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	<title>Neurott - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T17:01:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neurott&amp;diff=862053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-10-19T05:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2018 09 09 Blick von Westen auf Neurott.jpg|mini|Blick von Westen auf Neurott (Sept. 2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidelberg-Neurott 2012.svg|mini|Lage im Stadtgebiet von Heidelberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neurott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kleine Bauernsiedlung im Südwesten von [[Heidelberg]]. Sie liegt im Heidelberger Stadtteil [[Heidelberg-Kirchheim|Kirchheim]] an der Gemarkungsgrenze zu [[Oftersheim]] und [[Schwetzingen]], südlich der, ehemals von Angehörigen der US Army bewohnten Siedlung [[Patrick-Henry-Village]]. Die Entfernungen in die Stadtzentren von Heidelberg und [[Mannheim]] betragen 8 und 20 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neurott wurde in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] im Jahre 1938 als sogenannte Neubauernsiedlung gegründet. An den Planungen war der Soziologe [[Ludwig Neundörfer]] beteiligt, der seit 1933 bei der Stadt Heidelberg beschäftigt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Mai: &amp;#039;&amp;#039;»Rasse und Raum« Agrarpolitik, Sozial- und Raumplanung im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn 2002, ISBN 3-506-77514-6, S. 104, 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstanden elf [[Reichserbhofgesetz|Erbhöfe]], denen je zwei Äcker mit zusammen ungefähr acht Hektar zugewiesen wurden. Ein Teil der Flächen war zuvor als Kirchheimer [[Allmende]] genutzt worden. Weitere Flächen hatten zur ehemaligen Domäne [[Bruchhausen (Sandhausen)|Bruchhausen]] gehört, deren Felder durch den Bau der [[Reichsautobahn]] Heidelberg–[[Karlsruhe]], der heutigen [[Bundesautobahn 5]], getrennt worden waren. Angesiedelt wurden überwiegend jüngere Bauern, meist aus Kirchheim. Da die Siedlung über keine Wiesen verfügte, sollte durch einen [[Zwischenfruchtbau]] die Haltung von Vieh möglich werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neubauernsiedlung Neurott.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden.&amp;#039;&amp;#039; 106/15 (15. April 1938), S. 510.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Einweihung von Neurott am 26. Juni 1938 sprachen der badische Ministerpräsident [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]], der Landesbauernführer [[Fritz Engler-Füßlin]] und der Heidelberger Oberbürgermeister [[Carl Neinhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;25 neue Erbhöfe in Baden - Die Neubauernsiedlungen Neurott und Bruchhausen bei Heidelberg eingeweiht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden.&amp;#039;&amp;#039; 106/26 (1. Juli 1938), S. 596f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde in Neurott [[Feldgemüse]] im [[Vertragsanbau]] produziert, insbesondere für die Konservenfabrik Bassermann in [[Schwetzingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gisbert Glaser: &amp;#039;&amp;#039;Der Sonderkulturanbau zu beiden Seiten des nördlichen Oberrheins zwischen Karlsruhe und Worms. Eine agrargeographische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Standortproblems.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Heidelberg 1967, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gegenwart werden noch vier der ursprünglich elf Höfe hauptberuflich bewirtschaftet. Dabei liegen die Schwerpunkte beim [[Tabakanbau in Deutschland|Tabakanbau]] sowie dem [[Gemüsespargel|Spargelanbau]]. Die Einwohnerzahl beträgt circa 60 Personen. In Neurott befindet sich auch ein Gemüsehof mit einem Bauernladen.&lt;br /&gt;
Des Weiteren befinden sich in Neurott Pferdekoppeln und -stallungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2005 verfügt Neurott, das nicht an das öffentliche Kanalisationsnetz angeschlossen ist, über eine eigene dezentrale Membrankläranlage. Entwickelt und konzipiert vom [[Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik]] (IGB) in Stuttgart, ist sie deutschlandweit die erste Kläranlage mit Membrantechnologie in der Vor- und Nachklärung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.azv-heidelberg.de/250522.html Dezentrale Membrankläranlage Neurott] beim Abwasserzweckverband Heidelberg (abgerufen am 21. Oktober 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietrich Dancker: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung der Erbhofsiedlung Neurott – ein Stück nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik?&amp;#039;&amp;#039;. In: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt 2024, S. 179–189&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neurott}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/21/50/N|EW=8/37/23/E|type=city|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7828791-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler im Stadtkreis Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialistische Agrarpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchheim (Heidelberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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