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	<title>Neusilber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:14:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neusilber&amp;diff=54502&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Verwendung */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-03T22:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neusilber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierung mit hoher Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und silberähnlichem Aussehen. Neusilber wird insbesondere für Tafelgeräte ([[Essbesteck]], [[Servicebesteck]] und [[Korpusware]]), Musikinstrumente ([[Querflöte]], [[Trompete]], [[Oboe]]), Beschläge und Schmuck verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Für Neusilber gibt es auch die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpaka/Alpacca/Alpaca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Kaiserliches Patent Nr. 123420 zum Ausstanzen von Löffeln aus Metallplatten am 8. Juni 1900 für die Düsseldorfer Firma &amp;#039;&amp;#039;Alpaca-Silber- und Metallwaarenfabrik Niedick &amp;amp; Wiebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Argentan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minargent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die französischen Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cuivre blanc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maillechort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie die aus dem [[Chinesische Sprache|Chinesischen]] stammende Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paktong&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (白銅 &amp;#039;&amp;#039;Báitóng&amp;#039;&amp;#039;). Auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hotelsilber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird verwendet. Im [[Spanische Sprache|Spanischen]] ist Neusilber auch als &amp;#039;&amp;#039;plata alemana&amp;#039;&amp;#039; und im Englischen als &amp;#039;&amp;#039;German Silver&amp;#039;&amp;#039; (beides &amp;#039;&amp;#039;deutsches Silber&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;nickel silver&amp;#039;&amp;#039; („Nickel-Silber“) bekannt. Galvanisch versilbertes Neusilber wird als &amp;#039;&amp;#039;Chinasilber&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Alsenid&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Alfen%C4%ABd Alsenīd] in Meyers Großes Konversations-Lexikon 1905. Volltext: „Alsenīd, galvanisch versilbertes Neusilber.“&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Neusilber ist eine silberweiß bis gelb glänzende [[Legierung]] aus 47–64 % [[Kupfer]], 10–25 % [[Nickel]], 15–42 % [[Zink]], eventuell mit Beimischungen von Elementen wie [[Blei]], [[Zinn]], [[Mangan]] oder [[Eisen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot;&amp;gt;[[Otto-Albrecht Neumüller]] (Hrsg.): [[Römpp Lexikon Chemie|&amp;#039;&amp;#039;Römpps Chemie-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039;]] Band 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Pk.&amp;#039;&amp;#039; 8. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1985, ISBN 3-440-04514-5, S. 2773.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zeichnet sich gegenüber Kupfer wegen des Nickelgehalts durch größere [[Härte]] und [[Korrosion (Chemie)|Korrosionsbeständigkeit]] aus. Das amtliche Erkennungszeichen ist der Gewichtszahlenstempel.&lt;br /&gt;
* [[Schmelzpunkt]]: ab ca. 900&amp;amp;nbsp;[[Grad Celsius|°C]], je nach Legierung ansteigend&lt;br /&gt;
* [[Dichte]]: 8,1 bis 8,7&amp;amp;nbsp;g·cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt; (je nach Mischung)&lt;br /&gt;
