausitz an Sachsen; auf dem [[Wiener Kongress]] wurde beschlossen, dass der Teil der Oberlausitz, in dem auch Neustadt liegt, an Preußen abzutreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit verlief die [[Parochie|Parochialgrenze]] entlang der Spree: Neustadt gehörte bis 1914 zum [[Kirchspiel Schleife]], danach zum Kirchspiel Spreewitz, während der links der Spree entstandene [[Eisenhammer]] (Neustädter Hammer) schon immer zum Kirchspiel Spreewitz gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1996 schlossen sich die Gemeinden Neustadt, Burghammer und [[Spreewitz]] zur Gemeinde [[Spreetal]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur besseren Unterscheidung von anderen Orten namens Neustadt wurde der amtlich nur mit &amp;#039;&amp;#039;Neustadt&amp;#039;&amp;#039; benannte Ort auch als &amp;#039;&amp;#039;Neustadt (Spree)&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Neustadt/Spree&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Seit einem 2015 gestellten&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR Umbenennung 2015&amp;quot; /&amp;gt; und 2017 stattgegebenen&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR Umbenennung 2017&amp;quot; /&amp;gt; Antrag auf Umbenennung trägt das Dorf die Spree offiziell im Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1568&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michalk1962&amp;quot; /&amp;gt; || ca. 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1744 || ca. 130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777 || ca. 120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || 156&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 || 244&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || 217&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || 223&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || 340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || 334&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 314&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 342&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; || 416&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 462&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 458&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatLA&amp;quot; /&amp;gt; || 390&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnermeldeamt&amp;quot; /&amp;gt; || 399&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1568 verfügte Neustadt über 21 [[Hufner|besessene Mann]] und zwei [[Häusler]]. In seiner 1744 erschienenen Chronik der Stadt und Herrschaft Hoyerswerda führt [[Salomon Gottlob Frentzel]] für Neustadt „2&amp;amp;nbsp;Richtergüter, 10&amp;amp;nbsp;Diensthüfner, 1&amp;amp;nbsp;Schencke, 7&amp;amp;nbsp;Häusler, (6&amp;amp;nbsp;[[Wüstung|wüste Häuser]]), ein Forsthaus, ein Forwerck und Schäferey“ auf. Döschko hatte zu dieser Zeit „zwei Güter und ehedessen ein herrschaftlich Forwerck“.  Neustadt und Döschko hatten 1777 zusammen 13&amp;amp;nbsp;besessene Mann, drei [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 12&amp;amp;nbsp;Häusler. Gegenüber 1568 ist damit die Anzahl der Wirtschaften zwar gestiegen, jedoch verringerte sich gleichzeitig der durchschnittliche Flächenbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Konrad, von 1836 bis 1881 sorbischsprachiger Lehrer in Neustadt, schreibt in der „Chronik von Schule und Dorf Neustadt“ im Jahr 1864: „Die Seelenzahl von Neustadt, Hammer, und Luschken beläuft sich auf 340&amp;amp;nbsp;– 64 Hausnummern.“ Später erfolgte durch ihn noch ein weiterer Hinweis: „Das Dorf Neustadt war noch bei meinem Einzuge nicht größer als von der Brücke der Spree bis zur Schule. Die nördlichen Häuser sind erst bis zur Altmühle meistens zu meiner Zeit gebaut.“ Die Schule befand sich etwa in der heutigen Dorfmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Lange Zeit wurde in Neustadt hauptsächlich [[Sorbische Sprache|sorbisch]] gesprochen. Lehrer Konrad notierte 1869: „Die Muttersprache ist hier echt wendisch und wird auch meistens wendisch in der Schule gelesen und gelehrt. Es sind hier durchschnittlich jährlich 4&amp;amp;nbsp;deutsche Kinder, die auch bald etwas wendisch verstehen.“ Gut 15&amp;amp;nbsp;Jahre später hat Neustadt, nach [[Arnošt Muka]]s im Jahr 1885 herausgegebenen Statistik über die Oberlausitzer Sorben in Preußen, eine vollständig [[Sorben|sorbische Bevölkerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Ender, der keine Sorbischkenntnisse hatte, und seit etwa 1900 Lehrer in Neustadt war, hatte bis 1908 „nicht ein einziges Kind deutscher Abkunft in [der] Schule“. Es kostete ihn einigen Erfindungsgeist, „damit nur wenigstens das Notwendigste erreicht wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Lehrer notierten in der Schulchronik, dass „die Kinder, die Ostern [1914] eintreten, kein Wort deutsch [verstehen]“, und selbst im Jahr 1942 das Sorbische „in vielen Familien noch immer Umgangssprache ist“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem lag Neustadt im Berührungspunkt mehrerer sorbischer Dialekte: Der [[Schleifer Dialekt]] wurde in den (nord)östlichen Nachbarorten [[Mulkwitz]] und [[Mühlrose]] gesprochen, im südöstlich gelegenen [[Tzschelln]] wurde der [[Nochtener Dialekt]] gesprochen, südwestlich schließen sich die Orte um [[Weißkollm]] mit dem [[Bautzener Dialekt]] ([[Obersorbische Sprache|obersorbische Standardsprache]]) an, in Burg wurde der [[Hoyerswerdaer Dialekt]] gesprochen und in den nördlichen Spreetaler Orten um [[Spreewitz]] war es ein niedersorbischer Dialekt. [[Siegfried Michalk]] untersuchte daher in den 1950ern den obersorbischen Dialekt von Neustadt und legte seine umfangreichen Ergebnisse 1962 im gleichnamigen Buch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Ernst Tschernik]] lag der sorbischsprachige Bevölkerungsanteil 1956 noch immer bei 77,5 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elle Tschernik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Neustadt Spree 1433.png|80px|links|Neustädter Wappen (alternative Darstellung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat rief 1992 zur Erstellung eines Wappens auf. Der Vorschlag des Heimatvereins Neustadt/Spree konnte sich dabei durchsetzen und wurde vom [[Regierungsbezirk Dresden|Regierungspräsidium Dresden]] genehmigt. Der gelbe Hintergrund symbolisiert den sandigen Boden, auf dem das Dorf erbaut wurde. [[Eichen]]laub und Eicheln stehen für den Waldreichtum und die Ziegel für die seit über 150 Jahren vorhandene Ziegelproduktion. Die blauen Wellen stehen für die Spree, deren Kraft jahrhundertelang für Mühlen und durch den Eisenhammer genutzt wurde (durch das schwarze Wasserrad symbolisiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das links abgebildete Wappen weicht vom genehmigten Wappen dahingehend ab, dass im unteren Teil die Wellen reduziert wurden, um Platz für die Jahreszahl der Ersterwähnung zu schaffen.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NeustadtinEuropa Neustadt-Spree.jpg|mini|hochkant|Eingelassenes Wappen in einer begehbaren Karte in [[Neustadt in Sachsen]] aus dem Jahr 2005 anlässlich des 27. Neustadttreffens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neustadt ist das nach Bewohnern kleinste Mitglied der internationalen Arbeitsgemeinschaft [[Neustadt in Europa]], der 36 Städte und Gemeinden mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Neustadt&amp;#039;&amp;#039; in sechs europäischen Staaten (Deutschland, Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Polen und Niederlande) angehören. Im Sommer 2009 war Neustadt/Spree Ausrichter des 31. Neustadttreffens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neustadt war ursprünglich ein von [[Heidebauernwirtschaft|Heidebauern]] dominierter Ort. Die geringe Bodenfruchtbarkeit machte weitere Erwerbsquellen notwendig, wovon beispielsweise noch heute der Name des Dorfteils Hammer zeugt. Seit den 1840ern werden in Neustadt Ziegel gebrannt. Um 1880 wurde die kleine Ziegelei von Matthes Krautz erworben. Durch günstige Standortfaktoren konnte diese in der Folgezeit vergrößert und in ein Betonwerk umgewandelt werden. Um 1890 wurde an der flussaufwärts gelegenen [[Ruhlmühle]] eine Papierfabrik errichtet. Diese wurde nach 1945 in eine Holzschleiferei umgebaut und 1966 geschlossen. Die nahegelegenen Kraftwerke [[Kraftwerk Boxberg|Boxberg]], [[Kraftwerk Schwarze Pumpe|Schwarze Pumpe]] und [[Kraftwerk Trattendorf|Trattendorf]] sowie mehrere [[Tagebau]]e wurden in den nächsten Jahrzehnten wichtige Arbeitgeber. Das 1972 verstaatlichte Betonwerk wurde 1990 wieder in den Besitz der Familie Krautz übertragen und von dieser modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während früher auf jeder Spreeseite eine Schänke stand, hat Neustadt seit den 1990ern im Hammer zwei benachbarte Gastwirtschaften, die sich touristisch ausgerichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Siegfried Michalk]] |Titel=Der obersorbische Dialekt von Neustadt |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1962}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hanne-Lore Krautz |Titel=Chronik Neustadt-Spree – Ein sorbisches Heidedorf im Spiegel der Geschichte |Verlag=Oberlausitzer Verlag |Ort=Spitzkunnersdorf |Datum=2004 |ISBN=3-933827-45-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnermeldeamt&amp;quot;&amp;gt;Angabe des Einwohnermeldeamtes Spreetal zum Stichtag 31. Dezember&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elle Tschernik&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Neustadt_(3)|Neustadt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koschke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Koschke, Steffen Menzel |Titel=Rennherd, Hammer, Hüttenwerk – Die Geschichte des Oberlausitzer Eisens |Verlag=Gunter Oettel |Ort=Görlitz |Datum=2008 |ISBN=978-3-938583-21-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR Umbenennung 2015&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Torsten Richter |url=https://www.lr-online.de/lausitz/hoyerswerda/ortschaftsrat-plant-umbenennung-zu-neustadt-_spree_-35963858.html |titel=Ortschaftsrat plant Umbenennung zu Neustadt (Spree) |werk=[[Lausitzer Rundschau]]  |datum=2015-04-23 |abruf=2019-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR Umbenennung 2017&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anja Guhlan |url=https://www.lr-online.de/lausitz/hoyerswerda/spreetaler-ort-wird-umbenannt-33148386.html |titel=Spreetaler Ort wird umbenannt |werk=Lausitzer Rundschau |datum=2017-03-31 |abruf=2019-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michalk1962&amp;quot;&amp;gt;Angaben für die Jahre 1568 bis 1939 wurden aus Siegfried Michalks Buch &amp;#039;&amp;#039;Der obersorbische Dialekt von Neustadt&amp;#039;&amp;#039; (Seite 10&amp;amp;nbsp;f) entnommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatLA&amp;quot;&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=16377|Abruf=2008-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neustadt/Nowe Město}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spreetal.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=77010 Neustadt] auf der Website der Gemeinde Spreetal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Spreetal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4815896-3|VIAF=243212645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spreetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1433]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
	</entry>
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