* [[Elektrische Leitfähigkeit]]: ca. 3·10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; bis 5·10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Ω&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;·m&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wärmeleitfähigkeit]]: ca. 25 bis 35&amp;amp;nbsp;W·m&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;·K&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wärmeausdehnungskoeffizient]]: 16·10&amp;lt;sup&amp;gt;−6&amp;lt;/sup&amp;gt; bis 17·10&amp;lt;sup&amp;gt;−6&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;K&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Kupferlegierungen ([[Knetlegierung]]) kann Neusilber durch Kaltumformung gehärtet werden (Oberflächenverfestigung), beispielsweise durch [[Schmieden]], [[Walzen]] oder [[Durchziehen]]. Eine Erwärmung ([[Glühen]]) über ca. 500&amp;amp;nbsp;°C erzeugt neue Metallkörner ([[Rekristallisation]]), das Material wird wieder weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im Laufe des [[17. Jahrhundert]]s kamen erste Metallwaren aus einer Packfong genannten Legierung aus dem [[Kaiserreich China]] nach Europa. Doch erst im [[18. Jahrhundert]] erkannte man, dass Packfong aus Kupfer, Zink und Nickel besteht. In den Metallwerken von [[Suhl]] gelang es schon etwa 1770, eine dem Packfong ähnliche [[Legierung]] zu erzeugen. Sie wurde bald als &amp;#039;&amp;#039;[[Weißkupfer|Suhler Weißkupfer]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Das Suhler Weißkupfer enthielt allerdings [[Arsen]] und war daher toxisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barentin&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Wilhelm Barentin: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Technologie für Real- und Gewerbeschulen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., Georg Friedrich Heyer, 1848, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die industrielle Erzeugung von Kupfer-Zink-Nickel-Legierungen wurde 1823 durch ein Preisausschreiben des [[Verein zur Beförderung des Gewerbefleißes in Preußen]] initiiert. Gefordert wurde die Herstellung einer weißen Legierung, die im Aussehen dem Silber 750/1000 (fein) gleichen und auch für Speisegerätschaften geeignet sein sollte. Zudem sollte es nur 1/6 des damaligen [[Silberpreis]]es kosten. Diese Aufgabe löste der aus dem [[Königreich Sachsen]] stammende [[Ernst August Geitner]], der 1823 in [[Auerhammer]] bei [[Aue (Sachsen)|Aue]] die Legierung &amp;#039;&amp;#039;Argentan&amp;#039;&amp;#039; entwickelte, aber den Preis nicht erhalten konnte, da er kein preußischer Staatsangehöriger war. Die Gebrüder Henniger in [[Berlin]], denen 1824 die Herstellung einer dem Argentan ähnelnden Legierung &amp;#039;&amp;#039;Neusilber&amp;#039;&amp;#039; gelungen war, bezogen von Geitner Nickel für ihre Besteckherstellung. Damit konnte das vorher benutzte arsenhaltige Weißkupfer ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Nach einer Patentanmeldung im Jahre 1838 durch [[Alfred Krupp]] wurde Neusilber unter anderem zur industriellen Fertigung von [[Essbesteck]]en verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/gnd137780370.html#ndbcontent&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Münzprägungen kam um 1900 Neusilber zunächst für Probeprägungen zum Einsatz. Eine bekannte frühe Prägung in Neusilber ist das [[1-Billion-Mark-Stück (Provinz Westfalen)|1-Billion-Mark-Stück]] der Provinz Westfalen von 1923. Zahlreiche [[Liste der Gedenkmünzen der DDR|Gedenkmünzen der DDR]] wurden aus Neusilber hergestellt: Bei der am 6. April 1983 in Umlauf gebrachten 20 Mark-Münze in Neusilber für [[Karl Marx]] wurde die Anzahl der Münzen mit 1 Mio. Stück angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Anordnung […] Nr. 49 vom 24. März 1983 (GBl. 1983 I Nr. 10 S. 103 ([https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00336175/DDR_GB_I_129542822_1983_0139.tif?logicalDiv=jportal_jpvolume_00535690 Digitalisat])).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine jüngere Neusilber-Legierung, die auch für Münzen verwendet wird, ist [[Virenium]]. Auch heute ist es das Basismaterial für oberflächenversilbertes Besteck. Es wird eingesetzt für [[Feinmechanik|feinmechanische]] und [[Elektrotechnik|elektrotechnische]] Geräte, [[Medizintechnik|medizinische]] Geräte, [[Reißverschluss|Reißverschlüsse]], [[Schmuck]], [[Trense]]ngebisse, Teile von [[Blasinstrument]]en und [[Brille]]n sowie als Material für [[Bund (Saiteninstrument)|Bundstäbe]] bei [[Saiteninstrument]]en. Die Schienenprofile von [[Modelleisenbahn]]en, feinmechanische [[Feder (Technik)|Federn]] und [[Steckverbinder]] der [[Elektrotechnik]] bestehen mitunter aus Neusilber, weil das Oxid elektrisch leitend ist. Bei [[Hiebwaffe|Hieb-]] und [[Stichwaffe]]n ist Neusilber ein gängiges Material für die [[Parierstange]], bei Schusswaffen für das [[Offene Visierung|Korn]] der Visierung, weil die Farbe des Metalls einen guten Kontrast zu schwarz bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Schlüssel, insbesondere solche für hochwertige Schließzylinder und Schließsysteme, werden oft wegen der Verschleißarmut aus Neusilber gefertigt. Einige Hersteller führen den Zylinderkern auch in Neusilber aus (Bezeichnung „verschleißarmer Kern“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Elektrotechnik und Elektronik sind diese Werkstoffe vor allem wegen ihrer Festigkeit und Zähigkeit, der ausreichenden elektrischen Leitfähigkeit, dem im Vergleich zu anderen Kupferwerkstoffen beachtlichen Elastizitätsmodul, der besseren Anlaufbeständigkeit sowie der Korrosionsbeständigkeit interessant. Diese Kombination von Eigenschaften ist besonders vorteilhaft für elektrische Kontakte und Federn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Neusilberlot&amp;#039;&amp;#039; wird in der Praxis oftmals ein [[Lot (Metall)|Hartlot]] bezeichnet, das aus ca. 50 % Kupfer, 10 % Nickel, 40 % Zink und jeweils ca. 0,2 % [[Silicium]], [[Mangan]] und [[Zinn]] besteht. Der Schmelzbereich ist 890–920&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* 1935: {{Literatur |Autor=Rudolf Krulla |Titel=Neusilber: Eigenschaften, Herstellung, Verarbeitung, Erzeugungsfehler, Verwendung |Reihe=Forschungsarbeiten über Metallkunde und Röntgenmetallographie |BandReihe=Folge 17 |Verlag=Hanser (in Kommission) |Ort=München |Datum=1935 |DNB=580472116 |OCLC=313222843}}&lt;br /&gt;
* 1953: {{Literatur |Autor=Karl Waßmann |Titel=Studie über Neusilber |Ort=Göttingen |Datum=1953 |Kommentar=Dissertation Universität Göttingen, Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, 21. September 1953 |DNB=480390460 |OCLC=73917073}}&lt;br /&gt;
* 1953: {{Literatur |Hrsg=Forschungsgesellschaft Blechverarbeitung Düsseldorf |Titel=Chemisches Glänzen von Messing und Neusilber |Verlag=Westdeutscher Verlag |Ort=Köln / Opladen |Datum=1953 |OCLC=73406128}}&lt;br /&gt;
* 1966: {{Literatur |Autor=Dieter Bialas |Titel=Röntgenographische Strukturbestimmung mit Hilfe der anomalen Dispersion an ordnungsfähigen Neusilber-Legierungen |Ort=Berlin |Datum=1966 |Kommentar=Dissertation, Freie Universität Berlin, Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, 18. Mai 1966 |DNB=481346430}}&lt;br /&gt;
* 1967: Kurt Dies: &amp;#039;&amp;#039;Kupfer und Kupferlegierungen in der Technik&amp;#039;&amp;#039;, Springer, Berlin 1967, 2014, ISBN 978-3-642-48932-7.&lt;br /&gt;
* 1980: {{Literatur |Hrsg=Deutsches Kupfer-Institut |Titel=Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen |Sammelwerk=Legierungen des Kupfers mit Zinn, Nickel, Blei und anderen Metallen |Ort=Berlin |Datum=1980 |DNB=452747473 |OCLC=257691191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nickel silver|Neusilber}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|hrsg=BeyArs GmbH|url=http://www.beyars.com/de/de_neusilber.html|titel=Neusilber ist eine Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink|werk=Schmuckwissen|datum=|abruf=2008-11-24}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferlegierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nickel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zink]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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